{"id":2489,"date":"2022-03-18T20:01:04","date_gmt":"2022-03-18T20:01:04","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2489"},"modified":"2023-05-22T19:15:47","modified_gmt":"2023-05-22T19:15:47","slug":"david-philip-hefti-light-and-shade","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/david-philip-hefti-light-and-shade\/","title":{"rendered":"David Philip Hefti: Light and Shade"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>LICHT UND SCHATTEN<\/b><\/p>\n<p>Drei bildgewaltige und verhei\u00dfungsvolle Titel versammelt das f\u00fcr diese CD zusammengestellte Programm:\u00a0<i>An durchsichtigen F\u00e4den<\/i>,\u00a0<i>Concubia nocte<\/i>\u00a0und\u00a0<i>Danse interstellaire<\/i>. Die Werke, alle durch die Grundbesetzung des Streichquartetts miteinander verbunden, kreisen im Spannungsfeld zwischen Lebensm\u00fcdigkeit und Lebensmut, Licht und Schatten, Trauer und Trost. Dabei stehen sie exemplarisch f\u00fcr die musikalische Experimentierfreude und Ausdruckskraft des Komponisten David Philip Hefti, der das Spektrum zwischen Klang und Ger\u00e4usch, Sensation und Stille, Spannung und Entspannung virtuos auszusch\u00f6pfen wei\u00df.<\/p>\n<p>Gleich im ersten St\u00fcck,\u00a0<i><b>An durchsichtigen F\u00e4den<\/b><\/i>\u00a0f\u00fcr Mezzosopran und Streichquartett, nach einem Gedicht von Kurt Aebli, kommen diese Aspekte zum Tragen. Der Lyriker widmete sein Werk<i>\u00a0Endloser Anfang von allem<\/i>\u00a0David Philip Hefti, mit dem ihn eine langj\u00e4hrige Freundschaft verbindet. Hefti vertonte es daraufhin zuerst im Auftrag der Tonhalle-Gesellschaft und des Literaturhauses Z\u00fcrich f\u00fcr Gesang und Violoncello und schrieb erst sp\u00e4ter eine neue Version f\u00fcr Mezzosopran und Streichquartett. Die Neukomposition widmete er der S\u00e4ngerin Maria Riccarda Wesseling und dem Amaryllis Quartett, die das Werk am 19. April 2018 in L\u00fcbeck urauff\u00fchrten.<\/p>\n<p>Schon der Beginn des Gedichts verlangt f\u00f6rmlich nach einer musikalischen Interpretation: \u00bbAus Klang entstand die Welt, deshalb sagen die Wissenden, dass sie nicht wissen, deshalb ist ihr Schweigen nie leer, deshalb ist ihr Leersein nie stumm, deshalb ist das Korrekte nie sch\u00f6n, und deshalb ist das Sch\u00f6ne nie korrekt.\u00ab Der Schwerpunkt von Heftis Komposition liegt also auf eindr\u00fccklichen und charakteristischen Kl\u00e4ngen. Die Spielanweisungen f\u00fcr Stimme und Streicher sind expressiv. W\u00e4hrend die S\u00e4ngerin ihren ersten Ton schnalzt und dann unter anderem \u00bbSprechgesang\u00ab, \u00bbStrohbass\u00ab und \u00bbMehrklang\u00ab (mehrstimmiger Presslaut) mit ihrer Stimme produziert, spielen die Streicher zum Beispiel\u00a0<i>arco gettato<\/i>\u00a0(den Bogen auf die Seite werfen),\u00a0<i>col legno battuto<\/i>\u00a0(mit der Bogenstange auf die Seite schlagen) und \u00bbSternschnuppen\u00ab, was in diesem Zusammenhang bedeutet, dass der Flageolett-Griff w\u00e4hrend eines Glissandos unver\u00e4ndert bleibt, sodass mehrere Glissandi aufeinanderfolgen. Neben dynamischen Kontrasten, wie zum Beispiel schnellen Wechseln von dreifachem Forte zu zweifachem Piano, spielen Leere und Stille in Form von Generalpausen und Fermaten eine wichtige Rolle. Au\u00dferdem stehen die einzelnen Stimmen st\u00e4ndig im Austausch miteinander, \u00fcbernehmen den Rhythmus oder das Tempo der anderen und emanzipieren sich wieder voneinander. Durchweg pr\u00e4gnant bleibt die Bildgewalt in Heftis Musik, wenn sie Aeblis Zeilen aus dem letzten Satz \u00bbwenn ein St\u00fcck Stoff, das als Vorhang diente, entzweigerissen wird\u00ab mit Obert\u00f6nen, Kratzen und Klangteppichen kommentiert und damit die ungesch\u00f6nte Realit\u00e4t und die Erkenntnis und Akzeptanz der eigenen Endlichkeit darstellt.<\/p>\n<p>Aus der Mitte der Nacht erklingt das zweite St\u00fcck des Programms.<b><i>\u00a0Concubia nocte<\/i><\/b>\u00a0ist Heftis f\u00fcnftes Streichquartett und das zweite Werk seines\u00a0<i>Nachtwachen<\/i>-Zyklus, der, gem\u00e4\u00df seinem Titel, Themen wie Schlaflosigkeit, Traum, D\u00e4mmerung, Dunkelheit und Halluzination behandelt.<i>\u00a0Concubia nocte \u2013 Musik zur zweiten Nachtwache<\/i>\u00a0entstand im Auftrag des \u00bbZwischent\u00f6ne\u00ab Kammermusikfestivals Engelberg (Schweiz) und ist dem Merel Quartett gewidmet, das das St\u00fcck am 26. Oktober 2018 auch zur Urauff\u00fchrung brachte. In den Monaten nach der Geburt seines ersten Sohnes machte Hefti aus der Schlaflosigkeit eine Tugend und begann seinen\u00a0<i>Nachtwachen<\/i>-Zyklus zu schreiben. Entstanden ist, so der Komponist selbst, \u00bbeine echte Nachtmusik, oft geschrieben in den dunkelsten Stunden.\u00ab\u00a0<i>Concubia nocte<\/i>\u00a0zeichnet sich vor allem durch viertelt\u00f6nige Harmonien und eine gewisse R\u00e4tselhaftigkeit aus.<\/p>\n<p>Wie in den beiden anderen St\u00fccken entstehen die Klangfarben auf der einen Seite durch abrupte \u00dcberg\u00e4nge, von\u00a0<i>furioso<\/i>\u00a0(w\u00fctend) zu\u00a0<i>atmosferico<\/i>\u00a0(atmosph\u00e4risch) und pl\u00f6tzliche Wechsel gegens\u00e4tzlicher Dynamiken und Rhythmen. Auf der anderen Seite gibt Hefti den Kl\u00e4ngen aber auch Zeit zu entstehen, indem er einzelne T\u00f6ne an- und wieder abschwellen oder hervorstechen und strahlen l\u00e4sst. Die Stimmung changiert dadurch st\u00e4ndig zwischen Mysterium und \u00dcberraschung. Gegen Ende vollzieht das St\u00fcck eine unerwartete Wendung. Durch die Spielanweisung\u00a0<i>Scordatura<\/i>\u00a0der Streicher, die ihr Instrument umstimmen, ert\u00f6nt ein anderer Ton als der, der gespielt wird. Au\u00dferdem spielen die Musikerinnen und Musiker\u00a0<i>arco inverso<\/i>, das hei\u00dft mit dem Bogen unterhalb der Saiten, sodass die h\u00f6chste und die tiefste Saite gleichzeitig gestrichen werden k\u00f6nnen. Der daraus resultierende Klang des Streichquartetts erinnert an das Streichpsalter, eine Weiterentwicklung des mittelalterlichen Psalters, Vorl\u00e4ufer sp\u00e4terer Zupfinstrumente wie Zither, Harfe und Cembalo. Dar\u00fcber hinaus dienen Flageolette und Glissandi der \u00dcberleitung in den Schluss des St\u00fccks. Denn wie an durchsichtigen F\u00e4den wird der Klang ins Licht gezogen und entfaltet sich pl\u00f6tzlich als C-Dur-Akkord. Es klingt fast zu sch\u00f6n, um wahr zu sein, als ginge die Sonne auf und vertreibe die b\u00f6sen Geister der Nacht. Hefti l\u00e4sst den Akkord zwei Minuten lang stehen \u2013 Zeit, die das St\u00fcck braucht, um die Stabilit\u00e4t und Zuversicht zur\u00fcckzugewinnen, auf die man kaum mehr zu hoffen wagte.<\/p>\n<p>Die scheinbar widerspr\u00fcchlichen Gegens\u00e4tze Trauer und Trost vereint Hefti in\u00a0<i><b>Danse interstellaire<\/b><\/i>, seiner \u00bbTrauermusik f\u00fcr Bassettklarinette und Streichquartett\u00ab, die dem Andenken seiner Mutter gewidmet ist. Komponiert 2014 im Auftrag der Mozartgesellschaft Schwetzingen, wurde das Werk am 3. Oktober 2015 von Nikolaus Friedrich und dem Amaryllis Quartett uraufgef\u00fchrt. Das St\u00fcck setzt den Schlusspunkt des CD-Programms und dr\u00fcckt die untrennbar miteinander verbundenen Extreme Licht und Schatten wohl am treffendsten aus. Die Klarinette repr\u00e4sentiert die Verg\u00e4nglichkeit, indem sie die Streicher oft alleine l\u00e4sst, sodass immer wieder reine Streichquartett-Passagen entstehen. Wieder arbeitet Hefti mit der Abwesenheit von Klang und damit mit der Bedeutung von Leere und Stille.<\/p>\n<p>Vereinzelte, leise T\u00f6ne und die Tremoli der Streicher erzeugen eine gespenstische Stimmung, als w\u00e4re ihnen mit der Klarinette auch die Orientierung abhandengekommen. Ab und an blitzt die Klarinette jedoch wieder mit ihrem liedhaften Ton (<i>cantabile<\/i>) auf und klingt wie eine sch\u00f6ne Erinnerung. Oder aber sie bricht mit dreifachem Forte,\u00a0<i>furioso<\/i>\u00a0(w\u00fctend) und mit schnellen hohen Bewegungen hervor und schraubt sich mit den Streichern in schwindelnde H\u00f6hen. Am Ende h\u00f6rt man die Klarinette \u00bbdurch das Instrument einatmen\u00ab. Das Atemholen wird zum Kraftakt, das Weiterleben zur Herausforderung. Die Streicher spielen \u00bbtonlos auf dem Steg\u00ab, die \u00bblinke Hand d\u00e4mpft die Saiten\u00ab. Sie bleiben verloren und nahezu leblos zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Doch \u00e4hnlich wie\u00a0<i>Concubia nocte<\/i>\u00a0vollzieht das St\u00fcck gegen Ende eine unerwartete Wendung. Denn in das Vakuum mischt sich pl\u00f6tzlich wieder die Bassettklarinette,\u00a0<i>dolce<\/i>\u00a0und\u00a0<i>atmosferico<\/i>\u00a0(s\u00fc\u00df und atmosph\u00e4risch), und leitet in eine bekannte Musik \u00fcber: Bachs\u00a0<i>Invention Nr. 11 in g-Moll<\/i>. Ab Takt 244 von Heftis<i>\u00a0Danse interstellaire<\/i>\u00a0erklingen die T\u00f6ne dieser Miniatur mit einigen vorsichtigen Anpassungen, bearbeitet f\u00fcr Streichquartett und Bassettklarinette. Wo die Trauer ins Unermessliche steigt und dem Komponisten die Worte fehlen, dr\u00fcckt Bachs Werk, das f\u00fcr Hefti \u00bbZuversicht und Trauer zugleich\u00ab bedeutet und mit dem Tod seiner Mutter eng verkn\u00fcpft ist, das Unaussprechliche aus. Am Ende \u00fcbernehmen die Streicher das\u00a0<i>cantabile<\/i>\u00a0der Klarinette \u2013 ein Hoffnungsschimmer.<\/p>\n<p>\u00dcber allen drei Werken liegt ein gro\u00dfer Schatten. Dunkle, melancholische, traurige und sogar verzweifelte T\u00f6ne werden angestimmt. Und doch streben die Kompositionen ins Leben, zum Licht. David Philip Heftis Musik trotzt der Schwermut mit Optimismus und Lebensfreude und zeigt auf virtuose Art und Weise, dass jeder Schatten eben auch ein Wegweiser zum Licht ist.<\/p>\n<p>Deborah Maier<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/neos-music.com\/david-philip-hefti\/\"><b>David Philip Hefti<\/b><\/a>\u00a0(*1975)<\/p>\n<p><b>An durchsichtigen F\u00e4den<\/b>\u00a0(2018)\u00a0<b>31:10<\/b><br \/>\nf\u00fcr Mezzosopran und Streichquartett<br \/>\nauf ein Gedicht von Kurt Aebli<\/p>\n<p>[01]\u00a0<b>1. Aus Klang<\/b>\u00a004:28<br \/>\n[02]<b>\u00a02. Im Innern der Worte<\/b>\u00a004:32<br \/>\n[03]\u00a0<b>3. Quelle, Narbe, Gesicht?<\/b>\u00a005:54<br \/>\n[04[\u00a0<b>4. Endloser Anfang von allem<\/b>\u00a005:28<br \/>\n[05]\u00a0<b>5. Wenn ich\u2026<\/b>\u00a005:38<br \/>\n[06]\u00a0<b>6. \u2026an den Augenblick denke<\/b>\u00a005:10<\/p>\n<p>Maria Riccarda Wesseling,\u00a0Mezzosopran<br \/>\nAmaryllis Quartett<\/p>\n<p>[07]\u00a0<b>Concubia nocte<\/b>\u00a0(2018)\u00a0<b>10:53<\/b><br \/>\nMusik zur zweiten Nachtwache\u00a0(Streichquartett Nr. 5)<\/p>\n<p>Amaryllis Quartett<\/p>\n<p>[08]<b>\u00a0Danse interstellaire<\/b>\u00a0(2014)\u00a0<b>23:33<br \/>\n<\/b>Trauermusik f\u00fcr Bassklarinette und Streichquartett<\/p>\n<p>Bernhard R\u00f6thlisberger, Bassklarinette<br \/>\nAmaryllis Quartett<\/p>\n<p>total playing time: 65:57<\/p>\n<p><i>Ersteinspielungen<\/i><\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_das_orchester.png?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\n09\/2021<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/stars5.gif?ssl=1\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>\u201eAus Klang\u201c nen\u00adnt David Philip Hefti (*1975) den ersten Satz sein\u00ader Kom\u00adpo\u00adsi\u00adtion\u00a0<i>An durch\u00adsichti\u00adgen F\u00e4den<\/i>\u00a0f\u00fcr Mez\u00adzoso\u00adpran und Stre\u00adichquar\u00adtett (2018). Die gleich\u00adsam bohren\u00adden Kl\u00e4nge, die das St\u00fcck er\u00f6ff\u00adnen \u2013 mit Sul-pon\u00adti\u00adcel\u00adlo-Vor\u00adtrag gesch\u00e4rfte Stre\u00adicher\u00adakko\u00adrde, ein tiefer, in Ober\u00adton\u00adbil\u00addun\u00adgen \u00fcberge\u00adhen\u00adder Vokalk\u00adlang, Impul\u00adsat\u00adtack\u00aden, die ins Piano zur\u00fcckgenom\u00admen wer\u00adden, anschwellende Stre\u00adicher\u00adtut\u00adti \u2013, umrei\u00dfen einen aus Klang und Ausklang beste\u00adhen\u00adden Raum, den die Vokalistin in der Folge mit vokalen Lin\u00adien\u00a0f\u00fcllt.<\/p>\n<p>Abwech\u00adslungsre\u00adich und doch sparsam geht der geb\u00fcr\u00adtige Schweiz\u00ader in den ins\u00adge\u00adsamt sechs S\u00e4tzen mit den gew\u00e4hlten Mit\u00adteln um: Er entwirft dif\u00adferen\u00adzierte Klang\u00adfar\u00adben\u00adfelder, die er spielerisch um Ger\u00e4uschkom\u00adpo\u00adnen\u00adten bere\u00adichert; l\u00e4sst die Instru\u00admente, gele\u00adgentlich gest\u00fctzt durch perkus\u00adsiv\u00aden Bogenge\u00adbrauch, in Phasen voller rhyth\u00admis\u00adch\u00ader Bewe\u00adgungsen\u00adergie aus\u00adbrechen; umgibt Gesangsphrasen und \u2011ein\u00adw\u00fcrfe mit unter\u00adschiedlich beschaf\u00adfe\u00adnen H\u00fcllen aus beweglichem und mitunter mikro\u00adton\u00adal angere\u00adichertem Stre\u00adicherk\u00adlang (beson\u00adders sug\u00adges\u00adtiv im drit\u00adten Satz \u201eQuelle, Narbe, Gesicht?\u201c als miteinan\u00adder abwech\u00adsel\u00adnde H\u00e4u\u00adfung von Ober\u00adton\u00adschleiern und Ger\u00e4uschex\u00adplo\u00adsio\u00adnen um knarzende und fl\u00fcsternde Stim\u00admar\u00adtiku\u00adla\u00adtio\u00adnen); und er set\u00adzt dadurch die Worte aus dem zugrun\u00addeliegen\u00adden Gedicht von Kurt Aebli wech\u00adsel\u00adnden Beleuch\u00adtun\u00adgen\u00a0aus.<\/p>\n<p>Das Amaryl\u00adlis Quar\u00adtett, das im Zusam\u00admen\u00adwirken mit Maria Ric\u00adcar\u00adda Wes\u00adsel\u00adings wand\u00adlungs\u00adf\u00e4higer, klang\u00adfar\u00adben\u00adre\u00adich einge\u00adset\u00adzter Stimme einen atmo\u00adsph\u00e4rischen Moment an den n\u00e4ch\u00adsten rei\u00adht, \u00fcberzeugt auch in den \u00fcbri\u00adgen St\u00fcck\u00aden durch eine genaue Lek\u00adt\u00fcre der Par\u00adti\u00adturen. Diese Akri\u00adbie kommt Heftis feinen Tex\u00adturen auch in dem nur knapp elf Minuten dauern\u00adden f\u00fcn\u00adften Stre\u00adichquar\u00adtett\u00a0<i>Con\u00adcu\u00adbia nocte<\/i>\u00a0(2018) ent\u00adge\u00adgen: Hier l\u00e4dt der Kom\u00adpon\u00adist die Kl\u00e4nge mit Bewe\u00adgungsen\u00adergien auf, regt die Inter\u00adpre\u00adten zu unaufh\u00f6r\u00adlichen Klang\u2011, Ger\u00e4usch- und Ton\u00adh\u00f6hen\u00adver\u00adschiebun\u00adgen an und schafft daraus eine st\u00e4ndig in Bewe\u00adgung bleibende Musik, die neben rauen Momenten auch ruhige Phasen ken\u00adnt und sich schlie\u00dflich auf einen \u00fcber zwei Minuten hin\u00adweg ent\u00adfal\u00adteten C\u2011Dur Akko\u00adrd hin \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Das Ende der Ver\u00f6f\u00adfentlichung bildet die Trauer\u00admusik\u00a0<i>Danse inter\u00adstel\u00adlaire<\/i>\u00a0(2014), bei der Bassklar\u00adinet\u00adtist Bern\u00adhard R\u00f6th\u00adlis\u00adberg\u00ader zum Stre\u00adichquar\u00adtett hinzutritt. Der hohe, gepresst her\u00advorge\u00adbrachte Klar\u00adinet\u00adten\u00adschrei, mit dem das St\u00fcck anhebt, bevor ihn die Stre\u00adich\u00ader in hohen Reg\u00adis\u00adtern mit Res\u00ado\u00adnanzen verse\u00adhen, markiert eines der Aus\u00addruck\u00adsex\u00adtreme dieser Musik. Abgel\u00f6st wird es von frag\u00admen\u00adtierten, durch Mehrk\u00adl\u00e4nge angere\u00adicherten Kan\u00adtile\u00adnen, denen die Stre\u00adich\u00ader einen schlep\u00adpen\u00adden Duk\u00adtus ver\u00adlei\u00adhen, oder auch vom erregten, sprach\u00adna\u00adhen Deklamieren, mit dem sich das Holzblasin\u00adstru\u00adment durch den Ton\u00adraum bewegt, bevor sich kurz vor dem Ende Bachs g\u2011Moll-Inven\u00adtion aus dem musikalis\u00adchen Kon\u00adtext her\u00adauss\u00adch\u00e4lt und den kom\u00adpos\u00adi\u00adtorischen Bezugspunkt von Heftis Musik preisgibt.<\/p>\n<p><i>Ste\u00adfan\u00a0Drees<\/i><\/p>\n<p><i><a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/12101.php#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>das Orchester<\/b><\/a><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_MusikTheater.gif?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\n09\/2021<\/p>\n<p>Musik von existenzieller Dringlichkeit<\/p>\n<p>Das neue Album &#8222;Light and Shade&#8220; unterstreicht David Philip Heftis Rang als einen der besten Schweizer Gegenwartskomponisten auf exemplarische Weise. Die drei darauf zu h\u00f6renden Werke erg\u00e4nzen sich in ihrer existenziellen Dringlichkeit und bilden so eine Art Triptychon.<\/p>\n<p>&#8222;An durchsichtigen F\u00e4den&#8220; basiert auf den Gedichtzyklus &#8222;Endloser Anfang von allem&#8220;, den der Schweizer Autor Kurt Aebli eigens f\u00fcr Hefti geschrieben hat. Der Komponist hatte den Zyklus zuerst f\u00fcr Gesang und Cello vertont und 2018 dann f\u00fcr die &#8211; auch hier agierenden &#8211; Widmungstr\u00e4ger Maria Riccarda Wesseling und das Amaryllis Quartett umgeschrieben. In der gnadenlos guten Darbietung interagieren Stimme und Streicher so intensiv miteinander, dass die Grenzen zwischen menschlichen und instrumentalen Lauten transzendiert werden.<\/p>\n<p>&#8222;Concubia nocte&#8220; (2018)\u00a0ist Heftis f\u00fcnftes Streichquartett und das zweite Werk seines &#8222;Nachtwachen&#8220;-Zyklus. Es sei eine &#8222;echte Nachtmusik, oft geschrieben in den dunkelsten Stunden&#8220;, erkl\u00e4rt Hefti, dem mit dem Zehnmin\u00fcter ein modernes Nocturne gelungen ist.<\/p>\n<p>&#8222;Danse interstellaire&#8220; (2014) hat Hefti dem Andenken seiner Mutter gewidmet. Am Schluss, in der gr\u00f6ssten Not, wendet sich diese eindlingliche Trauermusik dem Licht und Tr\u00f6ster Johann Sebastian Bach zu.<\/p>\n<p><i>Burkhard Sch\u00e4fer<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: LICHT UND SCHATTEN Drei bildgewaltige und verhei\u00dfungsvolle Titel versammelt das f\u00fcr diese CD zusammengestellte Programm:\u00a0An durchsichtigen F\u00e4den,\u00a0Concubia nocte\u00a0und\u00a0Danse interstellaire. Die Werke, alle durch die Grundbesetzung des Streichquartetts miteinander verbunden, kreisen im Spannungsfeld zwischen Lebensm\u00fcdigkeit und Lebensmut, Licht und Schatten, Trauer und Trost. 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