{"id":2506,"date":"2020-11-13T15:41:10","date_gmt":"2020-11-13T15:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2506"},"modified":"2022-11-16T15:43:45","modified_gmt":"2022-11-16T15:43:45","slug":"gunnar-geisse-triptych","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/gunnar-geisse-triptych\/","title":{"rendered":"Gunnar Geisse: TRIPTYCH"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>Gimis Klavierkonzert<\/b><\/p>\n<p>Warum sollte man im Jahre 2020 noch ein Klavierkonzert komponieren? Hat sich dieses Leitgenre der absoluten Musik nicht schon seit Jahrzehnten ersch\u00f6pft? Gunnar Geisses Klavierkonzert, das auf der vorliegenden CD seine Premiere erlebt, f\u00fcgt dem Genre auf jeden Fall eine neue Facette hinzu, bei der nicht sicher ist, ob sie die Gattung fortschreibt oder sprengt. Obwohl das Klavier als Soloinstrument zu h\u00f6ren ist und von einer Vielzahl von Orchesterinstrumenten begleitet wird, wurde bei dieser Aufnahme nur ein einziges Instrument wirklich gespielt, das wiederum kein Klavier, sondern eine E-Gitarre ist.<\/p>\n<p>I.<\/p>\n<p>In den letzten f\u00fcnf Jahren hat Gunnar Geisse ein Programm entwickelt, das es ihm nicht nur erlaubt, mit der E-Gitarre virtuelle Orchesterinstrumente zu spielen und mit ihr komplexe Klangstrukturen in Echtzeit zu generieren, sondern mit diesen musikalischen Strukturen auch zu improvisieren. Geisse hat seine Improvisationen bislang als St\u00fccke f\u00fcr \u00bbLaptop-Gitarre\u00ab beschrieben, im Prinzip handelt es sich aber um ein universelles Improvisationssystem, das sich mit jedem beliebigen Musikinstrument spielen l\u00e4sst. Insofern spricht er inzwischen auch von\u00a0<i>Gimi<\/i>, einem\u00a0<i>General Improvisational Meta Instrument<\/i>, wenn von dem Programm die Rede ist. Der Ausgangspunkt dieser Improvisationsst\u00fccke ist stets eine Spektralanalyse des digitalisierten E-Gitarren-Signals. Aus diesem werden MIDI-Daten gewonnen, mit denen sich virtuelle Instrumente und Software-Sampler ansteuern, spielen, modulieren und transformieren lassen. Das eigentlich Spektakul\u00e4re an diesem Improvisationssystem ist, dass und wie hier die ansonsten getrennten Prozesse des Programmierens, Komponierens und Improvisierens miteinander verschmelzen.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen lassen sich drei unterschiedliche Arbeitsphasen unterscheiden, in denen Geisse seine Improvisationsst\u00fccke kreiert. Zun\u00e4chst einmal wird eine konzeptuelle Idee \u2013 im vorliegenden Fall, dass sich die Musik in Gestalt eines Klavierkonzerts entwickelt \u2013 in eine Abfolge von \u00bbSzenen\u00ab gebracht, die sich mit Shortcuts zeitlich nacheinander auf dem Computer ansteuern lassen. Jede einzelne Szene besteht aus einer Vorauswahl von virtuellen Instrumenten und Algorithmen, mit denen diese Instrumente gespielt und in Echtzeit manipuliert werden k\u00f6nnen. Bei diesen Szenen handelt es sich also um eine Art von Improvisationsschablonen, die so programmiert werden, dass sich mit ihnen ganz bestimmte musikalische Vorstellungen realisieren lassen.<\/p>\n<p>So setzt zum Beispiel der zweite Satz des Klavierkonzerts mit Spektralkl\u00e4ngen ein. Geisse hat hier in einer Reihe von Experimenten nach M\u00f6glichkeiten gesucht, mit Hilfe von Algorithmen, die seine \u00bbmidisierten\u00ab Gitarrenkl\u00e4nge weiterverarbeiten, den Eindruck von Spektralkl\u00e4ngen zu erzeugen. Schlie\u00dflich wurde diese Szene so pr\u00e4strukturiert, dass einzelne Gitarrent\u00f6ne zeitgleich ein Streich-, ein Holzbl\u00e4ser-, und ein Hornquartett triggern, wobei die einzelnen Instrumente in den Quartetten jeweils mit einer geringen Zeitverz\u00f6gerung einsetzen und entsprechend \u00bbspektralistisch\u00ab zu interferieren beginnen. Diese erste Experimentierphase, in welcher die Improvisationsschablonen entworfen werden, betrifft aber nicht nur das Ausprobieren von Kl\u00e4ngen, die sich ergeben, wenn Gruppen von virtuellen Instrumenten mit einer Gitarre angesteuert und deren Signale algorithmisch weiterverarbeitet werden, sondern die Szenen beeinflussen r\u00fcckwirkend auch das Gitarrenspiel selbst. Nicht jede freie Improvisation passt zu jeder Szene, sondern es sind ganz bestimmte Spieltechniken, Tonh\u00f6hen, Akkorde und L\u00e4ufe, mit denen man die gew\u00fcnschten Klangeffekte generieren und variieren kann.<\/p>\n<p>Im Prinzip lie\u00dfe sich das Klavierkonzert auch von einem anderen Instrument wie etwa einem Saxofon oder einer Violine auff\u00fchren. Auch die von solchen Instrumenten gespielten T\u00f6ne w\u00fcrden automatisch \u00fcber eine Spektralanalyse in MIDI-Daten gewandelt und k\u00f6nnten dann wie Geisses Gitarre einzelne Szenen ansteuern. Allerdings m\u00fcssten die Solisten das Improvisieren mit ihren Instrumenten erst trainieren, um f\u00fcr die Improvisationsschablonen instrumentenspezifische Spielweisen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Jede einzelne Szene ist also durch eine spezifische Parametereinstellung definiert, die w\u00e4hrend eines Konzerts per Shortcut abgerufen wird. Diese einzelnen Szenen werden schlie\u00dflich zu einer chronologischen Szenenfolge zusammengestellt, die man sich als digitale Improvisationspartitur vorstellen kann. In den einzelnen Szenen wird konkret festgelegt, welche virtuellen Instrumente zum Einsatz kommen und welche Spieltechniken dabei verwendet werden; zudem k\u00f6nnen hier z.\u2009B. die Tonh\u00f6henauswahl eingeengt und die Lautst\u00e4rkeverh\u00e4ltnisse in den Instrumentalgruppen festgelegt werden. Determinieren l\u00e4sst sich aber auch, ob Instrumente mikrotonal oder temperiert angesteuert werden, welche Plugins in der Szene aktiviert sind und ob musikalische Prozesse zufallsgesteuert verlaufen sollen. F\u00fcr die Live-Manipulationen verwendet Geisse zus\u00e4tzlich einen MIDI-Controller (eine kleine Box mit Reglern, Schaltern und Joystick), um neben der E-Gitarre weitere Optionen zu gewinnen, die MIDI-Signale haptisch zu manipulieren. Oft ist es der Fall, dass einzelne Regler und Schalter mehrfach belegt sind und entsprechend mehr als einen Parameter gleichzeitig steuern, was den Effekt haben kann, dass sich das ganze Improvisationssystem von Zeit zu Zeit wie eine Black Box verh\u00e4lt und unvorhersehbar wird. Der MIDI-Controller bringt also paradoxerweise ein St\u00fcck Unkontrollierbarkeit in die Improvisation. Aber gerade aufgrund dieser \u00dcberraschungsmomente zwingt das System den Musiker, der mit ihm improvisiert, spontan auf unerwartete Klangereignisse zu reagieren. In ihrer Radikalit\u00e4t haben Geisses Improvisationen eher etwas mit Free Jazz als mit Jazz Standards zu tun.<\/p>\n<p>Jede Szene ist also nicht durchkomponiert, sondern definiert mit einem Set von Parametereinstellungen und Algorithmen einen Interpretationsspielraum, in dem sich spezifische musikalische Ideen realisieren lassen. Mit der von Geisse geschaffenen digitalen Pr\u00e4komposition des Klavierkonzerts lie\u00dfe sich im Prinzip eine infinite Zahl von Improvisationen realisieren. Bei der vorliegenden CD-Einspielung hat es im Vorfeld der Aufnahme ebenfalls eine Vielzahl solcher improvisierter Auff\u00fchrungen gegeben, nur dass sie im Studio und nicht auf der B\u00fchne stattgefunden haben. Aus dieser Vielzahl von Klavierkonzert-Versionen wurden dann in einem abschlie\u00dfenden Schritt besonders gelungene Passagen ausgew\u00e4hlt, nachbearbeitet und zu einer Endversion montiert.<\/p>\n<p>Letztendlich lassen sich bei der CD-Einspielung drei Ebenen der Innovation unterscheiden: die digitale Pr\u00e4kompositionsebene, in welcher f\u00fcr eine konzeptuelle Abfolge von musikalischen Ideen die entsprechenden Improvisationsschablonen programmiert wurden, eine Improvisationsebene, in welcher verschiedene Versionen des Klavierkonzerts entstanden sind, und schlie\u00dflich eine Produktionsebene, in der die gelungensten Studio-Improvisationen f\u00fcr die vorliegende CD-Fassung zusammengeschnitten wurden.<\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p>Das Klavierkonzert wurde standardm\u00e4\u00dfig in drei S\u00e4tzen komponiert, von denen Geisse aber den letzten sp\u00e4ter wieder verwarf. Der erste Satz ist im Wesentlichen eine Hommage an die Gattung und enth\u00e4lt Allusionen an die Klavierkonzerte von Tschaikowski, Brahms, Schumann und Chopin, wobei es sich hier in erster Linie um Imitationen charakteristischer Klavierl\u00e4ufe handelt, bei denen Pianisten ihre Virtuosit\u00e4t unter Beweis stellen k\u00f6nnen. Diese L\u00e4ufe nehmen in Geisses Klavierkonzert insofern eine Sonderstellung ein, als sie ausnahmsweise nicht aus der Live-Improvisation entstanden sind, sondern in Form von MIDI-Daten vorab erstellt wurden. Diese steuern dann w\u00e4hrend des Konzerts das virtuelle Klavier an und behalten als fixierte MIDI-Dateien ihren Zitatcharakter. Am Beginn von Track 02 h\u00f6rt man auch ein echtes Rachmaninow-Zitat aus dessen 3. Klavierkonzert.<\/p>\n<p>Der zweite Satz hingegen entfaltet die Idee des Klavierkonzerts ohne Klassik-Zitate und arbeitet haupts\u00e4chlich mit jenen Mitteln der Avantgarde, die im 20. Jahrhundert die Spielm\u00f6glichkeiten des Klaviers erweitert und entgrenzt haben. Man h\u00f6rt jetzt zum Beispiel Ankl\u00e4nge an die unspielbar schnellen Kompositionen f\u00fcr Selbstspielklavier von Conlon Nancarrow, die sich heute zum Black MIDI-Stil gesteigert haben (Track 05, 02:23), eine Pedal Steel Guitar (Track 05, 03:24), mikrotonale Klangfelder (Track 06, 00:50) und elektronisch verzerrte Pianokl\u00e4nge (Track 06, 01:00). Damit vollzieht das Konzert vom ersten zum zweiten Teil einen musikgeschichtlichen \u00dcbergang, und zwar von einer postmodernen \u00c4sthetik, die mit den Kl\u00e4ngen der Tradition spielt, zu einer zeitgen\u00f6ssischen \u00c4sthetik, in der das gesamte musikalische Universum als Medium der Komposition und Improvisation zur Verf\u00fcgung steht. Wenn aber dieser in der Musikgeschichte sich tats\u00e4chlich vollziehende Bruch das \u00fcbergreifende Thema des Klavierkonzerts wird, dann l\u00e4sst sich daran auch nicht, wie das beim klassischen Klavierkonzert gew\u00f6hnlich der Fall war, ein dritter Satz anschlie\u00dfen \u2013 ohne diese Aussage zu schw\u00e4chen. Vermutlich hat die improvisatorische Ausarbeitung von Geisses Klavierkonzert die vorgegebene Gro\u00dfform in \u00e4hnlicher Weise gesprengt wie dies bei Schuberts \u00bbUnvollendeter Sinfonie\u00ab der Fall war. Schubert hatte in den ersten beiden S\u00e4tzen dieser Sinfonie die Idee des musikalisch Sch\u00f6nen in einer bislang nie geh\u00f6rten Intensit\u00e4t ins Erhabene gesteigert, demgegen\u00fcber ein dritter und vierter Satz nur abfallen konnte. Geisse f\u00fcgte schlie\u00dflich auf seiner CD anstelle eines dritten Klavierkonzert-Satzes mit\u00a0<i>rhythm changes<\/i>\u00a0ein vollst\u00e4ndig eigenst\u00e4ndiges Werk in Gestalt einer Sonate f\u00fcr Laptop-Gitarre Solo hinzu.<\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Werk hat Gunnar Geisse mit seinem Klavierkonzert eigentlich geschaffen? Der erste Eindruck mag sein, dass es sich hier um einen Hybriden aus elektronischer, improvisierter und virtuell eingespielter akustischer Musik handelt. Tats\u00e4chlich ist dieses Konzert aber weit mehr als nur eine Synthese vorhandener musikalischer Praxen, sondern es entsteht etwas qualitativ Neues, das es in dieser Form bislang nicht gab. Ein einziger Musiker vermag in einer Live-Improvisation mit allen nur denkbaren musikalischen Strukturen zu improvisieren, wobei dies, da es am klassischen Genre des Klavierkonzerts vorgef\u00fchrt wird, wie ein Sinnbild einer digitalen Musikkultur wirkt, in der die \u00fcberwundene literale Musikkultur aufgehoben bleibt.<\/p>\n<p>Nun haben sich bereits im 20. Jahrhundert mit dem Jazz und der Improvisierten Musik eigenst\u00e4ndige musikalische Improvisationskulturen ausgebildet, und es kam nat\u00fcrlich auch zur gezielten Inklusion von Jazz-Elementen in die Zeitgen\u00f6ssische Klassische Musik und zum Einsatz von Live-Elektronik in den Neue Musik-Konzerten. Undenkbar war es aber bisher, dass ein Musiker im Medium der Samples gro\u00dfe Orchesterwerke f\u00fcr beliebige Ensemblebesetzungen konzipierte und allein mit einer Gitarre, einem Laptop und zwei guten Lautsprechern als Live-Improvisation auff\u00fchren konnte. Letztendlich kommt es hier zu einer systematischen Aufl\u00f6sung der Grenzen sowohl zwischen experimenteller, komponierter und improvisierter Musik als auch zwischen elektronischer und akustischer Musik, da der ganze Kompositionsprozess nicht wie bislang im Medium der Notenschrift, sondern im Medium von Samples stattfindet, in dem die \u00e4sthetischen Entscheidungen wie in einer oralen Musikkultur unmittelbar mit dem Ohr getroffen werden. Ein St\u00fcck weit \u00e4hnelt die Arbeit mit Geisses Improvisationssystem wieder dem \u00bbKomponieren am Klavier\u00ab, bei dem klassische Komponisten \u00fcber das Improvisieren an ihrem Instrument auf neue musikalische Ideen gekommen sind, die sie dann aufgeschrieben haben \u2013 nur dass diese Improvisationsphase sich jetzt auf alle m\u00f6glichen virtuellen Instrumente zugleich erstrecken kann.<\/p>\n<p>Gunnar Geisse hat mit seinem Klavierkonzert erstmals die technischen M\u00f6glichkeiten von\u00a0<i>Gimi<\/i>\u00a0in seinem ganzen Spektrum vorgef\u00fchrt und d\u00fcrfte mit diesem Prototypen vor allem auch eine j\u00fcngere Generation von Musikern und Komponisten beeinflussen, die daran interessiert sind, mit Maschinen zu improvisieren. Doch Geisses Klavierkonzert ist nicht blo\u00df eine technologische Innovation, insofern dieses Werk \u00fcberhaupt nur von einem derart genuinem Musiker wie ihm geschaffen werden konnte. Geisse hat mit Jazzbands improvisiert, konzertierte als Gitarrist in Ensembles f\u00fcr Neue Musik, hat als Solist in gro\u00dfen Orchestern gespielt und kennt sich in den Klangwelten, Kompositionstechniken und Stilrichtungen der gesamten Musikgeschichte bestens aus. Es ist dieses umfassende musikalische Wissen, dass es ihm erlaubt, mit dem musikalischen Universum, das jedem in einer digitalen Musikkultur zur Verf\u00fcgung steht, tats\u00e4chlich auch in einer originellen Weise zu improvisieren.<\/p>\n<p>Harry Lehmann<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p><b>Piano Concerto<\/b>\u00a0(2019)\u00a0<b>38:15<\/b><\/p>\n<p>Digital pre-structured improvisation in two movements for any solo instrument and interactive computer setup, realisation with electric guitar, post-edited montage of the recorded improvisations for the present fixed media Version<\/p>\n<p><b>1st movement<br \/>\n<\/b>[01]<b>\u00a0I. 1<\/b>\u00a006:29<br \/>\n[02]<b>\u00a0I. 2<\/b>\u00a008:28<br \/>\n[03]<b>\u00a0I. 3<\/b>\u00a005:00<\/p>\n<p><b>2nd movement<br \/>\n<\/b>[04]<b>\u00a0II.<\/b>\u00a01 05:36<br \/>\n[05]<b>\u00a0II. 2<\/b>\u00a004:41<br \/>\n[06]<b>\u00a0II. 3<\/b>\u00a008:01<\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>rhythm changes<\/b>\u00a0(2020)\u00a0<b>27:43<\/b><br \/>\nSonata for solo laptop guitar<\/p>\n<p>Digital pre-structured improvisation for electric guitar and interactive computer setup, post-edited montage of the recorded improvisations for the present fixed media Version<\/p>\n<p>[07]<b>\u00a01<\/b>\u00a010:54<br \/>\n[08]<b>\u00a02<\/b>\u00a007:02<br \/>\n[09]\u00a0<b>3<\/b>\u00a005:13<br \/>\n[10]<b>\u00a04<\/b>\u00a004:34<\/p>\n<p>total playing time: 66:10<\/p>\n<p>Gunnar Geisse, laptop guitar<\/p>\n<p><i>World premiere recordings<\/i><\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: Gimis Klavierkonzert Warum sollte man im Jahre 2020 noch ein Klavierkonzert komponieren? 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