{"id":2746,"date":"2017-01-16T15:23:06","date_gmt":"2017-01-16T15:23:06","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2746"},"modified":"2023-05-22T22:55:35","modified_gmt":"2023-05-22T22:55:35","slug":"concerti-iii-francis-poulenc-colin-mcphee-john-adams","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/concerti-iii-francis-poulenc-colin-mcphee-john-adams\/","title":{"rendered":"Concerti III: Francis Poulenc, Colin McPhee, John Adams"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>POULENC \u2013 MCPHEE \u2013 ADAMS<\/b><\/p>\n<p><b>Gamelan, Minimal, Parodie<br \/>\n<\/b><i>\u00bbEines Tages erschien im Salon der Prinzessin de Polignac ein unerwarteter Gast. Wie aus dem Nichts tauchte pl\u00f6tzlich Francis Poulenc auf, sagte \u203aAll\u00f4, All\u00f4\u2039, trabte direkt zum Fl\u00fcgel, spielte ein heiteres, kurzes St\u00fcck und lief dann mit Winken und Kussh\u00e4nden wieder hinaus.\u00ab<\/i><\/p>\n<p>So wie ihn Gregor Piatigorski in seiner verwegenen Autobiographie \u00bbMein Cello und ich\u00ab schilderte, figuriert er auch in der Musikgeschichte: als dandyhafter Salonl\u00f6we, als Lausbub der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten \u00bbGroupe des Six\u00ab, als Verfasser am\u00fcsanter Petitessen, der auch in seinen sinfonisch eingekleideten Werken gerne durchblicken lie\u00df, dass Maurice Chevalier und Edith Piaf ihm mehr am Herzen lagen als die Dialektik von Sonatenhaupts\u00e4tzen. Sp\u00e4ter h\u00f6rte er nicht ungern das Wort eines franz\u00f6sischen Musikjournalisten, er sei \u00bbmi-gamin\u00ab und \u00bbmi-moine\u00ab, also halb Schelm, halb M\u00f6nch, was sicher f\u00fcr seine zweite Schaffensh\u00e4lfte galt, nachdem er in den Scho\u00df von Mutter Kirche zur\u00fcckgekehrt war. Anlass dazu waren der Unfalltod eines Freundes und Poulencs zunehmend pathologische Lebens- und Todes\u00e4ngste, die er in seiner sp\u00e4ten Oper Dialogue des carm\u00e8lites gr\u00fcndlich thematisierte.<\/p>\n<p>Nichts von solchen Eintr\u00fcbungen der von den Patronen der \u00bbSix\u00ab, Erik Satie und Jean Cocteau, propagierten Heiterkeits-Ideale behelligt das Doppelkonzert d-moll von 1932. Es war einer von zahlreichen Kompositionsauftr\u00e4gen der Prinzessin Edmond de Polignac, die von Cocteau wegen ihres markanten Profils als \u00bbTante Dante\u00ab respektvoll verspottet wurde. Die als Winnaretta Singer bei New York geborene Aristokratin war Tochter und Erbin des N\u00e4hmaschinen-Erfinders Isaac Singer und investierte ihre Millionen sinnvollerweise in Kunst, vornehmlich die Musik.<\/p>\n<p>Mit dem ihr gewidmeten (und in ihrem venezianischen Palazzo uraufgef\u00fchrten) d-moll-Konzert setzte Poulenc einen selbst f\u00fcr seine Verh\u00e4ltnisse wild wuchernden stilistischen Synkretismus in Umlauf \u2013 man trifft auf Reminiszenzen an Mozart und music hall, Strawinsky und spanischen paso doble, auf ironische Trivialit\u00e4ten und neobarocke Zierlichkeiten. Vor allem auf die Einfl\u00fcsse war Poulenc stolz, die ihm seine Erinnerung an die Pariser Kolonialausstellung des Vorjahres in die Feder diktiert hatten: die Gamelanmusik balinesischer Orchester, wie sie am deutlichsten in der entr\u00fcckten Coda des Kopfsatzes anklingt. Ihre wichtigsten Kennzeichen \u2013 Repetitionsfiguren um ein alternierend mit den T\u00f6nen Es und B dissonierendes d-moll \u2013 findet man auch zu Beginn dieses ersten und am Ende des letzten Satzes.<\/p>\n<p>Franz\u00f6sische Komponisten zwischen Debussy und Messiaen waren von Klang und\u00a0 Satztechnik des Gamelans mit seinen Metallophonen, Gongs, Xylophonen und Trommeln fasziniert, haben das Instrumentarium adaptiert oder imitiert und sich die mikrotonalen Systeme temperiert zurechtgeh\u00f6rt. Sie konnten wegen der nach Frankreich importierten Welt- und Kolonialausstellungen im Lande bleiben, um die Klangmagie dieser Ensembles auf sich wirken zu lassen. Andere westliche Musiker lernten Gamelan \u00bbvor Ort\u00ab. Doyen dieser Exotiker war der deutsche Musiker, Maler und Lebensk\u00fcnstler Walter Spies, der wesentlich zum Mythos von der \u00bbgl\u00fccklichen Insel\u00ab Bali beitrug und in Indonesien eine Legende, in seinem Herkunftsland hingegen kaum bekannt ist. Er war gerne Gastgeber in seinem malerischen Insel-Refugium, wo ihn Charlie Chaplin, Barbara Hutton oder Vicki Baum aufsuchten \u2013 oder Komponisten wie der Kanadier Colin McPhee, der in den Drei\u00dfigern lange Jahre im Umkreis von Spies verbrachte und mit ihm Gamelan-Transkriptionen vierh\u00e4ndig spielte. (Sp\u00e4ter f\u00fchrte McPhee seinerseits Benjamin Britten in die Musik des Landes ein, der das balinesische Kolorit, bis in seine letzte Oper Death in Venice hinein, mit homoerotischen Konnotationen verwendete.)<\/p>\n<p>Tabuh-Tabuhan nannte McPhee seine sinfonische Gamelan-Adaption von 1936. \u00bbTabuh\u00ab ist die indonesische Bezeichnung f\u00fcr den Hammer, mit dem das Instrumentarium angeschlagen wird, und der Untertitel des St\u00fccks weist auf seinen perkussiven Charakter ebenso hin wie auf den Umstand, dass die Klaviere als hervorgehobene Orchesterinstrumente anzusehen sind und hier wiederum \u2013 zusammen mit Celesta, Xylophon, Marimba, Glockenspiel und Harfe \u2013 als Bestandteil des \u00bbbalinesischen\u00ab Concertino. Charakteristikum der Ecks\u00e4tze sind die aufeinander geschichteten und zunehmend komplexer ineinander verschachtelten \u00bbPatterns\u00ab, ostinate Muster (wie gleich zu Beginn die rotierende Pentatonik der Bl\u00e4ser \u00fcber dem Klavier-Rhythmus aus 2+3+3 Sechzehnteln), bei denen auch sogleich klar wird, welch betr\u00e4chtliche interkulturelle \u00bbSchnittmengen\u00ab von Gamelan, lateinamerikanischer Folklore und Jazz man hier vorfindet. Der Mittelsatz basiert auf der Transkription einer originalen Bambusfl\u00f6ten-Melodie.<\/p>\n<p>Als in den sechziger Jahren amerikanische Komponisten ihren Abschied von den geschichtsphilosophisch untermauerten zerebralen \u00dcbungen der europ\u00e4ischen Avantgarde nahmen und den Kult einer neuen Einfachheit proklamierten, taten sie das auch unter Berufung auf afrikanische Trommelrituale, indonesisches Gamelan, auf Pop-Art und Pop-Musik. Das Resultat nannten sie \u00bbMinimal Music\u00ab, deren wichtigstes Kennzeichen, wie beim Gamelan, repetitive \u00bbPatterns\u00ab \u00fcber gleichbleibendem Puls (\u00bbsteady beat\u00ab) sind, die durch zunehmende und zu Beginn fast unmerkbare St\u00f6rungen, Irregularit\u00e4ten und Phasenverschiebungen in andere musikalische Aggregatzust\u00e4nde \u00fcberf\u00fchrt werden. Zusammen mit der nachdr\u00fccklichen Re-Inthronisierung der Tongeschlechter Dur und Moll erzielen diese Verfahren h\u00e4ufig \u2013 und keinesfalls absichtslos \u2013 psychedelische Wirkungen.<\/p>\n<p>John Adams\u2019 Grand Pianola Music von 1982 zeigt diese minimalistischen Eigenschaften beispielhaft und in singul\u00e4rem Klanggewand: dem Instrumentalensemble \u2013 bestehend aus den beiden Fl\u00fcgeln, f\u00fcnfzehn Bl\u00e4sern und drei Schlagzeugern \u2013 gesellen sich drei vokalisensingende Frauenstimmen hinzu. Die Formel, mit der Adams das St\u00fcck in Gang setzt, ist ein Staccato mit den T\u00f6nen es\u2013f\u2013as\u2013b (entsprechend dem Bl\u00e4serbeginn des McPhee-Konzerts \u2013 oder auch Gershwins I Got Rhythm), ein Klang, der sich allm\u00e4hlich belebt, auff\u00e4chert, mit Lieget\u00f6nen durchsetzt wird, rhythmisch ins Stolpern und dann in betr\u00e4chtliche sinfonische Unruhe ger\u00e4t. Das Aufh\u00f6ren des Viertel-Pulses signalisiert den Beginn des langsamen Satzes, der z\u00e4surenlos dem \u00bbPart I\u00ab angeh\u00e4ngt wird. \u00bbPart II\u00ab besch\u00e4ftigt sich \u2013 wie der Titel andeutet \u2013 in monomanischer (und hochvirtuoser) Einseitigkeit mit der elementaren Kadenzformel I\u2013V\u2013I und steigert sich sehr bald zu einem unbefangen-pr\u00e4chtigen Es-dur-Hymnus.<\/p>\n<p>Adams hat besonders anschaulich \u00fcber die Anregungen zu seiner Grand Pianola Music berichtet: Er habe getr\u00e4umt, es h\u00e4tten sich ihm beim Fahren auf dem Interstate Highway 5 von hinten zwei schwarze Stretch-Limousinen gen\u00e4hert, die sich beim \u00dcberholen in die l\u00e4ngsten Steinways der Welt verwandelt und dann bei 90 Meilen p.h. Salven von B-dur- und Es-dur-Arpeggien abgefeuert h\u00e4tten. Au\u00dferdem spielte die Vorstellung eine Rolle, wie er durch die Flure des Konservatoriums von San Francisco und den Klangschwall von zwanzig oder mehr Klavieren gegangen sei, \u00bbplaying Chopin, the Emperor Concerto, Hanon, Rachmaninow, the Maple Leaf Rag, and much more.\u00ab<\/p>\n<p>Rainer Peters<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"tracks\">\n<p><b>Concerti III<\/b><\/p>\n<p><b>Francis Poulenc<\/b>\u00a0(1899\u20131963)<br \/>\n<b>Concerto en r\u00e9 mineur pour deux pianos et orchestre<\/b>\u00a0(1932)\u00a0<b>19:23<\/b><br \/>\n[01]\u00a0<b>I. Allegro ma non troppo<\/b>\u00a008:06<br \/>\n[02]\u00a0<b>II. Larghetto<\/b>\u00a005:29<br \/>\n[03]\u00a0<b>III. Finale.<\/b>\u00a0Allegro molto 05:48<\/p>\n<p><b>Colin McPhee<\/b>\u00a0(1900\u20131964)<br \/>\n<b>Tabuh-Tabuhan Toccata<\/b>\u00a0for orchestra and two pianos (1936)\u00a0<b>18:49<br \/>\n<\/b>[04]\u00a0<b>I. Ostinatos<\/b>\u00a007:33<br \/>\n[05]\u00a0<b>II. Nocturne.<\/b>\u00a0Tranquillo 05:38<br \/>\n[06]\u00a0<b>III. Finale.<\/b>\u00a0Quieto e misterioso 05:38<\/p>\n<p><b>John Adams<\/b>\u00a0(*1947)<br \/>\n<b>Grand Pianola Music<\/b>\u00a0for two pianos, three female voices, wind ensemble and percussion (1982)<b>\u00a032:29<br \/>\n<\/b>[07]\u00a0<b>Part I<\/b>\u00a024:14<br \/>\n[08]\u00a0<b>Part II<\/b>\u00a008:15<\/p>\n<p>total playing time: 71:02<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/GrauSchumacher_Piano_Duo.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">GrauSchumacher Piano Duo<\/a><br \/>\nTrio Medi\u00e6val [07\u201308]<br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Deutsches_Symphonie-Orchester_Berlin.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Deutsches Symphonie-Orchester Berlin<\/a><br \/>\nBrad Lubman, conductor<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_bbc_music.jpg?ssl=1\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>09\/2017<\/p>\n<p>(&#8230;) This splendid disc offers three works which directly or indirectly owe something to Balinese gamelan. Poulenc&#8217;s Double Concerto in D minor (1932) bristles with wit and fire, referencing everything from Mozart to Spanish\u00a0<i>paso doble<\/i>\u00a0alongside a glistening evocation of Balinese gamelan, as heard by Poulenc at the 1931 Paris Colonial Exhibition. The GrauSchumacher Piano Duo perform with great spirit and Charisma alongside the Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, here on sparkling form. (&#8230;)<\/p>\n<p>Kate Wakeling<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_concerti.gif?ssl=1\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>29.05.2017<\/p>\n<p>&#8222;Das GrauSchumacher Piano Duo spielt alles auf den Punkt, pr\u00e4gnant, atmosph\u00e4risch und sehr pr\u00e4sent&#8220;, schreibt Eckhard Weber. Lesen Sie die vollst\u00e4ndige Rezension\u00a0<a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21703.php#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_neue_musikzeitung.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\nJuni 2017<\/p>\n<p>Eine CD, die einen weiten Bogen \u00fcber 50 Jahre Musikgeschichte spannt. Denn was hat schon das spritzig-witzige\u00a0<i>Doppelkonzert<\/i>\u00a0von Poulenc mit einer mehrs\u00e4tzigen\u00a0<i>Toccata<\/i>\u00a0des wohl weithin unbekannten Kanadiers Colin McPhee oder der\u00a0<i>Grand Pianola Music<\/i>\u00a0von John Adams zu tun? Mehr als man denkt, denn alle drei Werke nehmen auf individuelle Weise Einfl\u00fcsse der balinesischen Gamelanmusik auf &#8211; ein Gleichklang, der verbl\u00fcfft und einen h\u00f6rend \u00fcber zeitliche, r\u00e4umliche und stilistische Distanzen nachdenken l\u00e4sst. Wieder einmal hat das Klavierduo GrauSchumacher mit seinem feinsinnigem Gesp\u00fcr f\u00fcr sinnf\u00e4llige Konzepte in die unendlichen Tiefen des Repertoires geschaut. Das Klangbild ist ein wenig trocken, kommt aber den Partituren bestens entgegen.<\/p>\n<p>Michael Kube<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_gramophone.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nJune 2017<\/p>\n<p>For the third instalment in their &#8218;Concerti&#8216; series, the GrauSchumacher Piano Duo bring together three works, the first two written in close proximity. Poulenc&#8217;s Concerto in D minor (1932) is typical of its composer&#8217;s earlier music in using classical and popular idioms so their abrupt alternation becomes its own justification. This account emphasises the breezy neoclassical framework giving focus to the frequent high jinks, and if the Larghetto&#8217;s Mozartian pathos is underplayed, the gamelan patterning at the close of its predecessor feels undeniably hypnotic.<\/p>\n<p>Balinese gamelan was central to Colin McPhee when he composed Tabuh-Tabllhan (1936). This toccata for a &#8218;collection of percussion instruments combines indigenous textures and harmonies with a Stravinskian incisiveness and a jazzy rhythmic freedom to the fore in the propulsive outer movements. It is here that this duo are heard at their commanding best, while missing out on some of the mystery that can make the central Nocturne so spellbinding.<\/p>\n<p>Similar interpretative qualities are found in Grand Pianola Music (1982), one of the pieces that ensured John Adams&#8217;s reputation and whose leavening of its minimalist aesthetic with elements drawn from pop and gospel- not to mention audibly Beethovenian figuration \u2013 has proved influential and popular. Persuasive in those long-breathed cumulative spans of the first part, GrauSchumacher feel a little inert in the limpid eloquence of its postlude or the charismatic immediacy of what comes next. Yet the ingenious conception of this collection is undeniable, and those keen to hear these works outside of their usual recorded context need not hesitate.<\/p>\n<p>Richard Whitehouse<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: POULENC \u2013 MCPHEE \u2013 ADAMS Gamelan, Minimal, Parodie \u00bbEines Tages erschien im Salon der Prinzessin de Polignac ein unerwarteter Gast. 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