{"id":2870,"date":"2014-09-25T18:48:22","date_gmt":"2014-09-25T18:48:22","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2870"},"modified":"2023-05-23T13:48:07","modified_gmt":"2023-05-23T13:48:07","slug":"vito-zuraj-eduard-demetz-claus-steffen-mahnkopf-arturo-fuentes-luka-juhart-luka-juhart-deconstructing-accordion","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/vito-zuraj-eduard-demetz-claus-steffen-mahnkopf-arturo-fuentes-luka-juhart-luka-juhart-deconstructing-accordion\/","title":{"rendered":"Vito \u017duraj, Eduard Demetz, Claus-Steffen Mahnkopf, Arturo Fuentes, Luka Juhart: Luka Juhart &#8211; Deconstructing Accordion"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p>DAS AKKORDEON DEKONSTRUIEREN<\/p>\n<p>Luka Juhart kn\u00fcpft bei diesen Klangaufnahmen dort an, wo er in seinem ersten Album Dialog aufh\u00f6rte. Er stellt von neuem die f\u00fcr ihn geschriebenen Kompositionen vor: die Kompositionen, die er mitgestaltete und bei deren Revisionen er mitwirkte, und Kompositionen, die ihn beeinflussten. Erneut gibt es Kommunikation zwischen den Komponisten und dem Interpreten, nur ging Luka Juhart diesmal einen bedeutenden Schritt weiter, indem er noch tiefer ins musikalische Schaffen eintauchte und mit seiner ersten Komposition\u00a0<i>hrUP<\/i>\u00a0eigene sch\u00f6pferische Impulse vorstellte.<\/p>\n<p>Der Titel der vorliegenden CD stammt von einem der letzten Kontakte Juharts mit zeitgen\u00f6ssischen Komponisten, n\u00e4mlich von Claus-Steffen Mahnkopfs Komposition\u00a0<i>deconstructing accordion<\/i>, eine Komposition hochkomplexer Verfahren, in der der Komponist auch die Notation zersetzt und Tonstrukturen, Dynamikschwankung und Artikulation getrennt aufzeichnet. All das mit der Absicht, eine neue klangliche Essenz des Akkordeons zu \u00f6ffnen. Dekonstruktion ist bei Mahnkopf n\u00e4mlich nicht einfach Destruktion, Zerst\u00f6rung. Bereits Jacques Derrida behauptete, das Zerlegen, das Zersetzen von Struktur sei nicht unbedingt eine negative Handlung; mehr als zu zerst\u00f6ren gelte es zu verstehen, wie eine Ganzheit gebildet wurde und diese Ganzheit deswegen neu zu bilden, erkl\u00e4rt dieser philosophische Vertreter der Dekonstruktion.<\/p>\n<p>Die neue klangliche Ganzheit des Akkordeons wird auf der CD mit musikalischen Ideen gebaut, die zu Unrecht meist am Rand des klanglichen Horizonts des Instruments blieben, ungen\u00fctzt oder gar irgendwo zwischen den Kn\u00f6pfen, Klappen, schwingenden Durchschlagzungen und dem Balg. Wie bei Mahnkopfs virtuoser Komplexit\u00e4t wird das Akkordeon im Werk von Eduard Demetz von der Klangfilterung des Instruments zersetzt und neu zusammengesetzt, Fuentes entbl\u00f6\u00dft die Klangf\u00fclle des Mechanismus des Akkordeons, w\u00e4hrend \u017duraj den Versuch unternimmt, es dem Eindruck reiner klanglicher Sinusschwingung anzun\u00e4hern. In seinem Werk\u00a0<i>hrUP<\/i>\u00a0lauscht Juhart aufmerksam dem noch nicht offenbarten klanglichen Kern, auch mit neuen, dem Akkordeon eigenen Effekten, mit der Stimme, den Pfiffen, dem Atem, den Ger\u00e4uschen und mit dem R\u00f6cheln der Mundh\u00f6hle. Hier erweitert und verl\u00e4ngert der Musiker \u2013 Erfinder neuer stimmhafter und rauschender Formen und deren unmittelbarer Produzent, also der Musiker im vollst\u00e4ndigsten Sinn \u2013 endg\u00fcltig die klangliche Welt seines zersetzten Akkordeons.<\/p>\n<p align=\"right\"><i>Primo\u017e Trdan<\/i><\/p>\n<p><b>VITO \u017dURAJ<br \/>\nSilhouette<\/b>\u00a0(2012)<\/p>\n<p>Das Werk\u00a0<i>Silhouette<\/i>\u00a0beginnt mit den einstimmigen melodischen Linien im Umfang von mehreren Oktaven, die ich mir als Konturen von abstrakten Reliefen vorstelle. Die in den ungleichm\u00e4\u00dfigen rhythmischen Mustern verlaufenden Melodien bestehen haupts\u00e4chlich aus Quarten und Quinten. Diese Strukturen haben ihren Ursprung in einem gl\u00fccklichen Zufall w\u00e4hrend meines Aufenthalts im EXPERIMENTALSTUDIO des SWR Freiburg 2010. Beim Experimentieren mit Violoncello und Live-Elektronik tauchten als Ergebnis pl\u00f6tzlicher R\u00fcckkopplung sprunghafte Sinuston-Kaskaden auf, die ich aufgenommen, analysiert und anschlie\u00dfend als Material f\u00fcr mein neues Werk verwendet habe.<\/p>\n<p><b>EDUARD DEMETZ<br \/>\n4 Tracks f\u00fcr Akkordeon und Samples<\/b>\u00a0(2013)<\/p>\n<p>Die\u00a0<i>4 Tracks<\/i>\u00a0sind eine Hommage an den Akkordeonisten Luka Juhart. Seine Suche nach instrumentaler Perfektion, seine Differenziertheit in der Tongebung sowie seine experimentierfreudige Elastizit\u00e4t im Umgang mit Zuspielkl\u00e4ngen haben mich dazu motivert, diese vier St\u00fccke zu komponieren.\u00a0<i>4 Tracks<\/i>\u00a0ist ein Werk fragmentarischen Charakters, das von der spielerischen Lust am \u00bbin die Tasten greifen\u00ab lebt. Die Zuspielkl\u00e4nge wurden durch eine im Vorfeld erstellte und elektronisch bearbeitete Aufnahme von Teilen des Akkordeonparts erzeugt. Die elektronische Bearbeitung erfolgte mittels Sonogrammanalyse und darauf folgender Filterung der Originalkl\u00e4nge des Akkordeons.<\/p>\n<p><i>Track 1<\/i>\u00a0steht im Zeichen der klanglichen Eruptivit\u00e4t. Er ist ein Wechselspiel der dynamischen Ausbr\u00fcche, die sich das Akkordeon und die zugespielte Klangbahn gegenseitig anbieten oder streitig machen.\u00a0<i>Track 2<\/i>\u00a0beginnt mit einer zum Klangteppich sich entwickelnden filigranen Bewegung im h\u00f6chsten Register und m\u00fcndet, nach einer sich aufb\u00e4umenden Steigerung von bellows shakes, in eine virtuose stretta von zwei eng ineinander verschr\u00e4nkten Linien.\u00a0<i>Track 3<\/i>\u00a0wirkt durch eine Abfolge von sich \u00fcberlagernden und immer d\u00fcnner werdenden Akkorden wie ein Ruhepol.\u00a0<i>Track 4<\/i>\u00a0steht im Zeichen der rhythmischen Irregularit\u00e4t. St\u00e4ndige Akzentverschiebungen leiten \u00fcber in eine Kaskade von bellows shakes, ineinander greifenden Akkordgruppen und cluster-Folgen. Allm\u00e4hlich verfl\u00fcchtigt sich der Klang und \u00fcbrig bleibt ein leises wirres Spiel von Dur-, Moll- und Septakkorden.<\/p>\n<p><b>CLAUS-STEFFEN MAHNKOPF<br \/>\ndeconstructing accordion<\/b>\u00a0(2000\/01\u20132008)<\/p>\n<p>Im Sommer 1997 fragte mich ein damals sehr aktiver Akkordeonist nach einem Solowerk, damit, so der Gedanke, es endlich aus der \u00bbkomplexen Schule\u00ab ein entsprechendes Werk gebe. Ich str\u00e4ubte mich zun\u00e4chst, war aber 2000 damit einverstanden, nachdem der SWR Stuttgart zu einem Auftrag bereit war. Ich komponierte das Werk um die Jahreswende 2000\/01 herum. Leider misslang die Urauff\u00fchrung, weil der Interpret sich weigerte, die Partitur zu realisieren bzw. an dieser mit dem Komponisten zu arbeiten. Mit der Premiere war die Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten und dem Interpreten folgerichtig auch beendet. Erst viele Jahre sp\u00e4ter fand ich in dem jungen Luka Juhart einen mutigen und unerschrockenen Virtuosen, der sich meiner Partitur annahm. Dank ihm konnte ich eine endg\u00fcltige Version erarbeiten, welche die urspr\u00fcngliche ersetzt und ab jetzt die allein verbindliche ist. Insofern ist die \u00bbg\u00fcltige\u00ab Urauff\u00fchrung diejenige vom 23. Oktober 2011 in Leuven.<\/p>\n<p>Das Werk ist von eminent theatralischem Impetus. Der Interpret zersetzt gleichsam das Instrument, an dessen klanglichen und spieltechnischen R\u00e4ndern er sich bewegt, so dass er von diesem Instrument in gleichem Ma\u00dfe zersetzt wird. Insofern ist das \u00bbdeconstructing accordion\u00ab auch ein \u00bbaccordion deconstructing\u00ab. Ich bin sehr froh, dass Luka Juhart, dem das Werk gewidmet ist, die schwierige und langwierige Geburt dieses Werks gelungen ist.<\/p>\n<p><b>ARTURO FUENTES<br \/>\nGetmove<\/b>\u00a0(2011, rev. 2014)<\/p>\n<p>Eine der Eigenschaften dieses Musikst\u00fccks ist seine Geschwindigkeit. Ich bin am Schaffen einer sich bewegenden Textur interessiert, die mehrere Klangdimensionen enth\u00e4lt: wir h\u00f6ren das Ger\u00e4usch der Tasten, das mit der Luft und dem wirklichen Klang vermischt ist. Ich interessiere mich auch f\u00fcr die d\u00fcstere Farbprojektion des Akkordeons in den niedrigeren Lagen; sie ist f\u00fcr mich wie eine Linie der Klangfarbe, die nach oben getragen wird. Wie in anderen Werken werden auch in diesem Werk Regelm\u00e4\u00dfigkeiten und Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten, Dichte und Leichtigkeit in den Mittelpunkt gestellt.\u00a0<i>Getmove<\/i>\u00a0wurde 2011 komponiert; in den folgenden Jahren korrigierte ich das Werk mehrmals, die letzte Fassung entstand im Jahr 2014.<\/p>\n<p><b>LUKA JUHART<br \/>\nhrUP<\/b>\u00a0(2013)<\/p>\n<p>Das Ziel der Komposition\u00a0<i>hrUP<\/i>\u00a0(L\u00e4rm) ist es, zum einen das Klangspektrum des Instruments zu erweitern und zum anderen den akustischen, visuellen und emotionalen Wirrwarr, dem wir in unserem Alltag ausgeliefert sind, zu projizieren. John Cage sagte einst: \u00bbWo auch immer wir sind, h\u00f6ren wir L\u00e4rm. Ignorieren wir ihn, so werden wir davon gest\u00f6rt. H\u00f6ren wir ihm zu, so sind wir davon begeistert.\u00ab<\/p>\n<p>Ich widmete diese Komposition Vinko Globokar, mit dem ich viel zusammenarbeitete und dessen Musik ich wirklich bewundere. Er stand zudem als Komponist im Zentrum des Festivals Slowind 2013, bei dem ich diese Komposition auch urauff\u00fchrte.<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"tracks\">\n<p><b>Vito \u017duraj<\/b>\u00a0(*1979)<br \/>\n01\u00a0<b>Silhouette<\/b>\u00a0(2012)\u00a0<b>07:59<\/b><\/p>\n<p><b><\/b><b><br \/>\n<\/b><b>Eduard Demetz<\/b>\u00a0(*1958)<br \/>\n<b>4 Tracks for Accordion and Samples<\/b>\u00a0(2013)\u00a0<b>12:06<\/b><\/p>\n<p>02\u00a0<b>Track 1<\/b>\u00a002:03<br \/>\n03\u00a0<b>Track 2<\/b>\u00a003:31<br \/>\n04\u00a0<b>Track 3<\/b>\u00a003:22<br \/>\n05\u00a0<b>Track 4<\/b>\u00a003:10<\/p>\n<p><b><br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Mahnkopf_Claus-Steffen.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Claus-Steffen Mahnkopf<\/a><\/b>\u00a0(*1962)<br \/>\n06\u00a0<b>deconstructing accordion<\/b>\u00a0(2000\/01\u20132008)\u00a0<b>11:36<\/b><\/p>\n<p><b><br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Fuentes_Arturo.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Arturo Fuentes<\/a><\/b>\u00a0(*1975)<br \/>\n07\u00a0<b>Getmove<\/b>\u00a0(2011, rev. 2014)\u00a0<b>08:42<\/b><\/p>\n<p><b>Luka Juhart<\/b>\u00a0(*1982)<br \/>\n08\u00a0<b>hrUP<\/b>\u00a0(2013)\u00a0<b>14:11<\/b><\/p>\n<p>total time 55:01<\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Juhart_Luka.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Luka Juhart<\/a><\/b>\u00a0accordion<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"press\">\n<p class=\"lead\"><b><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_musikaesthetik.png?ssl=1\" alt=\"\" \/><\/b><\/p>\n<p class=\"lead\">04\/2015<\/p>\n<p>Deconstructing Accordion<br \/>\nStefan Beyer<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr ver\u00f6ffentlichte der 1982 im heutigen Slowenien geborene Akkordeonist Luka Juhart seine zweite Solo-CD, mit dem Titel\u00a0<i>Deconstructing Accordion<\/i>, erschienen beim M\u00fcnchner Label NEOS Music. Juhart, Akkordeonist, P\u00e4dagoge und Komponist, studierte zun\u00e4chst bei Hugo Noth in Trossingen, anschlie\u00dfend als Meisterklassenstudent bei Stefan Hussong in W\u00fcrzburg. Als Solist, Kammermusiker oder Ensemblemitglied in gr\u00f6\u00dferen Besetzungen wirkte er bei nicht weniger als 40 Urauff\u00fchrungen mit, z.B. 2010 in Donaueschingen an der Seite des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg bei der Premiere von Vinko Globokars 45-min\u00fctiger Komposition\u00a0<i>Radiographie d\u2019un roman<\/i>. Juhart, in seiner Freizeit H\u00f6henbergsteiger, der durchaus einen Siebentausender ersteigt und auf Skiern wieder hinabf\u00e4hrt, programmierte f\u00fcr die neue CD f\u00fcnf technisch hochvirtuose und musikalisch anspruchsvolle Solowerke aus den Jahren 2008 bis 2014 von Vito \u017duraj, Eduard Demetz, Claus-Steffen Mahnkopf \u2013 von diesen drei Werken spielte Juhart die Urauff\u00fchrungen \u2013, Arturo Fuentes sowie sich selbst. F\u00fcr den Titel seiner CD zitiert Juhart die gleichnamige Komposition Mahnkopfs, in dessen Intention, \u00bbeine neue klangliche Essenz des Akkordeons zu \u00f6ffnen\u00ab, er das inhaltliche Konzept seiner Programmierung wiedererkannte.<\/p>\n<p>\u00bbDie neue klangliche Ganzheit des Akkordeons \u00ab, so Primo\u017e Trdan im Vorwort des Booklets, \u00bbwird auf der CD mit musikalischen Ideen gebaut, die zu Unrecht meist am Rand des klanglichen Horizonts des Instruments blieben, ungen\u00fctzt oder gar irgendwo zwischen den Kn\u00f6pfen, Klappen, schwingenden Durchschlagzungen und dem Balg.\u00ab Die \u00bbklangliche Welt des zersetzten Akkordeons \u00ab entdeckt Juhart in Mahnkopfs \u00bbvirtuoser Komplexit\u00e4t\u00ab, in Demetz\u2019 \u00bbKlangfilterung des Instruments\u00ab, in Fuentes\u2019 Entbl\u00f6\u00dfung der \u00bbKlangf\u00fclle des Mechanismus des Akkordeons\u00ab sowie in \u017durajs Versuch, das Akkordeon \u00bbdem Eindruck reiner klanglicher Sinusschwingungen anzun\u00e4hern.\u00ab<\/p>\n<p>Vito \u017duraj, geboren 1979 in Maribor (Slowenien), studierte Komposition in Ljubljana, Dresden und Karlsruhe. Aus dem Jahr 2012 stammt seine Komposition\u00a0<i>Silhouette<\/i>. Das circa achtmin\u00fctige Werk tr\u00e4gt einen belebten, flie\u00dfenden melodi\u00f6sen Grundcharakter. Der Fluss wird teilweise abgebremst und angehalten, mit relativ statischen und ger\u00e4uschhaften Passagen wie Akkorden kontrastiert. Am Schluss verebbt die Musik in tiefen, seufzenden Kl\u00e4ngen.\u00a0<i>Silhouette<\/i>\u00a0\u00bbbeginnt mit den einstimmigen melodischen Linien im Umfang von mehreren Oktaven\u00ab, so der Komponist, \u00bbdie ich mir als Konturen von abstrakten Reliefen vorstelle. Die in den ungleichm\u00e4\u00dfigen rhythmischen Mustern verlaufende Melodien bestehen haupts\u00e4chlich aus Quarten und Quinten.\u00ab Diese Skalen generierte der Komponist elektronisch \u2013 auf Basis einer Zufallsentdeckung, als Transkription von eigentlich unerw\u00fcnschten Nebenger\u00e4uschen w\u00e4hrend der elektronischen Produktion eines fr\u00fcheren Werks. Abweichendes Material (z.B. Akkorde und Repetitionen, perkussive Strukturen oder ein feiner, hoher, liegender Pfeifton, dazu einzelne tiefe, leise Seufzerglissandi) f\u00fchrt der Komponist behutsam ein und entwickelt es im sp\u00e4teren Verlauf.<\/p>\n<p>Die bestimmende hektische melodische Linie erscheint (ungef\u00e4hr bei Minute 2:30) zweistimmig, als Unisono im Abstand mehrerer Oktaven \u2013 ein bekanntes Element aus \u017durajs kompositorischem Repertoire. (In seinem Werk\u00a0<i>CHANGEOVER<\/i>\u00a0aus dem Jahr 2011 f\u00fcr Instrumentalgruppen und Orchester instrumentiert er eine ganz \u00e4hnliche Struktur wirkungsvoll f\u00fcr Piccolofl\u00f6te und Kontraforte.) In der Mitte des St\u00fccks f\u00fchrt \u017duraj die bewegte Melodik in eine erregte perkussive Textur, in der Klopfen, Klappern, (Luft-)Knopfger\u00e4usche eine nerv\u00f6se Struktur bilden. In der letzten Minute kommen noch einmal die tiefen Glissandi, langgezogen, dazwischen Pausen. Erneut brechen scharfe Akkorde hervor, aus ihnen steigt die Tongirlande letztmals in die H\u00f6he. Danach ein letzter tiefer, leiser, seufzender Klang. Klappernde Kn\u00f6pfe. Schluss.<\/p>\n<p>Eduard Demetz, 1958 geboren, studierte Klavier und Dirigieren in Salzburg. Als Komponist ist er auch f\u00fcr Film, Theater und Fernsehen t\u00e4tig. Die\u00a0<i>4 Tracks<\/i>\u00a0(2013) f\u00fcr Akkordeon und Samples, St\u00fccke von zwei, drei Minuten Dauer, widmet Demetz dem Solisten als Hommage. Luka Juharts \u00bbSuche nach instrumentaler Perfektion, seine Differenziertheit in der Tongebung sowie seine experimentierfreudige Elastizit\u00e4t im Umgang mit Zuspielkl\u00e4ngen haben mich motiviert, diese vier St\u00fccke zu komponieren.\u00ab Musikalisch geschickt verkn\u00fcpft Demetz die Zuspielung (\u00bbim Vorfeld erstellte und elektronisch bearbeitete Aufnahme von Teilen des Akkordeonparts\u00ab) mit der live gespielten Akkordeonstimme. Die Samples und das Akkordeon bilden eine hybride Zweistimmigkeit mit dialogischem Charakter, in der teilweise die Klangquellen h\u00f6rend nicht mehr unterschieden werden k\u00f6nnen. Die Elemente erg\u00e4nzen sich h\u00e4ufig f\u00fcr instrumentatorische Effekte, z.B. als dynamische \u00dcberlagerung eines Einsatzes der anderen Stimme oder f\u00fcr k\u00fcnstliche Echowirkungen. Das Zusammenspiel koordiniert der Interpret nach der Zeitanzeige des CD-Spielers. Die St\u00fccke tragen deutliche musikalische Charaktere. Der Komponist fasst zusammen: \u00bb<i>Track 1<\/i>\u00a0steht im Zeichen der klanglichen Eruptivit\u00e4t. . . .\u00a0<i>Track 2<\/i>\u00a0beginnt mit [einem] Klangteppich \u2026 und m\u00fcndet \u2026 in eine virtuose stretta \u2026\u00a0<i>Track 3<\/i>\u00a0wirkt \u2026 wie ein Ruhepol.\u00a0<i>Track 4<\/i>\u00a0steht im Zeichen der rhythmischen Irregularit\u00e4t. \u00abSo bilden die\u00a0<i>Tracks<\/i>\u00a0eine vierteilige Form. \u00bb[E]in Werk fragmentarischen Charakters, das von der spielerischen Lust am \u203ain die Tasten greifen\u2039 lebt.\u00ab<\/p>\n<p>Mahnkopfs\u00a0<i>deconstructing accordion<\/i>, ein Kompositionsauftrag des S\u00fcdwestrundfunks, ist heute Luka Juhart gewidmet. Die knapp zw\u00f6lfmin\u00fctige Komposition entstand in den Jahren 2000\/2001 \u2013 auf die Initiative eines anderen Interpreten, dessen Urauff\u00fchrung allerdings nicht im Sinne des Komponisten bzw. der Partitur gelang. Nachdem sich Juhart und Mahnkopf Jahre sp\u00e4ter kennengelernt hatten, entstand in enger, dreij\u00e4hriger Zusammenarbeit die revidierte, endg\u00fcltige Fassung, die Juhart 2011 in Leuven urauff\u00fchrte.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck tr\u00e4gt einen stillen und zugleich sehr unruhigen Charakter. Es beginnt mit einem scharfen, trockenen perkussiven Klang (der Fingernagel schnalzt gegen den massiven Korpus des Instruments; dieser Klang erscheint kein zweites Mal). Mehr oder weniger kurze nerv\u00f6se Klangbl\u00f6cke werden st\u00e4ndig von Generalpausen unterbrochen. W\u00e4hrend dieser \u00bbverharrt der Spieler absolut regungslos, erstarrt. Er h\u00e4lt pl\u00f6tzlich in seinem Spiel inne, und ebenso pl\u00f6tzlich spielt er weiter.\u00ab Der sachlichen, strukturalistischen, bald spr\u00f6den Architektur des Werks steht sein skurriler Ausdruckscharakter gegen\u00fcber (\u00bbbreiig\u00ab, \u00bbasthmatisch\u00ab, \u00bbmaestoso, aber plump\u00ab). Der Komponist beschreibt sein Werk als \u00bbvon ausgesprochener Theatralit\u00e4t\u00ab: Im Idealfall verleihe der Interpret dem Werk einen \u00bbzwanghaften\u00ab Charakter.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Partitur differenziert verschiedene Parameter der Klangerzeugung. Die Notation ist teilweise f\u00fcnfzeilig: zwei Zeilen je f\u00fcr rechte und linke Hand, eine mittlere Zeile zur graphischen Indikation der Dynamik (im Rahmen zwischen\u00a0<i>ppppp<\/i>\u00a0[!] und\u00a0<i>p<\/i>; als dynamische Standardgr\u00f6\u00dfe ist \u00bbso leise als m\u00f6glich\u00ab definiert). Eine parametrische Entkopplung, eine \u00bbDekonstruktion\u00ab, findet insofern statt, als unregelm\u00e4\u00dfig erscheinende pl\u00f6tzliche Sforzati\u00a0<i>sffffffz<\/i>\u00a0(!) sowie eine Art K\u00f6rpervibrato, ein \u00bbZittern des K\u00f6rpers, um ein unregelm\u00e4\u00dfiges Vibrato zu erzeugen\u00ab, das immer wieder eingestreut wird, zu unkoordinierten, krampf- und anfallartigen Wirkungen f\u00fchren. Die beiden H\u00e4nde, der Balg, die K\u00f6rperbewegungen werden isoliert \u2013 entkoppelt \u2013 gestaltet und bewirken summarisch ein instabiles und ungelenkes, aber besonderes Resultat, das auf anderem Wege nicht zu bewerkstelligen w\u00e4re.<\/p>\n<p>Arturo Fuentes, 1975 geboren in Mexiko, kam 1997 nach Europa und lebt heute \u2013 nach Stationen in Mailand, Paris und Wien \u2013 in Innsbruck. \u00dcber seine Musik im Allgemeinen sagt er selbst, sie sei \u00bbein akribisch arrangiertes, kaleidoskopisches Chaos, das die Grenzen von Dynamik, Klangfarbe, Textur und Virtuosit\u00e4t auslotet. Diese Musik offenbart ein sich st\u00e4ndig ver\u00e4nderndes skulpturales Muster\u00ab. \u00dcber das knapp neunmin\u00fctige St\u00fcck\u00a0<i>Getmove<\/i>\u00a0(2011\/rev. 2014) im Besonderen sagt der Komponist, er sei \u00bbam Schaffen einer sich bewegenden Textur interessiert, die mehrere Klangdimensionen enth\u00e4lt: wir h\u00f6ren das Ger\u00e4usch der Tasten, das mit der Luft und dem wirklichen Klang vermischt ist.\u00ab Tats\u00e4chlich erzeugt die st\u00e4ndige Bewegung aus kleinen Notengruppen, die minimalistisch wiederholt werden, aus Repetitionen und schnellen Bellow-shakes einen texturalen Gesamteindruck. Fuentes choreographiert die Kl\u00e4nge durch die verschiedenen Register, l\u00e4sst teilweise den Balg zur Ruhe kommen, w\u00e4hrend die Finger in unver\u00e4nderter Weise die Kn\u00f6pfe maltr\u00e4tieren. Fuentes zielt auf die Massenwirkung der Noten. Durch die quasi bildende Handhabung und Formung des klanglichen Materials entsteht die intendierte skulpturale Wirkung.<\/p>\n<p>Besondere Beachtung verdient das Werk\u00a0<i>hrUP<\/i>\u00a0(slowenisch: \u00bbL\u00e4rm\u00ab) aus der Feder des Akkordeonisten \u2013 die erste Komposition, mit der Juhart in Erscheinung tritt. Er komponierte das circa vierzehnmin\u00fctige St\u00fcck 2013 und spielte die Urauff\u00fchrung im selben Jahr beim Festival Slowind in Ljubljana. Das St\u00fcck, das Vinko Globokar gewidmet ist, sei durch einen Text des slowenischen Dichters Toma\u017e \u0160alamun (1941-2014) inspiriert. Die Absicht sei, \u00bbzum einen das Klangspektrum des Instruments zu erweitern und zum anderen den akustischen, visuellen und emotionalen Wirrwarr, dem wir in unserem Alltag ausgesetzt sind, zu projizieren.\u00ab<\/p>\n<p>Das St\u00fcck beginnt mit einem kurzen aus der Stille nach\u00a0<i>ff<\/i>\u00a0crescendierenden, achtstimmigen Akkord. An seinem H\u00f6hepunkt stampft der Interpret fest auf und gibt einen kurzen Schrei von sich. Stille. Es folgen T\u00f6ne, traditionelle Kl\u00e4nge des Akkordeons, Skalen und Repetitionen. Die Besonderheit des Werks liegt in seiner Mitte. Pl\u00f6tzlich wechselt die Farbe in einen atmosph\u00e4rischen Gesamteindruck: mikrot\u00f6nige Dissonanzen, verrauschte Tonansprache, instabile Intonation, dann seltsam gebrochene Kl\u00e4nge. Juhart entdeckte diese bei Experimenten mit Tasten- und Winddruck. Es handelt sich um flageolettartige Ph\u00e4nomene, die durch geschickte Handhabung multiphonische Wirkungen erzeugen. Dieser Abschnitt fasziniert. Er ist fein ausgeh\u00f6rt und offenbart Juharts \u2013 erwartbar \u2013 exzellente Kenntnis und Kontrolle seines Instruments. Juhart fordert in seiner Partitur weiterhin den Einsatz der Stimme, f\u00e4hrt hier eine weite Bandbreite auf, farbenreiche Frikative, Singstimme, Pfeifen, Rufen, Schreien. (Dass Globokar dem Interpreten-Komponisten sehr am Herzen liegt, wird hier musikalisch deutlich.) Verzerrt wird nach der H\u00e4lfte der St\u00fccks das titelgebende Wort \u00bbhrup\u00ab artikuliert, als langgezogener Kratzlaut im Rachen, \u00fcbergehend in einen flatterndes \u00bbr\u00ab (der Zungenspitze), mit einem plosiven, stimmlosen \u00bbp\u00ab-Laut als Abschluss. Teilweise verleiht Juharts starke Interpretation dem St\u00fcck einen theatralischen Charakter.<\/p>\n<p>Auf der CD pr\u00e4sentiert sich Luka Juhart als brillanter Solist und als innovativer Experimentator im eigenen Schreiben. Mit f\u00fcnf \u00e4sthetisch wie instrumental unterschiedlichen Werken stellt er seine technische Meisterschaft und musikalische Vielseitigkeit unter Beweis. Es ist dem Interpreten zu w\u00fcnschen, dass er noch gr\u00f6\u00dfere Bekanntheit erlangt, und dem H\u00f6rer, dass in nicht zu ferner Zukunft eine dritte Solo-CD zustandekommt.<\/p>\n<p class=\"lead\">\n<p class=\"lead\"><b><\/b><\/p>\n<p class=\"lead\"><b><a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/11407.php#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ODZVEN<\/a><\/b><\/p>\n<p class=\"lead\">14.01.2015<\/p>\n<p class=\"lead\"><b>Pretresljiva dekonstrukcija instrumenta in izvajalca<br \/>\n<\/b>Septembra 2014 je pri ugledni in referen\u010dni zalo\u017ebi za sodobno glasbo\u00a0<a href=\"https:\/\/neos-music.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NEOS<\/a>\u00a0v sodelovanju z\u00a0<a href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/11407.php#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zavodom Sploh<\/a>\u00a0iz\u0161la nova plo\u0161\u010da akordeonista\u00a0<a href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/11407.php#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Luke Juharta<\/a>. Druga Juhartova samostojna plo\u0161\u010da, ki nosi naslov\u00a0<a href=\"https:\/\/neos-music.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>Deconstructing Accordion<\/i><\/a>, postavlja v ospredje pojem dekonstrukcije kot kompozicijskega principa in povezovalnega \u010dlena izbranih skladb ter nadaljuje interpretovo predanost izvajanju sodobnih in novih slovenskih del. Na tej plo\u0161\u010di Luka Juhart \u0161e raz\u0161iri svoje poslanstvo s svojo prvo kompozicijo\u00a0<i>hrUP<\/i>.<\/p>\n<p>Plo\u0161\u010da poudarja mednarodno sodobno skladateljsko ustvarjalnost z naborom skladb, napisanih v letih 2011\u20132014, razen \u017ee malce prej nastale sredi\u0161\u010dne skladbe<i>\u00a0Deconstructing accordion<\/i>\u00a0Clausa Steffena Mahnkopfa, ki pa je zaradi izvajalsko izjemno zahtevne tehni\u010dne plati krstno izvedbo namesto leta 2001 do\u017eivela \u0161ele leta 2011. Juhartov projekt uravnote\u017eeno zasnujejo tri glavne sestavine: koncept dekonstrukcije, dialog med ustvarjalcem in poustvarjalcem ter izvajalske mo\u010di akordeonista samega.<\/p>\n<p>Dekonstrukcija deluje kot povezujo\u010da glasbena misel in vodilo, ki ga je vsak izmed skladateljev uzrl v svojstvenem komponisti\u010dnem postopku. Uspe\u0161ni mladi slovenski skladatelj Vito \u017duraj je svoj pogled usmeril na periferijo zvoka akordeona, kar nakazuje naslov skladbe\u00a0<i>Silhouette<\/i>, in svoj prefinjeni glasbeni jezik prestavil v sfero alikvotnih tonov.<\/p>\n<p>Tako kot pri prvi plo\u0161\u010di je tudi pri tej klju\u010dnega pomena Lukov dialog s skladatelji in zanj napisanimi skladbami, ki so ga oblikovale kot izvajalca. Dialog, ki tvori rde\u010do nit skladbe\u00a0<i>4 Tracks for akordeon<\/i>\u00a0in sample Eduarda Demetza, glasbeniku omogo\u010da odziv na elektronsko obdelane dele akordeonskega parta, kjer zvok instrumenta transcendira v polje elektronike. Skladatelja je k tovrstnemu na\u010dinu kompozicije spodbudilo Juhartovo \u00bb<i>veselje do eksperimentiranja in pro\u017enost v stiku s posnetimi zvoki &#8230;<\/i>\u00ab.<\/p>\n<p>Mahnkopfovo delo izhaja iz \u00bb<i>kompleksne \u0161ole komponiranja<\/i>\u00ab, nadaljevalke izro\u010dila in predvsem kompozicijskih postopkov modernistov. Modernisti\u010dne skladbe so lahko izvajalsko izjemno zahtevne, v\u00a0<i>Deconstructing accordion<\/i>\u00a0pa te fizi\u010dne zahteve, ki so na robu izvedljivega, pridobijo \u0161e semanti\u010dni naboj. Mahnkopf postavlja izvajalca in instrument v enakovreden polo\u017eaj, kjer eden dekonstruira drugega: fragmentirani glasbeni stavek razstavlja slednjega, fizi\u010dne akrobacije pa prvega.<\/p>\n<p>U\u010dinkovit kontrast prej\u0161njim skladbam prinese delo\u00a0<i>Getmove<\/i>\u00a0Artura Fuentesa z osredoto\u010denostjo na zvo\u010dno barvo, ki valovi med globokimi basovskimi zvoki in hitrim, tihim tipkanjem in se pretaka po bolj linearno zasnovanem glasbenem stavku.<\/p>\n<p>Juhart je vse skladateljske poglede izvedel z osupljivim ob\u010dutkom in dojemljivostjo za bistvo posamezne skladbe. Z muzikalno versatilnostjo, ki jo dosega v popolnem spoju s svojim instrumentom, je omogo\u010dil skladateljem, da so dejansko razstavili instrument oziroma ustvarili glasbo iz zvo\u010dnega materiala, ki se nahaja med gumbi in skrajnimi pregibi meha. Tej intimni povezavi s skladbami je glasbenik tokrat dodal \u0161e svojo kompozicijo,\u00a0<i>hrUP<\/i>, v katero je instinktivno zlil pretresljivo tehni\u010dno dovr\u0161eno in ponotranjeno akordeonsko godbo. Skladba zrcali eksperimentalno naravnanost in poslu\u0161alca popelje po kontrastnih zvo\u010dnih prostorih, ki terjajo od poslu\u0161alca budno poslu\u0161anje, saj se mora soo\u010diti z dinami\u010dno razpetim glasbenim jezikom, polnim ple\u0161o\u010dih in eksplozivnih dogodkov kot tudi meditativnih momentov. Pri soo\u010danju s to novo glasbo poslu\u0161alcu bistveno pomagajo teksti skladateljev in esej muzikologa v prilo\u017eeni knji\u017eici.<\/p>\n<p>Sodobno glasbeno sceno pre\u017eemajo postmodernisti\u010dni pogledi, ki prej izena\u010dujejo kot razlikujejo med umetni\u0161kimi in popularnimi zvrstmi. V \u017eelji pribli\u017eati se slehernemu poslu\u0161alcu se tem pogledom v\u010dasih pridru\u017eijo \u0161e globalisti\u010dni principi, ki se v glasbi izra\u017eajo kot \u00bbmelting pot\u00ab oziroma spajanje razli\u010dnih elementov v homogeno in predvsem pomensko enozna\u010dno in torej razumljivo celoto. Juhartov projekt je tako prodorno, napredno in zgledno delo, ki v kontekstu aktualne glasbene kulture in duha \u010dasa, v katerem je nastalo, \u0161e toliko bolj blesti.<\/p>\n<p><i>Maia Juvanc<\/i><\/p>\n<p><i><\/i><\/p>\n<p><i><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_dnevnik.png?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\n<\/i>27.12.2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Premikanje izvedbenih in miselnih meja<\/b><\/p>\n<p>Luka Juhart v prvi plan ne postavlja zgolj svoje solisti?ne kariere, temve? z enako mo?jo deluje tudi kot zagovornik sodobne slovenske glasbe.&nbsp;<\/p>\n<p>Za merilo uspe\u0161nosti, tudi v umetnosti, pogosto in upravi?eno postavljamo izstopajo?e dose\u017eke v mednarodnem merilu. V glasbi bi to najbr\u017e pomenilo gostovanje v najpresti\u017enej\u0161ih svetovnih koncertnih dvoranah ali opernih hi\u0161ah, sodelovanje z eminentnimi glasbeniki, dirigenti in orkestri ter tudi snemanje za pomembne zalo\u017eni\u0161ke hi\u0161e. Prav slednje je uspelo slovenskemu akordeonistu Luki Juhartu, ki je pri nem\u0161ki zalo\u017ebi Neos izdal avtorsko zgo\u0161?enko. Zalo\u017eba Neos je v zadnjih letih skupaj z zalo\u017ebo Kairos postala vodilna zalo\u017eni\u0161ka hi\u0161a, kar zadeva izdajanje posnetkov sodobne glasbe \u2013 njihov katalog je premi\u0161ljen, vanj se vpisujejo le najpomembnej\u0161i ustvarjalci sodobnega glasbenega jezika in posledi?no tudi poustvarjalci, vse izdaje pa so zasnovane \u00bbcelostno\u00ab, kar pomeni, da je pozornost namenjena izdelku v celoti: izbranemu programu in izvedbi morata na kvalitativni ravni ustrezati tudi posnetek in programska knji\u017eica. Dose\u017eek Luke Juharta je \u0161e toliko pomembnej\u0161i, ker je nastal v sodelovanju s slovenskimi mo?mi: snemalnimi, zalo\u017eni\u0161kimi (kot sozalo\u017enik nastopa Zavod Sploh) in skladateljskimi. Juhart tako v prvi plan ne postavlja zgolj svoje solisti?ne kariere, temve? v tujini z enako mo?jo deluje tudi kot zagovornik sodobne slovenske glasbe: na zgo\u0161?enki se je tako poleg njegovega avtorskega dela hrUP zna\u0161la tudi skladba Vita \u017duraja.Celotna zgo\u0161?enka je dobila ime po skladbi Claus-Steffena Mahnkopfa in bi jo lahko v sloven\u0161?ino prevedli kot Dekonstrukcija harmonike. Naslov je seveda ve?zna?en: zaznamuje lahko prestop popularnega glasbila iz sfere navidez ljudsko-pouli?nega v visoko umetni\u0161ko, odtegnitev od tradicionalnega preigravanja \u0161tevilnih priredb, izvorno napisanih za druge in\u0161trumente kot akordeon, k originalnim delom, ki v sredi\u0161?e postavljajo idiomatske zna?ilnosti in\u0161trumenta, in seveda kot raziskovanje povsem novih izraznih in tehni?nih zmogljivosti in\u0161trumenta. Tako dekonstrukcija, kot to smiselno v svoji spremni besedi zapi\u0161e muzikolog Primo\u017e Trdan (\u0161e ena pomembna doma?a mo?, vpeta v nastajanje projekta), ni povezana samo z destrukcijo (razstavljanjem in\u0161trumenta, zanikovanjem tradicije), temve? tudi z vzpostavljanjem nove izrazne in zvo?ne mre\u017ee.Ta se v izbranih skladbah ka\u017ee v podobnih ?rtah, pa vendarle vedno tudi individualno zabarvanih. V sredi\u0161?u je gotovo Mahnkopfovo delo, ki se dekonstrukciji bli\u017ea tudi prek neznosne zahtevnosti, ki jih nalaga izvajalcu: \u0161ele Juhartu, ki so mu posve?ena vsa dela na zgo\u0161?enki in je pri njihovem nastajanju ve?inoma tudi sodeloval, se je uspelo pretol?i skozi izjemne skladateljeve zahteve. Zvo?ni rezultat na zgo\u0161?enki jih ne izdaja, kar v prvo lu? postavlja Juhartovo virtuoznost. \u017durajevo delo Silhueta lahko razumemo kot tipi?no skladateljevo glasbo, ki \u017eivi od hitrosti, \u0161tevilnih sprememb in konstantnega valovanja, tokrat povezanega s sinusnim zvo?nim nihanjem, medtem ko Arturo Fuentes (Getmove) podobno zaupa hitrosti, a v povezavi z menjavanji tekstur, v katere se zapletajo drobni nezna?ilni zvo?ni drobci, skoraj nekak\u0161ne odpadne smeti akordeonske zvo?nosti. Eduard Demetz v skladbi 4 Tracks (naslov je neprevedljiv, ker meri tako na zvo?ne kanale kot tudi na posamezne stavke) prisega na fragmentarni karakter, ki ga \u0161e poudarja dodani zvo?ni zapis na magnetofonskem traku.Juhartova lastna skladba morda ne prina\u0161a tak\u0161ne kompozicijske iz?i\u0161?enosti kot preostala dela, vendar pa slednje nadome\u0161?a z bogastvom idej, ki pogosto izhajajo iz poznavanja in\u0161trumenta, in mo?no glasbeni\u0161ko izraznost. Skladba je posve?ena Vinku Globokarju, na kar sugerira nekaj igrivih performerskih vdorov, a hkrati vase sprejema vendarle \u0161ir\u0161e modernisti?no izro?ilo. S tem Juhart dokon?no premika meje: ne zgolj izvedljivosti (Mahnkopf), temve? tudi odnosa skladatelj\u2013izvajalec, za na\u0161e okolje pa tudi stopnje profesionalnosti, zavzetosti in premi\u0161ljenosti.<\/p>\n<p><i>Gregor Pompe<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"lead\"><b><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_neue_musikzeitung.jpg?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\nDezember 2014<\/b><\/p>\n<p class=\"lead\">&#8222;Deconstructing Accordion&#8220; hei\u00dft die neue CD des slowenischen Akkordeonisten Luka Juhart, benannt nach der Komposition von Claus-Steffen Mahnkopf, die beispielhaft f\u00fcr die \u00c4sthetik dieses Albums steht. Musikalische Intelligenz in Einheit mit Virtuosit\u00e4t, Einbezug aller klanglichen M\u00f6glichkeiten des Instruments vom Windger\u00e4usch \u00fcber Tastenklappern bis zum differenziert modulierten Ton, und das Ganze mit hohem k\u00f6rperlichen Einsatz: Das sind einige der Ingredienzien, die Juharts Spiel zu einem faszinierenden H\u00f6rerlebnis und das Akkordeon zu einem Hyperinstrument machen, das locker zwischen menschlichem Laut und quasi-elektronischem Klang zu vermitteln versteht. Die weiteren Werke von Vito \u017duraj, Eduard Demetz und Arturo Fuentes stehen dem nicht nach.Juharts eigene Komposition &#8222;hrUP&#8220; setzt den rhetorisch wilden Schlusspunkt.<\/p>\n<p class=\"lead\"><i>Max Nyffeler<\/i><\/p>\n<p class=\"lead\">\n<p class=\"lead\"><b>Radio Beograd<br \/>\n<\/b>16.11.2014<\/p>\n<p class=\"lead\"><a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/11407.php#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Website<\/a><\/p>\n<p class=\"lead\">Slu\u0161a\u00e6ete numere sa poslednjeg albuma slovena\u00e8kog harmonika\u0161a i pedagoga Luke Juharta, koji je pod nazivom &#8222;Dekonstrukcija harmonike&#8220;, objavila ove godine diskografska ku\u00e6a &#8222;NEOS&#8220;.<\/p>\n<p>Ro\u00f0en 1982. godine, Luka Juhart diplomirao je na Konzervatorijumu u Trosingenu u Nema\u00e8koj, u klasi Huga Nota, a postdiplomske studije je nastavio kod \u00e8uvenog pedagoga \u0160tefana Husonga na Konzervatorijumu u Vircburgu. Juhart je posve\u00e6en \u0161irenju literature za svoj instrument, zbog \u00e8ega je do sada naru\u00e8io preko 40 novih komada za solo harmoniku i ansamble. Redovno sara\u00f0uje sa klarinetistom i kompozitorom Uro\u0161em Rojkom, sa kojim svira u triju\u00a0<i>Quo Vadis<\/i>, kao i sa francuskim avangardnim kompozitorom, slovena\u00e8kog porekla, Vinkom Globokarom.<\/p>\n<p>Luka Juhart se u poslednje vreme interesuje za slobodnu improvizaciju i autorski rad, a kao rezultat istra\u017eivanja na tim poljima nastala je njegova kompozicija pod nazivom\u00a0<i>hrUP<\/i>, odnosno\u00a0<i>Buka<\/i>\u00a0iz 2013. godine. Prema re\u00e8ima autora, te\u017eio je da pro\u0161iri zvu\u00e8ni spektar instrumenta, prikazuju\u00e6i svojevrstan akusti\u00e8ni, vizelni i emotivni haos koji do\u017eivljavamo u svakodnevnom \u017eivotu. Kompoziciju je posvetio Vinku Globokaru, a premijerno je izvedena pro\u0161le godine na Slovind festivalu u Ljubljani.<\/p>\n<p><i>Urednica emisije Marija \u0160ekularac<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: DAS AKKORDEON DEKONSTRUIEREN Luka Juhart kn\u00fcpft bei diesen Klangaufnahmen dort an, wo er in seinem ersten Album Dialog aufh\u00f6rte. Er stellt von neuem die f\u00fcr ihn geschriebenen Kompositionen vor: die Kompositionen, die er mitgestaltete und bei deren Revisionen er mitwirkte, und Kompositionen, die ihn beeinflussten. 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