{"id":2876,"date":"2014-08-11T18:56:04","date_gmt":"2014-08-11T18:56:04","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2876"},"modified":"2023-05-23T14:11:57","modified_gmt":"2023-05-23T14:11:57","slug":"claude-debussy-preludes","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/claude-debussy-preludes\/","title":{"rendered":"Claude Debussy: Pr\u00e9ludes"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p>DIE \u00bbPIANISTENSTIMME\u00ab<br \/>\nZu Gilead Mishorys Aufnahme von Debussys \u00bbPr\u00e9ludes\u00ab<\/p>\n<p>Spielt ein Pianist anders, wenn er gleichzeitig Komponist ist? Ja, sagt Gilead Mishory, seit er komponiere, habe sich seine Sichtweise auf das Klavierspiel ver\u00e4ndert. Komponieren \u2013 das ist vor allem eine Kunst der \u00dcbersetzung, n\u00e4mlich das, was der Komponist innerlich h\u00f6rt, so in Noten zu \u00fcbersetzen, dass das Ergebnis dem entspricht, was er sich vorgestellt hat. Interpretation \u2013 also, im weitesten Sinne \u00bb\u00dcbersetzung\u00ab \u2013 ist f\u00fcr Mishory der umgekehrte Vorgang: das Wiederfinden der Klangvorstellung in der Schrift des Anderen.<\/p>\n<p>Mit Werken f\u00fcr Klavier hat Gilead Mishory 1994 als Komponist begonnen. Aber zum Klavier trat schon bald die Stimme hinzu, zun\u00e4chst die eigene des Pianisten im Melodram\u00a0<i>Den Mond begraben<\/i>\u00a0von 1997. Bald danach, ebenfalls nach Texten des jiddischen Dichters Abraham Sutzkever, schrieb Gilead Mishory seinen einst\u00fcndigen Zyklus\u00a0<i>Lider-Togbuch<\/i>, wieder \u00bbf\u00fcr Klavier und Pianistenstimme\u00ab. Musik und Sprache geh\u00f6ren f\u00fcr Gilead Mishory zusammen, wie in den\u00a0<i>Fluchtst\u00fccken<\/i>\u00a0f\u00fcr Klavier solo nach dem Roman von Anne Michaels. 2005 wurden sie zum 60. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs beim SWR in Baden-Baden uraufgef\u00fchrt. Zusammen mit den beiden\u00a0<i>Psalmen<\/i>\u00a0f\u00fcr Streichquartett sowie f\u00fcr Violoncello und Klavier sind sie 2011 bei NEOS auf CD erschienen (\u00a0<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Alben\/11022.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">NEOS 11022<\/a>\u00a0).<\/p>\n<p>Ob mit biblischen Stoffen, Vergil, Gogol oder Celan \u2013 stetig hat sich Gilead Mishory mit dem Verh\u00e4ltnis von Sprache und Musik auseinandergesetzt, wie in dem gro\u00df angelegten Zyklus der\u00a0<i>Hebr\u00e4ischen Balladen<\/i>\u00a0nach Else Lasker-Sch\u00fcler f\u00fcr Sopran und Klavier (\u00bbab und zu mit Pianistenstimme\u00ab), dem\u00a0<i>Wasserpsalm<\/i>\u00a0f\u00fcr Kammerchor oder der Chagall-Vertonung\u00a0<i>Mein fernes Heim<\/i>\u00a0f\u00fcr Tenor und Orchester von 2007. Kein Wunder, dass am Ende dieser Entwicklung eine Oper steht,\u00a0<i>Isaaks Jugend<\/i>\u00a0f\u00fcr acht Solisten und Kammerorchester von 2010.<\/p>\n<p>Von 2006 stammt das Klavierst\u00fcck mit dem Titel\u00a0<i>Cloches de joie et l\u2019armes de rire<\/i>\u00a0(\u00bbFreudenglocken und Lachtr\u00e4nen\u00ab) \u2013 als w\u00e4r\u2019s ein weiteres Pr\u00e9lude von Messiaen, oder eben von Claude Debussy\u2026 Die Titel seiner Pr\u00e9ludes wie\u00a0<i>\u2026Danseuses de Delphes<\/i>\u00a0oder\u00a0<i>\u2026Brouillards<\/i>\u00a0hat Debussy fast im Verborgenen belassen, indem er sie ganz klein mit drei Punkten ans Ende jedes St\u00fcckes setzte, als ob der Spieler erst im Nachhinein erfahren soll, was das St\u00fcck wohl bedeuten k\u00f6nnte. Vielleicht auch, um sich nicht auf Abwege f\u00fchren und zu sogenannten \u00bbFreiheiten\u00ab verf\u00fchren zu lassen, wie Gilead Mishory fast warnend sagt. F\u00fcr ihn als Interpret ist gerade bei Debussy Disziplin das oberste Gebot. Sie vor lauter Farbrausch zu verlieren, ist eine wohlbekannte Gefahr. Also steht am Anfang der Blick auf die Gesamtstruktur mit all den Fragen zwischen Wichtigem und Unwichtigem, Ganzem und Detail, Konstruktivit\u00e4t und Nuance, Farbe und Klang, Tempo und Linie.<\/p>\n<p>Das schwierigste St\u00fcck des Zyklus\u2019 im Hinblick auf das Verh\u00e4ltnis von Tempo und Linie ist f\u00fcr Mishory das Pr\u00e9lude\u00a0<i>\u2026Des pas sur la neige<\/i>\u00a0(\u00bbSchritte im Schnee\u00ab) aus dem ersten Band. Wo geh\u00f6rt ein Rubato hin, wo nicht? Wie entsteht durch Pulsierung Zusammenhang? Und vor allem: die rhythmische Struktur. Sie darf am allerwenigsten \u00bbvernebelt\u00ab werden, gerade im Pr\u00e9lude\u00a0<i>\u2026Brouillards<\/i>\u00a0zur Er\u00f6ffnung des zweiten Bandes. \u00bbImpressionismus\u00ab \u2013 falsch verstanden \u2013 kann leicht zur Karikatur werden. Mishory macht keinen Unterschied zwischen einer Beethoven-Sonate und den Pr\u00e9ludes von Debussy, denn beide Komponisten sind \u00e4hnlich pr\u00e4zise in der Notierung der Musik und ihrer Spielanweisungen. Wie der Schriftsteller vor dem wei\u00dfen Blatt Papier muss sich Mishory f\u00fchlen, wenn er die Erarbeitung der Pr\u00e9ludes mit den Worten beschreibt: \u00bbIch setze mich hin und beginne mit der ersten Note\u00ab.<\/p>\n<p>Alle interpretatorischen Entscheidungen dienen Gilead Mishory einer \u00bberlebten Realit\u00e4t\u00ab. Und da sind wir wieder bei der Sprache. Denn der Pianist hat von den einzelnen Pr\u00e9ludes eine derart plastische Vorstellung, dass man sie eigentlich nach seinen Worten unmittelbar malen k\u00f6nnte. Und er entdeckte auch manche \u00bbgenetische \u00c4hnlichkeit\u00ab, etwa zwischen den Pr\u00e9ludes\u00a0<i>\u2026La fille aux cheveux de lin<\/i>\u00a0(\u00bbDas M\u00e4dchen mit dem Flachshaar\u00ab) aus dem ersten und \u2026Bruy\u00e8res (\u00bbHeidekraut\u00ab) aus dem zweiten Band mit ihren \u00e4hnlichen Klangprozessen und einer gemeinsamen Assoziation an die Sch\u00e4ferwelt.<\/p>\n<p>Jedes einzelne Pr\u00e9lude bedeutet Mishory eine ganze Welt. Er betrachtet es wie in einem Kaleidoskop, sch\u00fcttelt seine klanglichen, rhythmischen und emotionalen Schichten durcheinander, bis er die \u00bbVersunkene Kathedrale\u00ab (\u2026<i>La cath\u00e9drale engloutie<\/i>) sogar auf dem Kopf vor sich sieht. Er liebt Debussys scharfe Gegens\u00e4tzlichkeit und seine fast groteske Zeichnung der m\u00e4nnlichen Protagonisten (<i>\u2026General Lavine (excentric)<\/i>,\u00a0<i>\u2026Hommage \u00e0 S. Pickwick Esq. P.P.M.P.C<\/i>) und zugleich seine warme, leise, diskrete Klangsprache in den Landschaftsbildern und den feenhaften Frauenportr\u00e4ts. Und er bewundert Debussys F\u00e4higkeit, binnen einer Minute eine B\u00fchne aufzubauen, wie in dem spanisch inspirierten Pr\u00e9lude\u00a0<i>\u2026La s\u00e9r\u00e9nade interrompue<\/i>\u00a0(\u00bbDie gest\u00f6rte Serenade\u00ab), ein St\u00fcck, das f\u00fcr Mishory vor allem mit menschlicher Schw\u00e4che zu tun hat. Und schon erz\u00e4hlt er, wie ein Ritter seine Gitarre stimmt und unter dem Balkon der Angebeteten zu singen beginnt, und wie genervt diese Donna ist: statt eines L\u00e4chelns wirft sie einen Blumentopf hinunter, und wie pl\u00f6tzlich \u2013 in einer fremden Tonart \u2013 von einer anderen Stra\u00dfe ein weiterer Verehrer mit einer Serenade naht\u2026 um voller Mitleid zu schlie\u00dfen: \u00bbDer Ritter ist arm dran\u00ab.<\/p>\n<p>Dass es in Debussys Pr\u00e9ludes immer auch um Menschen geht, wie sie sehen, h\u00f6ren, riechen, schmecken, lieben, tanzen, gehen und schlie\u00dflich ein grandioses Feuerwerk inszenieren, das vermittelt die Aufnahme von Gilead Mishory in jedem Ton. Mehr noch: Mishory gibt den imagin\u00e4ren Protagonisten in Debussys Zyklus eine Stimme, er bringt sie zum Sprechen, zum Erz\u00e4hlen ihrer Geschichten. Damit werden sie selbst zu Gilead Mishorys \u00bbPianistenstimme\u00ab.<\/p>\n<p>Lotte Thaler<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>CD 1<br \/>\n<strong>Premier livre<\/strong><\/p>\n<p>[01]\u00a0<strong>I \u2026Danseuses de Delphes<\/strong>\u00a002:48<br \/>\n[02]\u00a0<strong>II \u2026Voiles<\/strong>\u00a004:02<br \/>\n[03]\u00a0<strong>III \u2026Le vent dans la plaine<\/strong>\u00a002:29<br \/>\n[04]\u00a0<strong>IV \u2026Les sons et les parfums tournent dans l\u2019air du soir<\/strong>\u00a003:37<br \/>\n[05]\u00a0<strong>V \u2026Les collines d\u2019Anacapri<\/strong>\u00a003:28<br \/>\n[06]\u00a0<strong>VI \u2026Des pas sur la neige<\/strong>\u00a004:35<br \/>\n[07]\u00a0<strong>VII \u2026Ce qu\u2019a vu le vent d\u2019ouest<\/strong>\u00a003:44<br \/>\n[08]<strong>\u00a0VIII \u2026La fille aux cheveux de lin<\/strong>\u00a002:39<br \/>\n[09]<strong>\u00a0IX \u2026La s\u00e9r\u00e9nade interrompue<\/strong>\u00a002:52<br \/>\n[10]\u00a0<strong>X \u2026La cath\u00e9drale engloutie<\/strong>\u00a006:24<br \/>\n[11]<strong>\u00a0XI \u2026La danse de Puck<\/strong>\u00a002:59<br \/>\n[12]\u00a0<strong>XII \u2026Minstrels<\/strong>\u00a002:37<\/p>\n<p>total time: 42:20<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>CD 2<br \/>\n<strong>Deuxi\u00e8me livre<\/strong><\/p>\n<p>[01]<strong>\u00a0I \u2026Brouillards<\/strong>\u00a003:09<br \/>\n[02]\u00a0<strong>II \u2026Feuilles mortes<\/strong>\u00a003:42<br \/>\n[03]\u00a0<strong>III \u2026La puerta del vino<\/strong>\u00a003:20<br \/>\n[04]\u00a0<strong>IV \u2026Les f\u00e9es sont d\u2019exquises danseuses<\/strong>\u00a003:12<br \/>\n[05]\u00a0<strong>V \u2026Bruy\u00e8res<\/strong>\u00a003:25<br \/>\n[06]\u00a0<strong>VI \u2026General Lavine (excentric)<\/strong>\u00a002:45<br \/>\n[07]\u00a0<strong>VII \u2026La terasse des audiences du clair de lune<\/strong>\u00a004:59<br \/>\n[08]\u00a0<strong>VIII \u2026Ondine<\/strong>\u00a003:15<br \/>\n[09]<strong>\u00a0IX \u2026Hommage \u00e0 S. Pickwick Esq. P.P.M.P.C.<\/strong>\u00a002:53<br \/>\n[10]\u00a0<strong>X \u2026Canope<\/strong>\u00a003:14<br \/>\n[11]\u00a0<strong>XI \u2026Les tierces altern\u00e9es<\/strong>\u00a002:51<br \/>\n[12]\u00a0<strong>XII \u2026Feux d\u2019artifice<\/strong>\u00a004:45<\/p>\n<p>total time: 41:35<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Mishory_Gilead.php&amp;treplace=english%2Cgerman\">Gilead Mishory<\/a><\/strong>\u00a0piano<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21303-04.php#\">Klassikinfo.de<\/a>\u00a0&#8211; Die CD der Woche<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDer Komponist und Pianist Gilead Mishory hat sich immer wieder mit den 24 Pr\u00e9ludes von Claude Debussy besch\u00e4ftigt. So ist die Doppel-CD, die beim Label NEOS in Koproduktion mit dem SWR erschien &#8211; das Label ver\u00f6ffentlichte auch schon Kompositionen von ihm &#8211; bereits seine dritte (die ersten beiden CDs entstanden ebenfalls f\u00fcr Rundfunkanstalten). Sie bietet ein H\u00f6chstma\u00df an Farbenspiel und Durchleuchtung der harmonischen Strukturen dieser so verschiedenen St\u00fccke bei gleichzeitig pr\u00e4ziser Charakteristik und gr\u00f6\u00dfter rhythmischer Genauigkeit. Da ist oft die Kenntnis der vom Komponisten bewusst ans Ende der St\u00fccke gesetzten Titel gar nicht mehr n\u00f6tig. Eine Referenzaufnahme!<\/p>\n<p><em>Klaus Kalchschmid<\/em><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/klassikcom.gif?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\n06.02.2015<\/p>\n<p><strong>Nunmehr 100 Jahre sind vergangen, seit auch das zweite Buch der eminenten Pr\u00e9ludes von Claude Debussy erstmals zur Auff\u00fchrung gebracht wurde. Gilead Mishory zelebriert dieses Jubil\u00e4um mit einer Einspielung, die einer w\u00fcrdevollen Hommage gleichkommt.<\/strong><br \/>\nWer sich den Pr\u00e9ludes von Debussy widmet, um sie auf Tontr\u00e4ger zu ver\u00f6ffentlichen, sollte angesichts des reichhaltigen Angebots und etlicher j\u00e4hrlicher Neuerscheinungen schon gute Gr\u00fcnde daf\u00fcr haben. Der in Deutschland lebende Pianist und Komponist israelischer Herkunft Gilead Mishory erkl\u00e4rt den Vorzug seiner Einspielung unter anderem mit dem eigenen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Struktur und Aufbau einer Komposition. Bei Debussy vor lauter Farbrausch die Disziplin zu verlieren, so Mishory, sei eine gro\u00dfe Gefahr. Und tats\u00e4chlich: Im Ergebnis wirken die St\u00fccke durchdacht und gut gegliedert. Einzelne Sinnabschnitte werden mit Lautst\u00e4rke- und Tempowechseln oder einfach durch &amp;sbquoimprovisierte\u2019 Fermaten klar voneinander abgegrenzt. Die Musik beh\u00e4lt dabei trotzdem ihren offenen Charakter und l\u00e4sst dem H\u00f6rer viele M\u00f6glichkeiten der programmatischen Deutung.<\/p>\n<p><strong>Ein lebendiges Geschehen<\/strong><br \/>\nDebussy komponierte mit seinen Pr\u00e9ludes zwar 24 St\u00fcck an der Zahl, jedoch nicht in der damaligen Tradition durch alle Dur- und Moll-Tonarten (wie, unter anderen, bei Bach und Chopin). Stattdessen folgt jedes St\u00fcck f\u00fcr sich einem Programm, welches von Debussy erst am Ende des Notentextes angemerkt wurde, um die freien Gedanken des Spielers bzw. H\u00f6rers nicht zu beeinflussen. Das erste St\u00fcck etwa, &#8218;Danseuses de Delphes&#8216; (T\u00e4nzerinnen aus Delphi), bezieht sich auf eine griechische Skulptur aus dem Louvre. Das zweite St\u00fcck &#8218;Voiles&#8216; l\u00e4sst sich als Segel oder als Schleier \u00fcbersetzen und bietet besonders viel Interpretationsspielraum, da sich aus der Verwendung von Ganztonleiter und Pentatonik ein atmosph\u00e4risches, spannungsarmes Klangbild ergibt. Die Pr\u00e9ludes behandeln unterschiedlichste Themen und variieren auch in Bezug auf den spieltechnischen Anspruch stark. Vor allem im zweiten Buch wird die Tonalit\u00e4t ausgereizt und Dissonanzen treten vermehrt hervor. Repetitionen und Sequenzierungen ziehen sich durch den gesamten Zyklus; dadurch taugt das ein oder andere St\u00fcck wohl auch als fordernde Finger\u00fcbung.<\/p>\n<p><strong>Angenehme Gelassenheit<\/strong><br \/>\nGilead Mishory jedenfalls meistert diese \u00dcbungen hervorragend und mit einer Leichtigkeit, bei der man die technische Schwierigkeit schnell vergisst. Der Musik kommt das allemal zugute und auch klanglich tritt Mishorys meist sanftes Spiel auf dem Instrument durchweg angenehm auf. Das Pr\u00e9lude &#8218;Hommage \u00e0 S. Pickwick Esq. P.P.M.P.C. &#8218; mit dem wuchtigen Zitat aus &amp;sbquoGod Save the Queen\u2019 wirkt ebenso ausgewogen wie das liebliche &#8218;Bruy\u00e8res&#8216;. Sehr schnelle L\u00e4ufe, wie man sie z.B. in &#8218;Le vent dans la plaine&#8216;, &#8218;Les f\u00e9es sont d\u2019exquises danseuses&#8216; oder &#8218;Feux d\u2019artifice&#8216; vorfindet, werden gerne Legato gespielt. Auch durch den Einsatz des Pedals, wird so ein packender Spielfluss aufrecht erhalten, wohl aber auf Kosten der Differenziertheit einzelner Noten. Derart andachtsvolle Momente, wie man sie von Mishory etwa in &#8218;La cath\u00e9drale engloutie&#8216; erlebt, sind jedoch bemerkenswert und rechtfertigen die Existenz dieser Neueinspielung, aller Alternativen zum Trotz. Im Gesamtbild \u00fcberzeugt die Aufnahme vor allem durch ihren tr\u00e4umerischen Wohlklang und ihre Strukturiertheit, wodurch ein tiefer Einblick in die Musik und deren Klangwelt m\u00f6glich wird.<\/p>\n<p><em>Silvan Habenicht<\/em><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_FonoForum.gif?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\n01\/2015<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/debussy_fonoforum.jpg?ssl=1\" alt=\"\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21303-04.php#\">Klassikinfo.de<\/a><br \/>\nDie CD der Woche<br \/>\n<\/strong>Der Komponist und Pianist Gilead Mishory hat sich immer wieder mit den 24 Pr\u00e9ludes von Claude Debussy besch\u00e4ftigt. So ist die Doppel-CD, die beim Label NEOS in Koproduktion mit dem SWR erschien &#8211; das Label ver\u00f6ffentlichte auch schon Kompositionen von ihm &#8211; bereits seine dritte (die ersten beiden CDs entstanden ebenfalls f\u00fcr Rundfunkanstalten). Sie bietet ein H\u00f6chstma\u00df an Farbenspiel und Durchleuchtung der harmonischen Strukturen dieser so verschiedenen St\u00fccke bei gleichzeitig pr\u00e4ziser Charakteristik und gr\u00f6\u00dfter rhythmischer Genauigkeit. Da ist oft die Kenntnis der vom Komponisten bewusst ans Ende der St\u00fccke gesetzten Titel gar nicht mehr n\u00f6tig. Eine Referenzaufnahme!<\/p>\n<p><em>Klaus Kalchschmid<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Logo_Pizzicato.jpg?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\n15.11.2014<\/p>\n<p><strong>Intimes\u00a0<em>t\u00eate-\u00e0-t\u00eate<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Gilead Mishory\u2019s account of Debussy\u2019s Preludes is very intimate and pure. With an uncompromising attention to detail in terms of color, articulation, phrasing, tempo and dynamics the pianist is very close to Debussy\u2019s idea of a quite sensual but never sentimental or suave t\u00eate-\u00e0-t\u00eate.<\/em><\/p>\n<p>Der 1960 in Jerusalem geborene Pianist Gilead Mishory, der fr\u00fcher bei Tudor aufgenommen hat, bringt jetzt bei Neos seine zweite Produktion heraus \u2013 nach einer mit eigenen Werken \u2013 und erweist sich darin als erstrangiger Debussy-Interpret.<\/p>\n<p>Debussys zwei Hefte mit \u2018Pr\u00e9ludes\u2019 sind keine Programmmusik und sie haben auch nichts Zyklisches. Jedes St\u00fcck steht f\u00fcr sich, und die Untertitel, die der Komponist den 24 Miniaturen gab, sollen bestenfalls dem H\u00f6rer helfen, sich etwas unter der Musik vorzustellen, so wie er sich etwas unter einzelnen Bildern oder Gedichtversen vorstellte, die er wohl nicht vertonte, die ihn aber inspirierten. Die \u2018Pr\u00e9ludes\u2019 bestehen, wie er selber sagte, \u00ab aus Farbe und rhythmisierter Zeit \u00bb. So gesehen sind sie oft nur ein Nachhall seiner Impressionen. Das wird in Gilead Mishorys Interpretationen sehr deutlich, die gerade das \u2018Nach-Denkliche\u2019 betonen, ohne dass die Musik je stehen bliebe. Dazu sind seine Rubatokunst, sein Sinn f\u00fcr belebende Rhythmik auch im langsamsten St\u00fcck und sein Farbenspiel viel zu ausgekl\u00fcgelt \u2013 ohne je intellektualistisch zu wirken.<\/p>\n<p>Aber Mishory war sich gewiss auch der Gefahr bewusst, dass die \u2018Pr\u00e9ludes\u2019 anekdotisch werden k\u00f6nnen, wenn der Interpret nicht eine gewisse Distanz dazu aufbaut und sie folglich eher schlicht als mit festen Pinselstrichen malt. Mit viel Liebe zum Detail in der F\u00e4rbung, der Artikulation, der Phrasierung, den Tempi und der Dynamik werden bei ihm diese St\u00fccke genau das, was Debussy beabsichtigte, ein intimes \u2018T\u00eate-\u00e0 t\u00eate\u2019 zwischen ihm und dem Pianisten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_br_klassik.jpg?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\n29.09.2014<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21303-04.php#\">http:\/\/www.br.de\/radio\/br-klassik\/sendungen\/leporello\/cd-tipp-debussy-preludes-mishory100.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;La fille aux cheveux de lin&#8220; &#8230; &#8222;Das M\u00e4dchen mit dem Haar von Linnen&#8220; \u2013 gewiss eines der bekanntesten Pr\u00e9ludes aus Claude Debussys epochaler Sammlung und trotz seiner schlichten Faktur weit mehr als ein musikalisches Genrebildchen. Einf\u00fchlsam, jedoch ohne falsches Sentiment dargeboten, entfaltet die Musik einen Geschehensraum der Schwerelosigkeit; die Ahnung von einer im zeitlosen aufgehobenen Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gilead Mishory, selbst ein Komponist von beachtlichem Metier, ob der Klangkultur und Akkuratesse seines Spiels vor allem aber ein international herausragender Pianist, besticht in seiner j\u00fcngst vorgelegten Gesamtdarstellung des Debussy\u2019schen Kompendiums auf ganzer Linie. Welche Welt das einzelne Pr\u00e9lude auch er\u00f6ffnet \u2013 und h\u00f6rbar kommt f\u00fcr Mishory jedem der St\u00fccke eine eigene Welthaftigkeit zu \u2013 sie entfaltet eine inneren Weite sondergleichen. Dabei fungieren die Titel der St\u00fccke, die Debussy jeweils quasi en passant an ihrem Ende und in Klammern mitgeteilt hat, wie der Nachhall entweder einer zarten Impression oder berstend sich b\u00e4umender Eruptionen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Durchdachte und kontrollierte Rubati<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Ce qu\u2019a vu le vent d\u20190uest&#8220; \u2013 aus den hochvirtuosen Kaskaden dessen, was der Westwind sah. Gilead Mishory, geboren 1960 in Jerusalem, hat u.a. in M\u00fcnchen bei Gerhard Oppitz studiert. Er unterrichtet an der Freiburger Musikhochschule, gibt weltweit Meisterkurse und pflegt ein umfangreiches Repertoire. Was seine Deutung der Pr\u00e9ludes von Debussy so kostbar macht, hat zu tun mit einem besonderen Gesp\u00fcr f\u00fcr Balance. Das Verm\u00f6gen dieses Pianisten, changierende Klangfarben erbl\u00fchen zu lassen, sie gleichsam syn\u00e4sthetisch umzuwandeln und aufzul\u00f6sen in ahndungsvolle D\u00fcfte, geht nicht auf Kosten einer klaren Zeichnung der kompositorischen Texturen. Mishory versteht es, noch dem winzigsten rhythmischen Detail Leben einzuhauchen, \u2013 stets jedoch nach Ma\u00dfgabe von dessen Bedeutung im \u00fcbergeordneten Atemvorgang der Musik. Alle Rubati sind durchdacht und wohl kontrolliert \u2013 nie schlampig oder von falscher Gef\u00fchligkeit getragen. In einer Musik, der h\u00f6chst kunstvoll inszenierte Aufl\u00f6sungstendenzen eingeschrieben sind (sowohl der individuellen Miniatur, als auch den\u00a0gro\u00dfen B\u00f6gen des Doppel-Opus), wahren sangliche Konturen und dynamisch stabilisierende Kraftlinien eine wunderbare Equilibristik. Gravitation des Mondes: der Ausklang von &#8222;&#8230; La terrasse des audiances du clair de lune&#8220;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Helmut Rohm<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/logo_MDRFigaro.png?ssl=1\" alt=\"\" \/><br \/>\nSendung vom 22.09.2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21303-04.php#\">http:\/\/www.mdr.de\/mdr-figaro\/musik\/take-five490.html<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie vor ihm Fr\u00e9d\u00e9ric Chopin, so schrieb auch Claude Debussy einen Zyklus von 24 Pr\u00e9ludes: Kompositionen, in denen sich die kontemplative Haltung des Impressionismus spiegelte. Da stand das sonnendurchflutete Bild der H\u00fcgel von Anacapri neben dem eines tanzenden Kobolds oder einer versunkenen Kathedrale; da lie\u00df Debussy das Mondlicht \u00fcber die imagin\u00e4re Terrasse seines Publikums wandern; er trieb ein \u00fcberm\u00fctiges Spiel mit Terzintervallen oder malte sich aus, wie sich T\u00f6ne und D\u00fcfte in der Luft drehten.<\/p>\n<p>Eine von Einf\u00e4llen nur so \u00fcberflie\u00dfende Sammlung, die der israelische Pianist, Komponist und Wahl-Breisgauer Gilead Mishory auf seiner neuen CD interpretiert. Mishory ging es erkl\u00e4rterma\u00dfen darum, die Musik nicht im nebul\u00f6sen Impressionismus-Klischee versinken zu lassen. Er spielt mit rhythmischer Pr\u00e4zision, kann gerade hierdurch kleine \u00dcberraschungen einbauen; er verdeutlicht die Strukturen der Musik, ohne ins K\u00fchl-Analytische zu verfallen. Aus einem Fl\u00fcgel, der im Forte klanglich durchaus harte Seiten zu bieten hat, holt Gilead Mishory auch die weichen Facetten heraus; mit seinem delikaten Anschlag wei\u00df er gerade die leisen Pr\u00e9ludes so eindringlich zu spielen, da\u00df diese 84 Minuten in keinem Moment langweilig werden.<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Auszeichnungen &amp; Erw\u00e4hnungen:<\/p>\n<table width=\"100%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong><a href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21303-04.php#\">Klassikinfo.de<\/a>\u00a0&#8211; Die CD der Woche<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDer Komponist und Pianist Gilead Mishory hat sich immer wieder mit den 24 Pr\u00e9ludes von Claude Debussy besch\u00e4ftigt. So ist die Doppel-CD, die beim Label NEOS in Koproduktion mit dem SWR erschien &#8211; das Label ver\u00f6ffentlichte auch schon Kompositionen von ihm &#8211; bereits seine dritte (die ersten beiden CDs entstanden ebenfalls f\u00fcr Rundfunkanstalten). Sie bietet ein H\u00f6chstma\u00df an Farbenspiel und Durchleuchtung der harmonischen Strukturen dieser so verschiedenen St\u00fccke bei gleichzeitig pr\u00e4ziser Charakteristik und gr\u00f6\u00dfter rhythmischer Genauigkeit. Da ist oft die Kenntnis der vom Komponisten bewusst ans Ende der St\u00fccke gesetzten Titel gar nicht mehr n\u00f6tig. Eine Referenzaufnahme!<\/p>\n<p><em>Klaus Kalchschmid<\/em><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: DIE \u00bbPIANISTENSTIMME\u00ab Zu Gilead Mishorys Aufnahme von Debussys \u00bbPr\u00e9ludes\u00ab Spielt ein Pianist anders, wenn er gleichzeitig Komponist ist? 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