{"id":2904,"date":"2014-01-07T13:55:33","date_gmt":"2014-01-07T13:55:33","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2904"},"modified":"2023-01-13T23:25:42","modified_gmt":"2023-01-13T23:25:42","slug":"franz-liszt-stefan-heucke-johann-sebastian-bach-igor-stravinsky-concerti-ii","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/franz-liszt-stefan-heucke-johann-sebastian-bach-igor-stravinsky-concerti-ii\/","title":{"rendered":"Franz Liszt \/ Stefan Heucke, Johann Sebastian Bach, Igor Stravinsky: Concerti II"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>LISZT \u2013 BACH \u2013 STRAWINSKI<\/b><\/p>\n<p>Theodor W. Adorno, entschiedener Strawinski-Ver\u00e4chter, hat dessen Neoklassizismus als genauso \u00bbinfantilistisch\u00ab beurteilt wie das Fr\u00fchwerk, und ihn hier zu zitieren w\u00e4re \u00bbkontraproduktiv\u00ab, wenn er nicht auch so Zutreffendes zu dieser Strawinski-Phase gesagt h\u00e4tte, etwa: \u00bb\u2026so praktiziert der Neoklassizismus Strawinskis alte Gewohnheit, br\u00fcchig getrennte Modelle aneinander zu montieren. Es ist traditionelle Musik, gegen den Strich gek\u00e4mmt\u00ab. Das w\u00e4re keine schlechte Charakterisierung des 1935 beendeten\u00a0<i>Concerto per due pianoforti soli<\/i>, vor allem des Kopfsatzes, der tats\u00e4chlich eine Art Baukasten-Komposition ist, ein unterhaltsames Zusammensetzspiel aus scheinbar vertrauten Versatzst\u00fccken.<\/p>\n<p>Solches Komponieren passte, anders als das Sch\u00f6nbergs, nicht in Adornos posthegelianisches (Musik)Geschichtsbild immer noch weiter entwickelbaren kompositorischen Sinns und Zusammenhangs. Gleichwohl verwundert es, dass Adorno Igor Strawinskis \u00bbgegen-den-Strich-K\u00e4mmen\u00ab nicht doch gelegentlich als Ausdruck jenes \u00bbkritischen Bewusstseins\u00ab nahm, das er \u2013 Adorno \u2013 als wichtigste Bedingung modernen Komponierens ansah. Aber man braucht sich, was die Beurteilung des Concerto angeht, \u00fcber den Philosophen nicht zu beklagen: gegen Ende der \u00bbPhilosophie der neuen Musik\u00ab kommt er erstaunlicherweise lobend auf das St\u00fcck zu sprechen: \u00bbStrawinskis Bem\u00fchung um in sich reichere musikalische Gef\u00fcge hat Eindringliches gezeitigt wie die drei ersten S\u00e4tze des Konzerts f\u00fcr zwei Klaviere \u2013 der zweite ist ein durchaus ungewohntes und profiliertes St\u00fcck\u2026\u00ab.<\/p>\n<p>Der erste Satz also: eine baukastenartig montierte, aber schl\u00fcssig wirkende Form. Es gibt doch einigen komponierten Zusammenhalt durch ein mehrfach variiertes e-moll-Thema, ostinates Sechzehntel-Laufwerk, Repetitionsfiguren, Steigerungen hin zu sehr russisch anmutenden Glockenwirkungen und die parit\u00e4tische Virtuosit\u00e4t der Pianisten. Der Mittelteil, im tritonusentfernten B-dur, beginnt und endet als jazzige Tarantella. Der zweite Satz, das von Adorno bewunderte Notturno, beh\u00e4lt \u00fcber weite Strecken das Prinzip bei, \u00fcber uhrwerkhaft tickenden Akkorden von Klavier II das Thema von Klavier I mit zierlich gedrechselter und leicht ironischer Preziosit\u00e4t zu umspielen. Die Quattro variazioni (Satz 3) sind weniger Variationen als sehr unterschiedliche Charakterst\u00fccke, die jeweils die ersten f\u00fcnf T\u00f6ne jenes Themas zitieren, das im Finalsatz Gegenstand einer sperrigen Fuge \u00bbmit allen Schikanen\u00ab wird \u2013 Engf\u00fchrung und Umkehrung inklusive.<\/p>\n<p>Vater Igor und Sohn Swjatoslaw Soulima-Strawinski haben das Concerto 1935 in der Pariser Salle Gaveau uraufgef\u00fchrt und drei Jahre sp\u00e4ter auch f\u00fcr die Schallplatte eingespielt \u2013 in einer spieltechnisch erstaunlich guten und z\u00fcgigen Version.<\/p>\n<p>So genau man wei\u00df, wie Strawinskis Concerto in der Wiedergabe des Komponisten und seines Sohnes klang, so vage sind unsere Vorstellungen davon, wie ziemlich genau 200 Jahre zuvor \u2013 wom\u00f6glich auch in einer Vater-Sohn-Konstellation \u2013 Johann Sebastian Bachs\u00a0<i>Konzert C-dur BWV 1061<\/i>\u00a0geklungen hat. N\u00e4mlich im Kaffeehaus oder auch im G\u00e4stegarten des Caf\u00e9tiers Gottfried Zimmermann, der dadurch in die Musikgeschichte geriet, dass er jenes ber\u00fchmte Leipziger Collegium musicum beherbergte, dessen k\u00fcnstlerischer Leiter der Thomaskantor an die f\u00fcnfzehn Jahre lang war.<\/p>\n<p>Neben dem authentischen Klang versucht man sich auch die \u00dcberraschung und das Vergn\u00fcgen der kennerischen b\u00fcrgerlichen Auditorien vorzustellen, die hier die Etablierung einer Gattung miterlebten, die im Verlauf des Jahrhunderts zur beliebtesten werden und lange bleiben sollte: des Cembalo- bzw. Klavierkonzerts. Dabei sind von den dreizehn erhaltenen Bach-Konzerten f\u00fcr ein bis vier Cembali die meisten lediglich Arrangements von \u00e4lteren Violin- oder Oboenkonzerten, ausgenommen BWV 1061, das aber wiederum in Bachs Autograph\u00a0<i>ohne<\/i>\u00a0Orchesterpart \u00fcberliefert und (fast) verlustfrei auch ohne die Streicher auff\u00fchrbar ist. Es bewirkt die \u00bbRecreation des Gem\u00fcths\u00ab mit einem exquisiten Reichtum pianistischen Gedankenaustauschs: im Kopfsatz in Gestalt der Vivaldischen Konzertform, im Adagio als kanonisches Siciliano, im Finalsatz als strahlende Konzertfuge.<\/p>\n<p>Franz Liszts\u00a0<i>Concerto path\u00e9tique<\/i>\u00a0war (und ist) eine Art \u203awork in progress\u2039, dessen seit etwa 150 Jahren wechselnde Erscheinungsform auf den Konzertb\u00fchnen mit den derzeit modischen Begriffen Palimpsest, \u00dcbermalung etc. gut beschreibbar w\u00e4re. Es begann 1849 als \u203aGrand Solo\u2039 f\u00fcr einen Klavierwettbewerb des Pariser Conservatoire und wurde zwei Jahre sp\u00e4ter, um einen langsamen Teil erweitert, als \u203aGro\u00dfes Konzertsolo\u2039 publiziert. Daraus wiederum machte Liszt einige Jahre sp\u00e4ter das zweiklavierige Concerto. Man merkt dieser Suche nach der angemessenen Form an, dass Liszt mit dem als Nebenwerk begonnenen St\u00fcck in den Sog seiner gleichzeitig entstehenden h-moll-Sonate geraten war und nicht unter deren Anspruch bleiben wollte. Man trifft nicht nur auf thematische \u00c4hnlichkeiten, sondern auch auf die hochromantische Ambition, Eins\u00e4tzigkeit und Mehrs\u00e4tzigkeit miteinander zu verschr\u00e4nken, drei miteinander verkn\u00fcpfte Teile mit nur zwei, daf\u00fcr besonders wandlungsf\u00e4higen Themen zu bestreiten.<\/p>\n<p>Die letzte Liszt-Version war jedoch nicht das letzte Wort in Sachen\u00a0<i>Concerto path\u00e9tique<\/i>: vor allem Liszt-Sch\u00fcler \u2013 von Joachim Raff bis Hans von B\u00fclow \u2013 legten Hand an das St\u00fcck, ver\u00e4nderten die zweiklavierige Fassung oder arbeiteten es gar zum Konzert f\u00fcr (ein) Klavier und Orchester um. Mindestens vier solcher Klavierkonzert-Fassungen entstanden, die allerdings umso legitimer erscheinen, als Liszt selbst \u00c4hnliches erwogen und skizziert hatte. Die (vorerst) letzte Umwandlung schrieb Stefan Heucke 2008 vor allem mit der Absicht, das eher schmale Doppelkonzert-Repertoire der Romantik zu erweitern. Er l\u00e4sst die Klavierparts \u2013 bis auf die Interpolation einer gut hunderttaktigen, durchf\u00fchrungsartigen, h\u00f6chstvirtuosen, unverkennbar zeitgen\u00f6ssischen Kadenz \u2013 unver\u00e4ndert, erfindet f\u00fcrs Orchester aber selbst\u00e4ndige thematische und kontrapunktische Stimmf\u00fchrungen und setzt es zwischen lyrischem Konzertmeister-Solo und Mahlerschem Zusammenbruch mit einigen bewusst anachronistischen Klangfarben ein.<\/p>\n<p>Rainer Peters<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"tracks\">\n<p><b>Franz Liszt<\/b>\u00a0(1811\u20131886)<br \/>\n[01]\u00a0<b>Concerto path\u00e9tique<\/b>\u00a0for two pianos and orchestra (1865\/2008)<b>\u00a022:55<\/b><br \/>\n<i>Transcription and new cadenza by Stefan Heucke<\/i><\/p>\n<p><i><b>WORLD PREMIERE RECORDING<\/b><\/i><\/p>\n<p><i>Allegro energico \u2013 Grandioso \u2013 Quasi fantasia \u2013 Andante sostenuto<br \/>\nAllegro agitato assai \u2013 Pi\u00f9 moderato \u2013 Pi\u00f9 mosso \u2013 Stretta<br \/>\nAndante, quasi marcia funebre \u2013 Cadenza<br \/>\nTempo giusto. Moderato \u2013 Allegro trionfante<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Johann Sebastian Bach<\/b>\u00a0(1685\u20131750)<br \/>\n<b>Concerto for Two Pianos<\/b>\u00a0in C major, BWV 1061 (1732\u20131735)\u00a0<b>16:47<\/b><\/p>\n<p>[02] 06:42<br \/>\n[03]\u00a0<b>Adagio ovvero Largo<\/b>\u00a004:50<br \/>\n[04]\u00a0<b>Fuga<\/b>\u00a005:15<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Igor Stravinsky<\/b>\u00a0(1882\u20131971)<br \/>\n<b>Concerto per due pianoforti soli<\/b>\u00a0(1935)\u00a0<b>22:10<\/b><\/p>\n<p>[05]\u00a0<b>Con moto<\/b>\u00a006:38<br \/>\n[06]\u00a0<b>Notturno. Adagietto<\/b>\u00a005:31<br \/>\n[07]\u00a0<b>Quattro variazioni<\/b>\u00a004:47<br \/>\n[08]\u00a0<b>Preludio e Fuga<\/b>\u00a005:14<\/p>\n<p>total time: 61:52<\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/GrauSchumacher_Piano_Duo.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">GrauSchumacher Piano Duo<\/a><br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Deutsches_Symphonie-Orchester_Berlin.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Deutsches Symphonie-Orchester Berlin<\/a><br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Brabbins_Martyn.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Martyn Brabbins<\/a><\/b>\u00a0conductor<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"press\">\n<p>\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/osnabruecker-zeitung_logo.png?resize=551%2C86&#038;ssl=1\" width=\"551\" height=\"86\" \/><\/p>\n<p>01.06.2014 (<a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21302.php#\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Website<\/a>)<\/p>\n<p><b>GrauSchumacher Duo: Bouquet f\u00fcr zwei Klaviere<\/b>Andreas Grau und G\u00f6tz Schumacher widmen sich einem exklusiven Genre der klassischen Musik: Dem Duo f\u00fcr zwei Klaviere. Deshalb lassen sie sich gelegentlich auch was arrangieren oder besser: re-komponieren. Zum Beispiel von Franz Liszt.\u3000Kompositorisch hat\u3000Franz Liszt\u3000die Finger weit in Richtung zwanzigstes Jahrhundert ausgestreckt. Insofern ist es v\u00f6llig legitim, wenn das GrauSchumacher Piano Duo Liszt mithilfe des Komponisten Stefan Heucke auch klanglich ins zwanzigste Jahrhundert holt. Heucke hat das Concerto Path\u00e9tique f\u00fcr zwei Klaviere und Orchester gesetzt und kn\u00fcpft dabei klanglich an das gro\u00dfe Orchester der Romantik an. Aber Xylofon, die klangliche Behandlung der Holzbl\u00e4ser, der Einsatz von Schlagwerk und Blech, all das legt dem romantischen K\u00f6rper ein Kleid der Zwanzigerjahre um \u2013 und das steht ihm ausgesprochen gut. Martyn Brabbins und dasDeutsche Symphonie-Orchester Berlin\u3000setzen sie ebenso feinf\u00fchlig um wie die Pianisten Andreas Grau und G\u00f6tz Schumacher.Genauso feinf\u00fchlig interpretieren sie Johann Sebastian Bachs Konzert f\u00fcr zwei Klaviere BWV 1061: mit dem modernen Konzertfl\u00fcgel, das Orchester inspiriert vom Geist der Romantik, und beeinflusst von den Erkenntnissen der historischen Auff\u00fchrungspraxis. Ein Originalwerk vervollst\u00e4ndigt schlie\u00dflich das Bouquet: Igor\u3000Stravinskys\u3000Konzert f\u00fcr zwei Klaviere. Hier blitzt der Jazz auf, barocke Polyfonie klingt an, gew\u00fcrzt mit Stravinskys Ironie \u2013 und hervorragend transparent und virtuos eingespielt vom GrauSchumacher Duo.<\/p>\n<p><i>Ralf D\u00f6ring<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_das_orchester.png?ssl=1\" \/><br \/>\n<\/b>06.2014 (<a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21302.php#\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">vollst\u00e4ndiger Artikel<\/a>)<\/p>\n<p>[&#8230;] Das Ergebnis \u00fcberzeugt auf ganzer Linie. [&#8230;] Das renommierte Klavierduo spielt es auf dieser CD jedenfalls hochkar\u00e4tig ein, klangvoll begleitet vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter dem Briten Martyn Brabbins. Dabei finden die beiden Pianisten zu einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis zwischen dem im Werktitel angedeuteten Pathos und einer strukturell-n\u00fcchternen Durchleuchtung der Partitur.<br \/>\n[&#8230;]\u00a0Die Fusion der beiden Klavierparts ist stets erstaunlich. Man vermutet wirklich nur einen Spieler.<br \/>\nBei Strawinsky beeindruckt neben der technischen Souver\u00e4nit\u00e4t wiederum die insgesamt gerundete Werksicht. [&#8230;]<\/p>\n<p><i>Matthias Corvin<\/i><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_FonoForum.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n05.2014<\/p>\n<p><b>Dialog<\/b><\/p>\n<p>Was haben Liszt, Strawinsky und Bach gemeinsam? Nicht viel, m\u00f6chte man meinen. Aber das GrauSchumacher Piano Duo ist angetreten, das Gegenteil zu beweisen. [&#8230;] Die Pianostimmen von Andreas Grau und G\u00f6tz Schumacher bringen Bachs Klaviersprache wunderbar frei klingend zum Tragen. [&#8230;] Dem GrauSchumacher Duo gelingt es tats\u00e4chlich, Strawinskys Strenge nicht nur aufzulockern, sondern als atmende, sich st\u00e4ndig wandelnde Klangskulptur vorzustellen. Dynamisch wunderbar aufeinander abgestellt, dehnen und beschleunigen sie Tempi, ohne jemals den Grundzusammenhang zu verlieren. Musikantisch ist das alles und h\u00f6chst reizvoll dazu. [&#8230;] Grau und Schumacher haben die Finesse, das alles m\u00fchelos klingen zu lassen. Sie reizen die Themen und deren Fortf\u00fchrungen nicht nur aus, sondern genie\u00dfen das St\u00fcck h\u00f6rbar!<\/p>\n<p>Tilman Urbach<\/p>\n<p>Musik:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nKlang:\u00a0\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars5.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_Piano_news.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n05.2014<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/News_21302_Mai14.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><b>Reutlinger General-Anzeige<br \/>\n<\/b>02.04.2014<\/p>\n<p>Wie ein Klavierduo sich in ein Konzert verwandelt Liszts \u00bbConcerto path\u00e9tique\u00ab f\u00fcr zwei Klaviere hat schon immer Komponisten gereizt, ein Klavierkonzert mit Orchester daraus zu machen. Fast immer haben sie daf\u00fcr einen der beiden Klavierparts ins Orchester verlegt. Nicht so der Berliner Stefan Heucke in seiner Fassung von 2008: Er l\u00e4sst beide Klavierparts bestehen und komponiert zus\u00e4tzlich noch einen Orchesterpart hinzu. Wird da nicht auf Liszts bombastische Klavierschicht noch mehr Bombast get\u00fcrmt? Beim H\u00f6ren der Fassung, die das Klavierduo Andreas Grau und G\u00f6tz Schumacher mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin eingespielt hat, wirkt das Ergebnis schl\u00fcssig. Liszts \u00fcberbordender Satz dr\u00e4ngt hier wie aus sich selbst heraus \u00fcber den Rahmen der beiden Klaviere. Und Heucke erf\u00fcllt einer Klangsprache, die \u00fcberm\u00e4chtig ins Orchestrale strebt, ihren Willen. Das Resultat klingt bei enormer Opulenz nicht \u00fcberladen, sondern in seiner Dramatik und Tiefenwirkung gesteigert. Das einerseits deshalb, weil Heucke bei den Orchesterfarben auch sehr moderne Wirkungen einflie\u00dfen l\u00e4sst: trocken-perkussive Kl\u00e4nge etwa. Andererseits auch deshalb, weil Grau und Schumacher Liszts Emotionalit\u00e4t nicht schw\u00e4rmerisch ausufern lassen. Stattdessen leuchten sie Liszts Klangkosmos mit einer Verbindung aus innerer Anteilnahme und gliedernder \u00dcbersicht aus. Selten hat man die Klassepianisten dabei auf den Tasten so singen h\u00f6ren \u2013 in ber\u00fchrender Klarheit, jenseits aller Sentimentalit\u00e4t. Genau mit dieser Verbindung von innerer W\u00e4rme und struktureller Klarheit beeindrucken Grau-Schumacher auch in Bachs Konzert f\u00fcr zwei Cembali C-Dur BWV 1061. Der Mittelsatz entfaltet sich als intimer und kantabler Dialog der einzelnen Stimmschichten. In den Rahmens\u00e4tzen schaffen es die Pianisten, auf zwei Konzertfl\u00fcgeln jenen Eindruck von luftig bewegter Energie zu erzeugen, der sonst am Cembaloklang besticht. In Strawinskys \u00bbConcerto per due pianoforti soli\u00ab legen Grau-Schumacher die blitzende Ironie frei, die in diesem spielerischen Jonglieren mit Strukturelementen aus Barock und Klassik steckt. Und doch verkommt Strawinskys Musik bei ihnen nie zur clownesken Farce. Sondern innendrin rundet sich etwas, das hinter den dissonant blitzenden Scherzen durchaus Substanzielles zu sagen hat. Unter der kratzb\u00fcrstigen Au\u00dfenhaut lauert hier ein empfindsamer Kern. Drei Konzerte, drei Klangwelten \u2013 und als verbindendes Element die Klarheit und W\u00e4rme des Tastenspiels von Grau-Schumacher \u2013 das \u00fcberzeugt.<br \/>\n(akr)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Mannheimer Morgen<br \/>\n<\/b>27.02.2014<\/p>\n<p>Manchmal wei\u00df man nicht, was hier mehr Bewunderung verdient: die wuchtig heranrollenden Klangwogen des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin unter Martyn Brabbins oder die hochvirtuose Gel\u00e4ufigkeit des Klavierduos GrauSchumacher. Jedenfalls haben sich beide auf ihrer CD mit Franz Liszts \u201e<i>Concerto path\u00e9tique<\/i>\u201c f\u00fcr zwei Klaviere und Orchester, das Stefan Heucke bearbeitet hat, zwischen filigran angelegter Poesie und orchestral tosender Behauptung \u00e4sthetisch Heikles vorgenommen. Voll herrlicher Klarheit hingegen Bachs C-Dur-Konzert f\u00fcr zwei Klaviere (BWV 1061) und Strawinskys \u201e<i>Concerto per due pianoforti soli<\/i>\u201c. Werke, die einmal mehr beweisen, mit welcher Souver\u00e4nit\u00e4t und technischen Perfektion GrauSchumacher zu spielen verstehen.<\/p>\n<p><i>hub<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/Nordwestradio-28.03.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21302.php#\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Link zur Sendung<\/a><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_hna.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>24.02.2014<\/p>\n<p><b>Klavierduo virtuos<\/b><\/p>\n<p>Zwei Klaviere und Orchester k\u00f6nnen ziemlich gewaltig klingen, erst recht wenn ein Komponist wie Franz Liszt die beiden Klavierparts schreibt und dann ein Orchesterpart dazuerfunden wird. Genau das ist beim \u201eConcerto path\u00e9tique\u201c passiert: Der Komponist Stefan Heucke erweiterte 2008 das von Liszt bereits mehrfach umgearbeitete Werk f\u00fcr zwei Klaviere zum Konzertst\u00fcck f\u00fcr Piano-Duo und Orchester.\u00a0 Mit der Ersteinspielung dieses Werks er\u00f6ffnen das Piano-Duo Grau-Schumacher und das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin mit dem Dirigenten Martyn Brabbins ihr ungew\u00f6hnliches Album \u201eConcerti II\u201c (die reine Klavierfassung hatte das Duo auf der Vorg\u00e4nger-CD \u201eConcerti I\u201c eingespielt).<br \/>\nDas gut zwanzigmin\u00fctige Liszt-Opus ist verkappt mehrs\u00e4tzig, enth\u00e4lt also ausgedehnte langsame und lyrische Passagen. Im Kern ist es aber ein kraftvollsymphonisches Monstrum, das den Solisten viel abverlangt &#8211; \u00fcbrigens auch den Blechbl\u00e4sern des Orchesters. Bewundernswert, wie souver\u00e4n insbesondere das renommierte Duo Andreas Grau und G\u00f6tz Schumacher, das zuletzt vor einem Jahr in Kassel gastierte, diese Aufgabe bew\u00e4ltigt. Ein gr\u00f6\u00dferer Kontrast als zum folgenden Concerto f\u00fcr zwei Klaviere BWV 1061 von Johann Sebastian Bach ist kaum m\u00f6glich.<br \/>\nGrau-Schumacher spielen leicht und transparent, dennoch klingt das St\u00fcck, nicht zuletzt wegen der vielen Trillerpassagen, auf dem Cembalo gespielt eleganter. Eine tolle Entdeckung hingegen ist das \u201eConcerto per due pianoforti soli\u201c von 1935 von Igor Stravinsky. Ein unglaublich ideenreiches St\u00fcck, das &#8211; bravour\u00f6s gespielt &#8211; schon im ersten Satz Perkussives und Melodisches, Klassizistisches und Jazz-Ankl\u00e4nge perfekt vereint. Im zweiten Satz umspielt das zweite Klavier sehr witzig die Akkorde des ersten, und nach den Variationen des dritten Satzes folgt ein komplexer Fugensatz.<br \/>\nAllein dieses Werk lohnt den Kauf der CD.<\/p>\n<p><i>Werner Fritsch<\/i><\/p>\n<p><i><\/i>\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_br_klassik.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>20.02.2014\u00a0<a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/21302.php#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">online<\/a><\/p>\n<p>[&#8230;] Das pr\u00e4zise Zusammenwirken des Klavierduos Andreas Grau und G\u00f6tz Schumacher mit dem von Martyn Brabbins feinsinnig geleiteten Deutschen Symphonie-Orchester Berlin kommt diesem hochkomplexen Dialog zwischen alt und neu sehr zugute, ebenso wie dem luziden Konzert f\u00fcr zwei Klaviere in C-Dur, BWV 1061 von Johann Sebastian Bach. Der zuweilen fast schroffe, in scharfen Konturen zeichnende Interpretationsstil des GrauSchumacher Piano Duos er\u00f6ffnet nicht nur ungew\u00f6hnliche H\u00f6rperspektiven auf die polyphone Architektur der Musik Johann Sebastian Bachs, sondern auch auf die montageartigen Strukturen des &#8222;Concerto per due pianoforti soli&#8220; von Igor Strawinsy. Dieses hochvirtuose, neoklassizistische Werk mit seinen versatzst\u00fcckhaft montierten motivischen und figurativen Elementen wirft immer wieder augenzwinkernde Blicke auf die Tradition.<\/p>\n<p>Auch mit ihrer neuen CD sind Andreas Grau und G\u00f6tz Schumacher ihrem Erfolgsrezept einer spannenden Programmdramaturgie treu geblieben. Alle drei eingespielten Werke bieten ein H\u00f6rerlebnis der besonderen Art. [&#8230;]<\/p>\n<p><i>Michael Schmidt<\/i><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_crescendo_bel.png?ssl=1\" \/><br \/>\n12.02.2014<br \/>\n<b><br \/>\nLiszt, Bach, Stravinsky : trois concertos pour deux pianos plut\u00f4t mitig\u00e9s<\/b><\/p>\n<p>Programme all\u00e9chant pour ce disque consacr\u00e9 aux doubles concertos de trois g\u00e9ants. Le r\u00e9sultat est d\u00e9cevant mais le double concerto de Stravinsky sauve l\u2019int\u00e9r\u00eat de ce disque. Le\u00a0<i>Concerto path\u00e9tique<\/i>\u00a0de Franz Liszt fut d\u2019abord intitul\u00e9 \u00ab Grand solo de concert \u00bb lorsqu\u2019il fut \u00e9crit pour le concours du Conservatoire de Paris en 1850. Il sera augment\u00e9 d\u2019une participation orchestrale et conna\u00eetra sa version d\u00e9finitive pour deux pianos en 1856. Joachim Raff et Hans von B\u00fclow, \u00e9l\u00e8ves de Liszt tenteront d\u2019en faire une version pour un seul piano comme Liszt lui-m\u00eame l\u2019avait planifi\u00e9 et esquiss\u00e9. Les pianistes Andreas Grau et G\u00f6tz Schumacher proposent le premier enregistrement de la transcription de Stefan Heucke. Celui-ci a conserv\u00e9 les parties de piano mais propose une orchestration moderne, aux sonorit\u00e9s anachroniques assum\u00e9es sans parler de la cadence qui \u00e9clate compl\u00e8tement le langage tonal pour oser des dissonances et autres effets contemporains. Il faut tout de m\u00eame avouer que ce concerto path\u00e9tique ne contient pas les pages les plus g\u00e9niales de Liszt. La pi\u00e8ce est virtuose mais on sombre du path\u00e9tique au pathos, avec une substance th\u00e9matique peu inspir\u00e9e et syst\u00e9matique. Les inventions de Heucke font na\u00eetre une oeuvre \u00e9trange semblant naviguer entre les styles et les \u00e9poques sans r\u00e9ellement trouver son \u00e9vidence. L\u2019encha\u00eenement avec le double concerto de Bach en do majeur ne fonctionne que tr\u00e8s moyennement. L\u2019interpr\u00e9tation souffre d\u2019une sonorit\u00e9 trop ample et une r\u00e9verb\u00e9ration excessive. On ne sait pas vraiment si on doit l\u2019attribuer \u00e0 l\u2019ing\u00e9nieur du son ou \u00e0 trop de p\u00e9dalisation. L\u2019oeuvre n\u2019est pas suffisamment dessin\u00e9e et architectur\u00e9e.<br \/>\nLe concerto de Stravinsky retient plus notre attention. La densit\u00e9 orchestrale des deux pianos est remarqu\u00e9e. On peut souligner le bon \u00e9quilibre entre les deux pianistes. La pi\u00e8ce est globalement ma\u00eetris\u00e9e et convaincante m\u00eame si la rythmique jazzy pourrait \u00eatre plus assum\u00e9e.<br \/>\n<i><br \/>\nMichel Lambert<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_aachener_zeitung.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>17.01.2014<\/p>\n<p>Das GrauSchumacher Piano Duo hat sich auch Dank seiner vorz\u00fcglichen, kontrastreichen und der zeitgen\u00f6ssischen Musik freundlich zugewandten CD-Programme einen exzellenten Namen unter den Klavierduos erarbeitet. Die \u201eConcerti\u201c-CD spannt den Bogen von Bach bis Strawinsky \u2013 und dar\u00fcber hinaus. Denn in Franz Liszts \u201eConcerto path\u00e9tique\u201c hat sich unvermittelt der in Bochum lebende Komponist Stefan Heucke eingemischt. Und das ist eine zeitgen\u00f6ssische Zutat zu Liszts \u00fcberaus romantischem Klang-Unget\u00fcm, wenn Heucke kurz vor Schluss dem Werk ein aus furiosen Dreiklangwolken sich auft\u00fcrmendes sechsmin\u00fctiges Unwetter als Kadenz einf\u00fcgt. Ansonsten l\u00e4sst er das Orchester \u2013 hier das sehr pr\u00e4zise Symphonie-Orchester Berlin unter Martyn Brabbins \u2013 die Klavierfarben \u00fcberh\u00f6hen, anachronistisch bis exaltiert. Immer aber virtuos, wie es sich f\u00fcr ein Konzert geh\u00f6rt. GrauSchumacher haben alle H\u00e4nde voll zu tun \u2013 in gewohnter Extraklasse. Die Ersteinspielung der Heucke-Fassung ist eine Entdeckung. Aufreizend unexperimentell findet dagegen Bachs Doppelkonzert in C-Dur den Weg zu den Ohren \u2013 GrauSchumacher kultivieren weichen Sch\u00f6nklang weit weg vom Historismus. Bei Strawinskys Konzert f\u00fcr zwei Klaviere allein sind die Tastenspitzenk\u00f6nner dann wieder als Meister der Extreme und Vermittler zum 20. Jahrhundert unterwegs. Toll.<\/p>\n<p><i>(ark)<\/i><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars5.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: LISZT \u2013 BACH \u2013 STRAWINSKI Theodor W. Adorno, entschiedener Strawinski-Ver\u00e4chter, hat dessen Neoklassizismus als genauso \u00bbinfantilistisch\u00ab beurteilt wie das Fr\u00fchwerk, und ihn hier zu zitieren w\u00e4re \u00bbkontraproduktiv\u00ab, wenn er nicht auch so Zutreffendes zu dieser Strawinski-Phase gesagt h\u00e4tte, etwa: \u00bb\u2026so praktiziert der Neoklassizismus Strawinskis alte Gewohnheit, br\u00fcchig getrennte Modelle aneinander zu montieren. 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