{"id":2937,"date":"2013-02-06T17:56:40","date_gmt":"2013-02-06T17:56:40","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2937"},"modified":"2022-11-18T17:58:29","modified_gmt":"2022-11-18T17:58:29","slug":"anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/","title":{"rendered":"Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>ANDERS ELIASSON \u2013 EIN PERS\u00d6NLICHES PORTR\u00c4T<\/b><\/p>\n<p>Unter den hunderten Komponisten, mit denen ich gearbeitet habe, nimmt Anders Eliasson einen besonderen Platz ein. Es gibt keinen Komponisten, dessen Musik ich \u00f6fter gespielt und dirigiert habe, und keinen, dessen Musik mich tiefer ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>Vor Sommer 1984 kannte ich nicht einmal seinen Namen. Im Caf\u00e9 Opera in Stockholm unterhielt ich mich mit Sven-David Sandstr\u00f6m \u00fcber Musik aus Schweden und fragte ihn nach den herausragenden schwedischen Komponisten. Da wurde er ungew\u00f6hnlich still und schrieb schlie\u00dflich den Namen Anders Eliasson und dessen Telefonnummer auf eine Papierserviette. Dazu sagte er nur: \u00bbDas ist der beste Komponist in Schweden\u00ab. Ich war von seinem Kommentar so \u00fcberrascht, dass ich von der n\u00e4chsten \u00f6ffentlichen Telefonzelle aus Anders Eliasson anrief. Eine Stunde sp\u00e4ter stand ich vor seiner Wohnungst\u00fcr in Gamla Stan, Stockholms Altstadt.<\/p>\n<p>Die erste Begegnung mit Anders ist mir unvergesslich. Als er mich pr\u00fcfend ins Visier nahm, hatte ich den Eindruck eines Menschen, der an der Welt und seinem Schicksal schwer zu tragen hatte. Seine blasse Gesichtsfarbe und die dunklen Ringe unter den Augen lie\u00dfen ihn wie gequ\u00e4lt wirken. Seine Augen strahlten jedoch vor Zuversicht und machten deutlich, dass er entschlossen war, gegen die Missst\u00e4nde unserer Zeit zu k\u00e4mpfen. Wir unterhielten uns bis sp\u00e4t in die Nacht hinein, und ich bekam Aufnahmen einer Reihe seiner Kompositionen zu h\u00f6ren, die noch immer in mir nachklingen:\u00a0<i>Turnings<\/i>, das\u00a0<i>Fagottkonzert<\/i>,\u00a0<i>Canto del vagabondo<\/i>, die\u00a0<i>Symphonie Nr. 1<\/i>. Wie gebannt war ich von der energiegeladenen Sch\u00f6nheit einer gro\u00dfartigen, neuen musikalischen Welt.<\/p>\n<p>Nach jener ersten Begegnung habe ich Anders Eliasson oftmals besucht. Trotz gro\u00dfer Bewunderung f\u00fcr seine Musik hatte ich ihn nie gebeten, etwas f\u00fcr mich zu schreiben. \u00bbEr hat wohl Wichtigeres zu tun\u00ab, dachte ich mir. Meine \u00dcberraschung war daher gro\u00df, als Anders mir eines Abends unerwartet er\u00f6ffnete: \u00bbJohn-Edward, ich werde dir ein Konzert schreiben!\u00ab Allein schon die Vorstellung, seine Musik zu spielen, l\u00f6ste bei mir gro\u00dfe Freude aus. Wir sprachen dann nicht weiter \u00fcber seine Absicht, aber anscheinend begannen sich bereits erste Einf\u00e4lle zu verdichten: Ein kleines Motiv, das er beim Spazieren vor sich hin pfiff, taucht als Keimzelle des 3. Satzes (<i>Fremiti<\/i>) der Symphonie wieder auf.<\/p>\n<p>Zwei Jahre sp\u00e4ter, als er mit der Komposition begann, sagte Anders zu mir: \u00bbIch bin nicht sicher, ob es ein richtiges Konzert wird \u2013 es ist etwas Gr\u00f6\u00dferes\u00ab. 1988 hatte er f\u00fcr mich das\u00a0<i>Poem<\/i>\u00a0geschrieben, das ich h\u00e4ufig spielte \u2013 bis heute mehr als 200 Mal \u2013 und so wartete ich mit gro\u00dfer Spannung auf das neue Werk, egal, wie es hei\u00dfen sollte. An meinem Geburtstag rief er mich an: \u00bbDeine Symphonie ist fertig!\u00ab Ende Oktober 1989, kaum zwei Wochen vor der Urauff\u00fchrung, erhielt ich die Partitur, und mir war sofort bewusst, dass es ein Ausnahmewerk war. Die musikalische Substanz w\u00e4chst aus dem Saxophon, der \u00e4sthetische Schwerpunkt allerdings liegt tiefer als in einem Konzert, w\u00e4hrend sich die poetische f\u00fcnfteilige Form dem traditionellen Schema eines Konzerts vollends entzieht: ein Meisterwerk, in dem jedes Detail das Ganze spiegelt, Originalit\u00e4t im wahrsten Sinne des Wortes, eine Musik, deren emotionale Bandbreite von tiefer Innerlichkeit bis zur Ekstase reicht. Es war f\u00fcr mich verbl\u00fcffend, dass ich die Partitur fast \u00fcber Nacht auswendig lernen konnte, doch heute wei\u00df ich, dass dies zum Gro\u00dfteil schlichtweg an der Klarheit von Eliassons Musiksprache lag.<\/p>\n<p>Die Musik von Anders Eliasson verweist auf eine ungeheure, multidimensionale, sowohl vielf\u00e4ltig komplexe als auch glasklare innere Tonwelt, einen musikalischen Mikrokosmos, in dem das kleinste Detail aus dem Ganzen abgeleitet ist und zugleich dieses Ganze tr\u00e4gt und in dem nichts dem Zufall \u00fcberlassen bleibt. Enorme Ausdrucksvielfalt und Energie f\u00fcgen sich um einen inneren Bereich, der sich in jedem Moment, und sei er noch so dramatisch, seinen zutiefst intimen Charakter bewahrt. In der<i>\u00a0Symphonie Nr. 3<\/i>\u00a0ist das besonders deutlich ausgepr\u00e4gt. Ihre musikalischen B\u00f6gen entfalten sich aus den gleichsam in sich gekehrten S\u00e4tzen 2 und 4, die sie wieder in sich aufnehmen. Alles ist thematisch, selbst die schicksalhaften \u00bbSchritte\u00ab des\u00a0<i>Solitudine<\/i>-Satzes. Eliassons Titel f\u00fcr die f\u00fcnf S\u00e4tze sagen schon alles \u00fcber die Musik aus:\u00a0<i>Cerca<\/i>\u00a0\/\u00a0<i>Solitudine<\/i>\u00a0\/\u00a0<i>Fremiti<\/i>\u00a0\/\u00a0<i>Lugubre<\/i>\u00a0\/\u00a0<i>Nebbie<\/i>. Auffallend, dass das Werk mit Suchen anhebt, aber mit demselben Thema fragend ausklingt\u2026 Noch eine pers\u00f6nliche Anmerkung: Nirgends habe ich zwei T\u00f6ne gefunden, die so magisch wirken wie der\u00a0<i>E\u2013Es<\/i>\u00a0Einsatz des Saxophons im 4. Satz (<i>Lugubre<\/i>).<\/p>\n<p>Ich habe die Partitur der\u00a0<i>Symphonie Nr. 3<\/i>\u00a0zwei anderen Komponisten gezeigt, die ich gut kannte, Tristan Keuris und Witold Lutos\u0142awski. Beide waren sichtlich bewegt und beeindruckt. Tristan Keuris, ein sehr enger Freund und genauer Kenner zeitgen\u00f6ssischer Musik, war fast emp\u00f6rt, noch nie von Eliasson geh\u00f6rt zu haben: \u00bbHoe kann het dat ik die man niet ken?\u00ab (\u00bbWie kann es sein, dass ich von diesem Mann noch nie geh\u00f6rt habe?\u00ab) Es ist schon so: Wir leben in einer Zeit, in der man Ber\u00fchmtsein mit Gr\u00f6\u00dfe verwechselt; eine Zeit, in der ein Genie wie Anders Eliasson, der sehr zur\u00fcckgezogen lebt, der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung v\u00f6llig entgeht. In einer normalen Welt w\u00e4re der Name Anders Eliasson jedem ein Begriff.<\/p>\n<p>Eine weitere Frucht meiner Freundschaft mit Anders Eliasson war die Bekanntschaft mit Juha Kangas, den ich nach der Urauff\u00fchrung von Eliassons\u00a0<i>Ost\u00e1coli<\/i>\u00a0kennenlernte. Anders war \u00fcberzeugt, Kangas und ich w\u00fcrden musikalisch zueinander passen. Mit Juha und seinem Ostrobothnian Chamber Orchestra spielte ich die Urauff\u00fchrungen der Saxophonkonzerte von Nicola LeFanu (\u00a0<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Alben\/109102.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">NEOS 10910<\/a>\u00a0), Osvaldas Balakauskas, Pehr Henrik Nordgren und, 2003, von Anders Eliasson. Unvergesslich ist mir eine Szene mit Anders und Juha, kurz nachdem Anders\u00a0<i>Ein schneller Blick \u2026 ein kurzes Aufscheinen<\/i>\u00a0fertiggestellt hatte. Auch wenn er die Partitur mit einem beil\u00e4ufigen \u00bbNur ein kleines St\u00fcck\u2026\u00ab kommentierte, so war ich dennoch sofort fasziniert. Vom ersten Takt an war Eliassons Sprache erkennbar, sie war jedoch einfacher geworden, verknappt. Im 1. und 3. Satz sind Spuren von schwedischem \u203afolk-fiddling\u2039 zu erkennen \u2013 vielleicht eine Reminiszenz an seine Urspr\u00fcnge \u2013\u00a0 wodurch die Musik eine Unbeschwertheit wie keines seiner Werke zuvor bekommt. Ich nahm mir an Ort und Stelle vor, Eliassons vier Werke f\u00fcr Streichorchester aufzuf\u00fchren:\u00a0<i>Desert Point<\/i>,\u00a0<i>Ost\u00e1coli<\/i>,\u00a0<i>Sinfonia per archi<\/i>\u00a0und\u00a0<i>Ein schneller Blick<\/i>. Es ist wohl kein Zufall, dass seine Musik seit der Gr\u00fcndung des Arcos Orchestra ein Schwerpunkt der Programme gewesen ist, dass die erste CD des Arcos Orchestra sich seiner Musik widmet (\u00a0<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Alben\/10813.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">NEOS 10813<\/a>\u00a0), oder dass Anders 2008 der erste Composer-in-Residence von Arcos wurde.<\/p>\n<p>Anders lebt durch und f\u00fcr seine Musik. Er m\u00f6chte nicht gefeiert, sondern geh\u00f6rt werden. Ich habe erlebt, wie Anders aus einer Probe gest\u00fcrmt ist, weil der Dirigent abgelehnt hatte, eine falsche Note zu korrigieren, und dass er sich nach einer schwachen Auff\u00fchrung seiner Musik den Applaus entgegenzunehmen weigerte. Ich habe aber auch erlebt, dass er, gleichg\u00fcltig von wem die Musik war, nach einer tief empfundenen Auff\u00fchrung zu Tr\u00e4nen ger\u00fchrt war. Er ist au\u00dferordentlich warmherzig, kann aber auch unangenehm direkt sein. Was ihm fehlt, und was er zutiefst verachtet, ist die heutzutage allgegenw\u00e4rtige F\u00e4higkeit der \u203aself-promotion\u2039. \u00bbEs geht um die Musik, nicht um mich\u00ab, wie er h\u00e4ufig sagt. Einmal konnte ich ihn beim Komponieren beobachten \u2013 sein v\u00f6lliges Aufgehen in seiner Arbeit war zugleich ber\u00fchrend und inspirierend. Die Fr\u00fcchte dieses hingebungsvollen Schaffens geh\u00f6ren mit zum Wertvollsten meines Lebens. Ich bin \u00fcberzeugt: Wer dieser wahrhaft einzigartigen Musik Herz und Ohr \u00f6ffnet, wird hineingezogen in die Weitr\u00e4umigkeit der musikalischen Welt Anders Eliassons. Es ist tats\u00e4chlich eine Welt f\u00fcr sich.<\/p>\n<p><i>John-Edward Kelly, November 2012<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>Ein schneller Blick \u2026 ein kurzes Aufscheinen<\/i>\u00a0(2003) wurde von der Camerata Roman am 15. November 2003 in Ronneby (Schweden) uraufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das\u00a0<i>Poem f\u00fcr Altsaxophon und Klavier<\/i>\u00a0(1988) wurde von John-Edward Kelly und Amilcar Zani am 12. Dezember 1988 in S\u00e3o Paulo (Brasilien) uraufgef\u00fchrt. Es basiert auf dem Gedicht L\u00e4ngs radien (\u00bbDem Radius entlang\u00ab) von Tomas Transtr\u00f6mer und ist John-Edward Kelly gewidmet.<\/p>\n<p>Die\u00a0<i>Symphonie Nr. 3 f\u00fcr Altsaxophon und Orchester<\/i>\u00a0(1989) wurde von John-Edward Kelly am 16. November 1989 in Trondheim (Norwegen) uraufgef\u00fchrt. Dirigent des Trondheim Symphony Orchestra war Ronald Zollman. Das Werk ist John-Edward Kelly gewidmet.<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p><b>John-Edward Kelly plays Anders Eliasson<\/b><\/p>\n<p><b>Ein schneller Blick \u2026 ein kurzes Aufscheinen<\/b>\u00a0(2003)\u00a0<b>16:27<br \/>\n<\/b>(A Brief Glance \u2026 a Fleeting Vision)<br \/>\n<i>Live recording<\/i><\/p>\n<p>[01]<b>\u00a0I Allegro moderato<\/b>\u00a005:40<br \/>\n[02]\u00a0<b>II Tranquillo<\/b>\u00a006:55<br \/>\n[03]\u00a0<b>III Presto<\/b>\u00a003:54<\/p>\n<p>Arcos Orchestra<br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Kelly_John-Edward.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">John-Edward Kelly<\/a>, conductor<\/p>\n<p>[04]\u00a0<b>Poem for Alto Saxophone and Piano<\/b>\u00a0(1988)\u00a0<b>11:01<\/b><br \/>\n<i>Dedicated to John-Edward Kelly<br \/>\nRe-release of the world premiere recording (col legno, 1991)<\/i><\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Kelly_John-Edward.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">John-Edward Kelly<\/a>, alto saxophone<br \/>\nBob Versteegh, piano<\/p>\n<p><b>Symphony No. 3 for Alto Saxophone and Orchestra<\/b>\u00a0(1989)\u00a0<b>26:59<\/b><br \/>\n<b>\u201cSinfonia concertante\u201d<br \/>\n<\/b><i>Dedicated to John-Edward Kelly<br \/>\nWorld premiere recording<\/i><\/p>\n<p>[05]\u00a0<b>I Cerca<\/b>\u00a005:03<br \/>\n[06]\u00a0<b>II Solitudine<\/b>\u00a008:12<br \/>\n[07]\u00a0<b>III Fremiti<\/b>\u00a006:31<br \/>\n[08]\u00a0<b>IV Lugubre<\/b>\u00a005:23<br \/>\n[09]\u00a0<b>V Nebbie<\/b>\u00a001:53<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Kelly_John-Edward.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">John-Edward Kelly<\/a>, alto saxophone<br \/>\nFinnish Radio Symphony Orchestra<br \/>\nLeif Segerstam, conductor<\/p>\n<p><b>total time: 54:51<\/b><\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/InternationalRecordReview.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n07\/08 2013<br \/>\n<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/11301_RecRev.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_listener.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n03.05.2013<\/p>\n<p><b>BLICK IN DEN SPALT DER REINEN GEGENWART<\/b><\/p>\n<p>Unter den Komponisten unserer Zeit ist der Schwede Anders Eliasson eine absolute Ausnahmeerscheinung. Er geh\u00f6rt nicht nur keiner kategorisierbaren Richtung an. Es ist sogar so, dass sich die Wurzeln seines Schaffens, seiner Tonalit\u00e4t, seines Stils, seiner geistigen Ausrichtung nirgendwo verorten lassen. Wenn es das vielleicht h\u00f6chste Ziel der \u201efortschrittlichen\u201c Komponisten sp\u00e4testens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg war und ist, etwas wirklich Neues zu manifestieren (welchen Sinn auch immer dieses Bestreben haben mag), so hat Eliasson wie kein anderer, den wir kennen, dieses Ziel verwirklicht \u2013 und dies wahrhaft nebenbei, ohne sein Wollen darauf zu richten, und f\u00fcr die oberfl\u00e4chliche Betrachtung unerkennbar.<\/p>\n<p>Als Kind auf der Trompete ausgebildet und schnell zu einem Jazz-Crack herangewachsen, war es dann vor allem anderen die Begegnung mit der Musik Johann Sebastian Bachs, die seine k\u00fcnstlerische Haltung, seinen Anspruch an das, was uns Musik zu geben habe, pr\u00e4gte. Die Priorit\u00e4t: die Musik muss immer im Fluss sein, sie ist grunds\u00e4tzlich Bewegung, in allen wesentlichen Parametern, und niemals wird sie statisch. Sie wirkt aus den ihr innewohnenden Kr\u00e4ften heraus, die der Komponist h\u00f6rend entfesselt, und es ist eine komplette Verfehlung seiner Aufgabe, wenn er versucht, die Musik mit seinem Willen zu steuern. Er setzt nur den Anfang, den ihm die Inspiration zuspielt, sozusagen willentlich, und dann setzt er um, was ihm die musikalische Dynamik befiehlt \u2013 wie Jean Sibelius es schon so treffend gesagt hatte, er sei \u201eder Sklave meiner Themen\u201c.<\/p>\n<p>Die wesentlichen Parameter, sagt Eliasson wie die gro\u00dfen Protagonisten der musikalischen Traditionen, sind nicht mehr als drei, und aus ihrem Ineinanderspielen entsteht die prozessuale Energie, die ihre Form sucht: \u201eH2O \u2013 Melodie, Harmonie, Rhythmus.\u201c\u00a0 Klangfarben, Oktavlagen und Lautst\u00e4rkegrade sind sekund\u00e4re Parameter, die sich nicht selbst\u00e4ndig strukturieren lassen, auch wenn die Organisation auf dem Papier f\u00fcr Theoretiker den Anschein erwecken mag. Und das Tempo ergibt sich aus der Struktur als Gesamtem, und ist zugleich die Bedingung, dass wir Beziehung innerhalb des Ganzen erleben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eliassons Schaffen ist \u00fcberwiegend instrumental, doch verdanken wir ihm auch gro\u00dfartige Werke mit Gesang, so das symphonische Oratorium \u201aDante Anarca\u2019, die oratorische Symphonie \u201aQuo vadis\u2019, die Monologoper \u201aKarolinas S\u00f6mn\u2019 und ein paar weitere. Freilich l\u00e4sst er auch die Instrumente singen, das Verh\u00e4ltnis ist hier durchaus analog zu dem in Bachs Werken. Eliasson ist der f\u00fchrende Symphoniker dieser Epoche, die nicht nur weitestgehend vergessen hat, was \u201asymphonisch\u2019 bedeutet (zusammenklingend, in Raum UND Zeit), sondern darin vor allem eine \u00fcberlieferte Form abfeiert in dem Versuch, sie \u201eaufs Neue zu beleben\u201c.<\/p>\n<p>Totes beleben zu wollen freilich ist, man frage Biologen, Mediziner, ein sinnloses Unterfangen. Es muss lebend empfangen werden. Die gro\u00dfe Entdeckung, die Eliasson gemacht hat f\u00fcr nachfolgende Generationen, k\u00f6nnte man so charakterisieren: Die besessene Suche des 20. Jahrhunderts nach einem neuen g\u00fcltigen Tonsystem, das die Organisation der Mehrstimmigkeit aus der Abh\u00e4ngigkeit von der alten, ausgereizten Dur-Moll-Tonalit\u00e4t herausf\u00fchren sollte, war bestimmend, bis die \u201aAnything-Goes\u2019-Resignation der Postmoderne in den Vordergrund trat.<\/p>\n<p>Sch\u00f6nberg geb\u00e4rdete sich als neuer Moses, der mit der Zw\u00f6lftonmethode ein Garantiesystem f\u00fcr \u201aAtonalit\u00e4t\u2019 zur musikalischen Weltherrschaft f\u00fchren wollte, das in seinen Grundlagen alles andere als atonal war und von seinem Sch\u00fcler Anton Webern zu hermetischer Vollendung gebracht wurde. Andere, wie beispielsweise Messiaen oder Boulez, suchten weiter nach einer Tonorganisation, die die alten Zusammenh\u00e4nge negieren und mit neuen, k\u00fcnstlich arrangierten Formeln sich bilden sollte.<\/p>\n<p>Doch alle Spekulation sollte zu keiner grundlegend neuen Entdeckung f\u00fchren, sondern zu nichts als erkl\u00fcgelten Sonderf\u00e4llen wider die altbew\u00e4hrte Tonalit\u00e4t. Eliasson entdeckte schlicht einen Spalt, durch den er den Blick in eine andere Welt erhaschte, in welcher sich aufgrund der gleichen Gesetze die Beziehungen in alternativer Verwandtschaft aufbauen, eine Art \u201atriangulatorischer Harmonik\u2019, die an der n\u00e4chstliegenden Verwandtschaft \u00fcber die Quinte vorbei die kleine Terz als Prim\u00e4rverbindungsglied anzieht.<\/p>\n<p>Daraus entsteht vollkommen nat\u00fcrlich eine Musik, die in keinem bestehenden Gravitationszentrum mehr zur Ruhe kommt, die immer in einem schwebenden oder, wenn der Komponist die Kraft besitzt, die Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln, in einem fliegenden Zustand ist, der sie zwischen meist drei gleichzeitig wirkenden, st\u00e4ndig wechselnden Anziehungsfeldern hindurch navigiert.<\/p>\n<p>Es ist wirklich die Erfahrung ganz anderer Energien und R\u00e4umlichkeiten, die der H\u00f6rer in dieser Musik macht, sobald er den \u201aEinstieg\u2019 gefunden hat. Und den Einstieg finden bedeutet hier: absolute Gegenw\u00e4rtigkeit, das Loslassen jeglicher Sentimentalit\u00e4t, also jener Tr\u00e4gheit, die mich dazu verf\u00fchrt, in bestimmten Zust\u00e4nden, Empfindungen, Stimmungen verweilen zu wollen. Sei ein aktiv empfangender H\u00f6rer! Folge dem Jetzt! Das er\u00f6ffnende Streichorchesterwerk \u201aEin schneller Blick \u2026 ein kurzes Aufscheinen\u2019 in einem Satz, der sich in drei S\u00e4tze (schnell \u2013 langsam \u2013 schnell) gliedert, entstand 2003.<\/p>\n<p>Es ist nach Eliasson-Ma\u00dfst\u00e4ben ein eher lichtes, in den Details einfacheres Werk, gleichwohl f\u00fcrs konzentrierte H\u00f6ren von h\u00f6chstem Anspruch, und vom New Yorker Arcos Orchestra unter John-Edward Kelly live fulminant realisiert. Kelly ist, wie auch der finnische Orchesterleiter Juha Kangas (Gr\u00fcnder des Ostrobothnian Chamber Orchestra), einer der Musiker, die schon vor Jahrzehnten die singul\u00e4re Bedeutung dieser Musik erkannten und sich seitdem stets und \u00fcberall daf\u00fcr einsetzen.<\/p>\n<p>Das Poem f\u00fcr Altsaxophon und Klavier (1988) spielt Kelly in astreiner Symbiose mit seinem langj\u00e4hrigen Duopartner Bob Versteegh, mit schlackenfrei edler Tongebung und charakteristischem Ausdruck.<\/p>\n<p>Die Dritte Symphonie von 1989 trug urspr\u00fcnglich auch den Beititel \u201aSinfonia concertante\u2019 und ist ausdr\u00fccklich kein verkapptes Solokonzert f\u00fcr den Altsaxophonisten, sondern ein f\u00fcnfs\u00e4tziges Werk f\u00fcr Orchester mit solistischem Saxophon als durchgehendem Akteur auf der Szene. Diese Symphonie ist, f\u00fcr die meisten H\u00f6rer, unmittelbar zu erleben als ein dramatisch mitrei\u00dfendes Werk von extremen Gegens\u00e4tzen, machtvollen, dabei stets auch irregul\u00e4r \u00fcberraschend aufgebauten Steigerungen und Zuspitzungen, intensiv inniger Sanglichkeit, frenetischer Ausgelassenheit, immer wieder auf dem Sprung \u201evon der Klippe\u201c, und ph\u00e4nomenal orchestriert. Und es gibt keinen Komponisten, dessen Orchester \u201ebesser\u201c kl\u00e4nge als das von Eliasson.<\/p>\n<p>Die Darbietung von Widmungstr\u00e4ger Kelly und dem Finnischen RSO unter Segerstam ist von gro\u00dfer Kraft, Pr\u00e4zision und Intensit\u00e4t. Die f\u00fcnf S\u00e4tze der Dritten Symphonie tragen die Titel: Cerca (Suche), Solitudine (Einsamkeit), Fremiti (Beben, Schaudern), Lugubre (traurig) und Nebbie (die Nebel); der H\u00f6hepunkt des Werkes liegt am grenz\u00fcberschreitenden \u00dcbergang der erregten Fremiti zum inneren Schmerz des Lugubre, dessen Thema eine wundersame Verwandtschaft zum Todesthema von Anton Bruckners Achter Symphonie aufweist \u2013 in diesem Moment offenbar archaischer Ausdruck einer Verwandtschaft der Seelenzust\u00e4nde.<\/p>\n<p>Diese Musik transzendiert ihr Material, und auch von daher ist die Frage nach dem verwendeten Material sekund\u00e4r, die Frage des \u201aWie\u2019 hingegen von h\u00f6chstem Interesse. Der H\u00f6rer braucht kein Vorwissen, doch umso mehr Gegenw\u00e4rtigkeit.<\/p>\n<p><i>Christoph Schl\u00fcren<\/i><\/p>\n<p><a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?template=german-album-details.php&amp;content=Alben\/11301.php#\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/the-listener.de\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_fnac.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n08.03.2013<\/p>\n<p><i>Par Fr\u00e9d\u00e9rique<\/i><\/p>\n<p><b><i>J&#8217;ai \u00e9cout\u00e9<\/i><\/b><\/p>\n<p><b>Le su\u00e9dois Anders Eliasson, un compositeur contemporain m\u00e9connu<\/b><\/p>\n<p>Anders Eliasson, compositeur su\u00e9dois contemporain, est peu connu en France, ce qui n\u2019est pas le cas en<br \/>\nScandinavie. Cet homme secret et r\u00e9serv\u00e9 dont la musique semble aust\u00e8re au premier abord cache une personnalit\u00e9 enti\u00e8re et g\u00e9n\u00e9reuse. Ce tr\u00e8s bel album du label Neos (prise de son et pr\u00e9sentation soign\u00e9es comme \u00e0 l&#8217;habitude), est une occasion int\u00e9ressante de le d\u00e9couvrir.<\/p>\n<p>La musique d&#8217;Anders Eliasson est inclassable. Venu du Jazz, il a refus\u00e9 de se laisser enfermer dans les carcans impos\u00e9s par certains courants musicaux du 20e si\u00e8cle. Trompettiste de formation, il a beaucoup \u00e9crit pour les instruments \u00e0 vents comme ici pour son ami le saxophoniste John-Edward Kelly \u00e0 qui il a d\u00e9di\u00e9 ce\u00a0<i>Po\u00e8me pour sax alto et piano<\/i>\u00a0ainsi que la\u00a0<i>3e Symphonie pour saxophone alto et orchestre<\/i>\u00a0(ici en premi\u00e8re mondiale).<\/p>\n<p>Anders Elliasson est un homme tourment\u00e9, sa musique aussi. L\u2019\u00e9criture en est complexe, les oeuvres sont le fruit d\u2019un travail tr\u00e8s profond sur la forme, la structure mais aussi sur le message que le musicien souhaite faire passer, ce qui leur donne une grande charge \u00e9motionnelle et les rend en fait tr\u00e8s accessibles.<\/p>\n<p>La premi\u00e8re pi\u00e8ce,\u00a0<i>Ein schneller Blick<\/i>, est un exemple d&#8217;\u00e9criture pour cordes o\u00f9 le travail sur les couleurs est pouss\u00e9 \u00e0 l&#8217;extr\u00eame. Intercal\u00e9 entre les deux pi\u00e8ces orchestrales, le\u00a0<i>Po\u00e8me pour saxophone alto et piano<\/i>\u00a0est, de part son effectif, de facture plus d\u00e9pouill\u00e9e, mais le discours est toujours aussi dense. Le saxophone de John-Edward Kelly s&#8217;\u00e9l\u00e8ve comme une plainte, une interrogation qui peine \u00e0 trouver des r\u00e9ponses, parfois soutenu, parfois tourment\u00e9, parfois agac\u00e9 par le piano. La\u00a0<i>Troisi\u00e8me Symphonie pour saxophone alto et orchestre<\/i>\u00a0est une oeuvre monumentale \u00e0 tous points de vues. Si malgr\u00e9 la pr\u00e9sence d&#8217;un instrument soliste, cette pi\u00e8ce est une symphonie, c&#8217;est justement \u00e0 cause de sa dimension et de la fa\u00e7on dont le soliste fait corps avec le reste de l&#8217;orchestre. Les titres des mouvements annoncent la couleur :\u00a0<i>Solitudine, Lugubre<\/i>. La tonalit\u00e9 g\u00e9n\u00e9rale est plut\u00f4t sombre mais l&#8217;oeuvre n&#8217;est en rien aust\u00e8re gr\u00e2ce \u00e0 la grande richesse de l&#8217;\u00e9criture.<\/p>\n<p>Si Anders Eliasson compose pour des formations tr\u00e8s diverses, les pi\u00e8ces pour orchestre me paraissent les plus attractives et celles o\u00f9 sa personnalit\u00e9, son travail minutieux du contrepoint transparaissent le mieux. S&#8217;il faut a priori plus d&#8217;une \u00e9coute pour entrer dans son univers, une fois la porte franchie on d\u00e9couvre des merveilles et on ne regrette pas le d\u00e9tour.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: ANDERS ELIASSON \u2013 EIN PERS\u00d6NLICHES PORTR\u00c4T Unter den hunderten Komponisten, mit denen ich gearbeitet habe, nimmt Anders Eliasson einen besonderen Platz ein. Es gibt keinen Komponisten, dessen Musik ich \u00f6fter gespielt und dirigiert habe, und keinen, dessen Musik mich tiefer ber\u00fchrt. Vor Sommer 1984 kannte ich nicht einmal seinen Namen. Im Caf\u00e9 Opera in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":2938,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}}},"product_brand":[],"product_cat":[26],"product_tag":[],"class_list":{"0":"post-2937","1":"product","2":"type-product","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"product_cat-zeitgenossische-musik","7":"pa_artikelnummer-neos-11301","8":"pa_brand-neos-music","9":"pa_ean-486","10":"desktop-align-left","11":"tablet-align-left","12":"mobile-align-left","14":"first","15":"instock","16":"taxable","17":"shipping-taxable","18":"purchasable","19":"product-type-simple"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson - NEOS Music<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson - NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Infotext: ANDERS ELIASSON \u2013 EIN PERS\u00d6NLICHES PORTR\u00c4T Unter den hunderten Komponisten, mit denen ich gearbeitet habe, nimmt Anders Eliasson einen besonderen Platz ein. Es gibt keinen Komponisten, dessen Musik ich \u00f6fter gespielt und dirigiert habe, und keinen, dessen Musik mich tiefer ber\u00fchrt. Vor Sommer 1984 kannte ich nicht einmal seinen Namen. Im Caf\u00e9 Opera in [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-11-18T17:58:29+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11301_Eliasson.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1648\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1483\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"15 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\\\/\",\"name\":\"Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson - NEOS Music\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_11301_Eliasson.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"datePublished\":\"2013-02-06T17:56:40+00:00\",\"dateModified\":\"2022-11-18T17:58:29+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_11301_Eliasson.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_11301_Eliasson.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"width\":1648,\"height\":1483},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Produkte\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/shop__trashed\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"name\":\"NEOS Music\",\"description\":\"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\",\"name\":\"NEOS Music\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"width\":800,\"height\":203,\"caption\":\"NEOS Music\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson - NEOS Music","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson - NEOS Music","og_description":"Infotext: ANDERS ELIASSON \u2013 EIN PERS\u00d6NLICHES PORTR\u00c4T Unter den hunderten Komponisten, mit denen ich gearbeitet habe, nimmt Anders Eliasson einen besonderen Platz ein. Es gibt keinen Komponisten, dessen Musik ich \u00f6fter gespielt und dirigiert habe, und keinen, dessen Musik mich tiefer ber\u00fchrt. Vor Sommer 1984 kannte ich nicht einmal seinen Namen. Im Caf\u00e9 Opera in [&hellip;]","og_url":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/","og_site_name":"NEOS Music","article_modified_time":"2022-11-18T17:58:29+00:00","og_image":[{"width":1648,"height":1483,"url":"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11301_Eliasson.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"15 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/","url":"https:\/\/neos-music.com\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/","name":"Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson - NEOS Music","isPartOf":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11301_Eliasson.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","datePublished":"2013-02-06T17:56:40+00:00","dateModified":"2022-11-18T17:58:29+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/neos-music.com\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11301_Eliasson.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11301_Eliasson.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","width":1648,"height":1483},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/anders-eliasson-john-edward-kelly-plays-anders-eliasson\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/neos-music.com\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Produkte","item":"https:\/\/neos-music.com\/shop__trashed\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Anders Eliasson: John-Edward Kelly plays Anders Eliasson"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website","url":"https:\/\/neos-music.com\/","name":"NEOS Music","description":"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!","publisher":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/neos-music.com\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization","name":"NEOS Music","url":"https:\/\/neos-music.com\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","width":800,"height":203,"caption":"NEOS Music"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/2937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/2937\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2938"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=2937"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=2937"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=2937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}