{"id":2965,"date":"2012-06-01T19:41:00","date_gmt":"2012-06-01T19:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2965"},"modified":"2023-04-01T21:46:33","modified_gmt":"2023-04-01T21:46:33","slug":"johannes-kalitzke-die-besessenen","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/","title":{"rendered":"Johannes Kalitzke: Die Besessenen"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>Die Besessenen<\/b><\/p>\n<p>Als Grundlage f\u00fcr meine vierte Oper habe ich den Roman\u00a0<i>Die Besessenen<\/i>\u00a0von Witold Gombrowicz gew\u00e4hlt, weil er, au\u00dfer eine fesselnde\u00a0 Geschichte zu erz\u00e4hlen, Figuren in Beziehung zueinander treten l\u00e4sst, die wir aus heutiger Sicht gut kennen. Ein junges Paar steht im Mittelpunkt des Geschehens und ist in gegenseitiger Hassliebe entbrannt. Beide versuchen unentwegt, sich im Wettstreit \u00fcber Grenzerfahrungen einander zu beweisen. Dabei denkt keiner von beiden an etwas anderes als an die Flucht vor sich selbst, und auch alle anderen von sich selbst \u00bbBesessenen\u00ab in diesem St\u00fcck verbindet als einzig verbliebener Nenner gemeinschaftlicher Erfahrung ein diffuser Bereich von Ur\u00e4ngsten, \u00fcber den sie sich auf unterschiedliche und dennoch repr\u00e4sentative Weise definieren. Im Zentrum der Handlung steht eine Art Vorhang, ein Handtuch, das sich in einem dunklen Winkel einer Schlossk\u00fcche durch r\u00e4tselhafte Bewegungen und Verzerrungen bemerkbar macht, und welches im Kontext symbolisch f\u00fcr dieses kollektive Unterbewusste steht, das bildlos, unkenntlich und unerkl\u00e4rbar geworden, bei allen Beteiligten namenloses Grauen erzeugt. Diese Angst f\u00fchrt in letzter Konsequenz in verschiedene Stadien der Selbstzerst\u00f6rung. Da jeder auf seine Weise nur seinen eigenen, meist kommerziellen Vorteil in seiner Beziehung zum Schloss vor Augen hat (einem Schloss, in dem Tradition und Kultur bewahrt werden), seinen eigenen Wettbewerbs-vorteil im Ringen um Besitzvermehrung, jedoch keinerlei Sensorium f\u00fcr das Innenleben kultureller Werte mehr besitzt oder f\u00fcr irgendeine Art von Mitgef\u00fchl, welches sich an verbindenden Unterstr\u00f6mungen zwischenmenschlicher Sorge orientiert, hat niemand dem mehr etwas entgegenzusetzen. Der Paradigmenverfall erzeugt ein entfremdetes Verh\u00e4ltnis zu Tradition und Kultur. Selbstsucht und die Identifikation \u00fcber extreme Formen der Selbsterfahrung (T\u00f6ten als Akt der Identifikation) erscheinen als Bollwerke gegen die unw\u00e4gbare Gefahr des Selbstverlustes. Man ist reich, sch\u00f6n, und man setzt alles daran, nicht das zu sein, was man aber tats\u00e4chlich wird: unsichtbar. Die handelnden Personen agieren ohne verbindliche ethische und moralische Normen, welche bei der Konfrontation mit dem eigenen Spiegelbild, einer Bewertung des eigenen Handelns, noch hilfreich sein k\u00f6nnten. Stattdessen liefern sie sich allen m\u00f6glichen Deformationen des Ich-Bezugs und der Bereicherung aus: Man hetzt von Anreiz zu Anreiz, von Rolle zu Rolle, ohne selbst darin vorzukommen und verf\u00e4llt einer obsessiven Nomadenattit\u00fcde in einer Welt ohne Halt.<\/p>\n<p>Die Musik der\u00a0<i>Besessenen<\/i>\u00a0orientiert sich am Verh\u00e4ltnis der unterschiedlichen Zeiten, die durch die Personen des St\u00fcckes repr\u00e4sentiert werden, in denen sie leben und denen sie sich zugeh\u00f6rig f\u00fchlen, und an dem Bild dieses seltsamen Spukgebildes, das die Menschen dieser Geschichte in Verwirrung st\u00fcrzt.Elemente alter Musik und kommerzieller Medien verbinden sich mit der eigenen Klangsprache des Komponisten zu einem Gewebe struktureller Beziehungen, welches sich im Laufe des St\u00fcckes wie die Falten eines Tuchs, eines F\u00e4chers, der sich langsam schlie\u00dft und eine bildlose Achse hinterl\u00e4sst, formal zu einer Mitte verdichtet, die alles in sich aufsaugt. Von haltloser Unruhe getrieben einerseits, von lauernder Leere andererseits unterbrochen, ist die Musik ein Spiel mit Genreklischees, die wie motivische Kernelemente, wie kleine Module immer wieder neu miteinander gekoppelt werden und den Verlauf des musikalischen Geschehens bestimmen, als Elemente eines geschlossenen Systems, das sich zu entwickeln vort\u00e4uscht, sich aber in Wirklichkeit im Kreise dreht.<\/p>\n<p>Johannes Kalitzke<\/p>\n<p><b>Die Handlung<\/b><\/p>\n<p>Frau Ocholowska hat f\u00fcr ihre Tochter Maja eine Heirat mit Cholawicki, einem ihrer Angestellten, arrangiert. Cholawicki k\u00fcmmert sich auch um einen alten F\u00fcrsten \u2013 in der Hoffnung, dessen Kunstsammlung zu erben. Sein Plan ist, die Gem\u00e4lde zu verkaufen und aus dem Erl\u00f6s ein Luxushotel zu erbauen.<\/p>\n<p>Allerdings weckt ein junger Mann namens Leszczuk Majas Interesse. Gemeinsam wollen die beiden die Gem\u00e4lde ergattern und fliehen.<\/p>\n<p>Cholawicki bringt den Kunsthistoriker Skolinski zum F\u00fcrsten, um dessen Kunstsammlung sch\u00e4tzen zu lassen. Zugleich teilt er ihm mit, dass es im Schloss spukt.<\/p>\n<p>Vor langer Zeit hat der F\u00fcrst seinen unehelichen Sohn Franio nicht anerkannt. Aus Scham versuchte<br \/>\nFranio, sich mit einem Handtuch zu erw\u00fcrgen und verschwand daraufhin. Dieses Handtuch spukt nun herum. Den F\u00fcrsten plagen Schuldgef\u00fchle. Er kann nicht sterben, bevor sein Sohn ihm verziehen hat.<\/p>\n<p>Cholawicki will, dass der F\u00fcrst sein Testament verfasst und ihm die Gem\u00e4lde vererbt; er hat jedoch keinen Erfolg. Der Anblick des leidenden F\u00fcrsten fasziniert Maja.<\/p>\n<p>Die geplante Hochzeit zwischen Maja und Cholawicki ist zum Scheitern verurteilt. Nun will Majas Mutter ihre Tochter mit einem alten, reichen Mann namens Maliniak verheiraten. Dieser verlangt Sex von Maja, wird aber kurz vor der Verlobungsfeier ermordet. Alle klagen sich gegenseitig als M\u00f6rder an.<\/p>\n<p>Maja hilft dem F\u00fcrsten zu glauben, dass sein Sohn ihm verziehen habe. Sie l\u00f6st den Fluch des verwunschenen Handtuchs, und der F\u00fcrst findet seinen Frieden. Cholawicki nimmt die Gem\u00e4lde und verkauft sie \u2013 ungeachtet der Proteste des Kunsthistorikers, der betont, dass diese Sch\u00e4tze dem Volk geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Maja und Leszczuk sehen keine gemeinsame Zukunft und trennen sich. Sie will ein anderes, besseres Leben, w\u00e4hrend er nur neue Zerstreuungen sucht.<\/p>\n<p>Kasper Holten<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Kalitzke_Johannes.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Johannes Kalitzke<\/a>\u00a0(*1959)<br \/>\n<b>Die Besessenen<\/b><\/p>\n<p><i>Oper in vier Akten (2008\u20132009)<br \/>\nLibretto von Christoph Klimke nach dem gleichnamigen Roman von Witold Gombrowicz<\/i><\/p>\n<p><i>Work commissioned and produced by Theater an der Wien<br \/>\nLive recording of the world premiere, 19 February 2010<\/i><\/p>\n<p>[01]\u00a0<b>First Act<\/b>\u00a022:47<br \/>\n[02]\u00a0<b>Second Act<\/b>\u00a017:20<br \/>\n[03]\u00a0<b>Third Act<\/b>\u00a021:02<br \/>\n[04]\u00a0<b>Fourth Act<\/b>\u00a014:01<\/p>\n<p>total time: 75:11<\/p>\n<p><b>Maya<\/b>\u00a0(soprano)\u00a0<b>Hendrickje van Kerckhove<br \/>\nMadame Ocholowska<\/b>\u00a0(mezzo-soprano)\u00a0<b>Noa Frenkel<br \/>\nCholawicki<\/b>\u00a0(baritone)<b>\u00a0Leigh Melrose<br \/>\nLeszczuk<\/b>\u00a0(tenor)\u00a0<b>Benjamin Hulett<br \/>\nPrince Holszanski<\/b>\u00a0(male alto)\u00a0<b>Jochen Kowalski<br \/>\nSkolinski<\/b>\u00a0(bass)\u00a0<b>Manfred Hemm<br \/>\nMaliniak<\/b>\u00a0(baritone)\u00a0<b>Rupert Bergmann<\/b><\/p>\n<p>Stage director\u00a0<b>Kasper Holten<\/b><br \/>\nSet design\u00a0<b>Steffen Aarfing<\/b><br \/>\nCostume design\u00a0<b>Marie \u00ed Dali<\/b><br \/>\nLighting design\u00a0<b>Jesper Kongshaug<\/b><\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Klangforum_Wien.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Klangforum Wien<\/a><\/b><br \/>\nVera Fischer \/ Wolfgang Zuser, flutes<br \/>\nMarkus Deuter, oboe<br \/>\nBernhard Zachhuber \/ Olivier Vivar\u00e8s, clarinets<br \/>\nLorelei Dowling, bassoon<br \/>\nGerald Preinfalk \/ Lars Mlekusch, saxophone<br \/>\nChristoph Walder, horn<br \/>\nAnders Nyqvist, trumpet<br \/>\nAndreas Eberle, trombone<br \/>\nJ\u00f3zsef Bazsinka jun., tuba<br \/>\nAnnette Bik \/ Gunde J\u00e4ch-Micko \/ Sophie Schafleitner \/ Fani Vovoni, violin<br \/>\nDimitrios Polisoidis \/ Andrew Jezek, viola<br \/>\nBenedikt Leitner \/ Andreas Lindenbaum \/ Nikolay Gimaletdinov, violoncello<br \/>\nDario Calderone \/ Maximilian \u00d6lz, double bass<br \/>\nChristopher Brandt, electric guitar<br \/>\nVirginie Tarr\u00eate, harp<br \/>\nKrassimir Sterev, accordion<br \/>\nLukas Schiske \/ Bj\u00f6rn Wilker, percussion<br \/>\nFlorian M\u00fcller, piano<br \/>\nAlfonso Alberti, keyboards<br \/>\nPeter B\u00f6hm &amp; Florian Bogner, sound design<\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Kalitzke_Johannes.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Johannes Kalitzke<\/a><\/b>, conductor<\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_opernwelt.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n4\/2013<\/p>\n<p>[\u2026] In bislang vier eigenen Arbeiten hat Kalitzke (Jahrgang 1959) gezeigt, was er als Komponist unter neuem Musiktheater versteht. Ein kritischer Beobachter des Zeitgeistes ist auch er, ein findiger Konstrukteur, der mit wachem Ohr, bei\u00dfender Ironie und stupender Sachkenntnis Klangklischees aus Kommerz und Kanon in seine St\u00fccke einschreibt. Doch KaIitzke predigt nicht mit Marx- und Engelszungen, er h\u00e4lt es eher mit Freud, taucht in die Unterschichten des Bewussten ab, dorthin, wo die Angst, das Verdr\u00e4ngte bl\u00fchen, wo die H\u00f6lle des Normalen rumort.<\/p>\n<p>Nicht zuf\u00e4llig hat er als Vorlage f\u00fcr sein j\u00fcngstes Opus einen modernen Schauerroman ausgew\u00e4hlt: \u201eDie Besessenen\u201c (1939), Witold Gombrowicz&#8216; polnische Antwort auf Kafkas dystopische \u201eSchloss\u201c-Vision. Die ungeheuer farbige, energetische, manchmal schwarzhumorig-parodistische Musik kreist in sich, ein virtuos verwirbelter Klangstrudel, dessen Sog den H\u00f6rer magisch anzieht wie die auratische Pr\u00e4senz des toten F\u00fcrstensohnes Franio die geisterhaften Gestalten in Gombrowicz&#8216; literarischem Spuk.<\/p>\n<p>Das formstiftende Symbol dieser leeren, schwarzen Mitte ist ein sich durch \u00fcbersinnliche Kr\u00e4fte auf- und zusammenfaltendes Handtuch in der Schlossk\u00fcche, mit dem sich Franio erh\u00e4ngt haben soll. Ein mysteri\u00f6ses Kraftfeld, das in dem weitgehend auf opernkonventionelles Beziehungskistenformat heruntergebrochenen Libretto Christoph Klimkes leider unterbelichtet bleibt (siehe OW 4\/2010). Text und Klang fallen auseinander, die auf Handlung getrimmten Dialoge der sieben Figuren verk\u00fcrzen eklatant die in der Partitur notierte Innenschau ihrer Obsessionen \u2013 und damit eine entscheidende Qualit\u00e4t der Romanvorlage.<\/p>\n<p>Das Theater an der Wien, an dem Kalitzke den 75 Minuten kurzen Vierakter im Februar 2010 vorstellte, kann dank des ORF, der Kunststiftung RW und des Labels NEOS nun das Tonprotokoll der Urauff\u00fchrung mit dem analytisch zupackenden Klangforum Wien pr\u00e4sentieren. Und froh sein, dass Kalitzkes Klangfantasie so ins Zentrum der Wahrnehmung r\u00fcckt &#8211; das kaleidoskopische Schillern, die differenzierende Ausdrucksvielfalt, die suggestiven Stimmungsbilder einer vorz\u00fcglich gebauten Literaturkammeroper, die, gleichsam durch das Libretto hindurch, einem faszinierenden Prosatext des 20. Jahrhunderts seine Geheimnisse ablauscht.<\/p>\n<p><i>Albrecht Thiemann<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_FonoForum.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n11\/2012<\/p>\n<p><b>Egoman<\/b><\/p>\n<p>Johannes Kalitzkes &#8222;Die Besessenen&#8220; geh\u00f6rte zu den bemerkenswerteren Opernpremieren der letzen Jahre. Die Adaption des gleichnamigen Romans von Witold Gombrowicz kam zwar keinem Aufbruch zu neuen Ufern gleich, war aber alles andere als eine verstaubte Literaturoper. Kalitzke und sein Librettist Christoph Klimke verdichteten den komplexen Stoff f\u00fcr das Theater an der Wien zu einem abgr\u00fcndigen Beziehungsdrama um Egomanie und Identit\u00e4tsverlust, das gute alte Operntugenden der klassischen Moderne reaktivierte. [&#8230;]<\/p>\n<p>Musik:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nKlang:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>Dirk Wieschollek<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/klassikcom.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n10.10.2012<\/p>\n<p><b>Doppelb\u00f6diges Musiktheater<\/b><\/p>\n<p>Neos ver\u00f6ffentlicht den spannenden Urauff\u00fchrungsmitschnitt von Johannes Kalitzkes Oper &#8218;Die Besessenen&#8216;.<\/p>\n<p>Johannes Kalitzes vieraktige Oper &#8218;Die Besessenen&#8216; (2008\/09), als bislang vierte Arbeit des Komponisten f\u00fcr die Opernb\u00fchne im Februar 2010 im Theater an der Wien uraufgef\u00fchrt, basiert auf dem gleichnamigen Roman von Witold Gombrowicz. Auf pointierte Weise durchdringen sich hier unterschiedliche einander bedingende und aufeinander bezogene Erz\u00e4hlungsstr\u00e4nge \u2013 jener des greisen, von Gewissensbissen gequ\u00e4lten F\u00fcrsten Holszanski, jener der berechnenden Madame Ocholowska, die aus der Jugend ihrer Tochter Maja m\u00f6glichst viel Kapital schlagen m\u00f6chte, w\u00e4hrend diese sich wiederum dem Tennislehrer Leszczuk an den Hals wirft, jener des heimt\u00fcckischen Verwalters Cholawicki, der es \u2013 wie auch der Kunsthistoriker Skalinski und alle anderen \u2013 auf die kostbare Gem\u00e4ldesammlung Holszanskis abgesehen hat \u2013 sowie schlie\u00dflich auch Elemente einer Schauergeschichte, gekn\u00fcpft an ein m\u00f6rderisches Handtuch, das angeblich im Schloss sein Unwesen treibt und als Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr die \u00c4ngste aller Protagonisten dient.<\/p>\n<p>Das hier auftretende Figurenreportoire, ausschlie\u00dflich aus \u201aBesessenen\u2018 bestehend, die auf selbstzerst\u00f6rerische Weise ihrem vermeintlichen Gl\u00fcck hinterherjagen und so einen Ausweg aus dem best\u00e4ndig in sich kreisenden, allein auf \u00f6konomischen Mehrwert ausgerichteten Alltag suchen, eignet sich au\u00dferordentlich gut f\u00fcr eine musikdramatische Umsetzung, zumal es in Christoph Klimkes Libretto weitaus pr\u00e4gnanter gefasst ist als in der ausufernden Romanvorlage. Klimkes bisweilen fast holzschnittartige Reduktion bietet die idealen Voraussetzungen f\u00fcr Kalitzke, dessen spezieller musikalischer Zugriff gerade jene Zwischent\u00f6ne und Schattierungen beisteuert, auf die der Librettist verzichtet hat. So erweist sich der Komponist als Meister subtiler und doppelb\u00f6diger Charakterzeichnung, reagiert mit einer Vielzahl formaler Gestalten (etwa Hoquetus, Toccata oder Choral) und stilistischer Allusionen (beispielsweise an popul\u00e4re Musik und Walzerkl\u00e4nge) auf die ausged\u00fcnnten Dialoge und schafft dadurch ein wechselvolles instrumentales Panorama, dem auf vokaler Ebene eine abwechslungsreiche F\u00fchrung der Singstimmen entspricht. All diese Elemente leitet er aus einem System kleinster, immer wieder permutierter und neu miteinander gekoppelter Kernelemente ab und vermeidet dadurch den Charakter einer blo\u00dfen Collage, indem er alle Gestaltungsmittel einer einheitlichen, allerdings idiomatisch immer wieder abget\u00f6nten Sprache unterordnet.<\/p>\n<p><b>Musikalische Realisierung<br \/>\n<\/b><br \/>\nAls Dirigent der vorliegenden Ver\u00f6ffentlichung aus dem Hause Neos, Mitschnitt der Urauff\u00fchrungsproduktion, erweist sich Kalitzke zudem als idealer Anwalt seines eigenen Werkes und f\u00f6rdert immer wieder das Unbequeme der Partitur hervor: Dank der exzellenten musikalischen Leistungen des Klangforums Wien ist die Umsetzung der instrumentalen Schicht enorm plastisch geraten. Insbesondere dort, wo musikalische Schichten aufeinanderprallen, wo Br\u00fcche zwischen differierenden gestischen Momenten hervortreten oder sich Allusionen aus den Kl\u00e4ngen heraussch\u00e4len, erschlie\u00dft die brillante Tonqualit\u00e4t der Aufnahme zudem eine enorme Tiefendimension. Diesem Detail verdankt sich auch der Umstand, dass die Oper auf CD ganz gut ohne den Hintergrund der szenischen Realisierung auskommt und aufgrund ihrer in die Musik verlagerten Dramatik passagenweise die Qualit\u00e4ten eines H\u00f6rst\u00fcckes entfaltet. Greifbar wird dies gleich zu Beginn, wo sich die Kl\u00e4nge zun\u00e4chst aus einem Ostinato heraus entwickeln \u2013 laut Regieanweisung beobachten die Protagonisten hier zunehmend zerstreut ein Tennismatch \u2013 und sich allm\u00e4hlich immer st\u00e4rker verzweigen sowie zu instrumentalen Nadelstichen auswachsen.<\/p>\n<p>Auch die S\u00e4nger leisten ihren Beitrag zum Gelingen der Aufnahme: Der intensive Ausdruck etwa, den Bariton Leigh Melrose vor allem dem exaltierten Sprechgesang Cholawickis verleiht, tr\u00e4gt ebenso zur Charakterzeichnung bei wie jene st\u00e4ndig zwischen vermeintlicher Erf\u00fcllung und Parodie oszillierende Zwiesprache von Sopranistin Henrickje van Kerckhofe (als Maja) und Tenor Benjamin Huletts (als Leszczuk), die Kalitzke durch eine besch\u00e4digte Tonalit\u00e4t als Gegen\u00fcber wirkungslos verpuffender kommunikativer Gesten entlarvt. W\u00e4hrend Mezzosopranistin Noa Frenkel als Madame Ocholowska zwar in den Koloraturen sicher ist, jedoch insgesamt aufgrund ihres durchweg nerv\u00f6s vibrierenden Tons ein wenig unflexibel bleibt, \u00fcberrascht Countertenor Jochen Kowalski in seiner kleinen, aber feinen Rolle als Holszanski. Dar\u00fcber hinaus spricht Bass Manfred Hemm durch die einschmeichelnde Art an, mit der er den umtriebigen Kunsthistoriker Skolinski gibt, und Bariton Rupert Bergmann hat als l\u00fcsterner Maliniak einen ebenso kurzen wie einpr\u00e4gsamen Auftritt. Wie sich die vokalen und instrumentalen Leistungen zu einer schl\u00fcssigen Gesamterscheinung zusammenf\u00fcgen, die am Ende in eine klanglich denaturierte R\u00fcckkehr des Beginns m\u00fcndet, in der sich die klangliche Substanz der Musik zu glasartigen Kl\u00e4ngen verfl\u00fcchtigt, ist ganz klar eine H\u00f6rempfehlung wert.<\/p>\n<p>Interpretation:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nKlangqualit\u00e4t:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars5.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nRepertoirewert:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars5.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nBooklet:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>Dr. Stefan Drees<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"http:\/\/magazin.klassik.com\/reviews\/reviews.cfm?TASK=REVIEW&amp;RECID=23134&amp;REID=13927\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.klassik.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: Die Besessenen Als Grundlage f\u00fcr meine vierte Oper habe ich den Roman\u00a0Die Besessenen\u00a0von Witold Gombrowicz gew\u00e4hlt, weil er, au\u00dfer eine fesselnde\u00a0 Geschichte zu erz\u00e4hlen, Figuren in Beziehung zueinander treten l\u00e4sst, die wir aus heutiger Sicht gut kennen. Ein junges Paar steht im Mittelpunkt des Geschehens und ist in gegenseitiger Hassliebe entbrannt. Beide versuchen unentwegt, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":2966,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}}},"product_brand":[],"product_cat":[892,26],"product_tag":[],"class_list":{"0":"post-2965","1":"product","2":"type-product","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"product_cat-musiktheater","7":"product_cat-zeitgenossische-musik","8":"pa_artikelnummer-neos-11203","9":"pa_brand-neos-music","10":"pa_ean-515","11":"desktop-align-left","12":"tablet-align-left","13":"mobile-align-left","15":"first","16":"instock","17":"taxable","18":"shipping-taxable","19":"purchasable","20":"product-type-simple"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Johannes Kalitzke: Die Besessenen - NEOS Music<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Johannes Kalitzke: Die Besessenen - NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Infotext: Die Besessenen Als Grundlage f\u00fcr meine vierte Oper habe ich den Roman\u00a0Die Besessenen\u00a0von Witold Gombrowicz gew\u00e4hlt, weil er, au\u00dfer eine fesselnde\u00a0 Geschichte zu erz\u00e4hlen, Figuren in Beziehung zueinander treten l\u00e4sst, die wir aus heutiger Sicht gut kennen. Ein junges Paar steht im Mittelpunkt des Geschehens und ist in gegenseitiger Hassliebe entbrannt. Beide versuchen unentwegt, [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-04-01T21:46:33+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11203_Kalitzke.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1648\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1483\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"11 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/johannes-kalitzke-die-besessenen\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/johannes-kalitzke-die-besessenen\\\/\",\"name\":\"Johannes Kalitzke: Die Besessenen - NEOS Music\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/johannes-kalitzke-die-besessenen\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/johannes-kalitzke-die-besessenen\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_11203_Kalitzke.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"datePublished\":\"2012-06-01T19:41:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-04-01T21:46:33+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/johannes-kalitzke-die-besessenen\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/johannes-kalitzke-die-besessenen\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/johannes-kalitzke-die-besessenen\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_11203_Kalitzke.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_11203_Kalitzke.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"width\":1648,\"height\":1483},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/johannes-kalitzke-die-besessenen\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Produkte\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/shop__trashed\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Johannes Kalitzke: Die Besessenen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"name\":\"NEOS Music\",\"description\":\"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\",\"name\":\"NEOS Music\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"width\":800,\"height\":203,\"caption\":\"NEOS Music\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Johannes Kalitzke: Die Besessenen - NEOS Music","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Johannes Kalitzke: Die Besessenen - NEOS Music","og_description":"Infotext: Die Besessenen Als Grundlage f\u00fcr meine vierte Oper habe ich den Roman\u00a0Die Besessenen\u00a0von Witold Gombrowicz gew\u00e4hlt, weil er, au\u00dfer eine fesselnde\u00a0 Geschichte zu erz\u00e4hlen, Figuren in Beziehung zueinander treten l\u00e4sst, die wir aus heutiger Sicht gut kennen. Ein junges Paar steht im Mittelpunkt des Geschehens und ist in gegenseitiger Hassliebe entbrannt. Beide versuchen unentwegt, [&hellip;]","og_url":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/","og_site_name":"NEOS Music","article_modified_time":"2023-04-01T21:46:33+00:00","og_image":[{"width":1648,"height":1483,"url":"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11203_Kalitzke.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"11 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/","url":"https:\/\/neos-music.com\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/","name":"Johannes Kalitzke: Die Besessenen - NEOS Music","isPartOf":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11203_Kalitzke.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","datePublished":"2012-06-01T19:41:00+00:00","dateModified":"2023-04-01T21:46:33+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/neos-music.com\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11203_Kalitzke.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_11203_Kalitzke.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","width":1648,"height":1483},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/johannes-kalitzke-die-besessenen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/neos-music.com\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Produkte","item":"https:\/\/neos-music.com\/shop__trashed\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Johannes Kalitzke: Die Besessenen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website","url":"https:\/\/neos-music.com\/","name":"NEOS Music","description":"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!","publisher":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/neos-music.com\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization","name":"NEOS Music","url":"https:\/\/neos-music.com\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","width":800,"height":203,"caption":"NEOS Music"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/2965","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/2965\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2966"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2965"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=2965"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=2965"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=2965"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}