{"id":2977,"date":"2012-01-30T20:14:49","date_gmt":"2012-01-30T20:14:49","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=2977"},"modified":"2023-01-08T17:49:41","modified_gmt":"2023-01-08T17:49:41","slug":"friedrich-cerha-chamber-music","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/","title":{"rendered":"Friedrich Cerha: Chamber Music"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>Pr\u00e4ambel<\/b><\/p>\n<p>Von Gy\u00f6rgy Ligeti stammt das Wort, er sei nicht Minimalist, sondern Maximalist. Nicht zuf\u00e4llig hegte das strenge Genie eine hohe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr seinen Kollegen Friedrich Cerha, und nicht zuf\u00e4llig nannte Ligeti diesen einen \u00bbWienerischen Untertreiber\u00ab.<\/p>\n<p>Auch Cerha hat sich der Kunst mit jenem kompromisslosen geistigen Ernst verschrieben, der die Wiener Avantgarde seit je auszeichnete, gerade in der Konfrontation mit dem intrigenhaften Traditionalismus der Stadt. Dabei geht ihm jede All\u00fcre ab, sowohl die des Kunstmissionars als auch die des reinen Originalgenies deutscher Bauart. Typisch ist f\u00fcr Cerha eher die subkutane, wuchernde Vernetzung der musikalischen Ereignisse, wienerisch entgrenzend und abgr\u00fcndig durchaus, dabei von intransigenter Radikalit\u00e4t \u2026<\/p>\n<p>Das Ethos, zu sagen, was man zu sagen hat, ist unvereinbar mit der Unterwerfung unter \u00e4sthetische Dogmen und probate Strategien der Symbolverwertung. Cerha ist daher kompositorisch nicht klassifizierbar \u2026 Parallel zu Ligeti, Xenakis und Lutoslawski entwickelte er Ende der 1950er Jahre eine eigene Weise der Komposition mit Klangfl\u00e4chen und Texturen, etwa in dem exorbitant schwierigen\u00a0<i>Spiegel<\/i>-Zyklus f\u00fcr Orchester von 1960\/61.<\/p>\n<p>Sp\u00e4tere St\u00fccke, darunter vor allem die Opern\u00a0<i>Baal<\/i>,\u00a0<i>Der Rattenf\u00e4nger<\/i>\u00a0und\u00a0<i>Der Riese vom Steinfeld<\/i>, kennen tonale und kantable Elemente, die immer wieder zum Vergleich mit Alban Berg gereizt haben, wobei manchmal allerdings Cerhas Vollendung der Berg-Oper\u00a0<i>Lulu<\/i>\u00a0zu einer Verschlagwortung seiner Musik gef\u00fchrt hat, die ihrem Individualismus in keiner Weise gerecht wird.<\/p>\n<p>Cerha ging es niemals um die blo\u00dfe eklektizistische Buntheit oder gar um \u00e4sthetische Zugest\u00e4ndnisse, sondern im Gegenteil um die Bew\u00e4ltigung jener Quadratur des Zirkels, die zu einem Grundproblem der Neuen Musik geh\u00f6rt: mit den Artikulationsm\u00f6glichkeiten kompositorisch differenzierter Musik den H\u00f6rer m\u00f6glichst unverstellt zu adressieren, also Konstruktion mit Ausdruck oder auch organischem Gestaltwachstum zu vereinen.<\/p>\n<p>Julia Spinola<\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>Kammermusik mit Klarinette<\/b><\/p>\n<p>Nach meiner Auseinandersetzung mit Neoklassik, Wiener Schule und dem Serialismus habe ich in meinem Orchesterzyklus\u00a0<i>Spiegel<\/i>\u00a0(1960\/61) eine von allen traditionellen Formulierungen freie Klangsprache entwickelt, die sich allerdings von Gleichzeitigem bei Ligeti, Xenakis oder Scelsi durch einen hohen Grad von emotional mitvollziehbaren Entwicklungsvorg\u00e4ngen unterscheidet, der sie \u2013 frei von Materialbez\u00fcgen \u2013 auf gewisse Weise mit meinem musikalischen Wurzelgrund verbindet.<\/p>\n<p>Schon im Ensemble-Werk\u00a0<i>Exercises<\/i>\u00a0(1962\u201367) habe ich aber begonnen, puristische Strukturen mit \u203aRegressen\u2039 interagieren zu lassen, die deutliche Beziehungen zu verschiedenen Sprachidiomen aus unserer europ\u00e4ischen Tradition aufweisen. Ich wollte auf Qualit\u00e4ten, die ich liebe, nicht verzichten und sie mir schrittweise wiedererobern. In meiner Oper\u00a0<i>Baal<\/i>\u00a0(UA 1981) ist mir schlie\u00dflich ein nahtloses Verweben aller meiner bisherigen Erfahrungen in einem musikalischen Organismus gelungen.<\/p>\n<p>Zwischen diesem Werk und der auf dieser CD vereinigten Kammermusik liegen weitere \u203aAustritte\u2039 in f\u00fcr mich Neues, u.\u2009a. meine Auseinandersetzung mit au\u00dfereurop\u00e4ischer Musik. Auch die seit 2000 entstandenen Werke geh\u00f6ren verschieden gewichteten Perioden in meinem Schaffen an.<\/p>\n<p><b>F\u00fcnf St\u00fccke f\u00fcr Klarinette, Violoncello und Klavier<\/b>\u00a0(2000)<\/p>\n<p>Die Anregung, mir etwas f\u00fcr Klarinette, Violoncello und Klavier einfallen zu lassen, weil die Musiker sehr nach einem St\u00fcck lechzten, das sie zwischen den beiden einschl\u00e4gigen Werken von Beethoven und Brahms spielen k\u00f6nnten, kam von Heinrich Schiff. Es hat eine geraume Weile gedauert, bis mir dann die F\u00fcnf St\u00fccke als eine Hommage zu seinem 50. Geburtstag tats\u00e4chlich eingefallen sind. Sie sind nicht einfach aneinandergereihte S\u00e4tze, sondern bilden eine zyklische Einheit.<\/p>\n<p>Die Satzfolge entspricht insofern nicht ganz dem tradierten Schema, als das letzte St\u00fcck, in dem zun\u00e4chst zu einer Linie der Klarinette im\u00a0<i>pp<\/i>\u00a0eine wiederholte Glissando-Lamento-Floskel tritt, sehr langsam ist. Im ebenfalls sehr ruhigen ersten Satz tritt zur langsamen Oktavbewegung des Klaviers eine auffahrende\u00a0<i>ff<\/i>-Floskel, im dunklen dritten St\u00fcck fassen zwei andere rasche Floskeln eine Art Choral im Forte ein, der auch zweimal im letzten Satz erscheint.<\/p>\n<p>Im zweiten Satz, einem im\u00a0<i>pp<\/i>\u00a0dahinhuschenden Presto, und im heftigen vierten Satz spielen verschiedene komplement\u00e4re, polyrhythmische Bildungen eine Rolle. Es gibt also direkte und weniger direkte Grade von Verwandtschaft, ehe das St\u00fcck in einer, dem Anfang des Werks nur entfernt entsprechenden, insistierenden Viertelbewegung, die jetzt alle Instrumente umfasst und sich bis zum\u00a0<i>fff<\/i>\u00a0steigert, in einem Nachhall des letzten Akkords verklingt.<\/p>\n<p><b>Acht Bagatellen f\u00fcr Klarinette und Klavier<\/b>\u00a0(2009)<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat sich in mir eine Abneigung gegen das monomane Fortspinnen, das \u203agearbeitete\u2039 Ausbreiten musikalischer Ideen entwickelt. Gleichzeitig ist mir die Spontaneit\u00e4t des Einfalls, der \u203aBlitz\u2039 der Intuition und seine m\u00f6glichst knappe, konzise Formulierung immer wichtiger geworden.<\/p>\n<p>Das hat in den Orchesterst\u00fccken\u00a0<i>Momente<\/i>\u00a0und\u00a0<i>Instants<\/i>\u00a0zu einer Kleinr\u00e4umigkeit innerhalb gr\u00f6\u00dferer Werke, aber auch zur Entstehung kammermusikalischer Kurzformen wie den Bagatellen f\u00fcr Streichtrio und zwei weiteren derartigen Zyklen f\u00fcr Klarinette bzw. f\u00fcr Fl\u00f6te und Klavier gef\u00fchrt. Es lag mir daran, in den einzelnen St\u00fccken scharf konturierte, stark unterschiedliche Charaktere zu schaffen, andererseits aber eine \u00fcberzeugende Dramaturgie des Ablaufs und erkennbare Materialbeziehungen herzustellen.<\/p>\n<p>Anders als die Streichtrio-Miniaturen enthalten die Bagatellen f\u00fcr Klarinette st\u00e4rkere folkloristische Allusionen. Ich hatte mich erneut mit Klezmer-Musik besch\u00e4ftigt, deren Melodik mir schon seit den 1950er Jahren vertraut war; sie hat mich sicherlich im dritten St\u00fcck (Klarinette solo) und im sechsten, das \u203aKlezmeriana\u2039 \u00fcbertitelt ist, beeinflusst. Zur vierten, f\u00fcnften und siebten Bagatelle haben eigene Klavierst\u00fccke aus meiner Auseinandersetzung mit slawischer Musik, die auf Erfahrungen meiner Kindheit beruhen, den Ansto\u00df gegeben.<\/p>\n<p>Im Verh\u00e4ltnis der Instrumente kommt es in der zweiten Bagatelle zu einem veritablen Kr\u00e4ftemessen, die vierte beschreibt eine vorsichtige Ann\u00e4herung, w\u00e4hrend die f\u00fcnfte humorvoll mit Spaltkl\u00e4ngen spielt. Die Titel bezeichnen den in der Musik vorherrschenden Gestus. Nat\u00fcrlich hatte ich beim Schreiben den edlen Klarinetten-Ton von Andreas Schablas im Hinterkopf, der alle meine Werke f\u00fcr dieses Instrument mehrfach aufgef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p><b>Quintett f\u00fcr Klarinette und Streichquartett<\/b>\u00a0(2004)<\/p>\n<p>Das St\u00fcck ist sicher mein \u203aklassischstes\u2039 Werk aus einer insgesamt in diese Richtung weisenden Periode meines Schaffens, die ich in den erw\u00e4hnten \u203aMomentformen\u2039 bereits wieder verlassen habe. Als ich den Auftrag erhielt, f\u00fcr BNP Paribas ein Streichquartett zu schreiben, hatte es mich allerdings schon seit einigen Jahren zunehmend gereizt, die charakteristische klangliche Substanz eines Soloinstruments einem Kollektiv gegen\u00fcberzustellen, bzw. beides aufeinander wirken zu lassen.<\/p>\n<p>So sind ab 2003 ein Saxophonkonzert, ein Violinkonzert, das Klarinettenquintett, eine Musik f\u00fcr Posaune und Streichquartett und ein Oboenquintett entstanden. In der Kammermusik haben mich Interaktionen zwischen dem einpr\u00e4gsamen Charakter eines Soloinstruments und dem besonders homogenen Klang des Streichquartetts gereizt, wobei der klangliche Kontrast im Fall von Posaune und Oboe nat\u00fcrlich gr\u00f6\u00dfer ist als im zuerst entstandenen Klarinettenquintett.<\/p>\n<p>In der Wahl des Soloinstruments hat hier meine generelle Liebe zur Klarinette, die ich mit Mozart teile, aber auch die Erinnerung an eine besonders sch\u00f6ne Auff\u00fchrung von dessen Werk f\u00fcr die gleiche Besetzung eine wesentliche Rolle gespielt. Nat\u00fcrlich gibt es keinen direkten musikalischen Einfluss auf mein St\u00fcck, aber die Art des klanglichen Wechselspiels von Klarinette und Streichquartett hat mich so gefesselt, dass sie in meiner Phantasie weitergewirkt hat.<\/p>\n<p>Die Charaktere der vier S\u00e4tze entsprechen im Prinzip den klassischen Grundlagen, sie sind aber unendlich viel reicher an Wechseln zwischen oft extrem verschiedenen Tempi und Charakteren, an Symmetrien, verl\u00e4ngerten oder verk\u00fcrzten Varianten von Formelementen und an M\u00f6glichkeiten ihrer komplexen Verwebung. Im zweiten, lyrischen Satz gibt es zwar keine Allusionen an Mozart, aber solche an mehr oder weniger zur\u00fcckliegende eigene Ideen, die mir allerdings im Zeitpunkt des Komponierens nicht bewusst waren. In der Mitte des \u203aIntermezzo\u2039 bezeichneten, Scherzo-artigen dritten Satzes habe ich mich hingegen in Form eines rhythmischen Spiels bewusst auf den letzten Satz von Haydns Symphonie Nr. 88 bezogen, die ich hei\u00df liebe.<\/p>\n<p>Dass trotz mancher Anmutungen und Reminiszenzen kein Pasticcio, sondern ein\u00a0 \u00fcberzeugender Formverlauf entsteht, entspricht einem generellen Anliegen, das ich jenseits von jeweils verschiedenen Interessen immer verfolgt habe: Ich m\u00f6chte in meiner Musik Erfahrenes oder heute \u00fcberhaupt Erfahrbares in komplexen Organismen bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Friedrich Cerha<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p><b>Five Pieces for Clarinet, Cello and Piano<\/b>\u00a0(2000) 17:14<\/p>\n<p>[01]\u00a0<b>I Sehr ruhig<\/b>\u00a003:18<br \/>\n[02]\u00a0<b>II [Viertel=108]<\/b>\u00a002:28<br \/>\n[03]\u00a0<b>III [Viertel = 46]<\/b>\u00a003:07<br \/>\n[04]\u00a0<b>IV Heftig<\/b>\u00a002:13<br \/>\n[05]\u00a0<b>V ruhig<\/b>\u00a006:08<\/p>\n<p><b>Arcus Ensemble Wien<\/b><br \/>\nAndreas Schablas, clarinet<br \/>\nErich Oskar Huetter, cello<br \/>\nJanna Polyzoides, piano<\/p>\n<p><b>Eight Bagatelles for Clarinet and Piano<\/b>\u00a0(2009) 15:46<\/p>\n<p>[06]\u00a0<b>I Schwerbl\u00fctig<\/b>\u00a002:18<br \/>\n[07]\u00a0<b>II Heftig<\/b>\u00a000:53<br \/>\n[08]\u00a0<b>III Sehr frei<\/b>\u00a002:36<br \/>\n[09]\u00a0<b>IV Heiter<\/b>\u00a000:57<br \/>\n[10]\u00a0<b>V Ungest\u00fcm<\/b>\u00a000:48<br \/>\n[11]\u00a0<b>VI Klezmeriana<\/b>\u00a003:53<br \/>\n[12]\u00a0<b>VII W\u00fctend<\/b>\u00a000:58<br \/>\n[13]\u00a0<b>VIII Abgesang<\/b>\u00a003:23<\/p>\n<p><b>Andreas Schablas<\/b>, clarinet<br \/>\n<b>Janna Polyzoides<\/b>, piano<\/p>\n<p><b>Quintet for Clarinet and String Quartet<\/b>\u00a0(2004) 21:36<\/p>\n<p>[14]\u00a0<b>I St\u00fcrmisch<\/b>\u00a005:09<br \/>\n[15]\u00a0<b>II Sehr ruhig<\/b>\u00a008:32<br \/>\n[16]\u00a0<b>III Intermezzo<\/b>\u00a002:58<br \/>\n[17]\u00a0<b>IV Energico<\/b>\u00a004:57<\/p>\n<p><b>Andreas Schablas<\/b>, clarinet<br \/>\n<b>Hugo Wolf Quartett<br \/>\n<\/b>Sebastian G\u00fcrtler, violin<br \/>\nR\u00e9gis Bringolf, violin<br \/>\nGertrud Weinmeister, viola<br \/>\nFlorian Berner, cello<\/p>\n<p>total time 54:45<\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_FAZ.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n21.06.2012<\/p>\n<p><b>Lob der Langsamkeit<\/b><\/p>\n<p>Der Klang, seine Farbe, die Gestalten und Bilder, die daraus erwachsen: all dies bestimmt die Musik Friedrich Cerhas, der morgen den Siemens-Musikpreis erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>[&#8230;] Ausschlie\u00dflich Werke j\u00fcngeren Datums finden sich auch auf dem Album des Labels NEOS mit Kammermusiken Cerhas in Ersteinspielung. Den Auftakt machen f\u00fcnf smarte Miniaturen f\u00fcr Klarinettentrio von 2000 [&#8230;] Andreas Schablas, Soloklarinettist der Bayerischen Staatsoper, verleiht den Melodielinien einen sprechenden, \u00fcppig bl\u00fchenden Tonfall, Ernst Oskar H\u00fctter (Violoncello) und Janna Polyzoides (Klavier) begleiten ihn mit Delikatesse.<\/p>\n<p>Folkloristisch inspiriert klingen die Acht Bagatellen f\u00fcr Klarinette und Klavier von 2009.<\/p>\n<p>Ein eher klassisch konzertierendes, fast retrospektives Werk ist das Klarinettenquintett von 2004, gespielt von Schablas und dem Hugo Wolf Quartett. [&#8230;]<\/p>\n<p>Eleonore B\u00fcning<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_nzz-_2.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n23.06.2012<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/Cerha_NZZ_120623.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: Pr\u00e4ambel Von Gy\u00f6rgy Ligeti stammt das Wort, er sei nicht Minimalist, sondern Maximalist. Nicht zuf\u00e4llig hegte das strenge Genie eine hohe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr seinen Kollegen Friedrich Cerha, und nicht zuf\u00e4llig nannte Ligeti diesen einen \u00bbWienerischen Untertreiber\u00ab. Auch Cerha hat sich der Kunst mit jenem kompromisslosen geistigen Ernst verschrieben, der die Wiener Avantgarde seit je [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":2978,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}}},"product_brand":[],"product_cat":[878,26],"product_tag":[],"class_list":{"0":"post-2977","1":"product","2":"type-product","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"product_cat-streichquartett","7":"product_cat-zeitgenossische-musik","8":"pa_artikelnummer-neos-10921","9":"pa_brand-neos-music","10":"pa_ean-527","11":"desktop-align-left","12":"tablet-align-left","13":"mobile-align-left","15":"first","16":"instock","17":"taxable","18":"shipping-taxable","19":"purchasable","20":"product-type-simple"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Friedrich Cerha: Chamber Music - NEOS Music<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Friedrich Cerha: Chamber Music - NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Infotext: Pr\u00e4ambel Von Gy\u00f6rgy Ligeti stammt das Wort, er sei nicht Minimalist, sondern Maximalist. Nicht zuf\u00e4llig hegte das strenge Genie eine hohe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr seinen Kollegen Friedrich Cerha, und nicht zuf\u00e4llig nannte Ligeti diesen einen \u00bbWienerischen Untertreiber\u00ab. Auch Cerha hat sich der Kunst mit jenem kompromisslosen geistigen Ernst verschrieben, der die Wiener Avantgarde seit je [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-01-08T17:49:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10921_Cerha.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1648\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1483\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"8 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/friedrich-cerha-chamber-music\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/friedrich-cerha-chamber-music\\\/\",\"name\":\"Friedrich Cerha: Chamber Music - NEOS Music\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/friedrich-cerha-chamber-music\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/friedrich-cerha-chamber-music\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10921_Cerha.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"datePublished\":\"2012-01-30T20:14:49+00:00\",\"dateModified\":\"2023-01-08T17:49:41+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/friedrich-cerha-chamber-music\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/friedrich-cerha-chamber-music\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/friedrich-cerha-chamber-music\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10921_Cerha.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10921_Cerha.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"width\":1648,\"height\":1483},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/friedrich-cerha-chamber-music\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Produkte\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/shop__trashed\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Friedrich Cerha: Chamber Music\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"name\":\"NEOS Music\",\"description\":\"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\",\"name\":\"NEOS Music\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"width\":800,\"height\":203,\"caption\":\"NEOS Music\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Friedrich Cerha: Chamber Music - NEOS Music","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Friedrich Cerha: Chamber Music - NEOS Music","og_description":"Infotext: Pr\u00e4ambel Von Gy\u00f6rgy Ligeti stammt das Wort, er sei nicht Minimalist, sondern Maximalist. Nicht zuf\u00e4llig hegte das strenge Genie eine hohe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr seinen Kollegen Friedrich Cerha, und nicht zuf\u00e4llig nannte Ligeti diesen einen \u00bbWienerischen Untertreiber\u00ab. Auch Cerha hat sich der Kunst mit jenem kompromisslosen geistigen Ernst verschrieben, der die Wiener Avantgarde seit je [&hellip;]","og_url":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/","og_site_name":"NEOS Music","article_modified_time":"2023-01-08T17:49:41+00:00","og_image":[{"width":1648,"height":1483,"url":"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10921_Cerha.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"8 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/","url":"https:\/\/neos-music.com\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/","name":"Friedrich Cerha: Chamber Music - NEOS Music","isPartOf":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10921_Cerha.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","datePublished":"2012-01-30T20:14:49+00:00","dateModified":"2023-01-08T17:49:41+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/neos-music.com\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10921_Cerha.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10921_Cerha.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","width":1648,"height":1483},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/friedrich-cerha-chamber-music\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/neos-music.com\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Produkte","item":"https:\/\/neos-music.com\/shop__trashed\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Friedrich Cerha: Chamber Music"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website","url":"https:\/\/neos-music.com\/","name":"NEOS Music","description":"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!","publisher":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/neos-music.com\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization","name":"NEOS Music","url":"https:\/\/neos-music.com\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","width":800,"height":203,"caption":"NEOS Music"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/2977","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/2977\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2978"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2977"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=2977"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=2977"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=2977"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}