{"id":3060,"date":"2010-10-15T15:34:21","date_gmt":"2010-10-15T15:34:21","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=3060"},"modified":"2023-01-13T23:25:10","modified_gmt":"2023-01-13T23:25:10","slug":"wolfgang-amadeus-mozart-franz-liszt-bela-bartok-concerti-i","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/wolfgang-amadeus-mozart-franz-liszt-bela-bartok-concerti-i\/","title":{"rendered":"Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Liszt, B\u00e9la Bart\u00f3k Concerti I"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>MOZART \u2013 LISZT \u2013 BART\u00d3K<\/b><\/p>\n<p>Die drei St\u00fccke dieser CD wurden von virtuos Klavier spielenden Komponisten f\u00fcr Klavier-Partnerinnen komponiert: f\u00fcr Schwester, Sch\u00fclerin, Ehefrau. In ihrem Metier waren diese Frauen offenkundig emanzipiert \u2013 gemessen am pianistischen Schwierigkeitsgrad der St\u00fccke rechneten die Verfasser jedenfalls nicht mit einem schwachen Geschlecht.<\/p>\n<p>1922 kam die 19-j\u00e4hrige Ditta P\u00e1sztory in B\u00e9la Bart\u00f3ks Klavierklasse an der Budapester Musikakademie, 1923 heiratete sie ihren Professor, 1924 kam Sohn Peter zur Welt. F\u00fcnfzehn Jahre lang spielte sie ausschlie\u00dflich privat und deb\u00fctierte \u00f6ffentlich erst mit 35 Jahren \u2013 in Basel, mit Bart\u00f3ks Sonate f\u00fcr zwei Klaviere und Schlagzeug. Bart\u00f3k war ein vorz\u00fcglicher Pianist, der sich mit Beethovens 5. Klavierkonzert und einer eigenen Bearbeitung von Richard Strauss\u2019\u00a0<i>Heldenleben<\/i>\u00a0auf die B\u00fchne gewagt hatte, Liszts\u00a0<i>Totentanz<\/i>\u00a0und Gershwins\u00a0<i>Rhapsody in Blue<\/i>\u00a0brillant gespielt haben soll.<\/p>\n<p>Er wollte seiner Frau eine Sp\u00e4tkarriere erm\u00f6glichen; dies gewiss auch unter dem Aspekt ihrer gemeinsamen unsicheren Zukunft \u2013 ab Fr\u00fchjahr 1938 war Bart\u00f3k entschlossen, sich \u00bbweit weg aus der Nachbarschaft jenes Pestlandes\u00ab, Nazi-Deutschland, zu begeben, Europa in Richtung USA zu verlassen. Das Ehepaar erweiterte zielstrebig sein vierh\u00e4ndig-zweiklavieriges Repertoire, unter anderem mit dem Es-dur-Konzert, das Mozart im Jahre 1779 f\u00fcr sich und Schwester Nannerl geschrieben hatte. Zwei Auff\u00fchrungen des Konzerts mit dem Ehepaar Bart\u00f3k-P\u00e1sztory sind verb\u00fcrgt, die erste am 27. Februar 1939 in Paris (Dirigent: Hermann Scherchen), die zweite am 8. Oktober 1940 in Budapest, bei ihrem Abschiedskonzert (Dirigent: Janos Ferencsik).<\/p>\n<p>Einiges Aufsehen erregte dabei der Umstand, dass die Kadenzen im ersten und dritten Satz von Bart\u00f3k stammten. Mozart-Kenner mag das befremden, wissen sie doch, dass des Komponisten eigene Kadenzen erhalten sind. Allerdings: publiziert wurden sie erst Ende 1937, und es ist wahrscheinlich, dass Bart\u00f3k davon keine Kenntnis hatte. Jedenfalls: er schrieb Kadenzen, deren schwer entzifferbares und nicht immer eindeutiges Autograph bis vor kurzem unausgewertet im Archiv von Sohn Peter Bart\u00f3k in Florida ruhte. Ihr verbl\u00fcffendstes Charakteristikum: die Pianisten stornieren kurzfristig ihre von Mozart so raffiniert gestaltete Rolle als Dialogpartner \u2013 die Kadenz des ersten Satzes ist alleine dem Klavier I, die des dritten Satzes dem Klavier II zugedacht.<\/p>\n<p>Beide Mozart-Kommentare Bart\u00f3ks sind \u2013 es stand zu erwarten \u2013 eher sperrig als glatt-brillant. Die erste Kadenz begibt sich mit Hilfe rauschender verminderter Septakkorde in die besonders abgelegene Tonart Fis-dur, deren Grundton ein Dutzend Takte lang als (unbequemer) Mittelstimmen-Triller gehalten wird, \u00fcber und unter dem das erste Kopfsatzthema verarbeitet wird. Das zweite Thema wird \u00fcber ein Durchf\u00fchrungsmotiv erreicht, der Themenkopf wird mit mancherlei befremdlicher Chromatik enggef\u00fchrt, die Kadenz mit Terzparallelen und Doppeltrillern zu einem virtuosen Ende gebracht. Die Kadenz des Finalrondos besch\u00e4ftigt sich zun\u00e4chst mit dem Refrain-Thema, fantasiert dann in Des-dur und Ges-dur \u00fcber das erste Couplet und findet \u00fcber beidh\u00e4ndige Triolen zu Mozart zur\u00fcck. Beide Kadenzen sind \u00fcbrigens doppelt so lang wie die Mozarts.<\/p>\n<p>1858 kam eine 18-j\u00e4hrige Klaviernovizin zu Franz Liszt nach Weimar und erregte dort einiges Aufsehen: sie war blond, sch\u00f6n, beherrschte f\u00fcnf Sprachen, trieb Sport, schrieb todernste Fugen und war bereits eine Virtuosin. Sie hie\u00df Ingeborg Starck, war eine in St. Petersburg aufgewachsene Schwedin, und Liszt warf bald ein wohlwollendes \u2013 p\u00e4dagogisches \u2013 Auge auf sie, lie\u00df sie in seinen Matineen auf der Altenburg auftreten, spielte gar mit ihr vierh\u00e4ndig oder an zwei Klavieren. Mehr noch: er arbeitete ein \u00bbgro\u00dfes Konzertsolo\u00ab, ein Wettbewerbsst\u00fcck f\u00fcrs Pariser Conservatoire, f\u00fcr zwei Klaviere um und widmete es seiner Sch\u00fclerin \u00bbverehrungsvoll\u00ab.<\/p>\n<p>Das Ehepaar Bart\u00f3k-P\u00e1sztory hatte das St\u00fcck vermutlich im Repertoire, Bart\u00f3k jedenfalls kannte es gut, hatte es viele Jahre zuvor bereits zusammen mit Ernst von Dohn\u00e1nyi in einen Aufnahmetrichter gespielt. Seine Vorliebe f\u00fcr Liszt hatte einen stark landsmannschaftlichen Aspekt, schlie\u00dflich war der ja einmal Pr\u00e4sident der Budapester Musikakademie und Bart\u00f3k sein Enkelsch\u00fcler. Aber Bart\u00f3k entdeckte auch Liszts Fortschrittlichkeit schon f\u00fcr sich, als dessen allgemeine Einsch\u00e4tzung in einer Talsohle war und man sein k\u00fchnes Sp\u00e4twerk noch gar nicht zur Kenntnis nehmen konnte. Was Bart\u00f3k an dem e-moll-Concerto reizte, war gewiss weniger das im Titel schon avisierte Pathos als die deutliche N\u00e4he zur ber\u00fchmten h-moll-Sonate. Das gilt einmal f\u00fcr thematische \u00c4hnlichkeiten, zum anderen aber f\u00fcr die Form, die Bart\u00f3k als besonders plausibel beeindruckte: drei S\u00e4tze in einem, die mit nur zwei, daf\u00fcr besonders wandlungsf\u00e4higen, Themen bestritten werden.<\/p>\n<p>1937 beauftragte Paul Sacher, der milliardenschwere schweizerische M\u00e4zen und Dirigent, Bart\u00f3k zum zweiten von insgesamt drei durch ihn finanzierten Bart\u00f3k-Werken. Daraus entstand die Sonate f\u00fcr zwei Klaviere und zwei Schlagzeuger, eine der schl\u00fcssigsten kompositorischen Nutzanwendungen von Bart\u00f3ks Folklorestudien, eine faszinierende Kombination aus konstruktivem Intellekt und Elementen jener \u00bbtriebhaften\u00ab balkanischen Volksmusik, die Bart\u00f3k stets nur \u00bbBauernmusik\u00ab nannte. Das St\u00fcck mag Thomas Mann bzw. seinem musikalischen Ghostwriter Adorno vorgeschwebt haben, als sie das imagin\u00e4re Hauptwerk von Adrian Leverk\u00fchn alias Dr. Faustus beschrieben: als \u00bbKl\u00e4nge, die als blo\u00dfes Ger\u00e4usch, als magisch-fanatisches Trommeln und Gong-Dr\u00f6hnen beginnen und bis zu h\u00f6chster Musik reichen\u00ab.<\/p>\n<p>Bart\u00f3ks Erweiterung der Sonate zum \u00bbKonzert\u00ab erfolgte 1940 auf Anregung seines Verlegers Heinsheimer, der gleichzeitig versuchte, als Agent dem Klavier spielenden Ehepaar Auftritte zu verschaffen. An den Parts der vier Solisten, die dieselbe Podiums-Aufstellung einnehmen sollen wie in der Urfassung, hat Bart\u00f3k nur geringf\u00fcgige \u00c4nderungen vorgenommen, Substanz und L\u00e4nge des St\u00fccks blieben gleich. Die New Yorker Auff\u00fchrung im Januar 1943 unter der Leitung seines Landsmannes Fritz Reiner war Bart\u00f3ks letzter \u00f6ffentlicher Auftritt als Pianist.<\/p>\n<p align=\"right\">Rainer Peters<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p><b>Wolfgang Amadeus Mozart<\/b>\u00a0(1756\u20131791)<\/p>\n<p><b>Concerto for Two Pianos and Orchestra<\/b>\u00a0in E flat major KV 365 (1779) 26:46<br \/>\n(Cadenzas 1st and 3rd movements by B\u00e9la Bart\u00f3k)<br \/>\n[01] I. Allegro 11:21<br \/>\n[02] II. Andante 07:45<br \/>\n[03] III. Rondeau. Allegro 07:40<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Franz Liszt<\/b>\u00a0(1811\u20131886)<\/p>\n<p>[04]\u00a0<b>Concerto Path\u00e9tique<\/b>\u00a0for two pianos, S 258 (1856) 19:19<br \/>\nAllegro energico \u2013 Grandioso \u2013 Quasi fantasia \u2013 Andante sostenuto \u2013 Allegro agitato assai<br \/>\nPi\u00f9 moderato \u2013 Pi\u00f9 mosso \u2013 Stretta \u2013 Andante, quasi marcia funebre<br \/>\nPi\u00f9 mosso \u2013 Allegro trionfante<\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b>B\u00e9la Bart\u00f3k<\/b>\u00a0(1882\u20131945)<\/p>\n<p><b>Concerto for Two Pianos, Percussion and Orchestra<\/b>\u00a0(1940) 26:32<br \/>\n[05] I. Assai lento \u2013 Allegro molto 13:20<br \/>\n[06] II. Lento, ma non troppo 06:41<br \/>\n[07] III. Allegro, ma non troppo 06:31<\/p>\n<p>total time 72:58<\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/GrauSchumacher_Piano_Duo.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">GrauSchumacher Piano Duo<\/a><br \/>\nFranz Schindlbeck &amp; Jan Schlichte, percussion<br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Deutsches_Symphonie-Orchester_Berlin.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Deutsches Symphonie-Orchester Berlin<\/a><br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Gazarian_Ruben.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Ruben Gazarian<\/a>, conductor<\/b><\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><b>BERLINER PHILHARMONIKER<br \/>\ndas magazin<br \/>\n<\/b>Jan\/Feb 2011<\/p>\n<p><b><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/20901_Philharmoniker.jpg?ssl=1\" \/><\/b><\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/NDR%20Kultur.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n<\/b>13.12.2010<\/p>\n<p><b>Concerti I<\/b><\/p>\n<p>Vorgestellt von Margarete Zander<\/p>\n<p>Der Erfolg mit dem Konzert f\u00fcr zwei Klaviere und Orchester in Es-Dur hat die Pianisten Andreas Grau und G\u00f6tz Schumacher vor 20 Jahren darin best\u00e4tigt, als Duo zusammen zu bleiben. Es ist ihr St\u00fcck geworden und das sp\u00fcrt man an der Selbstverst\u00e4ndlichkeit der Dialoge miteinander und mit dem Orchester.<br \/>\nUnd dass das so durch und durch klassisch klingt wie ein gro\u00dfes Streichquartett, daf\u00fcr ist in dieser Aufnahme mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin insbesondere auch der Dirigent Ruben Gazarian verantwortlich.<\/p>\n<p>Das Klavierduo hatte den armenischen Geiger als Leiter des W\u00fcrttembergischen Kammerorchesters Heilbronn kennengelernt: &#8222;Seine Qualit\u00e4t ist seine Energie&#8220;, lautet ihr Urteil \u00fcber ihn. Fasziniert habe sie, &#8222;dass er nicht versucht, solch einen Apparat in Bewegung zu bringen, sondern dass er selbst Teil dieses Ensembles wird.&#8220;<\/p>\n<p><b>Vertraut mit ungarischen Akzenten<\/b><\/p>\n<p>Von B\u00e9la Bart\u00f3k stammen in diesem Fall die beiden Kadenzen des Mozartschen Konzertes, sie sind jeweils f\u00fcr einen Pianisten solo geschrieben: &#8222;Und es sind ja wirklich Welten, die gehen \u00fcber Beethoven bis hin zu Debussy. Was da f\u00fcr Klangr\u00e4ume erschlossen werden!&#8220; Ein virtuoser Pianist war Bart\u00f3k. Sein Konzert f\u00fcr zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester &#8211; eines der ganz gro\u00dfen Werke des 20. Jahrhunderts &#8211; beruht auf einer Sonate f\u00fcr zwei Pianisten und zwei Schlagzeuger.<\/p>\n<p>Durch die pers\u00f6nliche Zusammenarbeit mit ungarischen Komponisten unserer Zeit wie E\u00f6tv\u00f6s und Kurtag sind dem Klavierduo GrauSchumacher die ungarischen Akzente bis in feinste Klangf\u00e4rbungen vertraut. Und wenn Bart\u00f3k von ihnen perkussives Spiel verlangt und von den Schlagzeugern die Melodief\u00fchrung, dann k\u00f6nnen sie sich begeistern, dass sie die beiden Schlagzeuger der Berliner Philharmoniker Franz Schindlbeck und Jan Schlichte als Partner gewinnen konnten.<\/p>\n<p><b>Es z\u00e4hlt nur das intensive Miteinander<\/b><\/p>\n<p>Musikalisch haben die vier Musiker ihre Parts intim ineinander verwoben, rein aufnahmetechnisch ist das an einigen Stellen leider leicht unausgewogen abgemischt. Auch in Liszt &#8222;Concerto Path\u00e9tique&#8220; f\u00fcr zwei Klaviere stimmt die Balance nicht, aber das rein kompositionstechnisch: W\u00e4hrend der Komponist den virtuosen Part \u00fcbernahm, gab er seiner Sch\u00fclerin eine weniger spektakul\u00e4re Rolle.<\/p>\n<p>Doch f\u00fcr ein Klavierduo wie GrauSchumacher z\u00e4hlt nur das intensive Miteinander. Sie sind \u00fcberzeugt: &#8222;Dass einer strahlend die B\u00fchne verl\u00e4sst und der andere nicht, das geht nicht. Dann war das einfach keine gute Duoleistung.&#8220;<\/p>\n<p><b>Feines Gesp\u00fcr f\u00fcr Farben und Dynamik<\/b><\/p>\n<p>Dieses ist eine \u00fcberzeugende Duoleistung. Die Pianisten zeigen ein feines Gesp\u00fcr f\u00fcr Farben und Dynamik und nutzen das, was zu Liszts Zeiten f\u00fcr die Zuh\u00f6rer unbekannt und daher besonders aufregend war, um im romantischen Charakter des Werkes geschickt die energietreibenden Impulse zu finden.<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_editor_link\" href=\"http:\/\/www.ndr.de\/kultur\/klassik\/ncdsgrauschumacher101.html\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">www.ndr.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: MOZART \u2013 LISZT \u2013 BART\u00d3K Die drei St\u00fccke dieser CD wurden von virtuos Klavier spielenden Komponisten f\u00fcr Klavier-Partnerinnen komponiert: f\u00fcr Schwester, Sch\u00fclerin, Ehefrau. 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