{"id":3162,"date":"2009-06-08T09:51:39","date_gmt":"2009-06-08T09:51:39","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=3162"},"modified":"2022-11-20T09:53:42","modified_gmt":"2022-11-20T09:53:42","slug":"wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/","title":{"rendered":"Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>WERKSTATTNOTIZEN<\/b><\/p>\n<p>Die Arbeit an der Plainsound Glissando Modulation war ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang, kein Routine-Fall der Neuen Musik. Sie forderte z\u00e4he Geduld und den st\u00e4ndigen Umgang mit der eigenen Unvollkommenheit. Die Zerbrechlichkeit des Materials f\u00fchrte zun\u00e4chst in Bereiche un\u00fcberwindbar scheinender technischer Probleme, bald aber forderte sie sensuelle Verfeinerungen des Instrumentalspiels und des H\u00f6rens heraus. Die Proben gestalteten sich als Exerzitien der Langsamkeit. Neue Intervalle und Akkorde besa\u00dfen auf Anhieb gro\u00dfe Verf\u00fchrungskraft, ebenso das bewusste und sinnliche Erleben der Differenzt\u00f6ne und Obertonkonsonanzen.<\/p>\n<p>Die grifftechnische Grundlage war mit unglaublicher Akribie recherchiert und damit von vornherein \u00fcberzeugend \u2013 \u203aeigentlich\u2039 sollte es gehen. Das Suchen nach den richtigen Intervallen: kein Herumstochern im atonalen Raum, sondern st\u00e4ndiges Finden, Einrasten, Aha-Erlebnis, einhergehend mit herzklopfender Faszination. Immer waren es die Kl\u00e4nge selbst, die Recht hatten \u2013 unsere Aufgabe bestand nur darin, ihnen nicht im Wege zu stehen. Rein gestimmte Intervalle sind in jeder Musik ohnehin das sch\u00f6nste, hier nun konnten viele neue Bekanntschaften geschlossen werden, die Intervalle mit dem 7., 11., 13., 17. und 19. Oberton.<\/p>\n<p>Um sie sicher identifizieren zu k\u00f6nnen, hat der Komponist die durch sie entstehenden Differenzt\u00f6ne und Obertonkonsonanzen ganz genau in der Partitur notiert. Sie sind es, welche die harmonische \u203aSignifikanz\u2039 des jeweiligen Klanges bestimmen. Alle neuen Intervalle haben ihre unverwechselbaren Gesichter, deren Charaktere man erst im Laufe der Probenarbeit zu lieben oder f\u00fcrchten lernt. Dieser Zaubergarten von Kl\u00e4ngen kennt kein Ungef\u00e4hr. Es gibt keine Meinungsverschiedenheiten \u00fcber die Intonation von Dur-Terzen oder Leitt\u00f6nen, wie sie Musiker sonst erleben, wenn sie die Unstetigkeitsstellen des temperierten Systems auszugleichen versuchen.<\/p>\n<p>Die Plainsound Glissando Modulation bietet in ihrer Kompromisslosigkeit beiden Spielern zugleich eine strenge Intonationsschule mit heilsamer R\u00fcckwirkung auf das klassische Instrumentalspiel. Darin unterscheidet sie sich von vielen Werken der Neuen Musik. Sie entfaltet ein erweitertes und kontinuierliches Ausdrucksspektrum: von aufbl\u00fchenden\u00a0 Konsonanzen \u00fcber stetig rauer werdende Kl\u00e4nge, zu scharfen Dissonanzen, bis hinein in ger\u00e4uschhafte Zonen. Beide Parts stellen die Spieler vor ungeahnte technische Herausforderungen. Die Kontrabass-Stimme besteht aus einem Gewebe von Flageolett-T\u00f6nen, die melodisch oder\/und innerhalb von Doppelgriffen erklingen sollen. Der Komponist bedient sich der verf\u00fcgbaren, sehr eng beieinander liegenden nat\u00fcrlichen Flageolett-T\u00f6ne der leeren Saiten \u2013 vom zweiten bis einundzwanzigsten.<\/p>\n<p>Der Spieler ist gefordert, eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Sicherheit ihrer Ansprache zu erreichen. Je h\u00f6her der gew\u00fcnschte Ton, desto riskanter seine Ansprache. Dr\u00fcckt man an den Stellen benachbarter Flageoletts die Saite gegen das Griffbrett, gewinnt man Basst\u00f6ne, die zueinander sehr leicht verschoben sind, deren Tonh\u00f6hen aber immer in einem konsonanten Verh\u00e4ltnis zu \u203aihrem\u2039 Flageolett-Ton stehen. Auf diese Weise \u203akonstruiert\u2039 der Komponist innerhalb eines Ganztonintervalls bis zu zw\u00f6lf verschiedene Tonh\u00f6hen, die trotz ihrer extremen N\u00e4he zueinander alle exakt eingestimmt werden k\u00f6nnen. Diese Basst\u00f6ne bilden \u00fcber alle sechs Regionen des St\u00fccks hinweg, vom Sattel bis zur Saitenmitte, ein extrem langsames, mikrotonal abgestuftes Oktav-Glissando, welches das konzeptionelle R\u00fcckgrat des Werkes bildet.<\/p>\n<p>Die Kontrabass-Flageolette, was f\u00fcr ein Zoo von eigenwilligen kleinen Wesen! Einige sind gutm\u00fctig, manche eher kaprizi\u00f6s oder bockig, einige wollen geradezu auf Knien gebeten werden, andere dr\u00e4ngeln sich gerne ungebeten auf die B\u00fchne. In dieser Musik benimmt sich das Instrument wie eine wetterf\u00fchlige Diva. Um die T\u00f6ne jenseits des 11. Obertons zuverl\u00e4ssig zug\u00e4nglich zu machen, mussten die d\u00fcnnsten Stahlsaiten und der leichteste Bogen eingesetzt werden. Im Kampf gegen die Fragilit\u00e4t der Naturt\u00f6ne mussten unterschiedlichste Kolophonium-Sorten verwendet werden.<\/p>\n<p>Dem Geiger bleiben H\u00fcrden dieser Art zwar erspart, daf\u00fcr muss er \u2013 den Dimensionen seines Griffbretts entsprechend \u2013 geradezu mikroskopische Sensibilit\u00e4ten entwickeln. Die h\u00e4ufige Kombination von Flageoletts und normal gegriffenen T\u00f6nen als Doppelgriff fordert das Tastgef\u00fchl der Finger aufs \u00c4u\u00dferste heraus. Da er seine Kl\u00e4nge nicht aus vorgeschriebenen Griffen ableiten kann, h\u00e4ngt der Geiger quasi in der Luft, denn er muss sie ausschlie\u00dflich \u00fcber das Geh\u00f6r intonieren.<\/p>\n<p>Mit der Glissando Modulation verl\u00e4sst Wolfgang von Schweinitz das Prinzip fester Skalen und Tonleitern zugunsten einer flexiblen Anordnung verwandter Obertonreihen, indem er nach dem Urprinzip des harmonischen Modulierens von einer zur n\u00e4chsten gelangt. So kann beispielsweise der 5. Oberton des einen Klanges zum 11. des n\u00e4chsten werden. Moduliert nun die Musik auf diese Art, entstehen sofort erhebliche Abweichungen vom traditionellen \u203aWeltgeb\u00e4ude\u2039 der zw\u00f6lfstufigen temperierten Stimmung. Somit ist der Tonvorrat im Prinzip unbegrenzt.<\/p>\n<p>Die reine Stimmung offenbart weichere, anr\u00fchrendere Konsonanzen, andererseits aber auch wesentlich sch\u00e4rfere Dissonanzen als die fr\u00fcheren tonalen und atonalen Konzepte der temperierten Musik. Wir haben es mit der ersten konsequent durchdachten mikrotonalen Funktionsharmonik zu tun. Hier treten Konsonanz und Dissonanz nicht mehr als Gegensatzpaar auf, sondern sie bilden durch ihre Vervollst\u00e4ndigung einen kontinuierlichen \u00dcbergang. Der historisch unbest\u00e4ndige Grenzverlauf zwischen beiden war stets \u00e4sthetisch oder stimmungstechnisch bedingten Kriterien unterworfen, hier nun hat das akustische Prinzip der Konsonanz offensichtlich an Boden gewonnen. Als m\u00f6gliche Neu-Definition schl\u00e4gt Wolfgang von Schweinitz vor: Kl\u00e4nge k\u00f6nnen als konsonant gelten, wenn sie pr\u00e4zise ausstimmbar sind.<\/p>\n<p>Es werden auch jene Konsonanzen verwendet, um die sich das vereinfachende temperierte System geradezu betr\u00fcgt: zun\u00e4chst die sehr sonor und weich klingende reine Durterz, die um etwa 14 cent verstimmt wird, damit sie hineinpasst. Dann die wunderbaren, nach dem 7. Oberton gestimmten septimalen Intervalle, welche unserer traditionellen Musik fast g\u00e4nzlich vorenthalten bleiben. Hermann von Helmholtz moniert diesen Sachverhalt in seiner \u203aLehre von den Tonempfindungen\u2039 von 1863: \u00bbDie Tonleiter der modernen Musik kann die durch die Zahl 7 bestimmten T\u00f6ne nicht in sich aufnehmen.\u00ab Helmholtz stellt fest, dass die nat\u00fcrliche Septime mindestens ebenso gut klinge, wie die kleine Sexte, und dass die septimal verminderte Dezime sogar meistens besser klinge als \u00bbdie ziemlich unvollkommene Consonanz der kleinen Decime\u00ab. Und er folgert: \u00bbEs sind also Gr\u00fcnde, die nicht in der Natur der Intervalle selbst, sondern in der Konstruktion des ganzen Tonsystems liegen.\u00ab In unserem Raga entfalten die Naturseptimen ihre volle Pracht, ebenso die charakterstarken, eigenwilligen viertel- und drittelt\u00f6nigen Konsonanzen des 11. und des 13. Obertons.<\/p>\n<p>Stets war Komponisten und Theoretikern die Unvollkommenheit des temperierten Tonsystems bewusst, was seinen Siegeszug jedoch nicht aufhalten konnte. Arnold Sch\u00f6nberg, der relativierend von einem \u203aWaffenstillstand\u2039 sprach, baute nichtsdestotrotz auf dessen Grundlage die Zw\u00f6lftontechnik auf. Er riskierte die Dissonanz. Wolfgang von Schweinitz konstatiert, dass die Zw\u00f6lftontechnik dem temperierten System sehr viel konsequenter und ehrlicher gerecht wurde, als einst die tonale Musik. Er selbst allerdings verl\u00e4sst das Prinzip festgef\u00fcgter Tonsysteme und riskiert die Konsonanz.<\/p>\n<p>Frank Reinecke<\/p>\n<p><b>SECHS REGIONEN<\/b><\/p>\n<p>Ber\u00fchrungen<\/p>\n<p>In Auseinandersetzung mit Ph\u00e4nomenologen und Praktikern entwickelt Wolfgang von Schweinitz seit Jahren neue Instrumental- und Ensemblespieltechniken zur Intonation von Kl\u00e4ngen aus reinen Naturtonintervallen. Begeisterungsf\u00e4hig wie kein Zweiter bringt er auf den Punkt, was die Alten \u00fcber das pythagor\u00e4ische und syntonische Komma sowie das zwischen ihnen bestehende Schisma ersp\u00fcrt und erkannt hatten \u2013 Boethius oder Zarlino, Mersenne, Tartini oder Kirnberger. Was f\u00fcr Temperaturen im Zuge der Feinabstimmung von Tasteninstrumenten vorgeschlagen wurden \u2013 er kennt sie. Er ist zuhause im akustischen Kosmos der Helmholtzschen Lehre von den Tonempfindungen, den panchromatischen Systemen H\u00e1bas oder Wyschnegradskys, den Schriften des indischen Gelehrten Sambamoorthy. Mit schlafwandlerischer Sicherheit und Lust sondiert er in den gekr\u00fcmmten Tonr\u00e4umen der computergest\u00fctzten Klanggenese. Und mit seinen j\u00fcngsten Kompositionen hat er die Tore ins Reich der Ber\u00fchrungen mit dem Unendlichen ganz weit aufgesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Brennweiten<\/p>\n<p>Brennweitenflexibel hatte Wolfgang von Schweinitz in den Siebzigern und Achtzigern des vergangenen Jahrhunderts den Fokus auf das gerichtet, was Tonalit\u00e4t gewesen war von Bach bis Sch\u00f6nberg. Und flugs fing er sich das Stigma ein, zu den \u203aNeotonalen\u2039 zu geh\u00f6ren. Klischees kleben und Musikbetriebsamkeit kennt Scheuklappen. Sogar die 1990 im Rahmen der ersten M\u00fcnchener Biennale f\u00fcr zeitgen\u00f6ssisches Musiktheater uraufgef\u00fchrte Azione musicale \u203aPATMOS\u2039, ein wuchtiges Werk nach der Apokalypse des Johannes, fand im Lichte seiner Rubrizierung als \u203apostmodern\u2039 nicht die Beachtung, die es in Wahrheit verdient. Seit Mitte der 1990er Jahre schreibt Wolfgang von Schweinitz nun Musik, in der das mikrotonale Tonh\u00f6henrepertoire sich aus dem Fundus reinen Intonierens ergibt und entfaltet; dergestalt, dass \u2013 quasi wie von selbst \u2013 eine F\u00fclle noch nie geh\u00f6rter, dem Ohr aber unmittelbar plausibler Harmonien entstehen.<\/p>\n<p>Musik von bezwingender Wahrhaftigkeit ist entstanden; St\u00fccke wie KLANG auf Sch\u00f6n Berg La Monte Young f\u00fcr Streichtrio mit live-elektronischer Ringmodulation; die Miniatur des Himmels H\u00f6he gl\u00e4nzet \u2013 ein Gesang in reiner Stimmung auf die letzten geschriebenen Worte Friedrich H\u00f6lderlins f\u00fcr Sopran und zwei Violinen mit elektrischer Verst\u00e4rkung ad libitum. Allen voran die m\u00e4chtige Plainsound-Sinfonie f\u00fcr Bassklarinette, Ensemble und Orchester (2003\u20132005), in deren harmonischen Labyrinthen l\u00e4ngst vergessene mit zukunftsweisenden Wegen sich kreuzen. \u00bbIch sehe vor mir Arbeit f\u00fcr Jahrzehnte, f\u00fchle mich noch immer total am Anfang. Ein neues Feld liegt vor mir mit diesen Hunderten von T\u00f6nen, die jetzt unterschieden werden. Wie kann man sich da drin bewegen als Komponist, wie kann die Musik da drin flie\u00dfen, und \u2013 das h\u00e4ngt alles zusammen \u2013 wie kann der Musiker, der es spielt, sich darin zurechtfinden\u2026\u00ab\u201a \u203ajust intonation\u2039 \u2013 was Helmholtz als \u203areine Stimmung\u2039 auf den Begriff gebracht hatte, hat sich in Amerika als \u203aJ-I\u2039 etabliert.<\/p>\n<p>Schmetterling<\/p>\n<p>Mannshoher Kontrabass, federleichte Violine. K\u00f6nnen ein f\u00fcrs tiefste und ein f\u00fcrs h\u00f6chste Register zust\u00e4ndiges Streichinstrument harmonieren? Und wenn ja, wie? Wolfgang von Schweinitz machte sich die spiegelf\u00f6rmige Anordnung ihrer leeren Saiten zunutze. Gestimmt in den Quarten E1-A1-D-G bzw. den Quinten g-d1-a1-e2 geben sie seinem Raga in just intonation die Zentralt\u00f6ne bereits vor. Es gibt eine Balance im Flug des Schmetterlings.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie im modalen Musizieren auf Basis der abendl\u00e4ndischen Kirchent\u00f6ne, werden im weitaus differenzierteren System der traditionellen indischen Musik Zentral- oder Hauptt\u00f6ne, die als Leben spendend gelten, vom melos umrankt. Sie definieren den Stimmungsgehalt und das Wesen der an die Hunderte z\u00e4hlenden, nur bedingt in einem Ordnungssystem fassbaren r\u0101ga. Als individuelle Klangpers\u00f6nlichkeiten d\u00fcrfen manche zum Beispiel nur vor Morgengrauen angestimmt werden, keinesfalls am Nachmittag. Andere sind den Jahreszeiten zugeordnet und alle stehen in Wechselwirkung mit den Kr\u00e4ften des Universums. Die Kunst des Spielers besteht darin, im Medium der reinen Stimmung aus einem Schatz \u00fcberkommener Ornamente und Wendungen zu sch\u00f6pfen und sie durch feinstes mikrotonales F\u00e4rben der Tongebung in Resonanz mit dem Fluss des Lebens zu bringen.<\/p>\n<p>Auch Wolfgang von Schweinitz r\u00fchrt mit seinem r\u0101ga an universale Erscheinungen. Dass dieses op. 49 schlie\u00dflich als Plainsound Glissando Modulation in die Welt gekommen ist, hat zu tun mit einem Form bildenden Ger\u00fcst; einem Konzept, das, dezidiert als ideelle\u00a0 Basis, verborgen ist hinter dem \u00bbGewand der oft farblich und emotional geladenen Kl\u00e4nge\u00ab. Beide Instrumente beginnen mit dem Klang ihrer leeren G-Saiten und sie erg\u00e4nzen sich perfekt in ihrem Spiel. Doch haben sie verschiedene Rollen. W\u00e4hrend \u2013 vereinfacht ausgedr\u00fcckt \u2013 der Kontrabass, einem Gesetz des roten Fadens folgend, das Firmament der T\u00f6ne durchmisst und auff\u00e4chert, flicht sich die Violine mit ihren Potentialen ein in diesen Reigen und deutet\u00a0 so den Geist der neu entstehenden harmonischen Konstellationen und allen Farbenreichtum aus.<\/p>\n<p>Schwingungsknoten<\/p>\n<p>Oft hat konzeptuelle Kunstmusik zu tun mit der Vision des Grenzenlosen, die Repr\u00e4sentation des Unendlichen bleibt aber angewiesen auf ein Referenzsystem. So\u00a0 entsprechen den sechs \u203aRegionen\u2039 des St\u00fcckes die sechs Grundpositionen, welche der Kontrabassist nacheinander mit seiner linken Hand einzunehmen hat, um alle auf seinem Instrument spielbaren T\u00f6ne zum Klingen zu bringen: alle nat\u00fcrlichen Flageolette und alle mikrotonal unterscheidbaren, das hei\u00dft stimmbaren Tonstufen. Quasi glissandierend durchs Kontinuum und doch engst m\u00f6gliche diskrete Tonh\u00f6hen unterscheidend, durchmisst er dabei aufsteigend die Oktave. Nachdem dieser Prozess im Klang der leeren Saite seinen Anfang genommen hat, beginnt der Spieler am obersten Ende, direkt am Sattel seines Griffbretts zu intonieren und wandert dann in sechs Etappen bis hin zur Mitte der Saiten. Am Schwingungsknoten der Oktave \u2013 als Flageolett oder niedergedr\u00fcckt intoniert \u2013 rundet sich t\u00f6nend der Kreis.<\/p>\n<p>Eine neuartige Spielweise wird kultiviert, eine Virtuosit\u00e4t des f\u00fchlenden Eintauchens in die molekularen Regionen der Schwingungsphysik. So werden auf der h\u00f6chsten Saite des Kontrabasses, der G-Saite, Flageoletts bis zum 21. Oberton als spielbar angenommen. Der entspricht einem viergestrichenen, um ein septimales Komma, d.h. um etwa 27,3 cent erniedrigten \u203ac\u2039. Unter erschwerten Bedingungen m\u00f6ge der Interpret den Finger auf einen der Schwingungsknoten legen, welche die Saite in einundzwanzig gleiche Teile teilen. Er muss die einzelnen T\u00f6ne ersp\u00fcren, erh\u00f6ren, beschw\u00f6ren \u2013 alle klingen sie gem\u00e4\u00df ihrer individuellen Art. Das Potential der tiefsten Saite, der E-Saite, ist gr\u00f6ber gerastert. Hier gibt es unter den ansprechenden Partialt\u00f6nen besonders \u00bbcharaktervolle und widerborstige Gesellen\u00ab.<\/p>\n<p>Durch solch feinnervige M\u00f6glichkeiten des Lokalisierens h\u00f6herer und h\u00f6chster Obert\u00f6ne wird der Kontrabassist in die Lage versetzt, die kompliziertesten Intervallverh\u00e4ltnisse zu kontrollieren, indem er den Finger an solch einer Flageolett-Stelle durchdr\u00fcckt und den entsprechenden Ton zum Klingen bringt. So kann er z.B. auf der Naturseptime der D-Saite, die ebenfalls einem etwa um 27,3 cent erniedrigten \u203ac\u2039 entspricht, einen Dreiklang mit eigener Obertonreihe errichten und in ein anderes Intonationszentrum modulieren. Ein unendlicher Reichtum neuer harmonischer Zusammenkl\u00e4nge tut sich auf. Mit Viertelt\u00f6nen, die das Ohr als Konsonanzen erlebt, mit herben oder s\u00fcffigen Sonorit\u00e4ten, wunderbar lieblichen Kl\u00e4ngen, die von einem nat\u00fcrlichen Ein-Verst\u00e4ndnis k\u00fcnden ins innerste Gef\u00fcge der akustischen Welt.<\/p>\n<p>Zahlendom<\/p>\n<p>Was Violine und Kontrabass zu spielen haben und was erklingt, ist auf zwei mal zwei, also insgesamt vier Systemen notiert. Wolfgang von Schweinitz bedient sich einer erweiterten \u203aHelmholtz-Ellis J-I Pitch Notation\u2039, deren Vorzeichen er zusammen mit Marc Sabat weiter ausdifferenziert hat. Nicht weniger als 33 verschiedene Vorzeichenvarianten und ihre Kombinationen sind in Gebrauch, um all die intervall-relevanten syntonischen oder septimalen Kommata, Erh\u00f6hungen und Erniedrigungen um undezimale Viertelt\u00f6ne der 11-er-Relation, tridezimale Drittelt\u00f6ne oder Siebzehner-Schismata genau zu bestimmen. Das Notenbild, in dem normal zu intonierende Kl\u00e4nge, die Saiten-Lokalit\u00e4t der Flageolette, aber auch ihre real erklingen T\u00f6ne samt Obertonzahl notiert sind, wirkt durchaus luzide und zieht in seinen Bann.<\/p>\n<p>Entstehende Differenzton-Kl\u00e4nge sind verzeichnet, genaue cent-Angaben zu den Flageoletten und gelegentlich das mathematische Bruchzahl-Sigel zum Schwingungsverh\u00e4ltnis der Intervalle. All dies dient den Musikern zur Orientierung bei der Probenarbeit und liefert Informationen \u00fcber das Timbre der intendierten Kl\u00e4nge. Lesenderweise, so, wie das ein Alfred Kolisch oder Adorno einst propagierten, l\u00e4sst sich diese Musik kaum erschlie\u00dfen. Die Partitur erfordert Eingeweihte und fordert Magier heraus. Und gewiss geht es nicht \u2013 so Wolfgang von Schweinitz \u2013 um das Errichten \u00bbeines Zahlendoms und mathematische Sp\u00f6kenkiekerei, obwohl ich bei dieser Arbeit st\u00e4ndig mit Zahlen zu tun habe\u00ab. Denn die Musik f\u00fchrt in die Regionen einer Poesie, da Georg Cantors transfinite Punktemengen zu tanzen beginnen.<\/p>\n<p>Fl\u00fcssigkristall<\/p>\n<p>Unz\u00e4hlige Lieder schlafen in den Tiefen dieser Kl\u00e4nge. Ein Hauch versunkener Posthorn-Assonanzen und die Ahnung utopischen Friedens. Wolfgang von Schweinitz vermeidet es, Konnotationen dieser Art ins Spiel zu bringen. Mit altmeisterlicher Akribie und Rationalit\u00e4t arbeitet er am Paradox, vielfach lichtbrechende Fl\u00fcssigkristalle zu schleifen. Wer eintaucht in ihre Fluidit\u00e4t, kann unerh\u00f6rte Erfahrungen machen und vergisst die Zeit. Kommt ihr abhanden. L\u00e4sst unter sich zur\u00fcck der Berge Grenzen.<\/p>\n<p>Helmut Rohm<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"tracks\">\n<p><b>Wolfgang von Schweinitz<\/b>\u00a0(*1953)<\/p>\n<p><b>Plainsound Glissando Modulation<\/b><br \/>\nRaga in just intonation for violin and double bass, op. 49 (2006\u20132007)<br \/>\nfor Helge Slaatto and Frank Reinecke<\/p>\n<p>[01]\u00a0<b>Region 1<\/b>\u00a009:44<br \/>\n<span id=\"flash1\"><\/span><\/p>\n<p>[02]\u00a0<b>Region 2<\/b>\u00a016:01<br \/>\n[03]\u00a0<b>Region 3<\/b>\u00a010:59<br \/>\n[04]\u00a0<b>Region 4<\/b>\u00a016:10<br \/>\n[05]\u00a0<b>Region 5<\/b>\u00a008:00<br \/>\n<span id=\"flash2\"><\/span><\/p>\n<p>[06]\u00a0<b>Region 6<\/b>\u00a009:32<\/p>\n<p>total time 70:29<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Helge_Slaatto.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Helge Slaatto<\/a>, violin<br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Frank_Reinecke.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Frank Reinecke<\/a>, double bass<\/p>\n<p><i>World Premiere Recording<\/i><\/p>\n<p><i><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/Schweinitz-Plainsound-3-09.jpg?ssl=1\" \/><\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"press\">\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_das_orchester.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n04\/2010<\/p>\n<p><b>Plainsound Glissando Modulation<\/b><br \/>\nRaga in just intonation for violin and double bass<\/p>\n<p>In den 1990er Jahren wendete sich der 1953 in Hamburg geborene Komponist Wolfgang von Schweinitz der \u201ereinen Stimmung\u201c zu, also weg vom Dur-Moll-Denken unserer abendl\u00e4ndischen Musik und der kleinen pythagoreischen Ungenauigkeit ihrer \u201etemperierten Stimmung\u201c (z.B. fis gleich ges). Nach Arbeiten von Hermann von Helmholtz und Alexander von Ellis schuf von Schweinitz eine neue Art der Notation, \u201ePartituren\u201c mit richtungsgebenden Anweisungen und neuen Vereinbarungen, mit denen sich die Musiker vor dem ersten Ton zun\u00e4chst einmal auseinandersetzen m\u00fcssen.<br \/>\nDie sechs Regionen oder Ragas f\u00fcr Violine und Kontrabass sind den Interpreten gewidmet, dem Geiger Helge Slaatto und dem Bassisten Frank Reinecke. F\u00fcr sie war diese Ann\u00e4herung an das \u201ezerbrechliche Material\u201c ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang, auf jeden Fall \u201ekein Routine-Fall der Neuen Musik\u201c. Nach langer Besch\u00e4ftigung mit den \u00fcberraschend neuen Kl\u00e4ngen, die sie aus ihren Instrumenten zauberten, hatten sie das Gef\u00fchl, dass die T\u00f6ne ein Eigenleben entwickelten und sie ihnen \u201enicht im Wege stehen durften\u201c.<\/p>\n<p>Die gefundenen Differenzt\u00f6ne und Obertonkonsonanzen, die das alte Gegensatzpaar konsonant\/dissonant v\u00f6llig aushebeln, faszinieren mit Wirkungen, deren Sogkraft man sich nicht entziehen kann. Vielleicht sollte man sich nicht die gut siebzig Minuten der CD ohne Pause anh\u00f6ren, zum Gl\u00fcck gibt es ja sechs Tracks. Besser ist es vielleicht, eine der Regionen (zwischen 8 und 16 Minuten) zun\u00e4chst mehrfach abzufahren, um die Besonderheiten dieser Musik, die keinen Anfang und kein Ende hat, besser aufzunehmen.<\/p>\n<p>Nichts ist gleich, immer wieder ergeben sich neue Klangkombinationen durch Obertoneffekte. Die Wirkungen hoher Flageolett-T\u00f6ne des Kontrabasses m\u00fcssen hier ja nicht mehr beschrieben werden, auch die Wirkungen profunder Pizzicati nicht. Im Zusammenwirken mit den Besonderheiten \u00e4hnlicher und doch ganz anderer M\u00f6glichkeiten auf der Geige verbl\u00fcffen sie jedoch. Die Definition der Inder: \u201eDas, was den Geist f\u00e4rbt, ist ein Raga\u201c, ist hier wirklich \u00fcbertragbar, und von Schweinitz benutzt den Begriff im Titel zurecht. Man erlebt Ans\u00e4tze von Melodien, Erinnerungen an Formen und manchmal sogar Kl\u00e4nge aus der guten alten Zeit; dann aber wieder experimentelle Querst\u00e4nde, bohrende Tonwiederholungen, wie improvisiert wirkende Klangsuche.<\/p>\n<p>Insgesamt ein hochinteressantes Dokument und ein \u00fcberaus virtuoses noch dazu: \u201eDie grifftechnischen Grundlagen wurden mit unglaublicher Akribie recherchiert\u201c, schreibt der Bassist in dem liebevoll aufbereiteten Booklet, das auch ins Englische, Franz\u00f6sische und Spanische \u00fcbersetzt wurde. Die Aufnahme des Bayerischen Rundfunks in einer Kirche wurde von der spanischen Fundaci\u00f3n BBVA unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Wolfgang Teubner<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_diapason.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n02\/2010<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10812_Diapason_02_2010.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/klassikcom.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n28.11.2009<\/p>\n<p><b>Musik aus einem Paralleluniversum<\/b><\/p>\n<p>Das System der temperierten Stimmung ist diktatorischer, als man vielleicht denkt. Zweifelsohne eine geniale Idee, hat es doch die M\u00f6glichkeit anderer Systeme in der abendl\u00e4ndischen Kunstmusik zur\u00fcckgedr\u00e4ngt oder verhindert. Gegen Halb- und Ganztonschritt ist schwer anzukommen, das mussten nicht nur die Viertelton-Experimentatoren erkennen. Der deutsche Komponist Wolfgang von Schweinitz (geb. 1953) lie\u00df sich davon nicht abschrecken; er hat sich in seinem Schaffen intensiv mit der reinen Stimmung auseinandergesetzt und arbeitet mit Mikrointervallen und Obert\u00f6nen. Das alles schafft eine Klangsprache, die gleichzeitig in der Tradition wurzelt und erfrischend anders, unverbraucht klingt.<\/p>\n<p><b>Violine und Kontrabass<\/b><\/p>\n<p>&#8218;Plainsound Glissando Modulation\u2019 nennt der Komponist sein 2006\/07 komponiertes op. 49 \u2013 ein \u201aRaga in reiner Stimmung\u2019 f\u00fcr die ungew\u00f6hnliche Besetzung von Violine und Kontrabass. Sechs \u201aRegionen\u2019 werden dabei ber\u00fchrt \u2013 70 Minuten lang. Das fordert vom H\u00f6rer, sich auf die Musik einzulassen \u2013 es ist aber erstaunlich, wie gering die Abnutzung der Kl\u00e4nge ausf\u00e4llt und dass sich keine Erm\u00fcdungserscheinungen einstellen. Phasenweise mag man sich an die Vokalpolyphonie der Renaissance erinnert f\u00fchlen \u2013 oft wirkt die Musik zugleich eigenartig vertraut und doch fremd, fast so, als kl\u00e4nge sie aus einem Paralleluniversum zu uns her\u00fcber. Manches ist rau und schroff, anderes von bestechender Rein- und Sch\u00f6nheit. Der Komponist webt ein feines Geflecht fragiler Kl\u00e4nge, das steter Ver\u00e4nderung unterworfen zu sein scheint \u2013 eine schillernde Oberfl\u00e4che, an deren Farbspiel man sich kaum satt sehen kann. Obwohl sehr viel mit Zahlen hantiert wird (eine Kostprobe aus dem Booklet: \u201aErh\u00f6hungen und Erniedrigungen um undezimale Viertelt\u00f6ne der 11-er-Relation, tridezimale Drittelt\u00f6ne oder Siebzehner-Schismata\u2019), ist das Resultat weit davon entfernt, ein artifizielles Konstrukt zu sein \u2013 es ist Musik, die ihren Zauber nur klingend entfaltet.<\/p>\n<p><b>Eingetaucht<\/b><\/p>\n<p>Wolfgang von Schweinitz verlangt nicht nur vom H\u00f6rer, sich auf seine Musik einzulassen. Viel mehr ist das sogar noch f\u00fcr die beiden Interpreten n\u00f6tig, die sich nicht nur blo\u00df \u00f6ffnen m\u00fcssen, sondern geradezu eintauchen m\u00fcssen. Denn es gilt, ungewohnte Spieltechniken und Griffe m\u00fchsam zu erarbeiten. Die technischen Schwierigkeiten sind immens; insbesondere l\u00e4sst sich das wohl f\u00fcr den Kontrabassisten sagen, dem beispielsweise Flageolette in h\u00f6chsten Lagen abverlangt werden. Frank Reinecke gibt in seinen \u201aWerkstattnotizen\u2019 einen lebendigen Eindruck von den Schwierigkeiten. Zusammen mit dem Geiger Helge Slaatto hat er die ihnen gewidmete Partitur gr\u00fcndlich verinnerlicht und schlie\u00dflich gemeistert. Das h\u00f6rt man mit jedem Ton \u2013 denn so schwierig die Kl\u00e4nge auch erzeugt worden sein m\u00f6gen, das Resultat klingt herrlich schwerelos und wie nat\u00fcrlich gewachsen.<\/p>\n<p><b>Referenzklasse<\/b><\/p>\n<p>Die Mitte 2008 vorgenommene Einspielung, die vom Label Neos als Weltersteinspielung beworben wird, hat wegen der herausragenden technischen wie interpretatorischen Leistung der Widmungstr\u00e4ger zweifelsohne Referenzklasseniveau und wird wegen der enormen Schwierigkeiten an die Interpreten wohl auch auf l\u00e4ngere Sicht die einzige Einspielung bleiben. Sehr gut ist die Klangqualit\u00e4t \u2013 hier bleiben keine W\u00fcnsche offen. Auch das gesamte Drumherum gef\u00e4llt \u2013 angefangen vom aufger\u00e4umten Layout bis hin zum Abdruck einer autographen Notenseite des Komponisten. Die vielen Streichungen und Erg\u00e4nzungen geben einen lebhaften Eindruck von der Schwierigkeit, die auch der Komponist bei der Z\u00e4hmung des Materials hatte; von Interpretenseite sind die erw\u00e4hnten \u201aWerkstattnotizen\u2019 aufschlussreich. Alle Texte liegen \u00fcbrigens in vier Sprachen vor. Im Internet ist \u00fcbrigens ein St\u00fcck als Partitur verf\u00fcgbar \u2013 hier kann man sich direkt am Objekt eingehender mit der ungewohnten Notation und ihrer F\u00fclle von Versetzungszeichen besch\u00e4ftigen; im Booklet kommt dieser notationstechnische Aspekt naturgem\u00e4\u00df etwas kurz.<\/p>\n<p>Interpretation:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars5.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nKlangqualit\u00e4t:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nRepertoirewert:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nBooklet:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_klassikcom_empfehlung.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>Christian Vitalis<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_drdk.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n14.10.2009<\/p>\n<p><b>Wolfgang von Schweinitz: &#8218;Plainsound Glissando Modulation&#8216;<\/b><\/p>\n<p><b>Der er ur-musikalske elementer i spil p\u00e5 denne nye cd. Med r\u00f8dderne nede og suge kraft i den allerf\u00f8rste musik, tager Helge Slaato og Frank Reinicke dig med p\u00e5 en meditativ rejse i et snurrende strygerland.<\/b><\/p>\n<p>Undertitlen p\u00e5 Wolfgang von Schweinitz&#8216; musik er &#8218;raga i ren stemning&#8216;. Den rene stemning giver en s\u00e6rlig skala, hvor forholdet mellem tonerne kan udtrykkes ved hele tal (1, 2, 3, 4, osv.). Det har andre komponister ogs\u00e5 leget med, og resultatet er som regel en s\u00e6rlig snurrende lyd, og en varme i tonerne, som kan v\u00e6re utrolig behagelig.<\/p>\n<p>Det lyder ogs\u00e5 som om de to musikere, Helge Slaato og Frank Reinicke, har det behageligt med Schweinitz&#8216; musik. Sammen fremkalder de en intens, meditativ stemning, der virkelig fastholder lytteren.<\/p>\n<p><b>Som en klokkestreng<br \/>\n<\/b>Det er som en klokkestreng, der bliver sp\u00e6ndt ud, efter at man har trykket &#8218;play&#8216;. Man dirrer lige s\u00e5 stille ind mod sit eget indre center, og begynder automatisk at svinge med, i en fantastisk strygerverden af overtoner og harmoniske klange.<\/p>\n<p>Wolfgang von Schweinitz er f\u00f8dt i Hamburg, hvor han ogs\u00e5 har studeret hos den ungarske komponist Gy\u00f6rgy Ligeti. Han har ogs\u00e5 v\u00e6ret en tur forbi opfinderen af den moderne synthesizer, John Chowning.<\/p>\n<p>Nu opholder han sig i USA, p\u00e5 kanten af Mojave-\u00f8rkenen, n\u00e5r han alts\u00e5 ikke er i Tyskland. Efter f\u00f8rsteopf\u00f8relsen af &#8218;Plainsound Glissando Modulation&#8216; i USA (en opf\u00f8relse, som foregik i Walt Disney Concert Hall i Los Angeles), skrev en anmelder, at koncertsalen var badet i et sonisk extravaganza(!).<\/p>\n<p><b>Hypnotiserende musik uden retning<br \/>\n<\/b>De to musikere bliver rost for deres superbe talent, og for en hypnotiserende musik. Det er en musik, der ikke har retning, men som udvikler sig utrolig meget p\u00e5 stedet. Den n\u00e6rmest udvidder lytterens bevidsthed, og egner sig uden tvivl godt til lukkede \u00f8jne og lotus-stilling (hvis man behersker den slags).<\/p>\n<p>&#8218;Plainsound Glissando Modulation&#8216; er inddelt i &#8218;regioner&#8216; p\u00e5 cd&#8217;en. Ideen er, efter sigende, at der er tale om forskellige regioner p\u00e5 de to strengeinstrumenter. Men den overordnede musikalske ide er og bliver den samme: En musik der har godt fat i nuet og i r\u00f8dderne.<\/p>\n<p>I region 2 bliver det n\u00e6rmest magisk sitrende, og i region 3 blafrer melodier afsted i de \u00f8verste luftlag. Man f\u00e5r ikke hold p\u00e5 dem, men det g\u00f8r heller ingenting. Det er kun med til at tune sindet ind, n\u00e5r \u00f8ret leder efter holdepunkter. F\u00f8r man ved af det, er man fanget ind af det raga-spind som de to musikere udsp\u00e6nder.<\/p>\n<p><b>Din mening<br \/>\n<\/b>Vi vil gerne h\u00f8re din mening om musikken p\u00e5 denne cd. Lyt til udvalgte sk\u00e6ringer oppe til h\u00f8jre, og skriv en kommentar i feltet herunder. Leg musikanmelder og giv musikken fra 1-6 stjerner.<\/p>\n<p>Max Fage-Pedersen<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_presto_classical.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n10\/2009<\/p>\n<p>This CD is an absolute rarity. If J. S. Bach with his Art of Fugue had set a milestone in the directions music history took, then it is Wolfgang von Schweinitz who with his Plainsounds has taken a similar compositional step in the first century of the third millennium.<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/br4.png?ssl=1\" \/><br \/>\n03.06.2009<\/p>\n<p><b>Wolfgang von Schweinitz<br \/>\nPlainsound Glissando Modulation<\/b><\/p>\n<p>Wer neugierig auf wahrhaft neue Musik ist und einem ungeahnten und ganz individuellen H\u00f6rerlebnis begegnen will, wird begl\u00fcckt mit einer neuen Komposition des deutschen Komponisten Wolfgang von Schweinitz: gut siebzig Minuten f\u00fcr Violine und Kontrabass, untergliedert in sechs Teile (Ragas), hat er mit seiner &#8222;Plainsound Glissando Modulation&#8220; vorgelegt, die auf dieser CD von Helge Slaatto (Violine) und Frank Reinecke (Kontrabass) in grandioser Weise zum Klingen gebracht wird.<\/p>\n<p>Der 1953 in Hamburg geborene Wolfgang von Schweinitz fand seine unverwechselbare kompositorische Handschrift \u00fcber Studien in Deutschland und in den USA, eckte in dogmatischen Avantgardezirkeln in den 1970er Jahren durch seine Auseinandersetzung mit Tonalit\u00e4t und traditionellen Formen an und lehnte in seiner Arbeit serielle Kompositionsprinzipien durchweg ab. Seit etwa Mitte der 1990er Jahre kehrte von Schweinitz &#8211; angeregt durch die Besch\u00e4ftigung mit Musik von La Monte Young, James Tenney oder Harry Partch &#8211; der gleichstufig temperierten Stimmung den R\u00fccken, ver\u00e4nderte seinen Kompositionsstil grundlegend und widmet sich seither intensiv Obertonph\u00e4nomenen und reinen Stimmungen. Kl\u00e4nge und Klangverl\u00e4ufe, die aus den nat\u00fcrlichen Schwingungsverh\u00e4ltnissen der Obertonreihe gewonnen und deshalb vom Komponisten als &#8222;tonal&#8220; bezeichnet werden, stehen im Zentrum. Gemeinsam mit dem Geiger und Komponisten Marc Sabat entwickelte er f\u00fcr diese Musik, die den Interpreten \u00e4u\u00dferst komplexe Spieltechniken abverlangt, sogar eine eigene Notation, die &#8222;Extended Helmholtz-Ellis JI Pitch Notation&#8220;.<\/p>\n<p><b>Feinste Mikrointervalle<\/b><br \/>\nAuch die &#8222;Plainsound Glissando Modulation&#8220; f\u00fcr Violine und Kontrabass (2006\/07) ist so auf zwei mal zwei, also vier Systemen, notiert. 33 verschiedene Vorzeichenvarianten und ihre Kombinationen sind im Einsatz und fordern von den Interpreten feinste Mikrointervalle und \u00e4u\u00dferst differenzierte Differenztonkl\u00e4nge. Beide Instrumente beginnen mit dem Klang ihrer leeren G-Saiten und erschlie\u00dfen sich in den sechs Teilen sukzessive von sechs Grundpositionen ausgehend und quasi glissandierend verschiedene Tonh\u00f6henregionen. Der Kontrabass gibt dabei gewisserma\u00dfen das Fundament vor: Die sechs &#8222;Regionen&#8220; des St\u00fcckes entsprechen den sechs Grundpositionen, die der Kontrabassist nacheinander mit seiner linken Hand greifen muss, um alle spielbaren T\u00f6ne auf seinem Instrument zum Klingen zu bringen, alle nat\u00fcrlichen Flageolette und mikrotonal unterscheidbaren, also stimmbaren Tonstufen. Die Violine reiht sich mit ihrem farbenreichen Spektrum in das so sich stets wandelnde harmonische Gef\u00fcge ein.<\/p>\n<p><b>Sogartige Wirkung<br \/>\n<\/b>Was das Interpretenduo Slaatto-Reinecke hier an filigranen, differenziert schwebenden, stellenweise fast t\u00e4nzerischen Klanggeweben ausbreitet, ist schlicht so virtuos, dass man die M\u00fchsal der intensiven Ann\u00e4herung an diese so andere und eigene Musikwelt, das \u00fcber drei Jahre sich erstreckende Treffen mit dem Komponisten, das Probieren und Austauschen, nicht im geringsten erahnen kann. Erlebbar ist alt vertrautes (Ton)Material in neuem, ja \u00fcberraschend unverbrauchtem Gewand. Zusammenkl\u00e4nge von sogartiger Wirkung.<\/p>\n<p><i>Meret Forster<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><i><\/i><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_neue_musikzeitung.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n05\/2009<\/p>\n<p><b>Plainsound Glissando Modulation<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Sechs S\u00e4tze (Ragas), 70 Minuten Vio-line und Kontrabass! Und dennoch nirgendwo durchh\u00e4ngend. Schweinitz hat seit einigen Jahren seinen Kompositionsstil radikal ver\u00e4ndert und widmet sich reinen Stimmungen und Obertonph\u00e4nomenen. Das ist sein bisheriges Hauptwerk dieser Richtung. Alles scheint klanglich in der Schwebe zu sein. Feinste Mikrointervalle verlangen den Interpreten das \u00c4u\u00dferste ab. Und dann l\u00f6st sich alles in nervig differenziertem, gleichwohl ungemein stimmigem Zusammenklang.<\/p>\n<p>Reinhard Schulz<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/la_times.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n25.01.2009<\/p>\n<p><b>Review: A Wolfgang von Schweinitz work mesmerizes at REDCAT<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>In the fall of 2007 and without fanfare, CalArts installed a German composer little known in American in the Roy E. Disney Family Chair in Music Composition.\u00a0 This is one of the most prominent American academic American posts for a composer of experimental bent.<\/p>\n<p>For a year and a half there was hardly a peep from Wolfgang von Schweinitz in the public sphere.\u00a0 You certainly would not have known from the much-publicized Los Angeles Philharmonic announcement last week of its major festival of California music next season that perhaps the leading European figure to have embraced microtonality and other aspects of the West Coast scene is now in our midst.<\/p>\n<p>But Saturday night at REDCAT there was, finally, a peep &#8211; and very big peep at that.\u00a0 A superb Norwegian violinist, Helge Slaatto, and an equally superb German double bass player, Frank Reinecke, gave the U.S debut of Von Schweinitz\u2019 \u201cPlainsound Glissando Modulation.\u201d\u00a0 The subtitle is \u201cRaga in Just Intonation.\u201d\u00a0 It lasts 80 minutes.\u00a0 It explores a wondrous sonic universe.\u00a0 It is mesmeric music.<\/p>\n<p>But boy, could Von Schweinitz use some kind of publicist-publisher-handler if he hopes to make an impact on these shores.\u00a0 Nothing about this program looked particularly promising, nor did it begin well.\u00a0 The piece\u2019s title sounds like the results of a 1950s German electronic sound lab project.\u00a0 Von Schweinitz\u2019s program notes &#8211; a series of old questions about the nature of microtonal music &#8211; were of no help to the listener.<\/p>\n<p>Onstage, the performers introduced the music by revealing the healthful aspects of exploring pitch intervals made up of tones that fit between the cracks of the piano and are based on the natural harmonics of string tones.\u00a0 Such thinking is new to them, perhaps, but is as integral to West Coast music as local produce is to Alice Waters&#8216; cooking.<\/p>\n<p>To open the program, cellist Erika Duke-Kirkpatrick played the U.S. premiere of Von Schweinitz\u2019s \u201cPlainsound Litany,\u201d a series of microtonal intervals, one after the other.\u00a0 The cellist made beautiful sounds, but the 16-minute work seemed little more than an exploratory worksheet for \u201cPlainsound Glissando Modulation.\u201d<\/p>\n<p>Exactly what goes on in the latter, which was completed in 2007, is a mystery to me.\u00a0 There was nothing especially raga-like and no indication whether the performers were improvising (they didn\u2019t seem to be). Von Schweinitz has been called a neo-medieval avant-gardist, which this work sort of is, and he has been accused in the German press of being a neo-Romantic, which he hardly is although he does have a flair for creating rich swaths of string sound.\u00a0 And REDCAT was certainly bathed in continuous sonic extravagance Saturday.<\/p>\n<p>The so-called raga was in six regions, three played before intermission and three after.\u00a0 By regions, Von Schweinitz means regions on the violin and double-bass finger boards.\u00a0 The players keep their fingers put for long sections, yet through overtones and interesting bowing techniques create, within each region. an exciting full range of pitches from high to low.<\/p>\n<p>The score begins with drones of odd-tuned intervals that are like windows of pitch that open up ever more widely to let in an alternative harmonic universe.\u00a0 At no point during these 80 minutes did I know where I was in the music or have any notion of what would come next.\u00a0 With eyes closed it could even be impossible to tell which instrument was playing what.<br \/>\nHigh harmonics swirled around the room as hints of melodies seemed to come out and float back into the atmosphere like ghosts.\u00a0 Occasionally, Von Schweinitz had the players produce pizzicato attacks for variety, but mainly they sawed and sawed exquisitely in perfect, if exceedingly odd, intonation.<\/p>\n<p>Others have explored these realms, notably these days Terry Riley and LaMonte Young, and Von Schweinitz has paid homage to them in earlier compositions.\u00a0 But he brings his own German flair to the microtonal table, one that finds roots in medieval music written before the modern tempered scale.\u00a0 He then sexes up the old with string playing from the Romantic virtuoso tradition to which he adds a dose of Stockhausen\u2019s outer-space sound spectrum.\u00a0 All and all, this is heady, engrossing stuff and deserves much wider exposure.\u00a0 The REDCAT crowd tuned in immediately and sat in a remarkable silence throughout.<\/p>\n<p>A recording of \u201cPlainsound Glissando Modulation\u201d by the Slaatto\/Reinecke duo is supposed to be released soon on Neos.\u00a0 The Munich-based label puts out great-sounding and imaginative CDs but has inadequate U.S. distribution.\u00a0 Somehow that\u2019s seems sadly appropriate.<\/p>\n<p><i>Mark Swed<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Auszeichnungen &amp; Erw\u00e4hnungen:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"awards\">\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/Schweinitz_Plainsound_3-09E.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a title=\"ZIP-Archiv document, 2,1 MB\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/downloads\/album-infos\/NEOS_10812.zip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infopaket f\u00fcr Presse und Vertriebe\u00a0\u00bb<\/a><br \/>\n(ZIP-Archiv, 2,1 MB)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: WERKSTATTNOTIZEN Die Arbeit an der Plainsound Glissando Modulation war ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang, kein Routine-Fall der Neuen Musik. Sie forderte z\u00e4he Geduld und den st\u00e4ndigen Umgang mit der eigenen Unvollkommenheit. Die Zerbrechlichkeit des Materials f\u00fchrte zun\u00e4chst in Bereiche un\u00fcberwindbar scheinender technischer Probleme, bald aber forderte sie sensuelle Verfeinerungen des Instrumentalspiels und des H\u00f6rens [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":3163,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}}},"product_brand":[],"product_cat":[26],"product_tag":[],"class_list":{"0":"post-3162","1":"product","2":"type-product","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"product_cat-zeitgenossische-musik","7":"pa_artikelnummer-neos-10812","8":"pa_brand-neos-music","9":"pa_ean-705","10":"desktop-align-left","11":"tablet-align-left","12":"mobile-align-left","14":"first","15":"instock","16":"taxable","17":"shipping-taxable","18":"purchasable","19":"product-type-simple"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation - NEOS Music<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation - NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Infotext: WERKSTATTNOTIZEN Die Arbeit an der Plainsound Glissando Modulation war ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang, kein Routine-Fall der Neuen Musik. Sie forderte z\u00e4he Geduld und den st\u00e4ndigen Umgang mit der eigenen Unvollkommenheit. Die Zerbrechlichkeit des Materials f\u00fchrte zun\u00e4chst in Bereiche un\u00fcberwindbar scheinender technischer Probleme, bald aber forderte sie sensuelle Verfeinerungen des Instrumentalspiels und des H\u00f6rens [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2022-11-20T09:53:42+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10812_Schweinitz.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1648\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1483\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"27 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\\\/\",\"name\":\"Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation - NEOS Music\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10812_Schweinitz.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"datePublished\":\"2009-06-08T09:51:39+00:00\",\"dateModified\":\"2022-11-20T09:53:42+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10812_Schweinitz.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10812_Schweinitz.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"width\":1648,\"height\":1483},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Produkte\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/shop__trashed\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"name\":\"NEOS Music\",\"description\":\"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\",\"name\":\"NEOS Music\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"width\":800,\"height\":203,\"caption\":\"NEOS Music\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation - NEOS Music","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation - NEOS Music","og_description":"Infotext: WERKSTATTNOTIZEN Die Arbeit an der Plainsound Glissando Modulation war ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang, kein Routine-Fall der Neuen Musik. Sie forderte z\u00e4he Geduld und den st\u00e4ndigen Umgang mit der eigenen Unvollkommenheit. Die Zerbrechlichkeit des Materials f\u00fchrte zun\u00e4chst in Bereiche un\u00fcberwindbar scheinender technischer Probleme, bald aber forderte sie sensuelle Verfeinerungen des Instrumentalspiels und des H\u00f6rens [&hellip;]","og_url":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/","og_site_name":"NEOS Music","article_modified_time":"2022-11-20T09:53:42+00:00","og_image":[{"width":1648,"height":1483,"url":"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10812_Schweinitz.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"27 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/","url":"https:\/\/neos-music.com\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/","name":"Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation - NEOS Music","isPartOf":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10812_Schweinitz.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","datePublished":"2009-06-08T09:51:39+00:00","dateModified":"2022-11-20T09:53:42+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/neos-music.com\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10812_Schweinitz.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10812_Schweinitz.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","width":1648,"height":1483},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/wolfgang-von-schweinitz-plainsound-glissando-modulation\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/neos-music.com\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Produkte","item":"https:\/\/neos-music.com\/shop__trashed\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Wolfgang von Schweinitz: Plainsound Glissando Modulation"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website","url":"https:\/\/neos-music.com\/","name":"NEOS Music","description":"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!","publisher":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/neos-music.com\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization","name":"NEOS Music","url":"https:\/\/neos-music.com\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","width":800,"height":203,"caption":"NEOS Music"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/3162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/3162\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3163"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=3162"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=3162"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=3162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}