{"id":3168,"date":"2009-06-01T09:58:54","date_gmt":"2009-06-01T09:58:54","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=3168"},"modified":"2023-01-09T17:33:45","modified_gmt":"2023-01-09T17:33:45","slug":"toshio-hosokawa-solo-concertos-vol-1","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/toshio-hosokawa-solo-concertos-vol-1\/","title":{"rendered":"Toshio Hosokawa: Solo Concertos &#8211; Vol. 1"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>Musik muss nobel sein<\/b><\/p>\n<p>\u00bbMusik muss nobel sein\u00ab \u2013 Toshio Hosokawa w\u00e4hlte einmal diesen Bekenntnissatz im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch, um sich von der \u00c4sthetik anderer Komponisten abzugrenzen. Mir scheint dieser Satz eine treffende Beschreibung der Musik Hosokawas, sch\u00f6pft sie doch die ihr eigene Noblesse aus einer durchaus noblen Quelle: dem \u203aGagaku\u2039, der Musik des japanischen kaiserlichen Hofes. Womit nicht gesagt sein soll, der Komponist sei von Kindesbeinen an mit diesen Kl\u00e4ngen vertraut gewesen. Vielmehr versichert Hosokawa, erst im fortgeschrittenen Stadium seiner Studien \u2013 anl\u00e4sslich seines Aufbaustudiums in Berlin bei Isang Yun \u2013 mit Gagaku in Ber\u00fchrung gekommen zu sein, wodurch er erst, gewisserma\u00dfen durch Fremdeinwirkung, zu seinen Wurzeln gefunden habe.<\/p>\n<p>Und wirklich fristete die klassische Musik Japans in ihrem eigenen Land lange ein Nischendasein als rein funktionale Musik zu Tempelfesten oder Hochzeitszeremonien: Eine zeremonielle Musik eben, die au\u00dferhalb des jeweiligen Anlasses ihren Weg in das Musikleben zun\u00e4chst nur im Ausland gefunden hatte. Zu lange durfte sie diesen Weg ja auch gar nicht finden, war sie doch als Hofmusik nur f\u00fcr die kaiserlichen Ohren bestimmt und dem normalen Volk hinter dicken Palastmauern entr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Elemente, die Hosokawa vom Gagaku auf seine eigene Musik \u00fcbertragen hat, sind zun\u00e4chst ein fast durchweg zeremoniell getragener Duktus, aber auch einzelne rhythmische Gestalten wie das der Trommel \u203aKakko\u2039 abgelauschte Accelerando und die generell heterophone Anlage seiner Klangsprache, die sich hier vor allem so auswirkt, dass lange durchgehaltene harmonische Felder von den Orchesterstimmen individuell \u203aausgef\u00fcllt\u2039 werden, oder: Jedes Instrument spinnt seinen eigenen Faden unter Ber\u00fccksichtigung eines begrenzten, f\u00fcr alle g\u00fcltigen Tonvorrats. W\u00fcrde Homophonie durch eine Vertikale und Polyphonie durch eine Horizontale versinnbildlicht, so st\u00fcnde f\u00fcr Hosokawas heterophones Vorgehen treffend eine Diagonale.<\/p>\n<p>Dabei findet Hosokawa in seinen somit eigentlich entwicklungslosen Klanglandschaften immer wieder zu \u00fcberraschender Vielfalt, die indes auf h\u00f6chst einfache Vorgehensweisen zur\u00fcckgeht. Seine F\u00e4higkeit, aus wenig viel machen zu k\u00f6nnen, verr\u00e4t einerseits Hosokawas Meisterschaft in Kompositionstechniken des Westens, andererseits seine Verwurzelung in der japanischen Kultur der Einfachheit, der Reinheit, ja: der Armut.<\/p>\n<p>Ein Beispiel: Wenn etwa gerade einmal die je drei oberen und unteren T\u00f6ne eines 6-t\u00f6nigen Akkordes durch gegenl\u00e4ufige Oktavierung vertauscht werden und durch diesen so einfachen Schritt ein v\u00f6llig neuer Spannungszustand, ein g\u00e4nzlich neu zu h\u00f6rendes harmonisches Feld f\u00fcr neue Exkursionen ins Reich der Farbzeichen und zu ungeahnter Vielfalt und musikalischem Reichtum entstehen, so wird klar: Diese Musik will nichts, sie \u203averfolgt\u2039 nichts, sie will nichts sein au\u00dfer sie selbst. Sie ruht in sich, in ihrer Sch\u00f6nheit. Und \u2013 ja, sie ist nobel.<\/p>\n<p>Das Fl\u00f6tenkonzert Per-Sonare (1988) ist nicht von ungef\u00e4hr Hosokawas erste Komposition f\u00fcr ein Soloinstrument und Orchester, ist doch die Fl\u00f6te von allen europ\u00e4ischen Instrumenten das, welches am ehesten mit seinem japanischen Pendant zu vergleichen w\u00e4re. H\u00f6rbar stand der Klang der \u203aShakuhachi\u2039 (Bambusfl\u00f6te) Pate bei der Konzeption dieser Musik mit dem vielfach aufgebrochenen, oft ger\u00e4uschhaften Klang, bei dem der Ton des Instrumentes und das Ger\u00e4usch des Atems miteinander verschmelzen, sich durchdringen: \u203aper-sonare\u2039.<\/p>\n<p>Hosokawa versteht dar\u00fcber hinaus das Orchester und seinen Klang wie eine zu gestaltende Landschaft. Der Klang wandert durch den Raum, zwei als \u203aEcho I\u2039 bzw. \u203aEcho II\u2039 bezeichnete Orchestergruppen befinden sich \u203asehr weit entfernt\u2039 links und rechts hinter den Zuh\u00f6rern und sind im Klangpanorama unserer Aufnahme weit links und rechts au\u00dfen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Die Vorstellung des Klanges als Landschaft gibt dem Violinkonzert von 1993 seinen Titel: Landscape III, Teil eines Zyklus von Kompositionen verschiedener Besetzungen. H\u00f6rt man die mit Irvine Arditti, dem Widmungstr\u00e4ger der Partitur, eingespielte Aufnahme im unmittelbaren Zusammenhang mit den anderen Werken dieser CD, so wird die oben angesprochene Einfachheit der Techniken evident \u2013 aber auch, wie sehr der Komponist durch diese Einfachheit zu verschiedenartigen L\u00f6sungen kommt.<\/p>\n<p>abei wird eine Reduktion auf im Wesentlichen nur zwei verschiedene Klanggesten deutlich: ein horizontal\/diagonales (siehe oben) Kontinuum im zumeist unteren dynamischen Bereich und \u2013 zupackend laut und scharf konturiert \u2013 vertikale Schnitte, die wie schroffe Felsbl\u00f6cke in einer sonst lieblichen Landschaft stehen. Hosokawa hat das Zusammenwirken dieser Klanggesten in einer eigenen Reihe von Kammermusikwerken, den Vertical Time Studies, ausgiebig studiert.<\/p>\n<p>Das Klavierkonzert Ans Meer entstand 1999 anl\u00e4sslich der Verleihung des Duisburger Musikpreises an Hosokawa und ist dem Pianisten Bernhard Wambach gewidmet. Als Revision eines fr\u00fcheren Werkes, dem Konzert f\u00fcr Saxophon und Orchester, vereint der Komponist die oben genannten Klanggesten in den dem Klavier eigenen Repertoire von Techniken. Das filigran Lineare und das scharf konturiert Akkordische werden so nicht nur in der gro\u00dfformalen Anlage gegeneinander gestellt, sondern vor allem im Soloinstrument zu immer neuen Klanggestalten verschmolzen.<\/p>\n<p>Robert HP Platz<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p>[01]\u00a0<b>Landscape III<\/b>\u00a0(1993) 16:59<br \/>\nConcerto for Violin and Orchestra<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Irvine_Arditti.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Irvine Arditti<\/a>, violin<br \/>\nDeutsches Symphonie-Orchester Berlin<\/p>\n<p>[02]\u00a0<b>Flute Concerto \u201cPer-Sonare\u201d<\/b>\u00a0(1988) 18:51<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Gunhild_Ott.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Gunhild Ott<\/a>, flute<br \/>\nSWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg<\/p>\n<p>[03]\u00a0<b>Ans Meer (1999)<\/b>\u00a014:33<br \/>\nConcerto for Piano and Orchestra<br \/>\n(after the Concerto for Saxophone and Orchestra)<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Bernhard_Wambach.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Bernhard Wambach<\/a>, piano<br \/>\nNDR Radiophilharmonie<\/p>\n<p>total time 50:35<\/p>\n<p><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Robert_HP_Platz.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Robert HP Platz<\/a>, conductor<\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_Amadeus.png?ssl=1\" \/><br \/>\n01.10.2011<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10716_Amadeus_Oct_11.png?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_diario_de_Sevilla.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n22.05.2010<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10716_Diario_de_Sevilla.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/Diverdi-Logo013.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n03\/2010<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10716_Diverdi_03_2010.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_KSTA.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n2\/3.01.2010<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10716_KStA-Hosokawa.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_mundoclasico.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n01.03.2009<\/p>\n<p><b>Sincretismo cultural<\/b><\/p>\n<p>El (fruct\u00edfero) conflicto (y s\u00edntesis) que se produce en el aparato est\u00e9tico de compositores como T\u014dru Takemitsu, Isang Yun, Misato Mochizuki o Unsuk Chin, entre otros muchos creadores de pa\u00edses tan dispares entre s\u00ed como Jap\u00f3n, Corea o China, tiene su origen en la confluencia en sus obras de dos \u00e1mbitos culturales tan dispares como Oriente y Occidente. Precisamente, de Takemitsu son unas palabras que hacen hincapi\u00e9 en el itinerario que siguieron muchos compositores en Extremo Oriente, cuando afirma: \u201cme gustar\u00eda avanzar en dos direcciones al mismo tiempo: como japon\u00e9s, por el camino de la tradici\u00f3n; como europeo, por el de la innovaci\u00f3n. En lo m\u00e1s profundo de mi ser me gustar\u00eda conservar dos tipos de m\u00fasica, cada uno de ellos en su forma originaria y leg\u00edtima. Partir de estos elementos por naturaleza irreconciliables a la hora de emprender cualquier composici\u00f3n no es, desde mi punto de vista, m\u00e1s que un primer paso. No quiero que se disuelva esta oposici\u00f3n tan f\u00e9rtil; al contrario, quiero que ambos bloques luchen entre s\u00ed. De este modo evito alejarme de la tradici\u00f3n sin dejar de avanzar hacia el futuro con cada nueva obra\u201d.<\/p>\n<p>En el n\u00facleo central de este dilema, presente de un modo crucial en las tierras del sol naciente, se sit\u00faa el japon\u00e9s Toshio Hosokawa (Hiroshima, 1955), un compositor cuyo inter\u00e9s por la m\u00fasica se centr\u00f3 inicialmente en la tradici\u00f3n cl\u00e1sico-rom\u00e1ntica europea, sin que prestara una atenci\u00f3n sustantiva a las est\u00e9ticas orientales hasta entrar en contacto, a comienzo de los a\u00f1os setenta, con la obra del coreano Isang Yun, que le descubri\u00f3 el enorme bagaje preexistente en Asia, convirti\u00e9ndose desde 1976 en su maestro en Berl\u00edn. Continu\u00f3 Hosokawa estudios con Ferneyhough y Huber, que lo dirigieron hacia una nueva mirada a su Jap\u00f3n natal, descubriendo t\u00e9cnicas vocales como el sh\u014dmy\u014d, la noble cultura del gagaku o instrumentos como el sh\u014d, adem\u00e1s de ahondar en la investigaci\u00f3n para dotar de individualidad a las diferentes expresiones art\u00edstico-musicales del pasado nip\u00f3n. Este proceso condujo a Hosokawa a la adopci\u00f3n cada vez mayor de t\u00e9cnicas de origen japon\u00e9s, m\u00fasica en la que se constituye como una de las voces m\u00e1s reconocibles del presente, tratando con frecuencia los instrumentos occidentales con criterios derivados de la m\u00fasica de su pa\u00eds natal.<\/p>\n<p>El compacto que hoy comentamos, primero de una serie que el sello alem\u00e1n NEOS dedica a los conciertos de Toshio Hosokawa, nos sirve a la perfecci\u00f3n para profundizar en este sincretismo tan fecundo en la obra del japon\u00e9s. El Concierto para flauta \u2018Per-Sonare\u2019 (1988) es un magn\u00edfico ejemplo de lo antes mencionado. Primer concierto solista compuesto por Hosokawa, en \u00e9l se explota la sonoridad ancestral, at\u00e1vica, primordial, que posee la flauta, y que aparece de un modo transversal en tantas culturas del mundo. Hosokawa acerca la t\u00edmbrica de la flauta travesera europea al sonido del shakuhachi, la flauta de bamb\u00fa oriental, con su rudeza en la textura y su amalgama entre los sonidos del aliento a trav\u00e9s del soplido y del tono propiamente instrumental. Con todo, la dulzura de la flauta tambi\u00e9n est\u00e1 presente, como su profundidad y car\u00e1cter meditativo -que nos traer\u00e1 a la mente al nip\u00f3n Watazumido-Shuso en el film de Tarkovski Offret (Sacrificio, 1986)-, o pasajes en los que su agilidad y fraseos recuerdan al trino de los p\u00e1jaros. Esta referencia a la naturaleza es recurrente en Hosokawa, como el valor expresivo del eco, aqu\u00ed materializado a trav\u00e9s de dos grupos orquestales: \u2018Eco I\u2019 y \u2018Eco II\u2019, emplazados en el auditorio en la lejan\u00eda, por detr\u00e1s de los oyentes.<\/p>\n<p>Landscape III (1993), concierto para viol\u00edn y orquesta, comienza con pasajes de abigarradas texturas crom\u00e1ticas, con masas de car\u00e1cter espectral en fuerte consonancia que dibujan texturas sonoras densas al tiempo que transparentes, aportando una sensaci\u00f3n de nebulosa livianeidad que Hosokawa consigue a trav\u00e9s de los tratamientos heterof\u00f3nicos del sonido. Como nos se\u00f1ala Robert HP Platz, \u201csi la homofon\u00eda estuviera representada por la vertical y la polifon\u00eda por la horizontal, el m\u00e9todo heterof\u00f3nico de Hosokawa estar\u00eda exactamente por la diagonal\u201d. Ello da lugar a paisajes sugerentes, privados en cierto modo de evoluci\u00f3n, de apariencia est\u00e1ticos, aunque con gran vida. En el comienzo de Landscape III se hace dif\u00edcil no pensar en las bell\u00edsimas fotograf\u00edas rothkianas de Hiroshi Sugimoto, especialmente por lo que al trasfondo orquestal se refiere, y no tanto al aguerrido viol\u00edn solista, que va despertando a todo un campo sonoro, a un soundscape que se conforma como trasunto de un paisaje visual. Esta \u2018quietud m\u00f3vil\u2019 inicial pronto se ve alterada por sucesivos tsunamis, por una concatenaci\u00f3n de cl\u00edmax con crescendi din\u00e1micos e interv\u00e1licos muy marcados y pulsiones aceleradas de la percusi\u00f3n. El paisaje se hace, de este modo, convulso, como placas tect\u00f3nicas inestables en conflicto, llenas de crudeza tras disiparse la mayor homofon\u00eda inicial y aparecer un paisaje de proliferaciones verticales m\u00e1s crudas y violentas, que en lo t\u00e9cnico nos remiten a sus diversos Vertical Studies. S\u00f3lo el final del concierto, tras estas avalanchas sonoras, recupera la quietud y la sutilidad, a trav\u00e9s de unas percusiones que dibujan un paisaje desnudo, sereno y trascendental.<\/p>\n<p>Ans Meer (1999) es un arreglo para piano y orquesta del Concierto para saxof\u00f3n (1998-99) del propio Hosokawa. Su estructura resulta m\u00e1s difusa que la de los anteriores conciertos, y el car\u00e1cter del piano se encuentra amalgamado con el de la orquesta, con respecto a la cual funciona como otra de sus componentes \u2018verticales\u2019. Ans Meer nos invita a un viaje interior, relacionado con el concepto nip\u00f3n del sawari, del punto de contacto entre la naturaleza y el individuo, en este caso un piano y una orquesta que se funden, aun conservando una naturaleza propia que reconocemos en todo momento. Se trata, como dir\u00eda el bueno de Jean Genet, de encontrar el punto de fractura entre lo visible y lo intangible, colm\u00e1ndolo de poes\u00eda.<\/p>\n<p>Las versiones seleccionadas por NEOS me han parecido notables a nivel orquestal por lo que a &#8218;Per-Sonare&#8216; y Landscape III se refiere, y no tan perfecta en el caso de Ans Meer con la NDR, donde prefiero la interpretaci\u00f3n dirigida por Ken Takaseki para Kairos (0012172 KAI), aunque all\u00ed se trate de la realizaci\u00f3n original para saxof\u00f3n. Por lo que a los solistas se refiere, notables y eficaces como siempre Irvine Arditti y Bernhard Wambach -ambos dedicatarios de estas partituras-, y excelente Gunhild Ott en su concierto para flauta, que borda a lo largo de los muchos registros y modos que debe desarrollar durante los casi veinte minutos de la pieza. El compositor y director Robert HP Platz conduce estos conciertos con sapiencia, dada su larga relaci\u00f3n con la m\u00fasica de Hosokawa, un compositor al que conoce en profundidad. El sentido atmosf\u00e9rico y trascendental de sus obras, as\u00ed como la apuesta por el sincretismo que hemos venido se\u00f1alando, son audibles en este primer volumen, que esperamos tenga una continuaci\u00f3n pr\u00f3xima.<\/p>\n<p>Las tomas sonoras son muy limpias aunque algo alejadas si las comparamos con los registros orquestales para Kairos. Es una pena que no se hayan aprovechado las posibilidades del SACD para &#8218;Per-Sonare&#8216;, dado el trabajo de espacializaci\u00f3n que lleva a cabo Hosokawa detr\u00e1s del auditor, algo que en 5.1 se puede reproducir de un modo m\u00e1s fidedigno con los actuales sistemas surround. La presentaci\u00f3n del compacto es tan cuidada como acostumbra NEOS, y adem\u00e1s de material gr\u00e1fico que incluye ejemplos de partitura y fotos, adjunta tambi\u00e9n unas breves pero interesantes notas a cargo del propio Robert HP Platz.<\/p>\n<p>Paco Y\u00e1\u00f1ez<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_resmusica.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n23.10.2009<\/p>\n<p><b>Horizons lointains<\/b><\/p>\n<p>Le compositeur japonais Toshio Hosokawa nous avait enthousiasm\u00e9 avec sa pi\u00e8ce pour grand orchestre Circulating Ocean. Le label Neos propose judicieusement un album regroupant des concertos. Install\u00e9 \u00e0 Berlin, le compositeur est plus pr\u00e8s des formations, institutions et circuits de diffusions allemands que des milieux fran\u00e7ais, c\u2019est heureux pour lui, mais c\u2019est dommage pour nous car sa musique d\u00e9licate et raffin\u00e9e n\u2019est pas \u00e9loign\u00e9 d\u2019une certaine sensibilit\u00e9 latine et m\u00e9rite une \u00e9coute attentive.<\/p>\n<p>Dans la notice de pr\u00e9sentation, le compositeur insiste sur son int\u00e9r\u00eat pour le \u00ab gagaku \u00bb qu\u2019il a d\u00e9couvert lors de ses ann\u00e9es d\u2019\u00e9tudes \u00e0 Berlin aupr\u00e8s d\u2019Isang Yun. De cette pratique musicale, Hosokawa retient quelques figures rythmiques, m\u00e9lodiques et instrumentales qui donnent \u00e0 sa musique un c\u00f4t\u00e9 scintillant, ondoyant mais presque immobile et minimal. La musique d\u2019Hosokawa est travaill\u00e9e \u00e0 l\u2019extr\u00eame avec, au fil des \u00e9coutes, l\u2019\u00e9mergence de nombreux d\u00e9tails d\u2019instrumentation qui \u00e9voluent vers une explosion de couleurs froides mais suggestives du Japon lointain.<\/p>\n<p>Le concerto pour fl\u00fbte Per-Sonare (1988) est la premi\u00e8re partition concertante de l\u2019artiste. La fl\u00fbte est un pont entre le Japon et l\u2019Europe et Hosokawa se pla\u00eet \u00e0 faire sonner sa pi\u00e8ce avec de nombreuses r\u00e9miniscences de l\u2019orient. Les sons se fusionnent dans un paysage sonore vaporeux et auroral tout en explorant la spatialisation de l\u2019orchestre avec un dialogue entre deux groupes instrumentaux. L\u2019oreille \u00e9merveill\u00e9e est transport\u00e9e dans un univers enchanteur et po\u00e9tique.<\/p>\n<p>Cr\u00e9\u00e9 en 1993, Landscape III pour violon est, comme son nom l\u2019indique, une partie d\u2019un cycle pour diff\u00e9rents instruments. Cette pi\u00e8ce \u00e9volue vers une plus grande \u00e9conomie de moyens ; le discours est organis\u00e9 de part et d\u2019autre d\u2019une ligne horizontale : la partie soliste semble \u00eatre un roc granitique et brut dans un paysage orchestral luxuriant. Le concerto Ans Meer (1999) est une reprise du concerto pour saxophone et orchestre, cette pi\u00e8ce poursuit les recherches sonores du compositeur en les adaptant au piano.<\/p>\n<p>Comme le dit le compositeur : \u00ab la musique se doit d\u2019\u00eatre noble \u00bb, avec Hosokawa, elle l\u2019est indubitablement avec un cr\u00e9ateur au langage personnel, original et ensorcelant.Les artistes, tous allemands, habitu\u00e9s \u00e0 la musique contemporaine, livrent un service \u00ab sur-mesure \u00bb.<\/p>\n<p>Pierre-Jean Tribot<\/p>\n<p>Auszeichnungen &amp; Erw\u00e4hnungen:+<\/p>\n<h4><b>Clef de l&#8217;ann\u00e9e<\/b><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/clef_del%27annee_120.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><b>ResMusica.com<br \/>\n23.10.2009<\/b><\/p>\n<p><b>Horizons lointains<\/b><\/p>\n<p>Le compositeur japonais\u00a0<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Toshio_Hosokawa.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Toshio Hosokawa<\/a>\u00a0nous avait enthousiasm\u00e9 avec sa pi\u00e8ce pour grand orchestre Circulating Ocean. Le label Neos propose judicieusement un album regroupant des concertos. Install\u00e9 \u00e0 Berlin, le compositeur est plus pr\u00e8s des formations, institutions et circuits de diffusions allemands que des milieux fran\u00e7ais, c\u2019est heureux pour lui, mais c\u2019est dommage pour nous car sa musique d\u00e9licate et raffin\u00e9e n\u2019est pas \u00e9loign\u00e9 d\u2019une certaine sensibilit\u00e9 latine et m\u00e9rite une \u00e9coute attentive.<\/p>\n<p>Dans la notice de pr\u00e9sentation, le compositeur insiste sur son int\u00e9r\u00eat pour le \u00ab gagaku \u00bb qu\u2019il a d\u00e9couvert lors de ses ann\u00e9es d\u2019\u00e9tudes \u00e0 Berlin aupr\u00e8s d\u2019Isang Yun. De cette pratique musicale, Hosokawa retient quelques figures rythmiques, m\u00e9lodiques et instrumentales qui donnent \u00e0 sa musique un c\u00f4t\u00e9 scintillant, ondoyant mais presque immobile et minimal. La musique d\u2019Hosokawa est travaill\u00e9e \u00e0 l\u2019extr\u00eame avec, au fil des \u00e9coutes, l\u2019\u00e9mergence de nombreux d\u00e9tails d\u2019instrumentation qui \u00e9voluent vers une explosion de couleurs froides mais suggestives du Japon lointain.<\/p>\n<p>Le concerto pour fl\u00fbte Per-Sonare (1988) est la premi\u00e8re partition concertante de l\u2019artiste. La fl\u00fbte est un pont entre le Japon et l\u2019Europe et Hosokawa se pla\u00eet \u00e0 faire sonner sa pi\u00e8ce avec de nombreuses r\u00e9miniscences de l\u2019orient. Les sons se fusionnent dans un paysage sonore vaporeux et auroral tout en explorant la spatialisation de l\u2019orchestre avec un dialogue entre deux groupes instrumentaux. L\u2019oreille \u00e9merveill\u00e9e est transport\u00e9e dans un univers enchanteur et po\u00e9tique.<\/p>\n<p>Cr\u00e9\u00e9 en 1993, Landscape III pour violon est, comme son nom l\u2019indique, une partie d\u2019un cycle pour diff\u00e9rents instruments. Cette pi\u00e8ce \u00e9volue vers une plus grande \u00e9conomie de moyens ; le discours est organis\u00e9 de part et d\u2019autre d\u2019une ligne horizontale : la partie soliste semble \u00eatre un roc granitique et brut dans un paysage orchestral luxuriant. Le concerto Ans Meer (1999) est une reprise du concerto pour saxophone et orchestre, cette pi\u00e8ce poursuit les recherches sonores du compositeur en les adaptant au piano.<\/p>\n<p>Comme le dit le compositeur : \u00ab la musique se doit d\u2019\u00eatre noble \u00bb, avec Hosokawa, elle l\u2019est indubitablement avec un cr\u00e9ateur au langage personnel, original et ensorcelant.Les artistes, tous allemands, habitu\u00e9s \u00e0 la musique contemporaine, livrent un service \u00ab sur-mesure \u00bb.<\/p>\n<p>Pierre-Jean Tribot<\/p>\n<p><a title=\"ZIP-Archiv document, 4,8 MB\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/downloads\/album-infos\/NEOS_10716.zip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infopaket f\u00fcr Presse und Vertriebe\u00a0\u00bb<\/a><br \/>\n(ZIP-Archiv, 4,8 MB)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: Musik muss nobel sein \u00bbMusik muss nobel sein\u00ab \u2013 Toshio Hosokawa w\u00e4hlte einmal diesen Bekenntnissatz im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch, um sich von der \u00c4sthetik anderer Komponisten abzugrenzen. 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