{"id":3190,"date":"2008-11-30T12:32:52","date_gmt":"2008-11-30T12:32:52","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=3190"},"modified":"2023-01-08T18:42:37","modified_gmt":"2023-01-08T18:42:37","slug":"otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/","title":{"rendered":"Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age &#8211; Vergessene Moderne &#8211; La modernit\u00e9 oubli\u00e9e"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p><b>NEOKLASSISCHE MODERNE UND EXPRESSIVE KLASSIZIT\u00c4T<br \/>\n<\/b>Werke von Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnter Raphael,<br \/>\nWitold Lutoslawski, Darius Milhaud und Siegmund Schul<\/p>\n<p>Der Name\u00a0<b>OTTO SIEGL<\/b>\u00a0(1896\u20131978) ist heute allenfalls passionierten Rarit\u00e4tenj\u00e4gern noch am Rande gel\u00e4ufig. Der geb\u00fcrtige Grazer schrieb 1946, er spiele \u203aviel Kammermusik, wie die meisten Dirigenten und Komponisten haupts\u00e4chlich Bratsche. [\u2026] In den letzten Jahren habe ich viel Kammermusik geschrieben. Die letzten gro\u00dfen Werke konnten leider nicht mehr ver\u00f6ffentlicht werden. Es wird noch lange dauern, bis man sie wird herausgeben k\u00f6nnen. Das macht nichts, es pressiert ja nicht. So aktuell ist meine Musik ja nicht, dass sie in einigen Jahren nicht mehr passend w\u00e4re.\u2039<\/p>\n<p>Siegl war Sch\u00fcler von Egon Kornauth (einem gem\u00e4\u00dfigten sp\u00e4tromantischen Epigonen) und Roderich von Mojsisowicz. In fr\u00fchen Jahren wirkte er als Orchestermusiker in Wien und als Kapellmeister in Graz, sp\u00e4ter im nieders\u00e4chsischen Paderborn, dann an der K\u00f6lner Musikhochschule, wo er von 1942 bis Kriegsende das Hochschulorchester leitete. Nach dem Krieg kehrte er nach Graz zur\u00fcck und fand seine letzte Ruhest\u00e4tte in Wien.<\/p>\n<p>Die\u00a0<i>Duo-Sonate<\/i>\u00a0Op. 139 f\u00fcr Viola und Violoncello entstand 1945, wahrscheinlich f\u00fcr den eigenen Bedarf, in einer recht produktiven Schaffenszeit. Sp\u00e4testens in den Jahren danach galt sein Stil definitiv als altmodisch. Jene zeitlose und alle Tagesmoden ignorierende Kreuzung aus Sp\u00e4tromantik und Neobarock fand bei der Kritik wenig Verst\u00e4ndnis in einer Zeit, die auch bekannteren Meistern vergleichbarer Ausrichtung wie Heinz Schubert, Hans Brehme oder Mark Lothar kaum noch Respekt zollte. Mehr als ein halbes Jahrhundert musste vergehen, um der tonsprachlichen Vielfalt jener Zeit eine einigerma\u00dfen objektive \u00f6ffentliche W\u00fcrdigung jenseits ideologischer Fronten zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die\u00a0<i>Duo-Sonate<\/i>\u00a0ist, wie beispielsweise auch Siegls Streichquartette, ein sehr sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr anspruchsvolle Kammermusik, die ganz in der traditionellen Tonalit\u00e4t verwurzelt bleibt und aus deren Sogkr\u00e4ften ihre formbildende Dynamik bezieht. Die bewegten und t\u00e4nzerischen S\u00e4tze sind dezidiert nach barocken Topoi ausgef\u00fchrt, die getragenen S\u00e4tze zutiefst der wehm\u00fctig verklingenden Nachromantik verbunden. Siegls harmonischer Einfallsreichtum und seine kontrapunktische Beh\u00e4ndigkeit sind bemerkenswert \u2013 seine Werke k\u00f6nnten im heutigen, post-ideologischen Konzertleben durchaus ihren Platz finden.<\/p>\n<p>Die Karriere von\u00a0<b>REBECCA CLARKE<\/b>\u00a0(1886\u20131979) als au\u00dferordentliche Solobratschistin und begabte Komponistin war auffallend kurz und zeitweise sehr glanzvoll. Den H\u00f6hepunkt ihrer Laufbahn markiert ihre\u00a0<i>Sonate f\u00fcr Viola und Klavier<\/i>\u00a0von 1919, mit der sie unter einem Pseudonym auf einem Kompositionswettbewerb in Pittsfield (Massachusetts) den Zweiten Preis (nach Ernest Blochs Sonate) holte. Mit dieser Sonate hat sie sich einen festen Platz im Repertoire der Bratschisten in aller Welt gesichert.<\/p>\n<p>Als reisende Kammermusik-Virtuosin schrieb sie die Werke f\u00fcr die eigenen Auff\u00fchrungen.<br \/>\nGeboren in Harrow bei London, hatte Rebecca Clarke als Kompositionsstudentin bei Charles Villiers Stanford eine grundsolide, konservativ ausgerichtete Ausbildung genossen, die ihrer Tonsprache dauerhaften Halt in der Tradition gab. Sie blieb dabei f\u00fcr vielerlei Einfl\u00fcsse \u2013 zumal impressionistischer F\u00e4rbung \u2013 empf\u00e4nglich und hat in ihren besten Werken einen sehr reinen, einfachen und verhalten schw\u00e4rmerischen Ausdruck gefunden.<\/p>\n<p>1916 \u00fcbersiedelte sie in die USA, 1924 zur\u00fcck nach London, und mit Ausbruch des 2. Weltkriegs lie\u00df sie sich endg\u00fcltig in der Neuen Welt nieder. Sie heiratete 58-j\u00e4hrig den gleichaltrigen Pianisten James Friskin und stellte fortan ihre musikalischen Aktivit\u00e4ten fast vollst\u00e4ndig ein. Nie hat Rebecca Clarke die martialischen Erziehungsmethoden ihres Vaters verwunden, in sp\u00e4ten Jahren verarbeitete sie ihr Trauma in der Autobiographie \u203aI had a father too\u2039.<\/p>\n<p><i>Lullaby and Grotesque<\/i>\u00a0tauchten erstmals am 13. Februar 1918 in einem Konzertprogramm in der Aeolian Hall in New York auf, gespielt von Rebecca Clarke und ihrer Cellopartnerin May Mukle. Entstanden ist das kleine Werk nicht lange vorher, und es atmet jene elegante Weltl\u00e4ufigkeit, in welcher britische und franz\u00f6sische Vorz\u00fcge eine nat\u00fcrliche Verbindung eingehen.<\/p>\n<p>Unter allen Bratsche spielenden Komponisten war\u00a0<b>PAUL HINDEMITH<\/b>\u00a0(1895\u20131963) der ber\u00fchmteste, kraftvollste und einflussreichste. Das Repertoire f\u00fcr sein Instrument ist heute undenkbar ohne seine substantiellen Beitr\u00e4ge. 1937 erschien der theoretische erste Teil von Hindemiths \u203aUnterweisung im Tonsatz\u2039 im Druck. Darin schreibt der ehemalige Sch\u00fcler Arnold Mendelssohns: \u00bbIch habe den \u00dcbergang aus konservativer Schulung in eine neue Freiheit vielleicht gr\u00fcndlicher erlebt als irgendein anderer. Das Neue musste durchschritten werden, sollte seine Erforschung gelingen; dass diese weder harmlos noch ungef\u00e4hrlich war, wei\u00df jeder, der an der Eroberung beteiligt war.<\/p>\n<p>Weder wurde die Erkenntnis auf geradem Wege errungen, noch ging es ohne St\u00f6rungen ab. Heute scheint es mir, als sei das Gebiet \u00fcbersichtlich geworden, als sei die geheime Sprache der T\u00f6ne erlauscht.\u00ab Hindemith bemerkte, dass sich an seinen Werken \u00bbdie Verwirklichung der in diesem Buche vorgetragenen Absichten \u00fcber die Technik des Tonsatzes am besten verfolgen\u00ab lasse. Das gilt selbstredend auch f\u00fcr die Werke, die schon einige Jahre vor Abschluss der \u203aUnterweisung\u2039 entstanden sind.<\/p>\n<p>Als Hindemith im Januar 1934 in London f\u00fcr \u203aHis Master\u2019s Voice\u2039 mit Szymon Goldberg und Emanuel Feuermann Aufnahmen seiner Kammermusik machte, komponierte er am Morgen vor einer Aufnahme das vorliegende\u00a0<i>Duett<\/i>\u00a0f\u00fcr Viola und Violoncello als L\u00fcckenf\u00fcller f\u00fcr die Plattenaufnahme. So schnell ging das: \u00bbMeiner Ansicht nach muss der Komponist von mechanischen Vorrichtungen jeder Art v\u00f6llig unabh\u00e4ngig sein. [\u2026] Musiker haben nicht deshalb so viel komponiert, weil sie es wollten, sondern weil der Zwang zu komponieren unwiderstehlich ist.\u00ab<\/p>\n<p>Der Berliner\u00a0<b>G\u00dcNTER RAPHAEL<\/b>\u00a0(1903\u20131960) studierte Komposition bei Robert Kahn und Arnold Mendelssohn und schuf fr\u00fch vortreffliche Werke, die von f\u00fchrenden Musikern wie dem Busch Quartett oder Wilhelm Furtw\u00e4ngler (1926 Urauff\u00fchrung der\u00a0<i>1. Symphonie<\/i>\u00a0in Leipzig) aufgef\u00fchrt wurden. Ab 1926 war Raphael selbst als Kompositionslehrer t\u00e4tig. Im Dritten Reich wurde er als \u203aHalbjude\u2039 mit einem Auff\u00fchrungsverbot belegt und infizierte sich mit Tuberkulose, was ihn f\u00fcr den Rest seines recht kurzen Lebens schw\u00e4chte.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg bekommt er nur relativ unbedeutende Stellen. Manche gro\u00dfe Musiker, wie beispielsweise Sergiu Celibidache, der mit den Berliner Philharmonikern Raphaels\u00a0<i>4. Symphonie<\/i>\u00a0auff\u00fchrt, interessieren sich f\u00fcr sein Schaffen, doch die modernistischen Tagesmoden \u00fcberschatten sein Wirken nachhaltig. Erst 1957, drei Jahre vor seinem Tod, wird er als Kompositionslehrer und Professor f\u00fcr Kirchenmusik an die K\u00f6lner Musikhochschule berufen. Er hat ein stattliches \u0152uvre mit gro\u00dfartigen instrumentalen und vokalen Werken (viel Kirchenmusik) hinterlassen, das es heute noch zu entdecken gilt.<\/p>\n<p>Das\u00a0<i>Duo f\u00fcr Viola und Violoncello<\/i>\u00a0entstand 1941 in Meiningen \u2013 in schwerer Zeit \u203ainnerer Emigration\u2039. Es ist einerseits eine innige Huldigung an Bach, den Gro\u00dfmeister des zeitlosen Kontrapunkts, andererseits ein architektonisch weit geschwungenes, zutiefst beseeltes Dokument neuer Klassizit\u00e4t, die in ihrem Bekenntnischarakter eines innigeren Geistes Kind ist als die verspielte Sachlichkeit des Neoklassizismus.<\/p>\n<p>Bevor er als Hauptvertreter der polnischen Avantgarde die musikalische Welt mit aleatorischen Experimenten wie seiner\u00a0<i>2. Symphonie<\/i>\u00a0oder dem\u00a0<i>Streichquartett<\/i>\u00a0beeindruckte, war der Warschauer\u00a0<b>WITOLD LUTOSLAWSKI<\/b>\u00a0(1913\u20131994) ein aus der Tradition gewachsener Revolution\u00e4r. Als er f\u00fcnf Jahre alt war, wurde sein Vater von den Bolschewiki hingerichtet. Mit f\u00fcnfzehn Jahren war er Kompositionssch\u00fcler von Witold Maliczewski.<\/p>\n<p>An die \u00d6ffentlichkeit trat er 1939 mit seinen\u00a0<i>Symphonischen Variationen<\/i>. Nach der Auff\u00fchrung seiner\u00a0<i>1. Symphonie<\/i>\u00a01947 war sein Schaffen bei den Kulturbeh\u00f6rden wegen zu avancierter Tonsprache unerw\u00fcnscht, doch durch die Verwendung folkloristischer Elemente gelang es ihm, wieder offizielle Akzeptanz zu finden \u2013 bis hin zum grandiosen, andauernden Erfolg seines\u00a0<i>Konzerts f\u00fcr Orchester<\/i>. Die\u00a0<i>Bukoliki<\/i>\u00a0(Hirtenweisen) schrieb er 1952 f\u00fcr Klavier solo und brachte sie selbst zur Urauff\u00fchrung. Sie basieren auf volkst\u00fcmlichen Weisen, die Wladyslaw Skierokowski gesammelt hatte.<\/p>\n<p>1962 bearbeitete Lutoslawski das Werk im Auftrag von William Primrose und Mstislav Rostropovitch f\u00fcr Viola und Violoncello \u2013 zu einer Zeit, als er sich l\u00e4ngst von traditionellen Notationsmethoden entfernt hatte und an vorderster Front die Moderne repr\u00e4sentierte, zugleich jedoch r\u00fcckschauend bekannte: \u00bbWenn ich diese (fr\u00fchen) Werke betrachte, sch\u00e4me ich mich ihrer nicht.\u00ab<\/p>\n<p>Was Hindemith f\u00fcr die Deutschen, war der in Marseille geborene\u00a0<b>DARIUS MILHAUD<\/b>\u00a0(1892\u20131974) f\u00fcr die Franzosen. Er war eine h\u00f6chst produktive, technisch \u00fcberlegene, musikantische Frohnatur. Dabei sprachen die \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde nicht f\u00fcr so viel Lebensfreude, litt er doch seit den zwanziger Jahren unter schwerem Rheumatismus, wodurch er zun\u00e4chst gezwungen war, an Kr\u00fccken zu gehen und schlie\u00dflich an den Rollstuhl gefesselt war. Die ihn kannten, berichteten, es habe keinen freundlicheren Menschen gegeben als ihn.<\/p>\n<p>Auch hat niemand sonst mit solcher Eleganz und anmutiger Nat\u00fcrlichkeit die Bitonalit\u00e4t (gleichzeitiges Agieren in zwei einander widersprechenden Tonarten) kultiviert. Mit Werken wie\u00a0<i>Le b\u0153uf sur le toit<\/i>\u00a0(1919),\u00a0<i>Saudades do Brazil<\/i>\u00a0(1921) und\u00a0<i>La Cr\u00e9ation du monde<\/i>\u00a0(1923) hat er \u203aMein Hut der hat drei Ecken\u2039-Musik, Samba und Jazz in fesselnder, bezaubernder Manier zu Basisingredienzien von Orchesterhits f\u00fcr den Konzertsaal fusioniert. Das alles geschieht mit einer unvergleichlichen M\u00fchelosigkeit und Gewandtheit, den H\u00f6rer ber\u00fchrend, bewegend und umschmeichelnd mit spritziger Vitalit\u00e4t, feinem Humor und zarter Poesie.<\/p>\n<p>Wie Hindemith lehrte Milhaud nach dem 2. Weltkrieg weitgehend in den USA. An der 1947 gegr\u00fcndeten Music Academy of the West hatte Milhaud u.a. zwei Kompositionssch\u00fcler: Murray Adaskin (1906\u20132002, Bratscher) und Jim Boll\u00e9 (geboren 1931, Cellist), f\u00fcr die er 1959 die klassisch dreis\u00e4tzige\u00a0<i>Sonatine<\/i>\u00a0Op. 378 f\u00fcr Viola und Violoncello schrieb. Er liebte die kontrapunktischen Kunstst\u00fccke, wie in seinem\u00a0<i>Streichoktett<\/i>, das auch als zwei getrennt voneinander gespielte Quartette dargeboten werden kann. In der\u00a0<i>Sonatine<\/i>\u00a0findet in der Mitte des Kopfsatzes ein Stimmtausch statt, dieselbe Prozedur l\u00e4uft unter umgekehrten Vorzeichen noch einmal identisch ab. Innig und vertr\u00e4umt schwebt der langsame Mittelsatz, und das Finale hat beinahe L\u00e4ndler-Charakter.<\/p>\n<p><b>SIEGMUND SCHUL<\/b>\u00a0(geboren 1916 in Chemnitz, gestorben 1944 in Terez\u00edn\/Theresienstadt) ist ein tragischer Fall. Seine Eltern stammten aus Galizien (heute zwischen Polen und der Ukraine aufgeteilt) und pflegten das Brauchtum der osteurop\u00e4ischen Juden. 1933 floh er vor den Nationalsozialisten nach Prag. Ab 1937 hatte er u.a. Unterricht bei Alois H\u00e1ba. Im selben Jahr kommt in Prag sein\u00a0<i>Sextett<\/i>\u00a0zur erfolgreichen Urauff\u00fchrung. Er lernt den \u00e4lteren Kollegen Viktor Ullmann kennen und heiratet. 1941 werden er und seine j\u00fcdische Frau nach Terez\u00edn deportiert (Ullmann folgt 1942), wo Siegmund Schul am 2. Juni 1944 an Tuberkulose stirbt. Im Nachruf auf seinen Freund stellte Ullmann fest: \u00bbWir haben in Schul eine wirkliche Pers\u00f6nlichkeit verloren, eine wirklich strebende K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeit.\u00ab<\/p>\n<p>In Prag setzte sich Schul intensiv mit j\u00fcdischer Musik auseinander und arbeitete bis zu seiner Deportation an einer Sammlung \u00fcberlieferter Prager Synagogalges\u00e4nge. Er komponierte in Terez\u00edn ein verschollenes\u00a0<i>Divertimento ebraico<\/i>\u00a0und die\u00a0<i>Chassidischen T\u00e4nze<\/i>\u00a0f\u00fcr Viola und Violoncello, die im Lager w\u00e4hrend der sogenannten \u203aFreizeitveranstaltungen\u2039 zur Auff\u00fchrung kamen. Als Schul starb, gingen seine Manuskripte in den Besitz Viktor Ullmanns \u00fcber. 1944 wurde Ullmann nach Auschwitz abtransportiert und ermordet. Nach der Befreiung nahm sich der Chronist H.G. Adler der herrenlosen Materialien an, die so auf wunderbare Weise das grausame Schicksal ihrer Sch\u00f6pfer \u00fcberleben konnten.<\/p>\n<p>Christoph Schl\u00fcren<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p><b>Keepsake of Modern Age<br \/>\nVergessene Moderne<br \/>\nLa modernit\u00e9 oubli\u00e9e<br \/>\n<\/b>Works for viola and violoncello<\/p>\n<p><b>Otto Siegl<\/b>\u00a0(1896\u20131978)<br \/>\n<b>Duo-Sonate<\/b>\u00a0Op. 139 (1945) 15:44<br \/>\n[01] Largo ma non troppo 03:27<br \/>\n[02] Allegro risoluto 03:02<br \/>\n[03] Improvisation \u00fcber ein franz\u00f6sisches Liedchen. Andantino 04:38<br \/>\n<span id=\"flash1\"><\/span><\/p>\n<p>[04] Interludium. Adagio 01:24<br \/>\n[05] Kehraus. Presto 03:13<\/p>\n<p><b>Rebecca Clarke<\/b>\u00a0(1886\u20131979)<br \/>\n<b>Lullaby and Grotesque<\/b>\u00a0(1916) 05:44<br \/>\n[06] 1. Lullaby 02:47<br \/>\n[07] 2. Grotesque 02:57<br \/>\n<span id=\"flash2\"><\/span><\/p>\n<p><b>Paul Hindemith<\/b>\u00a0(1895\u20131963)<br \/>\n[08]\u00a0<b>Duett<\/b>\u00a0(1934) 04:47<br \/>\n<span id=\"flash3\"><\/span><\/p>\n<p><b>G\u00fcnter Raphael<\/b>\u00a0(1903\u20131960)<br \/>\n<b>Duo f\u00fcr Viola und Violoncello<\/b>\u00a0Op. 47\/4 (1941) 15:40<br \/>\n[09] I. Invention. M\u00e4\u00dfig langsam 04:35<br \/>\n<span id=\"flash4\"><\/span><\/p>\n<p>[10] Entschieden, etwas gemessen, dabei energisch 02:29<br \/>\n[11] II. Fantasie. Getragen 02:27<br \/>\n[12] Sehr flie\u00dfend und gleichm\u00e4\u00dfig 06:09<\/p>\n<p><b>Witold Lutoslawski<\/b>\u00a0(1913\u20131994)<br \/>\n<b>Bukoliki<\/b>\u00a0(1952\/1962) 06:42<br \/>\n[13] I. Allegro vivace\u00a0 01:12<br \/>\n[14] II. Allegretto sostenuto, poco rubato 01:09<br \/>\n[15] III. Allegro molto 00:45<br \/>\n[16] IV. Andantino 02:13<br \/>\n<span id=\"flash5\"><\/span><\/p>\n<p>[17] V. Allegro marciale 01:23<\/p>\n<p><b>Darius Milhaud<\/b>\u00a0(1892\u20131974)<br \/>\n<b>Sonatine pour alto et violoncelle<\/b>\u00a0Op. 378 (1959) 17:11<br \/>\n[18] I. Vif 03:58<br \/>\n[19] II. Mod\u00e9r\u00e9 08:35<br \/>\n<span id=\"flash6\"><\/span><\/p>\n<p>[20] III. Gai 04:38<\/p>\n<p><b>Siegmund Schul<\/b>\u00a0(1916\u20131944)<br \/>\n<b>2 Chassidische T\u00e4nze<\/b>\u00a0Op. 15 (1941\/1942) 04:09<br \/>\n[21] I. Allegro moderato 01:26<br \/>\n[22] II. Allegretto 02:43<br \/>\n<span id=\"flash7\"><\/span><\/p>\n<p>total time 70:14<\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Julia_Rebekka_Adler.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Julia Rebekka Adler<\/a><\/b>, viola<br \/>\n<b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Thomas_Ruge.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Thomas Ruge<\/a><\/b>, violoncello<\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_klassik_heute.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n25.03-2010<\/p>\n<p><b>Keepsake of Modern Age<br \/>\nWorks for Viola and Violoncello<\/b><\/p>\n<p>Man mu\u00df mit Wiederentdeckungen angesichts eines best\u00e4ndig wachsenden Repertoires bei gleichzeitiger Verknappung der Ressourcen eher vorsichtig sein \u2013 die scheinbar bekannten Klassiker sollen ja nicht verdr\u00e4ngt werden zugunsten eines Bodensatzes, der \u2013 wie politisch inkorrekt das auch klingen mag \u2013 in vielen F\u00e4llen wohl auch zu Recht vergessen wurde. Doch dieses Album mit dem Titel \u201eVergessene Moderne\u201c, f\u00fcr das die Bratscherin Julia Rebekka Adler und der Violoncellist Thomas Ruge gleich sieben scheinbar bekannte und heutezutage fast unbekannte Komponisten versammelt haben, verdient weite Beachtung. Dies liegt zum einen an der hier pr\u00e4sentierten Besetzung von Viola und Violoncello, welche noch seltener ist als das schon exotische Gespann von Violine und Violoncello, zum anderen aber auch an der komplexen Gestalt des hier als modern bezeichneten Komponierens, welches neben dem bekannten Aspekt der Avantgarde eher das erg\u00e4nzende, oft aber unterdr\u00fcckte Moment handwerklicher Sicherheit und damit mittelbar auch des Traditionsbezuges verdeutlicht.<\/p>\n<p>Besonders verdienstvoll sind hierbei die vorgestellten Werke der unbekannten Komponisten, welche zeigen, da\u00df die Moderne \u2013 im Gegensatz dann zur darauffolgenden Epoche \u2013 auch in wenig prominenten Figuren noch \u00fcber vorzeigbare handwerkliche Standards verf\u00fcgte. So beherrschte Otto Siegl (1896 \u2013 1978) seinen Kontrapunkt wirklich, wie seine Duo-Sonate op. 139 in ihrem Ausgestalten tonaler Linien eindr\u00fccklich zeigt; seine vers\u00f6hnlich wirkende Tonalit\u00e4t, selbst volksmusikalisch wirkende Ankl\u00e4nge resultieren aus der sauberen Stimmf\u00fchrung. Eine Spielmusik, sicher, aber eine, in welcher sich 1945 das Komponieren zun\u00e4chst wieder auf das reine Material besann.<\/p>\n<p>Die zwei Charakterst\u00fccke Rebecca Clarkes (1886 \u2013 1979), Lullaby and Grotesque, sind eher romantisch gestimmt und nicht ohne kleine Anleihen an Richard Strauss verfa\u00dft; bei diesen Miniaturen aber \u00fcberrascht, wie die Komponistin, Sch\u00fclerin von Stanford, stellenweise durch Doppelgriffe den Eindruck eines weitaus gr\u00f6\u00dferen Ensembles erreicht. Vom linear denkenden Otto Siegl und dem eher akkordischen Arbeiten Rebecca Clarkes hebt sich wiederum das Duo op. 47\/4 des Berliners G\u00fcnter Raphael ab, weil bei ihm der \u00fcberlegen beherrschte Kontrapunkt mit untergr\u00fcndiger Aggressivit\u00e4t und spitzen T\u00f6nen, unter Auslotung s\u00e4mtlicher spieltechnischer M\u00f6glichkeiten von pizzicato bis sul ponticello, deutlich charakteristisch eingef\u00e4rbt wird. Vergleichbar dazu werden Lutoslawskis f\u00fcnf kurze Studien Bukoliki vorgestellt, in welcher hart gegeneinander gesetzte Rhythmen eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen als die Mehrgriffigkeit. Die Pointiertheit Raphaels und Lutoslawskis machen dann im direkten Vergleich st\u00e4rkeren Effekt als Hindemiths Duett, das sich offen modernistischer gibt, aber ein wenig zerstreut wirkt \u2013 und freilich auch in sehr kurzer Zeit als Gelegenheitswerk entstanden war. Im wohl bekanntesten St\u00fcck dieses Albums, der Sonatine op. 378 von Darius Milhaud, wird viel mit Einstimmigkeit, also dem Alternieren der Instrumente, gearbeitet. Einen geradezu meisterlichen Ausklang stellen die beiden winzigen, zusammen gerade einmal vier Minuten langen Chassidischen T\u00e4nze des im KZ Theresienstadt gestorbenen Chemnitzers Siegmund Schul.<\/p>\n<p>Julia Rebekka Adler und Thomas Ruge sind Solisten bei den M\u00fcnchner Philharmonikern und spielen diese St\u00fccke mit viel Klangsinnlichkeit, nicht etwa pastos, wie solistisch auftretende Orchestermusiker oft spielen, aber auch nicht allzu spitz. Hinweisen mu\u00df man auch auf die ausgezeichnete Kommentierung dieser sorgf\u00e4ltig gestalteten Edition durch Christoph Schl\u00fcren, einen ausgewiesenen Experten f\u00fcr vergessene Musik.<\/p>\n<p>Michael B. Wei\u00df<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_fanfare.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n02\/2010<\/p>\n<p><b>WEINBERG\/KEEPSAKE OF MODERN AGE<\/b><\/p>\n<p>Julia Rebekka Adler has been playing viola since she was barely big enough to manage an instrument of its size. Born in Heidelberg, Germany, in 1978, she studied with Kim Kashkashian, Johannes L\u00fcthy, and Wolfram Christ at the Musikhochschule Freiburg, went on to take master classes with Walter Levin and Yuri Bashment, and completed her training with Hartmut Rohde at the Universit\u00e4t der K\u00fcnste Berlin. Having won numerous prizes, Adler is today counted among the top viola players on the scene, holding posts in the Munich Philharmonic, the Viardot Piano Quartet, and Berlin\u2019s Solistenoktett. Her recordings thus far are few, and, but with one exception, a Hoffmeister concerto, devoted to 20th-century composers.<\/p>\n<p>As the first of the two above headnotes would suggest, Adler has taken a special interest in Mieczys\u0142aw Weinberg (1919\u20131996), whose name may also be found in alternate spellings as Moisey Vainberg and Moisey Samuilovich Vaynberg. Of Polish-Jewish origin, Weinberg, who lost most of his family in the Holocaust, escaped to the Soviet Union\/Russia in 1939, remaining there until his death. He is considered by some to be the third great Soviet composer after Prokofiev and Shostakovich, but others have criticized his work as derivative and damaging, not only to his own reputation but to that of Shostakovich, of whose music Weinberg\u2019s can be uncomfortably imitative. Alexander Ivashkin, cellist and Chair of Performance Studies and Director of the Centre for Russian Music and London\u2019s Goldsmiths University, slammed Weinberg, charging that \u201chis works only served to kill off Shostakovich\u2019s music, to cover it over with a scab of numerous and bad copies.\u201d And Thure Adler, Julia\u2019s husband and unofficial manager, in referring to Weinberg\u2019s viola sonatas, admitted that they \u201cdo not qualify as easy listening.\u201d But others, including Hartmut Rohde, called Julia\u2019s recordings \u201ca once-in-a-hundred-year\u2019s event for the world of the viola;\u201d and Andreas Reiner, professor of violin and first chair of the Rosamunde Quartet called the recordings \u201ca musical mighty deed.\u201d\u00a0 In the end, with whichever side one chooses to make camp, the large body of Weinberg\u2019s work, which includes 22 symphonies and 17 string quartets, cannot be ignored; and indeed it hasn\u2019t been by a number of companies that have recorded many of his works. If you are a regular visitor to archivemusic.com, you will find Weinberg listed under Vainberg.<\/p>\n<p>The 1945 Sonata for Clarinet and Piano, played here in transcription for viola, is a fairly early work by the 26-year-old composer, and is, of the works recorded on these discs, the most clearly imitative of Shostakovich, as well as the most easily assimilated by the ear on a first hearing. As many years as the composer had been alive in 1945 would pass before he wrote his first sonata for viola solo in 1971. The three additional solo sonatas would follow in 1978, 1982 and 1983, and are among his later to late works.<\/p>\n<p>As with all such compositions for solo string instruments\u2014from Biber and Bach to Reger and Ysa\u00ffe\u2014Weinberg\u2019s scores present thorny technical challenges to the player in terms of double-stopping, awkward fingerings and bowings, and tricky string crossings. To the listener, they can present challenges as the ear tries to sort out melodic strands and harmonic implications. On both counts, I found Weinberg\u2019s essays for solo viola no more or less daunting than Reger\u2019s Suites for Solo Viola or Ysa\u00ffe\u2019s Sonatas for Solo Violin. To be sure, Weinberg\u2019s harmonic palette relies heavily on sharply clashing minor seconds, major sevenths, and other dissonant constructs, such that after repeated exposure the ear comes to accept them as being consonantly stable, thereby allowing phrases and, in some cases movements, to end on cadences that would ordinarily be considered unresolved in traditional tonal harmony\u2014the phrase ending on a minor seventh double-stop, E-D, in measure 19 of the first sonata\u2019s first movement being one example.<\/p>\n<p>It would be a stretch, however, to pin Weinberg with the label avant-garde. His music may be freely tonal, but it is not in the atonal style of Schoenberg, nor does it fall into any readily classifiable mid- to later 20th-century \u201cism.\u201d Much about it is Russian in the way that Shostakovich is Russian\u2014dark, brooding, and at times bitter, ironic, and mocking. If I had to put Weinberg into historical context, I\u2019d say that he and Galina Ustvolskaya (also b. 1919) were in the first flank of post-Shostakovich Soviet modernist composers that gave rise to the likes of Boris Tchaikovsky (1925\u20131996), Denisov (1929\u20131996), Gubaidulina (b. 1931), Schnittke (1934\u20131998), Kancheli (b. 1935), Silvestrov (b. 1937), and Tischenko (b. 1939).<br \/>\nFyodor Druzhinin (1932\u20132007), whose name may not be as familiar as some of those cited above, may nonetheless be included among them. His primary career pursuit, however, was that of violist who replaced Vadim Vasilyevich Borisovsky as a member of the Beethoven Quartet in 1964. It was Druzhinin for whom Weinberg wrote his Sonata for Viola Solo No. 1, and it was Druzhinin who edited and published the score and recorded it for LP. His own Sonata for Viola Solo heard here is much in the same vein as Weinberg\u2019s solo sonatas.<\/p>\n<p>Julia Adler\u2019s viola is not identified, but on its C and G strings it produces a tone of such amplitude and fullness that one might be fooled into thinking it was a cello, while even in the highest reaches of its A string there is never the slightest hint of that pinched, nasal quality that can blanch the instrument\u2019s sound. But the viola doesn\u2019t play itself, and for these truly astonishing and magnificent performances, Adler must be given her due. I would have to agree with the above-quoted Andreas Reiner called Adler\u2019s performances \u201ca musical mighty deed.\u201d<\/p>\n<p>The second headnoted album, titled \u201cKeepsake of Modern Age,\u201d is all over the musical map, and may possibly appeal to more catholic tastes. Despite the disc\u2019s title, and the fact that all of the pieces on it do indeed date from the 20th-century, not all are \u201cmodern\u201d in the sense that is usually attributed to that label. For example, the CD opens with a Duo-Sonate for viola and cello by Otto Siegl (1896\u20131978). It\u2019s a five-movement \u201cneo-Baroquish\u201d suite-like affair that contains some very lovely and expressive Romantic writing. The composer is even quoted as having said, \u201cMy music is not actually \u2018modern\u2019 as such, and will be just as valid in years to come.\u201d Like the mute swan that only upon death \u201csang once and thus he sang no more,\u201d Siegl seems not to have been heard from again. Very little is known of him, other than the fact that he was born in Graz, Austria, and served as the town orchestra\u2019s concertmaster before he moved to Cologne where he taught at the conservatory and conducted the orchestra there from 1942 until the end of the war. I wasn\u2019t able to find much information on Siegl beyond that which Christoph Schl\u00fcren\u2019s booklet note offers. But what I did discover on my own was that Siegl wrote an opera, several oratorios, three symphonies, two concertos, one for piano and one for violin, several miscellaneous orchestral works, five string quartets, and a number of songs. Yet nothing of his output other than this duo for viola and cello is listed. Artists and record company execs, are you paying attention? Here is fertile soil for tilling.<br \/>\nThe other two unfamiliar composers here are G\u00fcnter Raphael (1903\u20131960) and Siegmund Schul (1916\u20131944). Raphael had a bit more of a run. His first symphony was premiered by Furtw\u00e4ngler in Leipzig in 1926, and one of his star pupils was Kurt Hessenberg. But being declared a half-Jew in Nazi Germany didn\u2019t help his career. Nonetheless, Raphael managed to compose five symphonies, concertos for violin and organ, half-a-dozen string quartets, and a considerable volume of chamber music for various combinations of instruments. A handful of his works have been recorded.<br \/>\nSchul was not so lucky. Born in the Saxon town of Chemnitz, he moved to Prague, where he befriended composers Alois Haba and Viktor Ullmann. Schul\u2019s output, however, is small; for in 1941 he was deported to the Theresienstadt concentration camp, where he died three years later at the age of 28.<\/p>\n<p>The remaining composers on the disc are of a familiarity that their bios needn\u2019t be elaborated. Nor are any of the pieces chosen here\u2014not even Bukoliki by Lutos\u0142awski, a composer usually associated with the Polish avant-garde\u2014of an uncompromisingly modernistic bent. Some, in fact, like Rebecca Clarke\u2019s Lullaby and moments from Raphael\u2019s Duo are infused with a great deal of Romantic passion, while Milhaud\u2019s Sonatine and Schul\u2019s Chassidic Dances are thoroughly charming and delightful.<\/p>\n<p>Once again, Julia Adler rises to the occasion, turning out some of the most gorgeous viola playing to be had on disc, and every bit her match is cellist Thomas Ruge. Also deserving of honorable mention is pianist Jascha Nemstov who accompanies Adler on the Weinberg album in the transcription of the clarinet sonata for viola and piano. The Neos CDs are beautifully recorded, presenting the players in exceptionally crisp, clean sound. Admittedly, the Weinberg works will take a little effort to come to terms with, but are bound to be worth it in the end. Both of these releases receive strong recommendations.<\/p>\n<p>Jerry Dubins<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_musicalifeiten_nl.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n01\/2010<\/p>\n<p><b>VERGETEN MODERNEN: ALTVIOOL\/CELLO DUO&#8217;S<\/b><\/p>\n<p>Onder de titel Keepsake of modern age biedt het Duitse label op basis van opnamen van de Deutschlandfunk een omnibus van hier waarschijnlijk zelfs bij menige altist en cellist onbekende werken van bekende en haast onbekende componisten. Gemeen hebben ze dat ze op Milhaud\u2019s Sonatine uit 1959 na alle in de eerste helft van de twintigste eeuw werden geschreven. Aardig zijn vooral Rebecca Clarke\u2019s Lullaby and Grotesque en Lutoslawski\u2019s Bukoliki. Substanti\u00ebler zijn de ook boeiende werken van Siegl, Raphael en Milhaud. De warme klanken van een gelukkig niet zanderig klinkende alt en een gulle cello vallen aangenaam op het oor. De muziekjes spreken onmiddellijk aan, zijn in gangbaar idioom geschreven, voortreffelijk uitgevoerd en opgenomen. Een leuke cd om bij brokjes tegelijk te genieten en misschien een inspiratiebron voor alt- en cellostudenten, op zoek naar minder voor de hand liggend moois.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: NEOKLASSISCHE MODERNE UND EXPRESSIVE KLASSIZIT\u00c4T Werke von Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnter Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud und Siegmund Schul Der Name\u00a0OTTO SIEGL\u00a0(1896\u20131978) ist heute allenfalls passionierten Rarit\u00e4tenj\u00e4gern noch am Rande gel\u00e4ufig. Der geb\u00fcrtige Grazer schrieb 1946, er spiele \u203aviel Kammermusik, wie die meisten Dirigenten und Komponisten haupts\u00e4chlich Bratsche. [\u2026] In den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":3191,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}}},"product_brand":[],"product_cat":[879,26],"product_tag":[],"class_list":{"0":"post-3190","1":"product","2":"type-product","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"product_cat-violoncello","7":"product_cat-zeitgenossische-musik","8":"pa_artikelnummer-neos-10805","9":"pa_brand-neos-music","10":"pa_ean-732","11":"desktop-align-left","12":"tablet-align-left","13":"mobile-align-left","15":"first","16":"instock","17":"taxable","18":"shipping-taxable","19":"purchasable","20":"product-type-simple"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age - Vergessene Moderne - La modernit\u00e9 oubli\u00e9e - NEOS Music<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age - Vergessene Moderne - La modernit\u00e9 oubli\u00e9e - NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Infotext: NEOKLASSISCHE MODERNE UND EXPRESSIVE KLASSIZIT\u00c4T Werke von Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnter Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud und Siegmund Schul Der Name\u00a0OTTO SIEGL\u00a0(1896\u20131978) ist heute allenfalls passionierten Rarit\u00e4tenj\u00e4gern noch am Rande gel\u00e4ufig. Der geb\u00fcrtige Grazer schrieb 1946, er spiele \u203aviel Kammermusik, wie die meisten Dirigenten und Komponisten haupts\u00e4chlich Bratsche. [\u2026] In den [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"NEOS Music\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-01-08T18:42:37+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10805_Vergessene_Moderne.jpeg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1648\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1483\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"21 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\\\/\",\"name\":\"Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age - Vergessene Moderne - La modernit\u00e9 oubli\u00e9e - NEOS Music\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10805_Vergessene_Moderne.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"datePublished\":\"2008-11-30T12:32:52+00:00\",\"dateModified\":\"2023-01-08T18:42:37+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10805_Vergessene_Moderne.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/11\\\/NEOS_10805_Vergessene_Moderne.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1\",\"width\":1648,\"height\":1483},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/product\\\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Produkte\",\"item\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/shop__trashed\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age &#8211; Vergessene Moderne &#8211; La modernit\u00e9 oubli\u00e9e\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"name\":\"NEOS Music\",\"description\":\"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#organization\",\"name\":\"NEOS Music\",\"url\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/i0.wp.com\\\/neos-music.com\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1\",\"width\":800,\"height\":203,\"caption\":\"NEOS Music\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/neos-music.com\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age - Vergessene Moderne - La modernit\u00e9 oubli\u00e9e - NEOS Music","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age - Vergessene Moderne - La modernit\u00e9 oubli\u00e9e - NEOS Music","og_description":"Infotext: NEOKLASSISCHE MODERNE UND EXPRESSIVE KLASSIZIT\u00c4T Werke von Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnter Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud und Siegmund Schul Der Name\u00a0OTTO SIEGL\u00a0(1896\u20131978) ist heute allenfalls passionierten Rarit\u00e4tenj\u00e4gern noch am Rande gel\u00e4ufig. Der geb\u00fcrtige Grazer schrieb 1946, er spiele \u203aviel Kammermusik, wie die meisten Dirigenten und Komponisten haupts\u00e4chlich Bratsche. [\u2026] In den [&hellip;]","og_url":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/","og_site_name":"NEOS Music","article_modified_time":"2023-01-08T18:42:37+00:00","og_image":[{"width":1648,"height":1483,"url":"https:\/\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10805_Vergessene_Moderne.jpeg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Est. reading time":"21 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/","url":"https:\/\/neos-music.com\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/","name":"Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age - Vergessene Moderne - La modernit\u00e9 oubli\u00e9e - NEOS Music","isPartOf":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10805_Vergessene_Moderne.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","datePublished":"2008-11-30T12:32:52+00:00","dateModified":"2023-01-08T18:42:37+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/neos-music.com\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/#primaryimage","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10805_Vergessene_Moderne.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/NEOS_10805_Vergessene_Moderne.jpeg?fit=1648%2C1483&ssl=1","width":1648,"height":1483},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/neos-music.com\/product\/otto-siegl-rebecca-clarke-paul-hindemith-guenther-raphael-witold-lutoslawski-darius-milhaud-siegmund-schul-keepsake-of-modern-age-vergessene-moderne-la-modernite-oubliee\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/neos-music.com\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Produkte","item":"https:\/\/neos-music.com\/shop__trashed\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Otto Siegl, Rebecca Clarke, Paul Hindemith, G\u00fcnther Raphael, Witold Lutoslawski, Darius Milhaud, Siegmund Schul: Keepsake of Modern Age &#8211; Vergessene Moderne &#8211; La modernit\u00e9 oubli\u00e9e"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#website","url":"https:\/\/neos-music.com\/","name":"NEOS Music","description":"Dein Online Shop f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Musik, Jazz und Classics!","publisher":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/neos-music.com\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#organization","name":"NEOS Music","url":"https:\/\/neos-music.com\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","contentUrl":"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/NEOS-Logo-weiss.png?fit=800%2C203&ssl=1","width":800,"height":203,"caption":"NEOS Music"},"image":{"@id":"https:\/\/neos-music.com\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/3190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product\/3190\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3191"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"product_brand","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_brand?post=3190"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=3190"},{"taxonomy":"product_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/wp-json\/wp\/v2\/product_tag?post=3190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}