{"id":3228,"date":"2008-06-01T13:41:49","date_gmt":"2008-06-01T13:41:49","guid":{"rendered":"https:\/\/neos-music.com\/?post_type=product&#038;p=3228"},"modified":"2023-05-25T09:36:19","modified_gmt":"2023-05-25T09:36:19","slug":"luigi-nono-guai-ai-gelidi-mostri-quando-stanno-morendo-diario-polacco-n-2","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/neos-music.com\/en_us\/product\/luigi-nono-guai-ai-gelidi-mostri-quando-stanno-morendo-diario-polacco-n-2\/","title":{"rendered":"Luigi Nono: Guai ai gelidi mostri &#8211; Quando stanno morendo. Diario polacco n. 2"},"content":{"rendered":"<p>Infotext:<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"100%\" rules=\"none\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td class=\"bigcontent2\">\n<div id=\"infotext\">\n<p>GUAI AI GELIDI MOSTRI \u2013 WEHE DEN EISKALTEN UNGEHEUERN<\/p>\n<p>\u00bbIch habe gef\u00fchlt und f\u00fchle, unvorhergesehene und unvorhersehbare Musik f\u00fcr die Carnevali machen zu m\u00fcssen. Mich pers\u00f6nlich interessiert [&#8230;] nicht nur das Graue, nicht nur die angefertigten Br\u00fcche, sondern das SCH\u00d6NE NEUE DAS EXPLODIERT \u2013 TRAGISCH \u2013 AUCH GEWALTSAM \u2013 ABER STREBEND NACH DEM SANFTESTEN NEUEN\u00ab schreibt Luigi Nono an den befreundeten Maler Emilio Vedova im M\u00e4rz 1983 aus dem Schwarzwald. Denn zu jener Zeit befindet sich der Komponist in einer Arbeitsphase im Freiburger Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung, wo er zusammen mit dem Leiter Hans-Peter Haller neue M\u00f6glichkeiten der klanglichen Zeit- und Raumgestaltung erforscht und sich Studien zur Live-Elektronik widmet.<\/p>\n<p>Auch der Philosoph Massimo Cacciari ist inspiriert von Vedovas maskenhaften Bildern und Skulpturen. Seit den fr\u00fchen 80er Jahren begleitet Cacciari als Freund und Autor Nonos Schaffen und liefert auch f\u00fcr Guai ai gelidi mostri die Textgrundlage. In freier Assoziation reiht der Philosoph Zitatfragmente aneinander. Das Lesen des mehrsprachig gehaltenen Texts wird gleichsam zu einer Wanderung durch mythologisch-philosophisches Gebiet.<\/p>\n<p>Die vier Abschnitte, deren Titel auf die gleichnamigen Bilder Vedovas verweisen, umschreiben mit einem doppeldeutigen Wortspiel den \u203astato\u2039 (= Zustand bzw. Staat) als das \u00bbk\u00e4lteste aller Ungeheuer\u00ab. Es sind Nietzsche-Vokabeln aus Also sprach Zarathustra, die Cacciari f\u00fcr seinen Beginn \u00bbIn Tyrannos!\u00ab w\u00e4hlt und mit Zitaten von Franz Rosenzweig \u00bbDas Wort der Gewalt\u00ab sprechen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf (mit Zitaten von Gottfried Benn, Ezra Pound, Lukrez, Ovid, Walter Benjamin, Carlo Michelstaedter und Rilke) beschw\u00f6rt Cacciari im Sinne Nietzsches den utopischen Zustand, in dem sich der Mensch nicht st\u00e4ndig selbst entfremdet und dadurch \u203a\u00fcberfl\u00fcssig\u2039 wird. Und zugleich schenkt er einen Ausblick in eine Zukunft, in welcher der Mensch aus der eisigen Gewalt ausbricht, mit der Vielfalt an Diskontinuit\u00e4ten leben lernt (\u00bbdiscontinuous gods\u00ab) und schlie\u00dflich seine Angst ablegt (\u00bbPone Metum\u00ab).<\/p>\n<p>Guai ai gelidi mostri ist ein Werk der Extreme, in dem Nonos Bed\u00fcrfnis, definierte Klangorte und -gesten zu vermeiden, konkret wird. Alle acht Interpreten, die dem Publikum gegen\u00fcber in einem Bogen platziert sind, werden solistisch behandelt und durch Mikrophone verst\u00e4rkt. Ihre Kl\u00e4nge, live-elektronisch transformiert, verteilen sich \u00fcber acht m\u00f6glichst unsymmetrisch angebrachte Lautsprecher im Raum.<\/p>\n<p>In Guai ai gelidi mostri greift Nono in selbstreferienteller Art auf bereits gewonnenes Klangmaterial von fr\u00fcheren Kompositionen zur\u00fcck, etwa Das atmende Klarsein oder Quando stanno morendo. Diario polacco n. 2. Nono transponiert ihre Klangfragmente, verteilt sie auf die jeweiligen Instrumente und ordnet sie in einen neuen Ablauf. Auch in die Zeitstruktur greift Nono experimentell ein: Er \u00fcberl\u00e4sst die zeitlichen Parameter dem Zufall und erw\u00fcrfelt die neuen Notenwerte.<\/p>\n<p>Dass Nonos musikalisches Denken dabei das aleatorische Moment der W\u00fcrfelzahlen an historisch-kulturelle Ph\u00e4nomene koppelt, zeigt sich anhand seiner Skizzeneintragungen \u203aJosquin\u2039 und \u203aDadi\u2039 (W\u00fcrfel). Mit langen Notenwerten bilden die drei tiefen Streicher ein rhythmisch changierendes Klangkontinuum. Es ist, \u00e4hnlich dem Streichquartett Fragmente \u2013 Stille, an Diotima, mit zahlreichen Spielanweisungen versehen. Leise, wie hinter akustischen Masken verborgen, schimmern ihre Akkorde hervor. Ausgehend vom Halaphon, einem Ger\u00e4t, mit dem elektronisch gesteuerte Klangbewegungen erm\u00f6glicht werden, wandern ihre T\u00f6ne im Raum.<\/p>\n<p>In ihr fragiles Klangnetz tauchen gedehnte Silben der Altstimmen ein. Nono vertont dabei keineswegs den gesamten Text Cacciaris, sondern w\u00e4hlt einzelne f\u00fcr ihn bedeutungsvolle Worte aus. Oftmals f\u00e4chert sich der im tiefen Register gehaltene S\u00e4ngerpart chorisch auf indem Nono gr\u00f6\u00dfere Intervalle wie alternierte Quarten oder Quinten live-elektronisch beimischt. Urpl\u00f6tzlich sprengen Bl\u00e4serakkorde mehrmals das unruhige Klangkontinuum. Mikrointervallisch mit dem Publison nach oben transponiert und \u00fcber eine Feedbackschleife aufgestaut, liegen ihre Attacken an der Grenze des noch akustisch Ertr\u00e4glichen. Diese Angriffe auf den H\u00f6rer k\u00f6nnen in Bezug zum Text politisch verstanden werden. Doch wenn Nono sie sp\u00e4ter in seiner \u203aH\u00f6rtrag\u00f6die\u2039 Prometeo integriert, werden sie vielmehr zum radikalisierten Zeichen seines \u00e4sthetischen Programms: mit maximaler Irritation das Bewusstsein f\u00fcr \u203adas Andere\u2039 zu \u00f6ffnen und den Wirklichkeits- um einen M\u00f6glichkeitssinn zu erweitern.<\/p>\n<p>Birgit Johanna Wertenson<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>QUANDO STANNO MORENDO. DIARIO POLACCO N. 2<\/p>\n<p>Anfang der achtziger Jahre beginnt sich Luigi Nono mit den technischen M\u00f6glichkeiten der Klangverarbeitung in Echtzeit, der sogenannten Live-Elektronik, intensiv zu besch\u00e4ftigen. Nach den ersten Erfahrungen, die er am Freiburger Experimentalstudio mit Das atmende Klarsein und Io, frammento da Prometeo gesammelt hat, entsteht 1982 Quando stanno morendo. Diario polacco n. 2, ein Werk f\u00fcr zwei Soprane, Mezzosopran, Alt, Bassfl\u00f6te, Violoncello und Live-Electronik.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Besetzung sieht der Komponist vor, dass der Cellist abwechselnd drei Instrumente verwenden soll, die jeweils vier gleiche Saiten haben, welche mikrointervallisch um die T\u00f6ne F, Fis und C gestimmt sind. Die in dieser Komposition vertonten Texte der osteurop\u00e4ischen Dichter Endre Ady, Aleksandr Blok, Velemir Khlebnikov, Czes\u0142aw Mi\u0142osz und Boris Pasternak wurden von dem Philosophen Massimo Cacciari zusammengestellt und von Nono fragmentiert und so komponiert, dass sie zum gr\u00f6\u00dften Teil nur partiell zu verstehen sind.<\/p>\n<p>Diario polacco n. 2 ist ein Werk, das nicht von einer vorgefertigten Struktur ausgeht: Der Entstehungsprozess dieser Komposition gr\u00fcndet auf die gelenkte Improvisation der mitwirkenden Musiker, mit denen Nono im Freiburger Studio seine Klang-Experimente durchf\u00fchrte. F\u00fcr die Werkgenese s\u00e4mtlicher Werke, die im Experimentalstudio in den 80er Jahren entstanden, spielte die Phase des Experimentierens eine herausragende Rolle.<\/p>\n<p>In den aufgeschriebenen Skizzen hielt der Komponist die Resultate dieser Experimente fest, die er mit einem nicht zu untersch\u00e4tzenden Beitrag der S\u00e4nger und Instrumentalisten sowie der\u00a0 Mitarbeiter des Freiburger Studios durchgef\u00fchrt hatte. Ausgehend von diesen Aufzeichnungen komponierte er dann sein Werk. In einem Interview am Tag vor der Urauff\u00fchrung sagte Nono, dass es noch keine endg\u00fcltige Partitur seines Werkes gebe und dass er eine definitive Partitur erst nach der Urauff\u00fchrung verfertigen werde \u2013 ein Konzept, das mit einer Poetik der Offenheit und der Suche zu tun haben d\u00fcrfte: \u00bbMan muss heute die Art und Weise \u00e4ndern, wie die Musik gedacht wird.\u00ab<\/p>\n<p>In der Tat existiert im Luigi Nono-Archiv eine handschriftliche \u203avorl\u00e4ufige Partitur\u2039, die genau einen Monat vor der Urauff\u00fchrung in Venedig datiert ist und vermutlich als Grundlage f\u00fcr Ver\u00e4nderungen h\u00e4tte dienen sollen. Die letztendlich relevanten \u00c4nderungen sollten sich vor allem auf die Anwendung der Live-Elektronik beziehen.<\/p>\n<p>Diario polacco n. 2 ist eine dreis\u00e4tzige Komposition, in welcher der mittlere Satz von Instrumenten und deren live-elektronischer Klangver\u00e4nderung dominiert ist. Die anklagenden Verse des russischen Dichters Khlebnikov: \u00bbMosca \u2013 chi sei?\u00ab, die exponiert in diesem Satz aus der verdichteten Klangtextur herausragen, werden durch eine dr\u00f6hnende und gewaltsame Passage des Cellos hervorgehoben. Hier verwendet Nono eine spezielle Bogentechnik, die darin besteht, dass die Interpreten gleichzeitig mit zwei B\u00f6gen alle vier Saiten (die um dieselbe Tonh\u00f6he mit mikrointervallischen Verschiebungen gestimmt sind) spielen.<\/p>\n<p>Aus einer fr\u00fchen Skizze geht hervor, dass Nono in Erw\u00e4gung gezogen hatte, die Viola da gamba f\u00fcr dieses Werk zu verwenden, doch entschied er sich sp\u00e4ter f\u00fcr das Violoncello. In den Rahmens\u00e4tzen, die von den hohen Singstimmen und den f\u00fcr Nonos Sp\u00e4twerk typischen ausgedehnten zeitlichen Verl\u00e4ufen gepr\u00e4gt sind, sind Reminiszenzen an Renaissancemusik und deren kanonischer Kompositionstechnik zu entdecken.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie in vielen fr\u00fcheren Werken (wie beispielsweise La fabbrica illuminata) schlie\u00dft die Komposition mit einem a-cappella-Satz, der \u2013 wiederum mit Versen Khlebnikovs \u2013 eine Art Klagelied bildet. Der leise Klageschrei \u00bbQuando stanno morendo, gli uomini cantano\u00ab (Wenn Menschen sterben, singen sie) k\u00fcndet von der politischen Dimension der Musik Nonos der sp\u00e4ten Jahre.<\/p>\n<p>Auch bei diesem Werk war der Anlass zur Komposition ein politischer: Nachdem Nono 1981 den Auftrag bekommen hatte, ein Werk f\u00fcr das polnische Festival \u203aWarschauer Herbst\u2039 zu schreiben, wurde Polen im Dezember dieses Jahres von einem Milit\u00e4rputsch ersch\u00fcttert, der die Aufl\u00f6sung der Gewerkschaft Solidarnosc und die Verhaftung von Intellektuellen und Gewerkschaftsmitgliedern zur Folge hatte.<\/p>\n<p>Der von General Jaruzelski verh\u00e4ngte Kriegszustand wurde erst 1983 aufgehoben und das Festival fiel 1982 aus. Nonos \u203apolnisches Tagebuch\u2039 versteht sich als eine Anklage gegen die Gewalt von Diktatur und Milit\u00e4rmacht: Sein politisches Engagement als Musiker ist stets von der Solidarit\u00e4t mit den Unterdr\u00fcckten charakterisiert. Frei von ideologischen Vorurteilen gilt f\u00fcr Nono, der seit 1952 Mitglied der kommunistischen Partei war, der Marx\u2019sche Imperativ \u2013 \u00bballe Verh\u00e4ltnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein ver\u00e4chtliches Wesen ist\u00ab \u2013 auch f\u00fcr die Unterdr\u00fcckung in den L\u00e4ndern des sogenannten realen Sozialismus.<\/p>\n<p>Die musikalische Gestaltung von Diario polacco n. 2 zeugt bis tief in die Faktur des Klangbildes von dieser kritischen Einstellung: \u00bbHeute mehr denn je tr\u00e4gt der K\u00fcnstler die Verantwortung, keine endg\u00fcltigen, zweckgerichteten Vorschl\u00e4ge zu machen\u00ab. Die Offenheit der Form und der Werkgenese, die Beweglichkeit des Klanges, die unruhige und fragmentierte Textur setzen die im Zentrum des Werkes stehende Frage \u00bbMoskau \u2013 wer bist du?\u00ab mit unerh\u00f6rter Kraft um und sind ein Zeugnis von Nonos reifem politischen Engagement.<\/p>\n<p>Matteo Nanni<\/p>\n<\/div>\n<\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Programm:<\/p>\n<p><b>SACD 1<\/b><\/p>\n<p>44:18\u00a0<b>Guai ai gelidi mostri<\/b>\u00a0(1983)<br \/>\nf\u00fcr zwei Altstimmen, Fl\u00f6te, Klarinette, Tuba, Viola,<br \/>\nVioloncello, Kontrabass\u00a0und Live Electronik<br \/>\nTextzusammenstellung von\u00a0Massimo Cacciari<\/p>\n<p>[01] 27:40\u00a0<b>Parte I<br \/>\n<\/b><span id=\"flash1\"><\/span><\/p>\n<p>[02] 07:34\u00a0<b>Parte II<\/b><br \/>\n[03] 00:40\u00a0<b>Parte III<\/b><br \/>\n[04] 08:22\u00a0<b>Parte IV<br \/>\n<\/b><span id=\"flash2\"><\/span><\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Frenkel_Noa.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Noa Frenkel<\/a>\/<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Otto_Susanne.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Susanne Otto<\/a>, Alt \u2013\u00a0<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Fabbriciani_Roberto.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Roberto Fabbriciani<\/a>, Fl\u00f6te<br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Molinari_Ernesto.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Ernesto Molinari<\/a>, Klarinette \u2013\u00a0<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Burger_Klaus.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Klaus Burger<\/a>, Tuba \u2013 Susan Knight, Viola<br \/>\nChristine Theus, Violoncello \u2013 Ulrich Schneider, Kontrabass<\/b><\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/EXPERIMENTALSTUDIO_des_SWR.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">EXPERIMENTALSTUDIO des SWR<\/a><br \/>\n<\/b>Michael Acker\/Reinhold Braig\/Joachim Haas, sound direction<\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Richard_Andre.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Andr\u00e9 Richard<\/a><\/b>, Dirigent und K\u00fcnstlerischer Leiter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>SACD 2<br \/>\n<\/b><br \/>\n38:58\u00a0<b>Quando stanno morendo. Diario polacco n. 2<\/b>\u00a0(1982)<br \/>\nf\u00fcr vier Frauenstimmen, Bassfl\u00f6te, Violoncello Und Lie Elektronik<br \/>\nNach Texten von Czes\u0142aw Mi\u0142osz, Endre Ady, Aleksandr Blok<br \/>\nund Velemir Khlebnikov<br \/>\nTextzusammenstellung von\u00a0Massimo Cacciari<\/p>\n<p>[01] 04:54\u00a0<b>Parte Ia<br \/>\n<\/b><span id=\"flash3\"><\/span><br \/>\n<b><br \/>\n<\/b>[02] 03:39\u00a0<b>Parte Ib<\/b><br \/>\n[03] 05:38\u00a0<b>Parte Ic<\/b><br \/>\n[04] 03:38\u00a0<b>Parte IIa<\/b><br \/>\n[05] 02:45\u00a0<b>Parte IIb<\/b><br \/>\n[06] 02:44\u00a0<b>Parte IIc<\/b><br \/>\n[07] 08:09\u00a0<b>Parte IIIa<br \/>\n<\/b><span id=\"flash4\"><\/span><\/p>\n<p>[08] 03:30\u00a0<b>Parte IIIb<\/b><br \/>\n[09] 04:00\u00a0<b>Parte IIIc<\/b><\/p>\n<p><b>Heike Heilmann\/<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Hoffmann_Petra.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Petra Hoffmann<\/a>\/Alexandra Lubchansky, soprano<br \/>\n<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Otto_Susanne.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Susanne Otto<\/a>, alto \u2013\u00a0<a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Fabbriciani_Roberto.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Roberto Fabbriciani<\/a>, flute \u2013 Christine Theus, violoncello<\/b><\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/EXPERIMENTALSTUDIO_des_SWR.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">EXPERIMENTALSTUDIO des SWR<\/a><br \/>\n<\/b>Michael Acker\/Reinhold Braig\/Joachim Haas, sound direction<\/p>\n<p><b><a class=\"arcoma_glossarylink\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/output.php?content=Kuenstler\/Richard_Andre.php&amp;treplace=english%2Cgerman\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Andr\u00e9 Richard<\/a><\/b>, Dirigent und K\u00fcnstlerischer Leiter<\/p>\n<p>Pressestimmen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_fanfare.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n03-04\/09<\/p>\n<p>The music of Luigi Nono (1924\u20131990) has been a hard nut for me to crack over the years. More than his peers of the pioneering postwar modernist generation (Boulez, Stockhausen, Berio), who began their careers steeped in the practice of total serialism, I never seemed to \u201cget\u201d what his music was about, or perhaps more accurately, to see what the fuss was about. In Nono, often not much happens. Voices are strained to their extremes in seemingly awkward ranges and gestures. Electronics seems ponderous, even plodding. Every now and then the largely quiet and placid, planar surface is disrupted by a violent outburst. And over it all is an elaborate intellectual\/theoretic armature of classical reference, late-modern philosophy, critical theory, and Marxist politics.<\/p>\n<p>Having laid out the case \u201cagainst,\u201d I have to say that over time I\u2019ve also slowly gotten a handle on what I feel remains worthwhile here. And this disc is in fact one of the best arguments for Nono\u2019s vision.<\/p>\n<p>First, I find it useful to distinguish between Nono\u2019s large theatrical works and his chamber music. The former tend to be vast polemical canvases, and frankly they collapse beneath their weight; Nono\u2019s language of spare and delicate gestures seems mismatched to media and genre, once they are inflated in scale, volume, and forces. In Fanfare 25:2 I came to such a judgment concerning Al gran sole carico d\u2019amore, and my remarks there still stand (the same goes for his Promoteo, which I know many think is one of the great works of the second half of the 20th century\u2014sorry, folks). Perhaps this is because these are works where the composer felt compelled to communicate most explicitly his political vision. But Nono\u2019s aristocratic lifestyle and aesthetic stance was inherently in conflict with his proletarian project, and this may have hobbled the music.<\/p>\n<p>But the chamber music is a radically different matter. I respect the listener who may feel there is just not enough going on, or that there is a fundamental preciousness about the concentration on relatively minimal sonic resources. But with works such as his string quartet, An Diotoma, or his work for multiple violins and electronics, La lontananza nostalgica utopica futura, the musical language gets under my skin. There\u2019s a deep concentration, a focus on isolated moments that seems intense and authentic. Though there are extraordinary moments of terrifying drama, I can\u2019t help but think of Morton Feldman now as I listen. There\u2019s a similar attention to detail, to the importance of the tiny sonic inflection.<\/p>\n<p>Two other thoughts. First, Nono was always involved with electronics, but this may be a case of a composer truly \u201cahead of his time.\u201d This recording brings a German team of top-flight creative sound designers into play as equal performers, and their live processing of the players creates some visionary aural landscapes that I suspect are the fruit of the technology moving to a level commensurate with the composer\u2019s original vision.<\/p>\n<p>Second, maybe it\u2019s because I\u2019ve been reading Adorno recently, Nono strikes me as a composer whose music is predicated on a rigorous honesty, one that in fact almost demands that the work fail on some level. For a European composer after World War II to write a \u201csuccessful\u201d music might be a form of self-delusion. Too much had gone so wrong, one had to accept the fact that every work of art has elements within itself that are working for its decay and destruction. Many of the very things that can make Nono\u2019s music irritating, especially the technical \u201cimpossibilities,\u201d may be fruits of this attitude toward creation. One can, of course dismiss this as a perverse form of self-indulgence, but I get enough of substance from the encounter to give the composer the benefit of the doubt.<\/p>\n<p>This recording is SACD, and I don\u2019t have the equipment to give it full realization (DVD player yes, speaker arrangement no). But that is a minor point in terms of what\u2019s significant here. These are brilliant and dedicated performances that don\u2019t dilute difficult music by making it \u201caccessible,\u201d but at least do make it more comprehensible via the best possible representation.<\/p>\n<p>Robert Carl<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/NeueZeitschriftMusik.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n03-04\/09<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10801_NZfM_03u0409035.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_la_clef.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>14.03.2009<\/p>\n<p><b>L\u2019esprit des sons<\/b><\/p>\n<p>Du nouveau en mati\u00e8re de musique contemporaine. Ancien propri\u00e9taire et fondateur du label allemand Col Legno, Wulf Weinmann a lanc\u00e9 Neos, un nouveau label d\u00e9di\u00e9 \u00e0 ses passions : la musique de notre temps et les r\u00e9pertoires \u00ab marginaux \u00bb. On retrouve donc un savoir faire typiquement germanophile : des choix \u00e9ditoriaux sans concessions et des interpr\u00e8tes allemands de haut niveau, r\u00e9put\u00e9s dans leur domaine. En terme de pr\u00e9sentation, Neos propose de beaux objets : couvertures abstraites mais esth\u00e9tiques, notice de pr\u00e9sentations exhaustives et pas trop p\u00e9dantes et digipacks de qualit\u00e9.<\/p>\n<p>Premier essai et premier coup de ma\u00eetre ! Luigi Nono est repr\u00e9sent\u00e9 par des partitions tr\u00e8s rarement jou\u00e9es et enregistr\u00e9es : Guai ai gelidi mostri, Quando stanno morendo, Diario polacco n\u00b02. Compos\u00e9es \u00e0 l\u2019or\u00e9e des ann\u00e9es 1980, ces musiques aux contenus philosophiques et politiques tr\u00e8s construits mais assez dat\u00e9s, sont un voyage sonore inimitable. Ces touches de son presque murmur\u00e9es et brumeuses ainsi que ce temps qui semble distendu \u00e0 l\u2019extr\u00eame produit tout de m\u00eame son effet. On retrouve parfois des \u00e9chos des musiques de la Renaissance et des techniques d\u2019\u00e9criture en canon, le tout s\u2019av\u00e9rant r\u00eaveur, suggestif et m\u00e9ditatif. Plus que dans ses op\u00e9ras qui peinent \u00e0 tenir la longueur et dans ses pi\u00e8ces instrumentales souvent rigides, le Nono le plus prenant et le plus attirant se trouve dans ces fresques vocale \u00e0 la luminosit\u00e9 latine.<\/p>\n<p>On salue la prestation des musiciens qui tiennent la distance aux fronti\u00e8res des nuances et g\u00e8rent la technique de ces musiques si difficiles \u00e0 restituer dans leur pl\u00e9nitude sonore et musicale. Un beau disque pour d\u00e9couvrir Nono et pour enrichir sa discographie d\u2019\u0153uvres vocales contemporaines.<\/p>\n<p>Sylvain Dupuis<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/InternationalRecordReview.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>02\/09<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10801_IRR_0209.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_diapason.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n12\/2008<\/p>\n<p><b>Diapason d&#8217;or 2008<br \/>\n<\/b>Les plus beaux CD et DVD de l&#8217;ann\u00e9e \u00e9lus par la r\u00e9daction<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10801_Diapason_1208.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/FoFo_logo.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n<b>M\u00e4rz 2009<\/b><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/various\/10801_FoFo_0309.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_zeit.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n11.12.2008<\/p>\n<p><b>DIE ZEIT &#8211; Mitarbeiter empfehlen CDs, DVDs und Musikb\u00fccher<\/b><\/p>\n<p><b>Frank Hilberg: Von kleinen Ensembles, mit Intensit\u00e4t zu h\u00f6ren<\/b><\/p>\n<p><b>Luigi Nono: Guai ai gelidi mostri &#8211; Quando stanno morendo. Diario polacco n. 2<br \/>\n<\/b>Experimentalstudio des SWR<br \/>\nNEOS 10801\/02<\/p>\n<p>Durch SACD ist das Entstehen und Verwehen der Kl\u00e4nge bei Nono endich auch r\u00e4umlich zu erleben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/klassikcom.gif?ssl=1\" \/><br \/>\n02.11.2008<\/p>\n<p><b>Klang-Raum-Experimente<\/b><\/p>\n<p>Interpretation:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars5.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nKlangqualit\u00e4t:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars5.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nRepertoirewert:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><br \/>\nBooklet:\u00a0<img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/stars4.gif?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>Seit das Label NEOS vor einigen Jahren damit begonnen hat, das Sp\u00e4twerk Luigi Nonos auf SACDs zu ver\u00f6ffentlichen, um durch den Einsatz des 5.1-Soundsystems eine ad\u00e4quate r\u00e4umliche Wiedergabe der im Stereo-Klangbild nur unzureichend und stark vereinfacht erlebbaren Kompositionen zu erm\u00f6glichen, sind eine Reihe von exzellenten Neuproduktionen entstanden, die genau dies leisten. Mit dem SACD-Doppelpack der j\u00fcngsten Produktion kn\u00fcpfen die Macher an die hohe Qualit\u00e4t der vorigen Ver\u00f6ffentlichungen an und legen nun zwei weitere Kompositionen Nonos aus den 1980er-Jahren vor: \u201aGuai ai gelidi mostri\u2019 f\u00fcr zwei Alte, Fl\u00f6te, Klarinette, Tuba, Viola, Violoncello, Kontrabass und Live-Elektronik (1983) und \u201aQuando stanno morendo. Diario polacco n. 2\u2019 f\u00fcr vier Frauenstimmen, Bassfl\u00f6te, Violoncello und Live-Elektronik (1982).<br \/>\nBeide Werke waren schon zuvor in anderen Aufnahmen auf dem Plattenmarkt zu haben \u2013 \u201aGuai ai gelidi mostri\u2019 in einer LP-Einspielung der Edition RZ (1990) und als CD bei Disques Montaigne (1995), \u201aQuando stanno morendo\u2019 im Urauff\u00fchrungsmitschnitt bei Dischi Ricordi (1991) sowie in zwei sehr unterschiedlichen Produktionen des Labels col legno (1998 und 2002) \u2013, doch macht die neue Ver\u00f6ffentlichung sofort deutlich, dass diese \u00e4lteren Aufnahmen sowohl in Bezug auf das Klangbild als auch im Hinblick auf die Reproduktion der f\u00fcr Nono zentralen live-elektronischen Raumkomponenten und -bewegungen einen h\u00f6chst eingeschr\u00e4nkten Eindruck vermitteln. Die SACD ist daher auch f\u00fcr denjenigen absolut h\u00f6renswert, der eine oder mehrere dieser \u00e4lteren Platten im Schrank stehen hat.<br \/>\nErfreulich ist dar\u00fcber hinaus auch die Besetzungsliste der beiden St\u00fccke: Nat\u00fcrlich setzt man auch weiterhin auf Interpreten der ersten Stunde wie etwa auf das Experimentalstudio des SWR unter Leitung von Andr\u00e9 Richard, auf die Altistin Susanne Otto, auf den Fl\u00f6tisten Roberto Fabbriciani oder auf die Cellistin Christine Theus und kn\u00fcpft damit an die Auff\u00fchrungstraditionen aus Nonos Zeit an. Dennoch zeigen andere Namen wie jene von Ernesto Molinari (Bassklarinette) oder Klaus Burger (Tuba), dass sich inzwischen auch eine neue Musikergeneration um Nonos Schaffen bem\u00fcht und die h\u00e4ufig \u00fcber das Notenbild extrem schwierig zu vermittelnden Spieltechniken von den erfahrenen Interpreten an J\u00fcngere weitergereicht werden.<br \/>\nWas beim H\u00f6ren von \u201aGuai ai gelidi mostri\u2019 ganz besonders frappiert, ist die enorme Spannung, die hier aus dem konzentrierten Vortrag karg anmutender Strukturen heraus entsteht, obgleich sich die Musik doch \u2013 die seltenen, fast explosionsartigen Dynamikausbr\u00fcche einmal ausgenommen \u2013 vorwiegend in extrem leisen Bereichen bewegt. Und pl\u00f6tzlich vermeint man auch zu wissen, wo all jene Klangsituationen herstammen, die man heutzutage oftmals in Gestalt manieristisch s\u00e4uselnder Klangtapeten in Werken j\u00fcngerer Komponisten wieder findet: Denn hier ist gewisserma\u00dfen das \u201aOriginal\u2019, der Orientierungspunkt, in dem dies alles noch unverbraucht und fesselnd wirkt.<br \/>\nF\u00f6rmlich unter die Haut geht dann Nonos zweites polnisches Tagebuch \u201aQuando stanno morendo\u2019, das hier tats\u00e4chlich in seiner sehr komplexen r\u00e4umlichen Disposition h\u00f6rbar wird: Wie ein Sog wirkt die Aufeinanderfolge von zarten, fast schon br\u00fcchig anmutenden Vokalpassagen und Steigerungsabschnitten aus instrumental-elektronischer Klangschichtungen, deren innere Strukturiertheit auch im Forte gewahrt bleibt und die Musik zu k\u00f6rperlicher Intensit\u00e4t treibt. Besonders ergreifend ist die an einen stilisierten Trauerkondukt gemahnende Schlussphase geraten, deren tiefe und volle Kl\u00e4nge wie das T\u00f6nen einer gro\u00dfen Glocke durch den Raum schwimmen, w\u00e4hrend sich dar\u00fcber die Stimmen in sanfter und ruhiger Sch\u00f6nheit entfalten. Das ist nicht nur sehr ber\u00fchrend, sondern zeigt noch einmal, welche musikalischen Entwicklungen Nono vor nunmehr 25 Jahren angesto\u00dfen hat, als er sich mit seinen Klang-Raum-Experimenten auf ein nahezu \u201aunerh\u00f6rtes\u2019 Terrain begab.<\/p>\n<p>Dr. Stefan Drees<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/Diverdi-Logo013.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n08.2008<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10801_Diverdi.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>Auszeichnungen &amp; Erw\u00e4hnungen:<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_la_clef.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p>14.03.2009<\/p>\n<p><b>L\u2019esprit des sons<\/b><\/p>\n<p>Du nouveau en mati\u00e8re de musique contemporaine. Ancien propri\u00e9taire et fondateur du label allemand Col Legno, Wulf Weinmann a lanc\u00e9 Neos, un nouveau label d\u00e9di\u00e9 \u00e0 ses passions : la musique de notre temps et les r\u00e9pertoires \u00ab marginaux \u00bb. On retrouve donc un savoir faire typiquement germanophile : des choix \u00e9ditoriaux sans concessions et des interpr\u00e8tes allemands de haut niveau, r\u00e9put\u00e9s dans leur domaine. En terme de pr\u00e9sentation, Neos propose de beaux objets : couvertures abstraites mais esth\u00e9tiques, notice de pr\u00e9sentations exhaustives et pas trop p\u00e9dantes et digipacks de qualit\u00e9.<\/p>\n<p>Premier essai et premier coup de ma\u00eetre ! Luigi Nono est repr\u00e9sent\u00e9 par des partitions tr\u00e8s rarement jou\u00e9es et enregistr\u00e9es : Guai ai gelidi mostri, Quando stanno morendo, Diario polacco n\u00b02. Compos\u00e9es \u00e0 l\u2019or\u00e9e des ann\u00e9es 1980, ces musiques aux contenus philosophiques et politiques tr\u00e8s construits mais assez dat\u00e9s, sont un voyage sonore inimitable. Ces touches de son presque murmur\u00e9es et brumeuses ainsi que ce temps qui semble distendu \u00e0 l\u2019extr\u00eame produit tout de m\u00eame son effet. On retrouve parfois des \u00e9chos des musiques de la Renaissance et des techniques d\u2019\u00e9criture en canon, le tout s\u2019av\u00e9rant r\u00eaveur, suggestif et m\u00e9ditatif. Plus que dans ses op\u00e9ras qui peinent \u00e0 tenir la longueur et dans ses pi\u00e8ces instrumentales souvent rigides, le Nono le plus prenant et le plus attirant se trouve dans ces fresques vocale \u00e0 la luminosit\u00e9 latine.<\/p>\n<p>On salue la prestation des musiciens qui tiennent la distance aux fronti\u00e8res des nuances et g\u00e8rent la technique de ces musiques si difficiles \u00e0 restituer dans leur pl\u00e9nitude sonore et musicale. Un beau disque pour d\u00e9couvrir Nono et pour enrichir sa discographie d\u2019\u0153uvres vocales contemporaines.<\/p>\n<p>Sylvain Dupuis<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/logo_diapason.jpg?ssl=1\" \/><br \/>\n12\/2008<\/p>\n<p><b>Diapason d&#8217;or 2008<br \/>\n<\/b>Les plus beaux CD et DVD de l&#8217;ann\u00e9e \u00e9lus par la r\u00e9daction<\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/neos-music.com\/images\/news\/10801_Diapason_1208.jpg?ssl=1\" \/><\/p>\n<p><a title=\"ZIP-Archiv document, 2,5 MB\" href=\"https:\/\/neos-music.com\/downloads\/album-infos\/NEOS_10801-02.zip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infopaket f\u00fcr Presse und Vertriebe\u00a0\u00bb<\/a><br \/>\n(ZIP-Archiv, 2,5 MB)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infotext: GUAI AI GELIDI MOSTRI \u2013 WEHE DEN EISKALTEN UNGEHEUERN \u00bbIch habe gef\u00fchlt und f\u00fchle, unvorhergesehene und unvorhersehbare Musik f\u00fcr die Carnevali machen zu m\u00fcssen. Mich pers\u00f6nlich interessiert [&#8230;] nicht nur das Graue, nicht nur die angefertigten Br\u00fcche, sondern das SCH\u00d6NE NEUE DAS EXPLODIERT \u2013 TRAGISCH \u2013 AUCH GEWALTSAM \u2013 ABER STREBEND NACH DEM SANFTESTEN [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":3229,"template":"","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}}},"product_brand":[],"product_cat":[26],"product_tag":[],"class_list":{"0":"post-3228","1":"product","2":"type-product","3":"status-publish","4":"has-post-thumbnail","6":"product_cat-zeitgenossische-musik","7":"pa_artikelnummer-neos-10801-02","8":"pa_brand-neos-music","9":"pa_ean-770","10":"desktop-align-left","11":"tablet-align-left","12":"mobile-align-left","14":"first","15":"outofstock","16":"taxable","17":"shipping-taxable","18":"purchasable","19":"product-type-simple"},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Luigi Nono: Guai ai gelidi mostri - Quando stanno morendo. 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