Helmut Oehring: ANGELUS NOVUS II

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Artikelnummer: NEOS 11700 Kategorie:
Veröffentlicht am: März 25, 2017

Programm:

Helmut Oehring (*1961)
ANGELUS NOVUS II
Collage instrumental-vocal mis-en-scène (2014)

[01] Intro (Insert 1: Musik & Medienkunst) 00:48
[02] PROLOG – Ankunft / Abschied 1 09:32
[03] Passage Ia Berlin 1921 / Ibiza 1933 01:15
[04] Abschiedskammer / Dunkelkammer 1 (Insert 2: Karim Younis) 03:28
[05] Passage Ib Berlin 1921 / Ibiza 1933 25:58
[06] Passage II Marseille 1932 / Nizza 1933 (Insert 3: BOV: Michael Harenberg, Daniel Weissberg, Ernesto Molinari) 00:35
[07] Passage III Paris 1939 / Port Bou 1940 20:33
[08] EPILOG – Ankunft / Abschied 2 03:21

total playing time: 65:34

 

VERTIGO Ensemble Hochschule der Künste Bern
Helmut Oehring, composition
Stefanie Wördemann, concept & libretto
Lennart Dohms, conductor
Benoît Piccand, Beat Müller, Samuel Gfeller, live audio
Mirella Weingarten, staging
Angela Koerfer-Bürger, stage direction

A stream of the complete performance is available on helmutoehring.de and lowmusicproduction.com

Recorded live at Dampfzentrale Bern, 24–25 January 2015
Recording engineer: Benoît Piccand

Pressestimmen:


12 / 2018

In der Rubrik Tonträger-Bilanz 2018 unter der Überschrift „Jubilare, Raritäten und Archivschätze“ schreibt Hans Dieter Grünefeld:

Vokalpartien, Kammerensemble, Rock- und Jazzband hat Helmut Oehring zur komplexen multimedialen Collage „Angelus Novus II“ im Gedenken an die Flucht vor Nazi-Verfolgung und den Selbstmord des Philosophen Walter Benjamin inszeniert. Auch ohne Kulisse ist die Musik plastisch, denn deren Gestaltung konturiert durch einprägsame Wechsel von Klang- / Geräusch-Mischungen, Groove und Improvisation und vor allem dynamische KOntraste die existentielle Not.

 

09 / 2017

„Jeder, der hier mittut, soll etwas suchen und versuchen, das er oder sie in seinem Leben möglicherweise noch nicht gemacht hat. Um eben auch dieses Glatteis der Erschütterung, des Neuen, des Zerbrechlichen zu betreten.“ Jeder heißt in Bezug auf Helmut Oehrings „Angelus Novus II“: Studierende und Dozierende der Hochschule der Künste Bern, das VERTIGO Ensemble, ein Jazz-Trio, Opernsänger, Kammerchor, Sprecher (u.a. David Moss), Tänzer und Medienkünstler, die ein kollektiver Arbeitsprozess verband. Der visuelle Aspekt dieser um Walter Benjamin und Paul Klee gleichermaßen kreisenden „Collage instrumental-vocal mis-en-scène“ gerät im Medium CD naturgemäß ins Hintertreffen, die musikalische Intensität der UA aus der Dampfzentrale Bern (2015) beflügelt jedoch umso mehr die eigenen Assoziationen. Eine eindringliche Ortlosigkeit schwebt über diesen mit suggestiven Textfragmenten und O-Tönen bestückten Klangbildern.

Dirk Wieschollek

 

# 5 2017

„Über weite Strecken hinweg entfaltet sich das Werk als ein der Radiokunst vergleichbarer Diskurs, der, zusammengehalten durch den roten Faden von Stefanie Wordemanns Librettocollage aus Texten Walter Benjamins sowie durch Solisten wie David Moss (Stimme), Kai Wessel (Gesang) und Matthias Bauer (Kontrabass) unterschiedliche instrumentale, vokale und elektronische Elemente zu einer mosaikartigen Gesamtheit aus ausnotierten und durchlässigen, für die Interpreten offenen Teilen verbindet.. Da knistert es suggestiv, tasten Stimmen vorsichtig nach Worten, fügen sich zu Klangwolken, erklingen manipuliert oder werden von instrumentalen Schichten überwuchert, all dies umrankt von zartem musikalischen Flechtwerk oder zerschnitten von brachialen energetischen Klangkeilen.“

Stefan Drees

 

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