SIRA HERNÁNDEZ · HYMNS TO THE HOPE
Hymns to the Hope ist ein eindrucksvolles Klavieralbum, das Musik, Literatur, Poesie und Spiritualität zu einem vielschichtigen künstlerischen Statement verbindet. Die Komponistin und Pianistin aus Barcelona versteht ihre Musik als Ausdruck von Hoffnung, Glauben und Liebe zum Leben – gerade vor dem Hintergrund von Pandemie, Krieg und sozialer Ungerechtigkeit.
Die Werke dieses Albums sind über mehrere Jahre entstanden und reflektieren persönliche wie gesellschaftliche Erfahrungen: die Rückkehr in den Alltag nach dem Lockdown, die Illusion von Normalität, aber auch die anhaltende Verzweiflung angesichts globaler Konflikte. Inspiriert von Dichtern wie Leopardi, Ungaretti und García Lorca sowie von bildender Kunst und Spiritualität, entwickelt Hernández eine unverwechselbare Tonsprache zwischen Minimalismus, Romantik und kontemplativer Tiefe.
Zentrale Werke wie Hymn, Sa Terra Santa oder Hymns to the Hope sind musikalische Gesänge auf Menschlichkeit, Frieden und Zukunftsglauben. Andere Stücke greifen konkrete literarische und historische Bezüge auf: Guernica, a Picasso erinnert an die Schrecken des Spanischen Bürgerkriegs, Don’t Forget About That – A Primo Levi, in memoriaman die Zeugnisse des Holocaust. Spiritualität und Meditation prägen Werke wie Loneliness in the Cathedral oder Maha Shivaratri, während die beiden Tribute to Chopin-Stücke eine lyrische Hommage an den großen Romantiker darstellen.
Die Suite Momentos Musicales – Impresiones widmet sich poetischen Alltagsmomenten voller Licht und Schönheit, inspiriert von der Malerei Joaquín Sorollas. Insgesamt eröffnet dieses Album einen intensiven, emotionalen Hörraum, der zur Reflexion einlädt und Hoffnung als zentrale, unverzichtbare Kraft feiert.


