Klavier

Biographie:
»Brillantes Klavierspiel, musikalisches Temperament und reicher Ausdruck der Pianistin Olga Chelova wurden vom Pariser Publikum bejubelt.«
(Affiche Musicale D. R. Ignatov, Paris, 23. Januar 2020)
»Diese junge Pianistin ist ein geschliffener Diamant. Sie ist eine vielversprechende junge Künstlerin.«
(Emder Zeitung)
»… es war interessant, beeindruckend und spannend, wie einfühlsam diese junge Ausnahmepianistin dem Komponisten und seiner Zeit gerecht wurde. Das zarteste Pianissimo verschmolz mit dem Rauschen der Bäume draußen …«
(Ostfriesen-Zeitung)
»… sie spielte sanft, leicht und dennoch blitzschnell und bestach mit künstlerischer Reife und vitaler Darbietung.«
(Rhein-Zeitung)
Olga Chelova, geboren in Odessa, vereint in ihrem Spiel technische Brillanz, Tiefe und poetische Vorstellungskraft. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie mit dem Klavierspiel. Ihre Ausbildung erhielt sie an der legendären Stoljarsky-Schule in Odessa, aus der weltberühmte Musiker wie Emil Gilels und David Oistrach hervorgingen. Siebzehnjährig absolvierte sie die Schule mit Auszeichnung und spielte im Abschlusskonzert das 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms – ein Ereignis, welches den Beginn ihrer internationalen Karriere markierte. Nach Studien an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie an der Universität Mozarteum Salzburg fand sie in Professor Grigory Gruzman an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar) ihren entscheidenden Mentor.
Bei mehr als zwanzig internationalen Wettbewerben in Deutschland, Italien, Frankreich, Litauen und der Ukraine war Chelova Preisträgerin. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Tadas Šileika (Finale des Internationalen Wettbewerbs Druskininkai – Grand Prix für das phänomenale Spiel von Chopins Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll) und Philippe Entremont, der über sie sagte: »Olga – without any doubt – is a great talent« (Olga ist ohne Zweifel ein großes Talent). Ihre Konzerttätigkeit führte sie in renommierte Säle Europas, darunter die Alte Oper Frankfurt, das Große Festspielhaus in Salzburg, die Tonhalle Zürich, die Liederhalle in Stuttgart und das Auditorium Parco della Musica in Rom. Sie gastierte bei internationalen Festivals in Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz.
Ihr Debütalbum wurde 2022 in drei Kategorien für den Opus Klassik nominiert – eine Anerkennung ihrer künstlerischen Eigenständigkeit. Kritiken loben ihre »außergewöhnliche Reife, innere Glut und metaphysische Poesie« (Musique Classique) sowie ihre »geistige Klarheit und makellose Virtuosität« (DIE TONKUNST).
Olga Chelova ist auch kammermusikalisch sehr aktiv. Seit 2024 tritt sie regelmäßig gemeinsam mit ihrem Lehrer Professor Grigory Gruzman als Duo auf. Sie wurden von der Frankfurter Presse hochgelobt und begeistern das Publikum in ganz Europa mit einem Zusammenspiel, das von inniger Nähe, spürbarer Vertrautheit und einer beinahe magischen Seelenverwandtschaft geprägt ist.
Chelova ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Mörfelder Musikfestivals, das sie als Plattform für junge Künstlerinnen und Künstler aufgebaut hat. Das Festival hat sich als lebendiger und unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Lebens in der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf und weit darüber hinaus im Rhein-Main-Gebiet etabliert. Seit zwei Jahren spendet Olga Chelova bei diesem Festival ihre Honorare an Kinderhospize – als Ausdruck gelebter Mitmenschlichkeit.
Neben ihrer pianistischen Tätigkeit ist Olga Chelova auch als Komponistin erfolgreich. Ihre minimalistische Oper und eine Kantate zum Thema Mobbing fanden große Resonanz. Musik ist für sie Ausdruck einer humanistischen Haltung – tief, klar und von innerer Wahrhaftigkeit getragen. Seit 2022 ist Olga Chelova Steinway Artist. Für NDR Kultur, OFTV und Radio X entstanden Ton- und Filmaufnahmen ihrer Klavierspielkunst. Mit dem vorliegenden Album, aufgenommen auf einem Steinway D-Flügel, erfüllt sich Chelova einen Kindheitstraum. Aufgewachsen nahe dem Schwarzen Meer, wünschte sie sich schon früh, alle 27 Etüden von Frédéric Chopin als Zyklus zu spielen – als »Modell des Universums«
Alben:
Kreisleriana – Grandes études de Paganini – 16 Waltzes (four hands):
