Alexander Liebreich

Dirigent

Biographie:

Der Dirigent Alexander Liebreich, geboren 1968, gründete schon im Alter von 17 Jahren in seiner Heimatstadt den Regensburger Kammerchor. Er studierte Romanistik und Musikwissenschaft an der Universität Regensburg, Gesang und Dirigieren an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Michael Gielen.

1996 gewann er in den Niederlanden den nach dem russischen Dirigenten Kirill Kondraschin (1914–1981) benannten Kondraschin-Preis und war Assistent von Sir Colin Davis und Roberto Abbado an der Bayerischen Staatsoper. Danach holte ihn Edo de Waart zum Radio Filharmonisch Orkest in Hilversum, mit dem er eine Konzertreihe im Amsterdamer Concertgebouw bestritt. Liebreich war Gastdirigent bei zahlreichen renommierten niederländischen und europäischen Orchestern: u. a. Concertgebouw-Orchester, Orchestre National de Belgique, BBC Symphony Orchestra, Münchner Philharmoniker, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Im Herbst 2003 war er erstmals über den Deutschen Akademischen Austauschsdienst (DAAD) als Gastprofessor an der University of Music and Dance in Pjöngjang (Nordkorea).

Seit der Saison 2006/07 ist Alexander Liebreich Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Münchener Kammerorchesters (MKO). Seit 2011 ist er Künstlerischer Leiter des Tongyeong International Music Festival (TIMF) in Südkorea. Im Dezember 2008 wurde er in die Mitgliederversammlung des Goethe-Instituts gewählt. Gemeinsam mit dem Institut initiierte Liebreich in den vergangenen Jahren mehrere kulturelle Austauschprogramme in Nordkorea, zuletzt im November 2012 eine einwöchige Akademie des MKO in Pjöngjang mit Musikstudenten der dortigen Hochschule.

Seit Beginn der Saison 2012/13 ist Alexander Liebreich Künstlerischer Direktor und Chefdirigent des Nationalen Symphonieorchesters des Polnischen Rundfunks (NOSPR) mit Sitz in Katowice und ist damit erster deutscher Chefdirigent in Polen seit 1945.

Alben:

simultaneity:

Zeit im Grund – Von wachsender Gegenwart:

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