Iannis Xenakis

Komponist

Biographie:

Iannis Xenakis, Komponist und Ingenieur, wurde 1922 in Brãila (Rumänien) als Sohn einer griechischen Familie geboren, die 1932 nach Griechenland übersiedelte. 1940–1946 studierte er in Athen Ingenieurwissenschaften, engagierte sich im Widerstandskampf gegen die Nazis und im anschließenden Bürgerkampf, erlitt eine schwere Gesichtsverwundung, geriet in Gefangenschaft, wurde zum Tode verurteilt und ging 1947 als politischer Flüchtling nach Paris. Dort kam es zur Begegnung mit dem Architekten Le Corbusier, bei dem Xenakis zwölf Jahre als Assistent arbeitete.

Nach autodidaktischem Studium der Musik erhielt er Unterricht bei Arthur Honegger, Darius Milhaud und Olivier Messiaen. Der Durchbruch an die Spitze der internationalen Szene der Neuen Musik erfolgte mit der Uraufführung  von Metastaseïs bei den Donaueschinger Musiktagen 1955. 1965 erhielt er, auch Dank der Unterstützung von Georges Pompidou, die französische Staatsbürgerschaft. 1966 folgte die Gründung des EMAMu (Équipe de Mathématique et d’Automatique musicales), ab 1972 unterrichtete er an der Universität Paris. Neben zahlreichen Kompositionen verfasste Xenakis auch viele Essays und Analysen eigener und fremder Werke. Er starb im Februar 2001 in Paris.

www.iannis-xenakis.org/ 

Alben:

Isao Nakamura plays Works for Solo Percussion:

musica viva festival munich 2008:

music for double bass:

musica viva festival 2008:

Music for Keyboard Instruments – realised by computer:

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